Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Professioneller Allrounder, 29. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Zoom H-4N Portables Aufnahmegerät
Ich nutze den H-4n mit einer Panasonic 8GB Karte (Typ: RP-SDP08GE1K) und zusätzlich mit externen OKM2 Mikrofonen (129 Euro Originalkopfmikros, die in den Ohren getragen werden).
Die beobachteten Nachteile des Gerätes:
1. Der Rauschanteil bei externen Mikros ist deutlich zu hören - aber durch die höhere Empfindlichkeit lässt sich ohne Lautstärkeverlust durch Absenken des Record-Levels um 20 Einheiten der gleiche, geringere Rauschanteil erreichen wie bei den eingebauten Mikros.
2. Die Symbole auf den 5 grauen Knöpfen (Stop, Play/Pause, Rewind, Forward, Record) nutzen sich bereits nach geringer Nutzung sichtbar ab (die weiße Beschriftung verschwindet). Abhilfe: Displayschutzfolie zurechtschneiden und aufkleben.
3. Die SD Karte lässt sich durch relativ leichten Druck auf der Schließklappe auf der rechten Seite auswerfen (es gibt auch ein Youtube Video dazu). Ist zwar doof, ist aber in der Praxis problemlos wenn man darauf achtet.
4. Der Batteriedeckel hat einen kleinen, abbrechfreundlichen Plastiknippel. Bei häufigem Akkuwechsel wird dieser nicht lange halten.
5. Das Gerät benötigt nach dem Einschalten exakt 19 Sekunden mit der aktuellen Firmware 1.40 um betriebsbereit zu sein.
6. Spulen bei mehrstündigen Aufnahmen ist lästig: Je länger man die Spultaste gedrückt hält, desto schneller gehts vorwärts. Sobald man versehentlich "doppelt" die Spultaste drückt, ist die Wiedergabeposition futsch und man muss von vorne beginnen. Hier ist der Betrieb am PC mit entsprechender Soundsoftware vorzuziehen.
Der H-4n begeistert mich mit seinen Funktionen. Den 4-Kanal Betrieb (MTR) beim Multitrackrecording lässt sich paarweise für den Stereobetrieb zusammenschalten. Die Aufnahmequellen lassen sich beliebig kombinieren (Line 1+2, eingebaute oder externe Mikros). Die "Bounce" Funktion fasst die Tracks zu einer Datei zusammen, um weitere Spuren zu ergänzen. Als Gitarrenspieler schätze ich dieses Feature sehr. Die eingebauten Effekte teilen sich in etwa zur Hälfte für Gitarren und Vocals. Der Digitalhall lässt sich zwar nicht grenzenlos verstellen, reicht aber für gefühlte 10 Sekunden. Effekte lassen sich nicht kombinieren, also Chorus+Distortion+Hall gehen z.B. gleichzeitig nicht.
Das Gewinde ist für normale Kamerastative ausgelegt. Als Tischgerät im stehenden Zustand und mit den eingebauten Mikros bei Rec-Level 60 konnte ich eine Konferenz in einem 4x6m großen Raum sehr gut einsetzen, alle Teilnehmer versteht man sehr gut. Sobald man mit verbundenem USB Kabel arbeitet, erfolgt erst nach der Auswahl "Audio I/O" oder "Storage" eine Erkennung am PC. Zur Übertagungsgeschwindigkeit bei meiner Konfiguration (SD Karten- und PC abhängig): Download ca. 17 MByte/sec, Upload ca. 10 MByte/sec - für mich ok. Als externes Audiodevice (Mikrofon & Lautsprecher) funktioniert die Einbindung unter Windows XP völlig problemlos, es muss nichts an Treibern gesucht werden.
Meine gemessene Akkulaufzeit (2x NiMH Akkus vom Typ Ansmann Energy +max mit 2100mAh) beträgt bei normaler Nutzung (Aufnahme mit den eingebauten Mikros, Spulen der Aufnahmen und Wiedergabe über Kopfhörer) ca. 4h.
