Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die nächste Box der Onedin Linie..., 4. Dezember 2009
Inhalt
Die große und beliebte BBC-Abenteuer-Familien-Saga aus den 1970er Jahren geht nun in die sechste Runde. Nach der Romanvorlage von Cyril Abraham wird die Geschichte des Segelschiffkapitäns James Onedin (Peter Gilmore) und seiner Familie erzählt, der mit unglaublicher Energie und unter schwierigsten Bedingungen seine eigene Schifffahrtslinie aufbaut.
Die spannende Story spielt in England zu Zeiten Königin Victorias, um das Jahr 1860. Der Zuschauer gewinnt einen interessanten Einblick in diese Zeit, die vom Übergang in das industrielle Zeitalter geprägt war. Über einen Zeitraum von etwa zwanzig Jahren wird das bewegte Leben der Familie Onedin gezeigt und liebevoll von den Drehbuchautoren ausgearbeitet. Schon die atemberaubende Kulisse auf See und die Dreharbeiten an Bord verschiedener Schiffe geben den Geschichten ein ganz besonderes Flair. Die Serie, die eigentlich rund um den Heimathafen der Onedins in Liverpool spielt, wurde jedoch in Dartmouth und Exeter gedreht. Insgesamt entstanden zwischen 1971 und 1980 91 Folgen der Onedin-Linie.
Die Geschäfte der Onedins laufen gut, doch im Privatleben der Familie gibt es eine Menge Aufregungen. Charlotte ist heftig in ihren Cousin William verliebt. Ob er das wohl bemerken wird? Letty möchte gerne schwanger werden und Samuel kehrt aus Amerika zurück. Ein neuer Bankier hält in Liverpool Einzug: Mr. Beaumont, der von allen außer von William mit großer Skepsis beobachtet wird. Dann folgt ein schwerer Schicksalsschlag, mit dem niemand gerechnet hätte: Robert Onedin stirbt! Auch wenn er mit ihm nicht immer einer Meinung war, doch James vermisst seinen Bruder sehr. Daniel geht in die Politik und kandidiert für den Stadtrat und William feiert seinen 21. Geburtstag und übernimmt die Geschäfte der Firma Frazer.
Die sechste Staffel der Onedin Linie enthält auf insgesamt vier DVDs die Folgen 63 bis 72 (in Deutsch und in der Originalsprache). Wie immer garantiert: Spannende Abenteuer auf See und dramatische Momente in einem unruhigen Familiengefüge. Und genau das macht die Geschichten rund um den Kapitän James Onedin zu einer spannenden und unterhaltsamen Familienserie. Unvergessen ist auch die dramatische Titelmusik aus dem Ballett Spartacus von Avram Khachaturyan.
Bildbewertung
Es geht weiter und mit der nunmehr bereits sechsten Staffel der britischen TV-Serie "Die Onedin Linie", kommen zehn weitere Folgen, diesen zu Unrecht etwas in Vergessenheit geratenen Fernsehkults der Siebziger, durch das Label "KSM" zur Veröffentlichung auf DVD. Für eine der wohl erfolgreichsten und beliebtesten Serienproduktionen der BBC entstanden von 1971 bis 1980 in acht Staffeln ganze 91 Folgen.
Nachdem die Serie bereits 1971 in England an den Start ging, konnte man in Deutschland ab dem Oktober 1972, zunächst im Regionalprogramm des Bayrischen Rundfunks, am Lauf der Geschichte der englischen Familie Onedin in den zu sehenden Episoden teilhaben. Zum Teil mehr als elf Millionen deutsche Zuschauer je Folge saßen gebannt vor ihren Fernsehern und waren begeistert von den erzählten Geschichten, die beginnend in der Zeit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts um 1860 im viktorianischen England spielen. Dabei geht der Bogen der zu sehenden Entwicklung in der Serie, über mehr als zwanzig Jahre.
Nicht nur die gekonnt in Szene gesetzte höchst interessante Familiensaga der Onedins, mit all ihren Geschichten voller Freud und Leid, der Liebe und auch dem Laster bestimmen den Inhalt dieser bestens unterhaltenden Produktion. Vielmehr ist diese Serie zugleich ein mehr wie nur gelungenes Abbild einer Zeit der industriellen Revolution und des Beginns eines neuen Zeitalters in der Entwicklung der Welt und derer Menschen.
Als geradezu liebevoll umgesetzt, kann die Art der Produktion der zu sehenden Episoden auch wieder von den hier mit dieser sechsten Staffel vorliegenden Folgen bezeichnet werden. War es vom Ideengeber und Buchautor Cyril Abraham anfangs eigentlich angedacht, die Handlung in den Betrieb einer modernen Schifffahrtsgesellschaft spielen zu lassen, entschied er sich nach tieferen Recherchen dann doch, die Handlung in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zu legen. Dass diese Entscheidung die genau richtige war, bewies der Erfolg der Serie, mit ihren Geschichten über die Familie der Seefahrer und Händler in der sie umgebenden und prägenden Welt inmitten eines politischen und industriellen Umbruchs und Neubeginns.
