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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Tod, 9. Juli 2009
Der Tod, das eigendliche Hauptthema der Serie.Denn in jeder Folge stirbt zu Beginn eine oder mehrere Personen und der Tod das Sterben und der Umgang damit ist ständig gegenwärtig.Das was diese Serie aber so besonders macht ist die facettenreiche Handlung und die großartigen Schauspieler.
Eigentlich fehlt nichts in dieser Serie.Es ist diese ausgewogene Mischung und das Drama in den zwischenmenschlichen Beziehungen.Six Feet Under ist morbide,sarkastisch, zynisch,markaber aber auch traurig,mitreißend und vieles macht nachdenklich.SFU ist schwarzer Humor,Spannung & Drama,Liebe ,Eiversucht,Gewalt ,Drogen und Sucht und vor allem dieser für amerikanische Verhältnisse sehr offene Umgang mit der (Homo)Sexualität hat mich verblüfft - Kult !!
Für mich die beste Serie überhaupt.
Lediglich diese spärlich ausgestattete, als Super-Box angepriesene Edition hätte doch etwas üppiger und besser ausfallen können.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
unbedingt ansehen!, 4. Oktober 2009
Ich muß gestehen, das ich vor dem Kauf der Box skeptisch war, wie wohl hier mit dem Tod umgegangen wird. Wird Gevatter Tod zynisch, flapsig, ehrfurchtsvoll, emotional, respektlos oder pietätvoll gezeigt werden?
Die Antwort: Von allem ein bißchen.
Der Aufbau der Episoden ist oft derselbe; einer oder mehrere Menschen werden im Augenblick ihres Todes gezeigt, mit einer kurzen Vorgeschichte dazu.
Alle Verblichenen landen am Ende bei dem Bestattungsunternehmen Fisher & Sons in L.A. - und um diese Familie, ihre Freuden und ihr Leid, ihre Erfahrungen im täglichen Umgang mit dem Ende menschlichen Seins, mit der Trauer, mit dem Schmerz der Hinterbliebenen - darum dreht sich in dieser Serie alles.
Gerade eben habe ich die letzte Episode dieser unglaublichen Reihe gesehen und bin emotional immer noch dermassen aufgewühlt, wie es noch nie ein Film oder eine Fernsehserie vermocht hatte. Obwohl ich mir sonst bei jedem Film bewußt bin, hier wird nur geschauspielert, es ist nicht 'echt', was hier passiert, geriet dieses Bewußtsein hier total in Vergessenheit, so sehr nehmen einen die Geschichten um die Familie Fisher persönlich mit.
Erfreulich fand ich auch, das mit Themen wie Sexualität (auch im Alter), Homosexualität und persönlichen Traumata sehr frei und ungezwungen umgegangen wird. Nicht der verdruckste, über allem schwebende, moralische Zeigefinger, der sonst stets für US-amerikanischen Produktionen typisch ist.
Den Machern der Serie kann man gar nicht genug danken, das sie sich dieses Tabuthemas angenommen haben und dabei eine Sorgfalt (bei wirklich allen Aspekten) haben walten lassen, die man tatsächlich selten sieht: da sind die Drehbücher, die immer die perfekte Balance zwischen Trauer und Emotion einerseits und andererseits aber auch gelegentliches Aufblitzen (schwarzen) Humors bieten, ein hervorragendes Schauspielerensemble, das immer sein Bestes gibt sowie ein stets authentischer Umgang mit den täglichen Praktiken eines Bestattungsunternehmens, wie man in einem Special im Anschluß von 'echten' Bestattern erfährt. Die Serie vermeidet konsequent jeden emotionalen Kitsch, etwas, das bei US-Serien nicht immer der Fall ist.
Zudem ist die letzte Episode der mit Abstand beste Abschluß einer Serie, die ich jemals gesehen habe.
Fazit: unbedingt ansehen! Selbst Menschen, die einen persönlichen Verlust erlitten haben, können hier Tröstliches entdecken. Diese Box selbst mag spärlich ausgestattet sein, aber Six Feet under selbst entschädigt für alles.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nach einem Todesfall in unserer Familie hab ich diese Box.., 2. Dezember 2009
... immer gemieden, aus Angst das Erinnerungen zu wach werden oder die Darsteller makabere Witze über die Verstorbenen reißen.
Diese Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet, ganz im Gegenteil.
Trotz einer gewissen Portion schwarzen Humors wird mit den Toten würdevoll umgegangen.
Es handelt sich im Grunde um eine Familiengeschichte die sehr authentisch " rüberkommt ".
HBO-Qualität eben.
Hebt sich vom Niveau sehr angenehm von den üblichen Serien ab, mit denen uns das Privatfernsehen zu unterhalten versucht. Von den öffentlich-rechtlichen ganz zu schweigen.
Zudem verzichtet die Serie auf eine religiöse Tendenz, oder Botschaft und wirbt für mehr Toleranz.
Fazit: Daumen hoch
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