Mein Fazit: Wer mehr als nur ein Diktiergerät nutzen und hervorragende Aufnahmen erleben möchte, ist mit diesem Gerät gut bedient. Time- oder Pitchshifting Funktionen gibt es zwar nicht (siehe Tascam DR-100), aber insgesamt heben die vorhandenen Features meiner Meinung nach die genannten Nachteile auf.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Verbesserte Ausgabe des H4, 19. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Zoom H-4N Portables Aufnahmegerät
Der Zoom H4n ist ein kleiner Field Recorder für den Handbetrieb und Nachfolger des beliebten H4, der diese Gerätekategorie vor einigen Jahren mit erfunden hat.
Gegenüber seinem Vorgänger wurde der H4n in einigen Punkten verbessert. Das Gehäuse ist robuster, die Anzeige größer und leichter abzulesen, die Bedienung einfacher und logischer.
Die Features sind weitgehend gleich geblieben, mit einer wesentlichen Ausnahme: Der H4n beherrscht jetzt auch das Aufnehmen von 2 Stereospuren gleichzeitig. Der erste Kanal wird entweder aus den eingebauten Mikros oder über einen 3,5 mm Klinkenstecker zugespielt. Der zweite Kanal kommt aus den XLR-Anschlüssen oder den zwei 6,5 mm Mono-Klinkensteckern.
Die Mikros machen einen filigranen, plastizieden Eindruck, klingen aber recht ordentlich, wenngleich sie mit guten Kleinmembran-Stereomikrofonen der bekannten Hersteller nicht mithalten können.
Was die Aufnahmequalität betrifft, hat sich gegenüber dem H4 allerdings nicht viel getan. Der störende Pfeifton bei Aufnahmen über die XLR-Eingänge bei Batteriebetrieb, den der DC/DC-Wandler des Vorgängermodells H4 produziert hat, ist jetzt immerhin verschwunden. Das mittelmäßige Rauschverhalten der Preamps ist aber gleich geblieben.
Die 6,5 mm Klinkeneingänge sind laut Zoom für Line-Signale geeignet, d.h. dort soll man die Cinch-Ausgänge von CD/DVD-Playern, Verstärkern, Mischpulten, Videorecordern usw. direkt anschließen können. Tatsächlich lässt sich die Empfindlichkeit der Eingänge aber nicht weit genug zurückdrehen, so dass es ohne externen Dämpfer bei vielen Signalen zu starken Übersteuerungen kommt. Der Vorgänger H4 hatte an dieser Stelle sogar noch größere Probleme. Bei Wettbewerbsprodukten ist Vergleichbares hingegen nicht bekannt.
Recht unangenehm ist außerdem, dass beide Line-Eingänge Verzerrungen produzieren. Die k2 und k3 Obertöne sind mit rund -40 ... -50 dB zwar noch nicht extrem laut, aber immerhin hörbar. Hifi ist etwas anderes. Auch hier stehen Wettbewerbsprodukte besser da.
Fazit: Anders als sein Vorgänger steht der Zoom H4n inzwischen in starkem Wettbewerb und ist diesem nicht in allen Belangen wirklich gewachsen. Der Preis erscheint für das Gebotene fair, aber für etwas mehr Geld gibt es deutlich höherwertige Geräte.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zoom H4n, 2. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Zoom H-4N Portables Aufnahmegerät
Ich verwende das H4n, nachdem ich mit dem Zoom H2 schon viele positive Erfahrungen als Fieldrecorder gemacht habe. Natürlich darf man bei einem Gerät in dieser günstigen Preisklasse (wenn man mal bedenkt, welche Funktionsvielfalt dafür zur Verfügung steht) keine Wunder erwarten: auch hier ist etwas KnowHow gefragt. Und am Anfang etwas Experimentieren (Voreinstellung Recording/Gain etc.). Aber wenn man das mal raus hat, ist das Gerät super und viel mehr als nur ein Recorder. Angefangen bei den 4 Inputs, die variabel benutzt werden können, bis zu dem Zwischenmix (Bounce-Funktion), wenn man mal eben ein paar Spuren zusammenlegen und was Neues dazu aufnehmen will: für meine Skizzen als Musiker möchte ich das H4n nicht mehr missen.
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