Neben überzeugend agierenden Darstellern wie Tom Adams, Jessica Benton und Howard Lang, ist es immer wieder das Spiel von Peter Gilmore, welches mich regelrecht begeistert. Kaum vorstellbar, dass dieser grandiose Darsteller doch tatsächlich auch mal mit zur englischen Blödeltruppe der "Carry On-Filme" gehörte, die hier eher unter dem deutschen Titel der Reihe "Ist ja irre ..." sehr bekannt sind. Ganz am Rande sei hier erwähnt, dass er übrigens doch tatsächlich in Leipzig das Licht der Welt erblickte, aber dann bereits im Alter von knapp sechs Jahren mit seinen Eltern nach England zog.
Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sind die Wechsel der Aufnahmeorte während bzw. in den Episoden. Wurden die wundervollen und vor allen mit den zahlreich zu sehenden Segelschiffen so beeindruckenden Außenaufnahmen, zu Beginn der Serie noch auf dem offenen Meer gedreht, ging man aus Kostengründen im Laufe der Serie immer mehr dazu über, diese Szenen fast ausschließlich nur noch im Hafen zu drehen. Sämtliche Innenaufnahmen für die Serie entstanden in einem Studio mit einer etwas steril wirkenden, so typischen Atmosphäre, wie sie solch Aufnahmeorten oft eigen ist.
Im Format 4:3 Vollbild (1.33:1), kommt das Bild von den vier DVDs dieser Veröffentlichung, mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 498 Minuten, zur Ansicht. Sicher ein jeder wird das Verständnis dafür aufbringen und haben, dass eine um die dreißig Jahre alte Produktion nicht mehr heutigen Sehgewohnheiten und HD-Ansprüchen gerecht werden kann. So machen sich im Bild auch schon einige der zu erwartenden Schwächen bemerkbar. Die Farben sind nicht immer ganz natürlich und Schärfe und Kontrast zeigen sich nicht immer in gleichbleibenden Werten bei ihren Einstellungen. Besonders auffällige Qualitätsunterschiede machen sich hier im direkten Vergleich zwischen den Außenaufnahmen und unter Studiobedingungen gemachten Aufnahmen bemerkbar. Dennoch, kann das Bild im Gesamturteil, als dem Produktionsalter angemessen und durchaus akzeptabel, natürlich mit einigen Schwächen in sich, gewertet werden.
Die DVD-Menüs, welche zum Teil mit Animationen und der zauberhaften im Hintergrund zu hörenden Titelmusik der Serie gestaltet sind, fallen recht umfangreich aus. Sie sind dennoch übersichtlich und einfach zu bedienen gehalten. Bis zu drei Episoden finden auf einer DVD ihren Platz. Es besteht die Möglichkeit alle Folgen einer DVD "am Stück", also ohne Unterbrechung hintereinander abspielen zu können. Wählt man die Einzelwiedergabe, öffnet sich ein weiteres Menü. Von hier aus kann die Folge zur Wiedergabe in der englischen oder der deutschen Tonfassung angewählt werden. Ebenfalls bietet dieses Menü noch die Möglichkeit zu einer sich separat zeigenden "Kapitelauswahl" und einer "Onedin Bildergalerie" zu gelangen. Zu jeder der Folgen dieser Veröffentlichung, findet sich eine Bildergalerie mit zahlreichen Fotos zur optionalen Anwahl.
Als Extras finden sich in Form von Text- und Bildtafeln auf jeder der vier DVDs, Informationen über alle Staffeln mit deren Einzelepisoden der Reihe. Neben Informationen zur Serie selbst und deren Produktion unter der "Geschichte der Onedin Linie", gibt es zahlreiche Biografien von an der Reihe beteiligter Darsteller. Beeindruckend und sehr informativ auch die zahlreichen Tafeln mit Texten und Bildern, in einer Art Schiffsregister über die in der Serie zu sehenden Windjammer.
Tonbewertung:
Ein Ton in einem zumeist gut verständlichen englischen und deutschen Dolby Digital 2.0, kommt von den DVDs dieser Veröffentlichung zu Gehör. Der deutsche Ton wirkt kräftig mit guten klanglichen Eigenschaften in sich, die wenig Grund zur Kritik bieten. Ein hin und wieder zu bemerkendes leichtes Grundrauschen, ist in Anbetracht des Produktionsalters der Serie verschmerzbar und zudem auch nur wenig auffällig.
