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Produktinformation

  • Darsteller: Emile Hirsch, Marcia Gay Harden, William Hurt, Jena Malone, Brian Dierker
  • Regisseur(e): Sean Penn
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Universum Film
  • Erscheinungstermin: 14. August 2009
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 149 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (121 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0029VVOEY
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 1.801 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Sean Penns Filmadaption von Jon Krakauers Bestseller Into the Wild wird durch eine hervorragende Besetzung und eine angemessene Behandlung einer wahren Geschichte vorangetrieben. Emile Hirsch spielt Christopher McCandless, den Spross einer reichen, aber vom Pech verfolgten Familie, der nach seinem Abschluss an der Emory University in Atlanta Anfang der Neunziger Jahre beschließt, alles hinzuschmeißen und sich als "Reisender in Sachen Ästhetik" auf der Suche nach der "ultimativen Freiheit" aufzumachen. Und dabei macht er keine halben Sachen: McCandless spendet seine nicht unbeträchtlichen Ersparnisse wohltätigen Organisationen, verbrennt im wahrsten Sinne des Worten sein verbliebenes Bargeld, ändert seinen Namen in "Alexander Supertramp", verlässt seine Familie (William Hurt und Marcia Gay Harden als zänkische, ahnungslose Eltern und Jena Malone als seine erstaunte, aber liebevolle Schwester, die als Überstimme einen großen Teil der Hintergrundgeschichte erzählt) und macht sich auf den Weg in Richtung der Wildnis Alaskas, wo er sich vor der Welt verstecken will. In den folgenden zwei Jahren lebt er ein Vagabundenleben, nimmt hin und wieder einen Job an, fährt im Kajak im Grand Canyon nach Mexiko, landet in L.A. in der Gosse und dreht jedem, der sich mit ihm anfreunden will, den Rücken zu (darunter Catherine Keener und Brian Dierker als Hippies mittleren Alters und Hal Holbrook in einer bewegenden Rolle als alternder Witwer, der "Alex" unter seine Fittiche nehmen will). Penn, der Regie führte und das Drehbuch schrieb, wechselt diese Sequenzen ab mit Szenen, die McCandless’ Alaska-Idylle zeigen – wobei sich dies bald als nicht wirklich idyllisch herausstellt. McCandless richtet sich in einem liegengebliebenen Schulbus ein und kommt eine Zeitlang über die Runden, indem er Kleintiere (und einen riesigen Elch) erlegt, Bücher liest und seine existenzialistischen Überlegungen zu Papier bringt. Aber als die harte Realität eines Lebens in der Wildnis einsetzt, merkt er schnell, dass er nicht nur auf die Anforderungen des täglichen Überlebens schlecht vorbereitet ist, sondern dass er auch die Wichtigkeit jener Dinge unterschätzt hat, denen er entkommen wollte: menschlichen Beziehungen. Es wäre einfach, McCandless entweder als wahren Freigeist zu idealisieren, der von den sozialen Bindungen, die uns Andere einschränken, befreit ist oder ihn als hoffnungslos unreifen Naivling abzutun, als Verrückten, dessen Ignoranz gegenüber der praktischen Realität ihn zum Scheitern verurteilt. Into the Wild tut weder das Eine noch das Andere, sondern erzählt dem Zuschauer diese Geschichte auf bewundernswert unsentimentale Art und Weise und überlässt einem so die Entscheidung darüber. --Sam Graham

Produktbeschreibungen

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57 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Interessant, gerade in der heutigen Zeit!", 22. Oktober 2008
Von Markus Brehm (Finsterwalde) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension übernommen von: Into the Wild (DVD)
Regissuer Sean Penn erwarb damals die Filmrechte an Jon Krakauers Erfolgsgeschichte "Into the Wild". (Die durch gefundene Tagebucheinträge, Postkarten und Erzählungen der Menschen die Chris auf seiner Reise traf, rekonstruiert wurde.) Bekam aber erst rund 10 Jahre später die Zustimmung der Eltern von Christopher McCandless für die Verfilmung. Die auf Tatsachen beruhende Geschichte über einen jungen Mann der in reichen Verhältnissen aufwuchs, der im Sport wie in der Schule ein Überflieger war.
Er ist Anfang zwanzig und nach dem Abschluss seines Studiums im Jahre 1992 entschließt er sich, seine Ersparnisse (immerhin ca. 25.000 $) an die Hungerhilfe zu spenden, in Richtung Alaska zu trampen und dort in der Wildnis zu leben. Ausgerüstet mit dem Nötigsten beginnt er seine abenteuerliche Reise, in derer er die unterschiedlichsten Charaktere kennen lernt, die sein Leben und das seiner Wegbegleiter formt und prägt. Im Vordergrund steht hier eine selbstzerstörerische Suche eines Einzelgängers, eine Suche nach Freiheit...

