Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Rettung in letzter Sekunde, 11. Juni 2009
Gerade noch mal gutgegangen. Genau in dem Moment in dem sich Susan Murphy mit gekonnt weiblicher Intuition und einem arroganten Schnösel an Bräutigam in den edlen Hafen der Ehe begeben will, krachen ihr das Schicksal und ein verstrahlter Meteor dazwischen. Fünf Minuten und hundert gewachsene Meter später ist die Hochzeit Geschichte und sie Teil von Amerikas bestgehütetem Geheimnis: "Monsters". Eingesperrt, weggeschlossen und unter sich führen die superstarke Gigantika, ein genial verrückter insektoider Wissenschaftler, ein prähistorischer Fischmensch, ein ebenso unzerstörbarer wie hirnfreier Wackelpudding und ein gigantisch-riesiger Insektosaurus ein gelangweiltes Leben - zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als ein gewohnt die Weltherrschaft anstrebender Oberschurke in der Wiege der Zivilisation landet und zum Sturm auf die Erde bläst. Moooonsters - angetreten und auf in die Schlacht.
Obwohl dieses locker-flockige Filmchen titelgemäß für meinen Geschmack gar zu vorhersehbar war, ist das Schönste an ihm, dass es immer und immer wieder noch einen drauf zu setzen wusste: ein Präsident, der die Aliens mit dem Star-Trek-Gruss begrüsst, ein Pilot, der sich beim Anflug auf den Feind ein rotes Kopfband umbindet oder eine gigantisch aufspielende Ex-Braut auf Alienjagd. Die Gags funktionieren, sind gelungen an dem jeweiligen Charakter ausgerichtet, und wenn sich vereinzelte politisch herrlich inkorrekte Gags ("Gebt den Aliens Green-Cards und lasst sie stolz darauf sein, Amerikaner zu werden.") dazwischen schleichen, ist den Lachmuskeln kein Ruhe mehr gegönnt. Dreamworks mag zwar kein Pixxar sein, aber mit seinen wundervoll animierten Charakteren und einer knallbunten und liebevoll gestalteten Welt muss es sich auch bei weitem nicht dahinter verstecken.
Fazit:
Unterhaltung für die ganze Familie - witzig, warmherzig und rasant.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schatz an diversen Filmzitaten, 31. Oktober 2009
Der Film enthält einige Anspielungen auf bekannte Science-Fiction-, Monster- und Horrorfilme, wobei bereits die Hauptcharaktere selbst bereits eine Hommage an einige dieser Filme darstellen. Das blaue Monster B.O.B. beispielsweise sieht dem Monster aus dem Horrorfilm Blob, Schrecken ohne Namen zum Verwechseln ähnlich. Susan alias Gigantika widerfährt dasselbe Schicksal wie der Titelfigur aus Die 20-Meter-Frau (Attack of the 50 Foot Woman, 1958). Prof. Dr. Kakerlake ist eine Anspielung auf Die Fliege, wogegen Missing Link sowohl aus Das Ding aus dem Sumpf als auch aus Der Schrecken vom Amazonas (Creature of the Black Lagoon, 1954) entnommen sein könnte. Insektosarus ist an Mothra angelehnt und somit eine Hommage an das japanische Monsterkino.
Auf einer der auf den außerirdischen Roboter abgefeuerten Raketen ist deutlich der Schriftzug "E.T. Go Home!" zu erkennen. Die Szene, in der der Präsident der USA das außerirdische Raumschiff mit einer Tonfolge/Lichtshow begrüßen will, erinnert an Steven Spielbergs Unheimliche Begegnung der dritten Art. Die gespielte Melodie ist allerdings "Axel F.", der Soundtrack der Beverly Hills Cop-Trilogie. Außerdem prangt auf einer von General K.O. Putschs Medaillen der Kopf von Shrek. Das Design des War Rooms ist an Stanley Kubricks "Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben" angelehnt.
Für Leute mich, der die meisten Filme, auf die Monsters und Aliens hier anspielt, kenne bzw. gesehen habe, muß ich sagen, super Animationsfilm. Ich habe mich 91 Minuten königlich amüsiert.
Ich glaube aber, kleine Kinder werden mit diesem Animationsfilm wenig anfangen können, weil sie die Anspielungen und Hintergründe nicht kennen. Der Angriff des Militärs auf die Robertersonde tut hier sein übriges (Militär/Krieg hat nichts in einem Kinderfilm zu suchen), auch der vermeintliche Tod Insektosarus könnte evtl. kleinere Kinder verstören. Muß aber nicht sein ;-).
Trotzdem finde ich Monsters und (vs) Aliens ist ein gelungender Animationsfilm geworden, der sich nicht zu verstecken braucht.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Mittelmaß, 25. Oktober 2009
FILM
Die Film ist eine verrückte Mixtur aus "Angriff der 20-Meter-Frau" und "Independence Day". Das Problem ist nur: die Geschichte ist nur selten witzig und einige Szenen der Monsterangriffe dürften für kleine Kinder eher unheimlich sein.
Technisch ist der Film auf der Höhe der Zeit. Grafik und Animation sind beeindruckend perfekt gelungen.
An dem Film haben soviel Leute mitgewirkt, dass die letzten 9 Minuten des Films vom endlos langen Abspann belegt werden - nur kurz unterbrochen (1 Minute) von einer letzten Szene. Also: nicht gleich abschalten. ;-)
EXTRAS
Die Extras sind eher mittelmäßig. Es gibt einen (untertitelbaren) Audiokommentar, dafür haben die Bild-im-Bild-Filmchen keine Untertitel und die einblendbaren Tafeln mit Fakten sind nur auf englisch. Das MakingOf und die Berichte zur Entstehung des Films ähneln einem Werbeclip für HP und Intel, auf deren Hardware der Film berechnet wurde.
Neben Trailern gibt es noch einen Kurzfilm in 3D (zwei rot/grün-Brillen liegen bei) mit den Hauptfiguren sowie ein Anklickspiel, das aber nur in englisch vorliegt und ziemlich wertlos ist.
ZUSAMMENFASSUNG
Ganz nette Geschichte, technisch perfekt umgesetzt, inhaltlich aber nur mittelmäßig. Die Lokalisierung des Films und der Extras wurde nur halbherzig durchgeführt. In dieser Hinsicht sollten sich die Macher einmal eine Blu-ray von PIXAR ausleihen.
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