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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
In English, please!, 1. Oktober 2004
Die zum Teil in New York aufgewachsene Hikaru Utada hat sich nach 5 erfolgreichen Jahren im japanischen Pop-Business dazu entschlossen, es auf englisch zu probieren, und das meiner Meinung nach sehr erfolgreich!Das Album ist für Utada ein neuer Weg. Sie setzt wie je her auf experimentelle, elektrische Sounds, diese sind jedoch Utada zum Quadrat! Sie schafft es eine gelungene Mischung aus R&B/Pop und Elektro/Dance auf Exodus zu packen, die es in sich hat. 1) Opening -/5 - Stimmiges Intro, dass mit sphärischen Klängen daherkommt. 2) Devil Inside 3/5 - Sehr elektronisch-düsteres, aber dennoch organisches Stück, dass mit einem pulsierenden Beat und hektischem Klavier unterlegt ist. Sehr gut gelungen, um die Lyrics zu übermitteln! 3) Exodus 04 5/5 - Der Titeltrack wurde von Timbaland produziert und kommt überraschenderweise ohne eine harte Bassline aus. Dafür besticht der Song aber durch sein traumhaftes Pianostück (von Utada eingespielt), Utada's hohe, luftige Stimme und einen sehr schönen Text. 4) The Workout 5/5 - Der Song wäre ein guter Club-Track, wenn er nicht, trotz seines vibrierenden Basses, den Stakkato-Drums und der Keyboard-Orgel, als Mid-Tempo Song daher kommt, was durch Utada's langsam"eren" Gesang bewerkstelligt wird. 5) Easy Breezy 3/5 - Die 1. Single aus Exodus ist ein beschwinglicher Pop-Song erster Klasse mit einem sehr auffälligen Synthi-Loop und dem sich oft! wiederholenden Refrains. Der Song kriegt von mir nur 3 Sterne, weil man sich an ihm schnell satt gehört hat und der Refrain wirklich zu oft gesungen wird! 6) Tippy Toe 5/5 - Ein düster anmutender Track, der sehr verschnörkelte, mystische Sounds im Hintergrund spielen lässt. Hikki's schneller, und durchaus hektischer, Gesang hört sich zunächst sehr schräg an, aber das macht Tippy Toe umso genialer! 7) Hotel Lobby 5/5 - Der Song handelt von einer Prostituierten, die ihrem Job des Geldes wegen nachgeht und für sich selbst keinen Respekt empfindet und ihr Leben wegwirft; ein an sich trauriges Lied. Utada singt in den Versen sehr eintönig und ohne viel Emotion, doch dies ändert sich schlagartig im Refrain, der sehr schön ist! 8) Animato 4/5 - Die Melodie erinnert sehr an eine Spieluhr und kleine aufziehbare Zinnsoldaten: sehr niedlich und schön! Sie singt über ihre Entscheidung ihren Sound für dieses Album zu ändern und statt Mainstream-Pop Utada-Pop zu produzieren, u.a. mit Hilfe von abgefahrenen Producern (offensichtlich Timbaland). Einfach schön! 9) Crossover Interlude -/5 - Selbe Lyrics wie im Opening, nur anderer Sound. Immer noch stimmig. 10) Kremlin Dusk 5/5 - Dieser Song fängt als wunderschöne Ballade an, mit sehr einfacher Musikbegleitung und Utada's zart-zerbrechlicher Stimme. Bei jeder neuen Textpassage wird zu der Melodie hinzugefügt, bis der Song von einem hypnotisch antreibenden Drum/Synthi-Part angetrieben wird und Utada's Stimme an Intensität zulegt. Meisterhaft! 11) You Make Me Wanna Be A Man 5/5 - Meiner Meinung nach das Highlight von Exodus! Asiatische Sounds, pulsierender Bass, markige Elektro-Gitarre (erinnert an Daft Punk's Aerodynamic)und Utada's energiegeladener Gesang, der die Problematik zwischen Männern und Frauen besingt, machen den Song von Anfang bis Ende vollkommen! 12) Wonder 'Bout 3/5 - 2. von Timbaland produzierter Song. Wieder ein simpler Bass, abgefahrene "japanesque" Sounds und Utada's schräger, jazziger Gesang geben dem Song eine ganz eigenes Flair. 13) Let Me Give You My Love 4/5 - 3. Song vom Timbaland. Typisch für ihn ist hier der sehr geniale Beat mit dem Sound, der bei Aaliyah oft verwendet wurde. Der Titel zieht einen sofort in seinen Bann. Sehr gut gelungen! 14) About Me 5/5 - Der Abschluss des Albums ist sehr ruhig und verträumt-romantisch geworden. About me beginnt mit einer sanften Gitarre, die beim Refrain von einem sanft-weichen Bass unterstützt wird und nach einem weiteren Beatwechsel wieder alleine zu hören ist. Ein sehr schönes und beruhigendes Lied, dass ideal zum Kuscheln ist. Utada singt aus vollstem Herzen und das hört man auch. Viele empfinden Utada's Gesang für zu schräg bzw. zu piepsig. Das erscheint jemandem, der sie nicht kennt vielleicht auch beim ersten Hinhören so. Ihre Stimem ist zwar nicht die Beste, besonders wenn man sie mit Weltstars wie Brandy, Ch. Aguilera oder Beyonce vergleicht, aber sie ist einzigartig und schön! Neben Brandy's "Afrodisiac", Natasha Bedingfield's "Unwritten" und Shaznay Lewis' "Open" eine der Platten des Jahres! Unbedingt kaufen!
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