Über mehrere Jahre entsagt er allen Besitztümern, welche ihn nur einengen würden. Während einiger Niederlagen auf seine Reise hin und hergerissen, sich doch wieder dem Wohlstand zu ergeben und zu seinen aus seiner Sicht spießigen Eltern zurück zu kehren, widersteht er diesem Gedanken und entwickelt dadurch ein ganz neues Gefühl des Starkseins, des Erhabenseins.

Die Umsetzung des Buches ist gelungen wenn auch nicht ganz so ausführlich, aber das macht ja Bücher schließlich aus. Der Film bietet beeindruckende Naturaufnahmen und zeigt wie verschieden doch die amerikanischen Landschaften und die damit verbundenen Menschen sind. Wir werden entführt in Wüstengebiete, über Kornfelder, bis hin zu den kalten Bergen Alaskas. Untermalt wird das ganze von einem stimmigen Soundtrack. Ein Glücksfall finde ich die Besetzung der Hauptrolle mit Emile Hirsch, der den Chris McCandless sensationell spielt. Man spürt die innere Zerissenheit, zwischen Wut auf der einen und der Suche nach Geborgenheit und Glück auf der anderen Seite. Auch sein Aussehen, sowie seine Gesichtszüge, die den Wohlstandszustand genauso wie das Abgehalfterte/Gezeichnete (er nahm viele Kilos während des Filmes ab) glaubwürdig erscheinen lassen. Wenn man das letzte Originalbild von Chris auf dem Buchrücken kennt und die gleiche Szene im Film sieht, wird klar wie gleich beide aussehen. Auch die übrige Besetzung mit Hal Hoolbrook, William Hurt, Vince Vaughn, Catherine Keener u.a. reiht sich nahtlos ein.

Die Laufzeit des Filmes die mit 142 minuten sehr lang ist, aber nie lang erscheint, lässt einem die Zeit für eigene Gedanken ohne dabei schleppend zu sein.

Insgesamt mal was ganz anderes, gerade in unserer schnellebigen und technisierten Welt , mal Menschen zu sehen die den ganzen bunten Bildern den Rücken kehren. Auch wenn es hier eher unvorbereitet und von jugendlicher Naivität geprägt ist. Chris McCandless war vom Idealismus besessen, der mit der heutigen Zeit nicht leicht zu vereinbaren ist.
Aber letzendlich lebte er seinen Traum...

Empfehlenswert für jeden, der sich um die Wertigkeiten in seinem Leben, und in der Gesellschaft Gedanken macht.


Interessant auch das 64 minütige Bonusmaterial mit vielen Interviews der Darsteller und das Regisseurs.

(DVD)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Konsequent, 12. Januar 2010
Von Michael Sievert (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension übernommen von: Into the Wild (DVD)
Es wurde hier schon viel geschrieben.
Eines ist klar, aussteigen erfordert Mut, denn die Konsequenzen des Aussteigens sind, wie der Film zeigt, nicht nur das unbeschreibliche Gefühl wirklich frei, sondern auch einsam und ohne zwischenmenschliche Bindung zu sein. Einerseits war ich voller Bewunderung, andererseits dachte ich gelegentlich, ich steig gleich in den Bus ein, um ihn zu trösten, mit ihm zu reden. Es überfiel mich eine Faszination und Ablehnung zugleich. Die Erklärungen für den Ausstieg des jungen Mannes werden in Rückblicken geliefert. Diese Familie hätte mich wahrscheinlich auch in die Flucht geschlagen. Ob ich den Mut gehabt hätte, in die Wildnis zu gehen??? Ein stiller, fast radikaler Film
Gut gespielt, schöne Bilder, beklemmende Momente.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Welt den Rücken kehren..., 31. Dezember 2009
Rezension übernommen von: Into the Wild (DVD)
Christopher McCandless hat keine Lust mehr und will weg. Keine Lust auf Kommerz, den spießigen Alltag und die reiche aber verlogene Familie. Was bietet sich da besseres an als den Weg nach Alaska zu suchen, um dort zu verweilen - fernab von Mitmenschen, deren Ansichten Christopher nicht mehr teilt. Den Universitätsabschluss kann der talentierte junge Mann noch vorweisen, doch das als Belohnung von den Eltern versprochene Auto lehnt Christopher ab und entschließt sich, der von materiellen Werten geprägten Welt den Rücken zu kehren.

