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45 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Eher unterdurchschnittlich......, 24. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Tag, an dem die Erde stillstand (Einzel-DVD) (DVD)
Dieses Remake ist mir weder im Kino-Programm aufgefallen, noch in der einschlägigen Fachpresse - sondern nur hier in den Amazon-Charts. Jetzt weiss ich auch warum...
Der Film fängt irgendwo an - und hört irgendwo auf. Man ist einfach so plötzlich im Geschehen, als "Sphären" auf der Erde landen. Aus einer steigt Mister Reeves und wenig später sein treuer Gefährte, ein etwas lächerlich wirkender Roboter, wie ihn sich wohl Klein-Erna in der 1. Schulklasse vorstellen würde.
Eigentlich ist nach 10 Minuten für jeden Zuschauer klar, dass "Klaatu" nicht die Menschheit retten will, sondern lediglich den Planeten Erde - warum sich die Aliens dieses Vorhabens annehmen, wird mit keiner Silbe im Film erwähnt, sie werden doch sicher einen eigenen, weit entfernten Planeten bewohnen?!
Überhaupt krankt der ganze Film an mangelnder Logik. Die grösste Herausforderung der Menschheit wird nämlich nicht vom amerikanischen Präsidenten gemeistert, sondern lediglich von seiner "Secretary/Aussenministerin", er selbst hat sich in Sicherheit gebracht - ja hallo? Gehts noch? Brauchte man noch dringend eine Rolle für Kathy Bates?
Reeves stolpert wortkarg und mimiklos durch den Film, führt ein paar Zauberkunststücke auf und hängt sich unter 50 Wissenschaftlern natürlich an die einzige weibliche Wissenschaftlerin, die auch noch ein nervtötendes Kind ihr eigen nennt, welches altklug und nervend auch noch eine tragende Rolle im Film erhält. Diese Konstellation ist mittlerweile in SF- und Horrorfilmen so ausgelutscht, dass ich mir das jedenfalls kein weiteres Mal mehr antun werde.
Aber nicht nur, dass Logik und Spannungsbogen dem Film fehlen, auch die Dialoge sind einzigartig platt, ohne jegliche Tiefe. Gerade dieses Thema (Endzeit) hätte tiefgründige, poetische, philosophische und auch ökologische Dialoge erfordert - nichts davon ist vorhanden. Und so endet der Film nach quälenden 90 Minuten, ohne dass nur eine Frage beantwortet wurde oder ein Sinn des Films erkennbar wäre.... und zum Abspann hat es der deutsche Verleih noch besonders "gut gemeint" und einen dämlichen, deutschen ! Rapp als Musik unterlegt - während im Original geheimnisvolle Sphärenmusik unterlegt wurde, das einzig passende für den Film.
Wie so oft: ein Remake darf man (fast) immer getrost vergessen - nein, vor 50 Jahren kamen die Filme eben noch nicht seelenlos aus dem Computer - dafür konnten sie noch eine Botschaft transportieren, sehen sie sich beide Filme an, Original + Remake, und dann wird glasklar einer in die Tonne wandern......
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
'Klaatu Barada Nikto', aber nix kommt. Der Klassiker mal anders...,, 31. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Tag, an dem die Erde stillstand (Einzel-DVD) (DVD)
Nun, ein wenig mehr Objektivität hätte dem Film selbst bei den vielen meist nicht recht positiven Filmbewertungen nicht geschadet:
So wird zum Beispiel im Film von Klaatu selbst erklärt warum die ausserirdische Rasse die Menschheit und ihre Zivilisation vernichten will.
Klaatu sagt in einer Szene zu 'Jennifer Connelly' das es nur sehr wenige Planeten im Kosmos ('Kosmos' ist allerdings ein recht relativer Begriff) gibt welche eine solch augeprägte und lebenspendende Fauna bietet wie die Erde. Daher können sie es nicht zulassen das der Mensch diese zerstört.
