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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
In der Tat äußerst nobel!, 19. August 2008
Nach dem großartigen Erstling folgt nun Versailles' zweiter Streich. Das Full-Length Album "NOBLE" knüpft da an, wo das Minialbum "Lyrical Sympathy" aufgehört hat-allerdings mit ein paar weiteren Facetten der (großen) musikalischen Bandbreite der Band.
Das Album wird, wie schon der Vorgänger, von einem Intro eröffnet, welches die "Aristocrat's Symphony" einleitet. Die Leadsingle setzt gleich bombastisch ein mit einem Chor und Violinen, zusätzlich glänzt der Song durch seine Gitarrensoli von HIZAKI und TERU.
Danach geht es bei "Antique in the Future" gleich mit einem Gitarrenriff weiter, welches sofort im Ohr hängen bleibt.
Das folgende Stück "Second Fear -Another Descendant-" wird von einem Cembalo-Gitarrenbattle umrahmt. Dieses Lied ist thematisch eine Weiterführung des "Red Carpet Day" von Lyrical Sympathy.
Der nächste Song "Zombie" war bereits zusammen mit "Aristocrat's Symphony" und "Suzerain" als Single vor der VÖ des Albums erhältlich. "Zombie" fällt durch seinen teils ungewöhnlichen Rhythmus auf und läutet das sehr starke zweite Drittel der CD ein.
"After Cloudia" ist ein schneller, schon fast fröhlicher Song mit positivem Text, der im starken Kontrast zum vorigen Lied steht.
Mit "Windress" folgt ein am Anfang eher ruhiger, melodischer Song der wunderbar von KAMIJOs warmer Stimme getragen wird. Dieser Song glänzt mit der breitgefächertsten Instrumentierung des Albums (Piano, Synthesizer, Holzbläser und selbstverständlich E-Gitarre und Schlagzeug)
Anschliessend folgt der New Take von "The Revenant Choir". Dieser Take ist im Vergleich zum Orginal merklich anders, da KAMIJOs Englisch besser zu verstehen ist.
Nun kommt der für mich schwächste Song der CD. "To the Chaos Inside" ist ein schneller, von Speedgitarren und Schlagzeug lebender Song, der im Gegensatz zu den anderen Songs nur wenig herausstechen kann. Weiterhin finde ich, dass die Instrumente zu sehr KAMIJOs Stimme übertönen.
Danach kommt das bereits erwähnte "Suzerain". Dieses klingt zwar ähnlich wie das vorige Lied, ist jedoch deutlich melodischer und hört sich insgesamt runder an.
Nach "Suzerain" folgt das epische "History of the Other Side" (9:38 min!), welches sich wegen der Länge einen Vergleich mit Versailles' anderem Bombaststück ("The Love From A Dead Orchestra") gefallen lassen darf.
Als letztes Lied, wenn man mal die Orginalversion von "The Revenant Choir" als Bonustrack außen vor lässt, folgt mit "Episode" noch mal eine echte Perle, die so ganz anders ist, als alles, was die Band vorher gemacht hat. Episode ist ein wunderbar ruhiger, nur vom Piano begleiteter, verträumter Song, in dem KAMIJOs sagenhafte Stimme an selige LAREINE-Zeiten erinnert. Absoluter Topsong!
Zur Ausstattung der CD: Colosseum Records hat auch dieses Mal neben dem Orginalbooklet mit japanischen Texten ein Bonusbooklet mit den Texten in Romaji und Englisch draufgepackt. Allerdings ist es schon seltsam, das der Text zu "Antique in the Future" nur online abrufbar ist; schade!
Die CD/DVD Kombi ist über jeden Zweifel erhaben: Beide komplett farbig bedruckt, die CD mit makellosem Klang und die DVD durch den Dreier aus "Prelude", "Aristocrat's Symphony" und "Episode" schon fast ein kleiner Spielfilm und nicht "nur" ein PV. Das Video gefällt durch seine düstere Atmosphäre und den (mal wieder sehr schönen) barocken Kostümen.
Zum Abschluss meine drei persönlichen Favoriten: "After Cloudia", "Windress" und "Episode".
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5.0 von 5 Sternen
Wirklich empfehlenswert, 10. März 2009
Ich finde das Album einfach genial :)
die band hat sich selbst übertroffen,
kann ich wirklich nur weiter empfehlen.
vLg
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