Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
genialer asiaactioner., 23. Mai 2009
bei invisible target handelt es sich um einen actioner nach alter schule.
drei cops jagen eine gangsterbande die diverse anschläge verübt haben.
die drei könnten unterschiedlicher nicht sein und so kommt es ab und an zu reibungen. dazu kommt noch das jeder der drei eigene motive hat die gang zu fassen.
aber auch die haben ihre probleme.
die beute des letzten raubzuges befindet sich noch immer in der hand des geheimnisvollen bosses, und die gang will die kohle unbedingt. als der verdacht wächst das der boss in den kreisen der polizei zu finden ist, läuft alles auf eine unvermeidliche konfrontation hinaus.
die darsteller machen ihre sache sehr gut. weder overacted noch pseudowitzig agieren die protagonisten auf hohem level.
die dialoge sind überraschend gut gelungen.
die story ist durchweg spannend und mitreissend.
die martial-arts sequenzen wurden rasant und explizit in szene gesetzt. zwar etwas übertrieben, aber das stört hier überhaupt nicht. auch die shoot-outs und verfolgungsjagden wurden perfekt inziniert.
alles in allem ist invisible target ein herausragender titel der actionfans begeistern dürfte.
ich schätze mal da kommt irgendwann ein u.s. remake raus.
wert wäre es der film allemal.
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5.0 von 5 Sternen
Der beste Hong-Kong-Actionfilm seit Jahren!, 15. August 2009
INVISIBLE TARGET ist feinste Actionkost gepaart mit hervorragenden Darstellern. Gleichzeitig ist dieser Film die Rückkehr von Regisseur Benny Chan (u.a. WHO AM I, ROB-B-HOOD, GEN-X-COPS) zu den Polizeifilmen, die ihn einst so berühmt gemacht haben. Anmerkung: Diese Rezension bewertet sowohl den Film als auch die DVD, da reine Filmrezensionen meist sehr subjektiv ausfallen (Gewichtung jeweils 50%).
Gewöhnlicherweise spielt die Story bei einem Actionfilm keine besonders große Rolle. Nicht in diesem Fall: INVISIBLE TARGET weist nicht nur eine tiefgrundige Geschichte auf, sondern auch eine sorgfältig inszenierte Handlung. Es geht primär um das Schicksal dreier Polizisten: Detective Chan Chun (Nicholas Tse) verliert bei einem Überfall der Ronin-Gang, dessen Kopf der brutale Tien (Wu Jing) ist, seine Verlobte. Von Rachegedanken verfolgt geht er hart gegen Verdächtige vor. Inspektor Carson Fong (Shawn Yue), ein harter Polizist mit teils zweifelhaften Methoden, wird von der Ronin-Gang bei einer Kontrolle gedemütigt. Der junge Officer Wai King Ho (Jaycee Chan) wird vom Dienst suspendiert, weil sein Bruder verdächtigt wird, zur Ronin-Gang übergelaufen zu sein. Während die Gauner hinter der Beute des Überfalls her sind, kreuzen sich die Wege der drei ungleichen Polizisten (allerdings erst zur Mitte des Films). Das anfänglich schwierige Verhältnis des Trios entwickelt sich aufgrund der prikären Notlage zu einer Freundschaft. Das Zusammenführen der drei Schicksale ist dabei das Schwierigste, was Regisseur Benny Chan jedoch trotz der relativ komplexen Geschichte exzellent gelingt. Während der Anfang des Films durch die relativ schnelle Einführung der Hauptprotagonisten etwas holprig verläuft, kann die Handlung vor allem nach dem Zusammentreffen der drei Polizisten an Fahrt gewinnen. Sehr positiv hervorzuheben ist dabei die schauspielerische Leistung der Darsteller. Hong Kongs neuer Superstar Nicholas Tse, der in DRAGON TIGER GATE (2006) noch fast wie ein Teenager aussah, wirkt mit neuem Haarschnitt und dem Bart reifer und härter. Darstellertechnisch agiert er auf einem bislang von ihm nicht gezeigten Niveau. Richtig verändert sieht Shawn Yue (Turbo Shek aus DRAGON TIGER GATE) aus. In INVISIBLE TARGET hat er mit seiner Kurzhaarfrisur erstaunliche Ähnlichkeiten mit Japans Topschauspieler Ken Watanabe (u.a. LAST SAMURAI). Auch schauspielerisch kann er hier im Gegensatz zu DRAGON TIGER GATE voll überzeugen. Jackie Chans Sohn Jacyee Chan liefert eine sehr solide Leistung ab, auch wenn es sicherlich schwer fällt ihn nicht mit seinem berühmten Vater zu vergleichen (allein schon aufgrund der äusserlichen Ähnlichkeit). Dass in ihm aber trotz seiner jungen Jahre ein hohes darstellerisches Potenzial schlummert beweisen vor allem die emotionalen Szenen. Trotz aller darstellerischer Ansprüche und storytechnischer Komplexität, in einem Actionfilm stehen letzten Endes vor allem die Actionszenen im Vordergrund. Und die kommen hier nicht zu kurz: Autos und Granaten explodieren, wilde Verfolgungsjagden, Schießereien ohne Ende und einige Martial-Arts-Einlagen vor allem von Wu Jing. Hinzu kommen noch atemberaubende, von den Darstellern selbst inszenierten Stunts. Es geht viel zu Bruch, aber dennoch nimmt die Action nicht (wie etwa in Michael Bays Filmen) übermäßig Überhand. Das Finale im Polizeirevier steigert die Dramatik bis zum Überkochen, wobei für Benny Chan ungewöhnlich viele Slow-Motion-Sequenzen eingestreut werden. Der Soundtrack (auch als CD erhältlich) ist stimmungsvoll und passig zu den Situationen. Das Rating von FSK 18 geht in Ordnung, da einige brutale Szenen dabei sind. Im Gegensatz zu den meisten Hong-Kong-Actionfilmen beläuft sich die Laufzeit auf insgesamt über 2 Stunden. Dies ist sehr hilfreich und gibt dem Film genug Zeit, um die Story sorgfältig aufzubauen und die Charaktere einzuführen. Somit gibts für den Film die Höchstwertung: 5/5.