Denn dann kann bald schon überhaupt kein Leben mehr auf diesem Planeten genannt Erde gedeihen. Nichts würde im Endeffekt überleben...
Ohne die sich selbst und den Planeten zerstörende Menschheit kann die Erde jedoch auch weiterhin überleben und Leben hervorbringen und am Leben erhalten. Ergo: 'Mensch böse, nix gutt'.
Die Botschaft, welche die Neuverfilmung für uns bereit hält, dürfte somit klar sein.
....ist doch eine nette Andeutung auf unsere aktuelle und schon in naher Zukunft absehbare Situation, welche einem ganz besonders Anfang des 21.Jahrhunderts ebenso zu denken geben soll wie vor über 50 Jahren im Original die Warnung an die Menschen ihre kriegerische Natur abzulegen, oder sonst....
Oder anders ausgedrückt: früheres Aktuelles (kalter Krieg, Atombombenaufrüstung etc.) wurde auf den aktuellen Stand gebracht (Natur geht zugrunde, die Erde wird imer mehr zerstört).
Der in dieser Neuverfilmung dargestellte Roboter 'Gort' (der Name wurde dem Originalfilm entnommen und taucht im Film zumindest in der Basis wo dieser festgehalten wird einmal auf) wurde dem Original-Roboter des Originalfilms nachempfunden, mal von seiner Übergrösse abgesehen.
Nahezu gleichzusetzen sind seine Fähigkeiten mit seinem Visier vernichtende Strahlen zu erzeugen und diese gezielt gegen Gefahr einzusetzen.
Neu und zugegebenermassen stark überzogen ist die am Ende dargestellte 'Verwandlung' in diesem Mini-Robot-Insekten-Schwarm, obwohl an sich eine wirkungsvolle und plausible Idee einer idealen Vernichtungswaffe. Die Fauna des Planeten bleibt unberührt, von Menschen erschaffene Gebäude und Maschinen werden befallen und zu weiteren maschinellen Mini-Insekten-Roboter umgewandelt. Eine unkontrollierbare sich stets ausdehnende Massenvernichtungswaffe welche nichts ausser die natürliche Fauna eines Planeten verschont. Zugegeben, etwas sehr weit ausgeholt. Doch wirklich sooo unvorstellbar?
Ist es nicht nahezu ebenso unvorstellbar was bereits bis jetzt der Mensch allein an Vernichtungswaffen erfunden und realisiert hat? Egal ob nuklear, biologisch oder chemisch. Erschreckt einen das nicht um einiges mehr....?
Natürlich hat der Film seine Schwächen. Überzeugt er technisch absolut, so hapert es im Laufe des Films hier und da an diversen logischen Anhaltspunkten.
Kathy Bates als Verteidigungsministerin war meiner Meinung nach die gröbste Fehlbesetzung des Films. Man vermisst den Präsidenten selbst (mal von einem Telefonat abgesehen bei dem man nicht einmal seine Stimme hört) ebenso wie die berühmten Worte 'Klaatu Barada Nikto'. Am Ende des Films besinnt sich Klaatu schließlich und will der Menschheit noch eine Chance geben. Man erwartet das er durch die klassischen Befehle 'Klaatu Barada Nikto' der Vernichtung Einhalt gebietet doch man wartet vergeblich. Naja, zugegeben, es hätte auch ein wenig lächerlich gewirkt in der geschilderten Situation...
Das Kind im Film wirkt deplaziert und mag den einen oder anderen Zuschauer irritieren. Andererseits ist der Film als jugendfrei (bei uns ab 12 Jahre) klassifiziert und soll den jüngeren Zuschauern (immerhin die nächste Generation) aufgrund seiner Botschaft auch nicht vorenthalten werden. Daher dient das Kind nicht nur als Nervtöter für den einen, sondern gleichzeitig auch als Identitifikationsfigur für andere, jüngere Zuschauer.