Zu Beginn sehen wir McCandless aus einem Auto steigen und durch den Schnee stapfen. Er ist in Alaska angekommen, dem Ziel seiner Träume. Keine Menschenseele weit und breit, lediglich die eingeschneite Natur. Ein verlassener und heruntergekommener Bus mitten in der Einöde wird sein neues Zuhause. Umgeben von unvorstellbarer Stille scheint Christopher dennoch glücklich zu sein und beginnt sich in dem schäbigen Vehikel häuslich einzurichten. Nach langen zwei Stunden schließt sich dann der Kreis und wir begegnen unserem Helden wieder in Alaska, etwas geläutert, geschunden, ausgemergelt und mit den Kräften ziemlich am Ende. Doch der Bach, den er zu Beginn des Films noch locker durchwaten konnte, hat sich im Frühjahr in einen reißenden Strom entwickelt, der den Rückweg unmöglich macht.

Nach und nach entwickelt Regisseur Penn die Story des Ausreißers McCandless nach der literarischen Vorlage von Jan Krakauer und erzählt die mitunter tragische Lebensgeschichte des Protagonisten. Teilen muss man dabei die Überzeugungen und Lebensweisheiten des jungen McCandless nicht, doch Penn nimmt uns mit auf eine existenzielle Suche nach der Harmonie zwischen Mensch und Natur. Die grandiosen Landschafts- und Tieraufnahmen haben zwar zur Folge, dass der Plot mitunter etwas aus den Fugen gerät und an innerer Stabilität verliert, sie vermitteln aber andererseits die grenzenlose Spiritualität, aus der McCandless seine schier unerschöpfliche Kraft zieht. Untermalt werden die beeindruckenden Bilder vom exzellenten Soundtrack von Pearl Jams Eddie Vedder, dessen Klänge perfekt mit den visuellen Eindrücken verschmelzen. Penn ist mit seinem Film ein Potpourri aus Roadmovie, Aussteigergeschichte, Hommage an die Natur und Abrechnung mit der kapitalistischen Wertegesellschaft gelungen. Ob man McCandless Ansichten dabei teilt, ist jedem selbst überlassen, zum Nachdenken sollte der Film aber allemal anregen.
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5.0 von 5 Sternen Ein Film der besonderen Sorte!
Aufgrund der schon sehr umfassenden Rezessionen möchte ich mich kurz fassen. Ich kann den Film wirklich nur empfehlen. Ein tiefgreifender Film, der zum Nachdenken anregt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Keks veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Film eines rücksichtslosen Egotrips, der für viele bitter endet
Eins vorab - es ist sicher ein Film, der sich vom Mainstream Hollywoods ein gutes Stück absetzt.
Auch die sehr schönen und unterschiedlichen Naturaufnahmen sind der lobenden... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von B. Klaus veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Sean Penns Idee von der Person Christopher McCandless
Diesen Film habe ich eher zufällig angeschaut, die Person Christopher McCandless war mir unbekannt und daher habe ich den Film sicher anders gesehen, als wenn ich eine bestimmte... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Petra veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Wow und Au ...
... weil der Film einfach großartig inszeniert ist, die Geschichte nachvollziehbar, man die Darsteller die Rollen glaubhaft tragen und Jean Penn für Qualität steht, die er auch in... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Petra Barzauner veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Sagenhaft
Habe den Film nun sicher 8mal gesehen und noch immer nicht genug.
Das Buch ist hervorragend und mit sehr viel Gefühl umgesetzt.

Vor 3 Monaten von harryhirsch veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Der sympatische Alexander Supertramp auf seinem Egotrip
Als im Jahr 1992 ein junger Hiker in der Wildnis Alaskas verhungerte, war dies zunächst nichts weiter als nur eine Notiz in der Lokalpresse. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von ludwigwitzani veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Die etwas andere Art zu Leben
Alexander Supertram ist das geheuchelte Leben seiner Eltern Leid. Nachdem er mit der Uni fertig ist, macht er sich auf eine Reise: ohne Geld, auf sich allein gestellt lebt er in... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Timo Becker veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Stimmiger Film
Nachdem ich das Buch gelesen habe, war ich gespannt auf die Verfilmung. Ich kann nur sagen, er fesselt einen genauso wie das Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Kerstin Albus veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Schönes für Augen und Ohren!!
Sean Penn's Film "Into The Wild" besticht durch wunderschöne Naturaufnahmen und einen ganz besonders tollen Soundtrack (Solowerk von Pearl Jam's Eddie Vedder). Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Florentina veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Nicht jedermanns Ding!
Man sollte den Film mit Vorsicht genießen, denn er trifft nicht jedermanns Geschmack!
Naturaufnahmen top (was auf Blu Ray folglich zu echt bahnbrechenden Bildern führt! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von riemy veröffentlicht

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Bei "Into the wild" (Blu-ray) rauscht der Ton 1 August 2009
DVD VÖ Deutschland 0 April 2008
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