Die DVD: Bewertet wird hier die SINGLE-DVD-Edition, NICHT die Doppel-DVD-Gold-Edition! Im Lieferumfang ist die DVD und ein wendbares Cover, um das fette "FSK 18" Logo nicht auf dem Titelbild zu haben. Im Gegensatz zu früheren DVDs hat Splendid in seinem Amazia-Label auf Qualität geachtet. Das Bild (16:9 bzw. 2.35:1) ist scharf, kontrastreich und farbfroh, jedoch nicht übertrieben bunt. Der Ton (Dolby Digital 5.1) kann zwischen der deutschen und der kantonesischen Spur gewählt werden, und bietet einen klaren und unverzerrten Klang. Das DVD-Menü ist klar strukturiert und schick gestaltet. Leider sind außer Trailer keine Extras enthalten, denn diese sind lediglich in der Gold-Edition zu finden. Dennoch lässt sich aufgrund der Wahlmöglichkeit zwischen beiden Varianten keine Schwächen der DVD feststellen. Wertung daher: 5/5.
Fazit: Ein Top-Film auf einer qualitativ hochwertigen DVD. Höchstwertung: 5/5!
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5.0 von 5 Sternen
Der absolute Action-Hammer, 16. Juli 2009
Mein lieber Herr Gesangsverein, was Regisseur Benny Chan auf die Beine gestellt hat, ist wirklich der absolute Hammer. Nur selten bekommt man einen so hochwertigen und explosiven Actioner zu sehen. Von Beginn an wird hier ein so rasantes Tempo vorgelegt, das dem Zuschauer keinerlei Verschnaufspause gegönnt wird. Fast im Minutentakt wird man immer wieder mit erstklassigen Stunts, wilden Verfolgungsjagden oder erstklassigen Martial Arts Szenen konfrontiert, die so erstklassig in Szene gesetzt wurden, das es einem teilweise wirklich die Sprache verschlägt.
Doch es ist nicht nur das phasenweise wahnwitzige Tempo und die fantastische Action, die einen in Staunen versetzt, "Invisible Target" erzählt auch eine tolle Geschichte, die unglaublich faszinierend und interessant umgesetzt wurde. Die Story führt 3 charakterlich vollkommen verschiedene Polizisten zusammen, die alle einen Grund haben, sich an dem Gangsterboss Tien zu rächen und trotz ihrer unterschiedlichen Beweggründe wird aus den Dreien ein eingeschworenes Team, das auf eigene Faust versucht, dem Gangster das handwerk zu legen. Dabei müssen sie schnell feststellen, das sich ein Verräter in den Reihen der eigenen Kollegen befindet, der die Fäden in der Hand hält.
Gerade der Spannungsaufbau ist hier extrem gut gelungen, wobei die von der ersten Minute an vorhandene Spannungsschraube stetig weiter angezogen wird, so das hier trotz einer Laufzeit von gut zwei Stunden auch nicht eine Sekunde lang Leerlauf entsteht. Benny Chan hat es meisterlich verstanden, den Zuschauer mit immer neuen Action-Highlights zu verwöhnen, denn immer wenn man denkt, das es mal eine etwas ruhigere Phase gibt, wird man sofort eines Besseren belehrt und befindet sich schon wieder beim nächsten Highlight.
Als besonders gut habe ich es empfunden, das trotz aller Ernsthaftigkeit und jeder Menge Action auch noch etwas Platz für den Humor gelassen hat, der sehr gezielt in gewissen Situationen eingebracht wurde und zu keiner Zeit kitschig oder gar übertrieben wirkt. So bietet er dem Zuschauer wenigstens manchmal die Möglichkeit, sich innerlich etwas zu entspannen, bevor er sich wieder dem rasanten Geschehen zuwendet, um auch ja nichts zu verpassen. Denn beim vorhandenen Tempo der Geschichte und den unzähligen Action-Sequenzen ist es gar nicht so leicht, die Übersicht zu behalten und auch auf die kleineren Details zu achten.
Obwohl man denkt, das eine Steigerung kaum noch möglich ist, beweist einem das gewählte Ende doch das Gegenteil, denn die Story endet in einem ungeheuer furiosen Showdown, in dem es noch einmal richtig zur Sache geht und gerade die Hauptcharaktere des Films noch einmal alles geben müssen und über ihre Schmerzgrenze gehen. Hierbei erhält "Invisible Target" auch noch eine tragische Note und lässt Platz für Emotionen. Dabei wurde aber darauf geachtet, das die Geschichte nicht in eine kitschige Richtung abgleitet, das dargestellte Szenario ist als absolut passend zu bezeichnen und wirkt auch durchaus realistisch.
Abschließend kann man festhalten, das dieser Film eine richtige "Action-Granate" darstellt, die auf einem qualitativ sehr hohen Level angesiedelt ist und jedem Action-Fan Freudentränen in die Augen treiben dürfte. Hinzu kommen erstklassige Darsteller, die dem Ganzen auch eine sehr autenthische und glaubhafte Note verleihen, was den Film noch einmal zusätzlich aufwertet. Wer also auf hochklassige und extrem kurzweilige Action-Unterhaltung in Kombination mit einer sehr guten geschichte steht, der kommt an diesem asiatischen Film einfach nicht vorbei.
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