Immer wieder erhält die deutsche Bearbeitung und Synchronisation der Reihe durch Expertenmeinung und Freunde der Reihe höchste Anerkennung und Lob. Besonders die sich nahe am Original haltende deutsche Übersetzung und der korrekte Gebrauch maritimer Begriffe wird an dieser Stelle genannt. Aber auch die zahlreichen sehr bekannten und passend gewählten deutschen Synchronstimmen tragen sicher auch einen entscheidenden Anteil mit am Erfolg dieser Serie hier in Deutschland bei. Die in der Reihe zu hörende Musik war so erfolgreich, dass die damit veröffentlichte Platte sich sogar über 14 Wochen in den Musikcharts hielt. Zu hören ist im Übrigen eine von John Barry bearbeitete und mit den Wiener Sinfonikern eingespielte Version aus dem Ballet "Spartacus" von Aram Chatschaturjan. Untertitel werden keine von den DVDs dieser Veröffentlichung angeboten.
Gesamturteil:
Auch die sechste Staffel bietet wieder viele spannende Abenteuer um den Segelschiffkapitän James Onedin. Als eine der erfolgreichsten BBC-Produktionen der 70er Jahre, bietet die Serie einen interessanten und authentischen Blick auf die sich wandelnde Welt des 19. Jahrhunderts. Eine Familiensaga, die mit einer liebevoll und gekonnt gemachten Inszenierung zu gefallen versteht.
Autor: Torsten
Fernseh-Serien-Auf-DVD.de
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Absolut genial..., 19. Januar 2010
Auch in der sechsten Staffel geht es bei den Onedins wieder richtig zur Sache.
James hat diesmal zahlreiche äußerst dramatische Abenteuer zu bestehen und seine Nerven werden von Letty und Charlotte mächtig strapaziert: Beide erwarten ein Kind.
Die Ladung der CHRISTIAN RADICH gerät in Brand, er verliert die NEPTUNE durch eine Kollission im Nebel, ein Versicherungsbetrug ist aufzuklären, ein Schiff voller Sprengstoff muss geborgen werden...
Auch privat erleidet er zwei schwere Schicksalsschläge: Sein Bruder Robert erstickt an einem Hühnerknochen und sein lang ersehnter Sohn stirbt kurz nach der Geburt. Diese Szenen erinnern sehr an den Tod von Anne und gehen jedem echten Onedin-Fan wahrscheinlich heftig an's Gemüt. Ganz großes Gefühlskino!!!
In der letzten Folge der Staffel verlieren James und Käpt'n Baines in einem Rettungsboot fast ihr Leben, nachdem sie an der Küste Westafrikas von einem Sandsturm überrascht worden waren.
William übernimmt die Geschäftsführung der Frazer Linie, erweist sich aber als rechtes Greenhorn. Durch seine Unerfahrenheit und Leichtgläubigkeit gelingt es dem Bankier Josiah Beaumont fast, die Firma zu ruinieren. Nur durch die Intervention von Isabel und Daniel kann die Frazer Linie gerettet werden.
Besonders interessant für Segelfans sind die auf der CHRISTIAN RADICH und der ESTHER LOHSE (sie heißt heute ALBATROS) gedrehten Szenen. Leider ist die CHARLOTTE RHODES plötzlich aus der Serie 'verschwunden', ohne jede Erklärung.
Noch ein paar Anmerkungen zu den Darstellern: Den weltweiten Erfolg der Serie hat die BBC wohl nicht zuletzt den großartigen Akteuren zu verdanken. Allesamt Profis, wie man sie heutzutage kaum noch findet. Sogar die Nebenrollen sind hervorragend besetzt. Da kann sich mancher Möchtegern-Filmstar eine Scheibe abschneiden.
Besonders Jessica Benton (Isabel) ist nach wie vor mein Favorit.
Eine solch geniale, charismatische und obendrein noch bildhübsche Schauspielerin gibt's wohl kaum ein zweites Mal. Man beachte ihre Mimik. Ob zuckersüßes Lächeln, hämisches Grinsen oder richtige Wut, alles wirkt ungekünstelt und glaubwürdig.
Das kann man auf keiner Schauspielschule lernen, das ist einfach Talent.
Leider fand sie nach Ende der Serie keinerlei Beachtung mehr, Hollywood hat da
wohl einen potentiellen Top-Star verloren. Aber so ist nun mal das Schicksal vieler Seriendarsteller. Schade.
Sehr gelungen ist auch die deutsche Synchronisation. Wenn ich Christian Brückners Stimme höre, sehe ich James Onedin vor mir...und nicht Robert de Niro ;-)
Fazit:
Diese Serie muss man einfach lieben.
Für meine Begriffe ist die Staffel 6 eine der besten. Alle zehn Episoden sind äußerst spannend und sehenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gute alte Onedin Linie, 21. Dezember 2009
TV Kino aus alten Zeiten. Das ist wirklich gute Unterhaltung.
Die Familienserie hat auch nach mehreren Folgen nichts von ihrer Faszination eingebüst.
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