Oh ja, der Film hätte um einiges besser sein können, doch enttäuscht war ich nicht so sehr. Allerdings kommt diese Neuverfilmung nicht annähernd an das Original von 1951 vom Meisterregisseur Robert Wise heran.
Das Bild sowie der Sound sind hervorragend. Das Bild überzeugt absolut bereits bei der Normal-DVD-Ausführung. Die Blu-Ray dagegen ist zwar noch ein Tacken schärfer und detailreicher, doch wer keinen übergrossen LCD sein Eigen nennt ist mir der Normal-DVD sehr gut bestückt.
Ein Mängel jedoch hat die Einzel-DVD-Version. An Specials wurde hier gespart. Ausser dem Film in Englisch und in Deutsch sowie einem Audiokommentar ist nichts vorhanden, nicht einmal ein Trailer.
Nun noch eine Bemerkung zum Abspann der DEUTSCHEN Fassung :
Mir ist absolut unklar warum und vor allem WEM wir die wirkungszerstörende Entscheidung zu verdanken haben, das beim Abspann des Films in der deutschen Fassung dieses nervtötende deutsche Rap-Gedudel anstatt die dem Film gerechtwerdende und exzellente Filmmusik zu hören ist.
Ja, absolut richtg! Eine Verschandelung sondergleichen!
Diese deutsche Idiotenmusik mit nervtötendem deutschem Text ist wohl das Verachtendste was sich unser 'Filmzerschandelungsland Deutschland' mal wieder einfallen liess! Eine Klage seitens der FOX wäre hier angebracht gewesen.
Das ist doch nun wirklich das allerletzte!
Allein dafür müsste man 20 Sterne abziehen! ....ist doch wahr....
Allen sei empfohlen:
Sobald der Film zu Ende ist und der Abspann beginnt UNBEDINGT auf den englischen Originalton umschalten, was wähend des Films möglich ist.
...ansonsten kann es passieren das spätestens DANN doch noch der Latschen vom Fernsehsessel aus gegen die Glotze fliegt...
Vielen Dank für die Beachtung sämtlicher Sicherheitsmaßnahmen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Der Film, in dem die Logik verloren ging, 16. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Tag, an dem die Erde stillstand (Einzel-DVD) (DVD)
Mal abgesehen davon, dass in dem Film nicht wirlich viel passiert, die ,,Actionszenen" ziemlich mager und die Charaktere blechern wirken, weist der Streifen ein paar seltsame Logiklücken auf, die da wären:
- eine außerirdische Lebensform besucht den Planeten. Friedlich. Ganz ohne Chaos oder Verwüstung. Wie reagiert die Regierung? Sofort wird massenhaft Militär zusammengezogen und die Außerirdischen werden, kaum, dass sie einen Schritt getan haben, angegriffen.
- Den Repräsentanten der Aliens würde man, wenn man logisch denkt, selbstverständlich mit allen diplomatischen ehren behandeln, immerhin hat man es hier mit einer überlegenen außerirdischen Rasse zu tun, das erfordert diplomatisches Fingerspitzengefühl und vorsichtige, friedliche Annäherung. Falsch. Das Verteidigungsministerium nimmt ihn gefangen, hält ihn gegen seinen Willen fest, setzt ihn unter Drogen und verhört ihn. Sinn?
-Auch nachdem die Aliens sich weiter völlig friedlich und passiv verhalten, wird eine ihrer Maschinen abtransportiert und versucht, zu vernichten, ihre ,,Raumschiffe" werden mit Raketen beschossen. Völlig sinnfreie Aggression.
Desweiteren kommt der Alien mit dem Auftrag auf die erde, die Menschheit zu vernichten. Stattdessen lässt er sie leben. Grund? Ja, richtig geraten, es gibt eigentlich keinen.
Also wenn ich mir diesen Film ansehe, zweifle ich doch stark an der Kompetenz des Regisseurs.
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