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Nacht der lebenden Toten [Blu-ray]
 
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Nacht der lebenden Toten [Blu-ray]

Blu-ray ~ Russell Steiner
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Russell Steiner, Judith O'Dea, Duane Jones, Bill Hinzman, Karl Hardman
  • Regisseur(e): George A. Romero, George A. (Buch) Romero
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: KNM Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 16. März 2009
  • Produktionsjahr: 1968
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001QEVSJQ
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 32.141 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

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    Nr. 16 in  DVD & Blu-ray > Horror > Regisseure > George A. Romero

Rezensionen

Movieman.de

Es ist fast müßig, viele Worte um diesen quintessenziellen Film des Genres zu verlieren. George A. Romero hat hier nicht nur ein Subgenre definiert, sondern einen der verstörendsten, noch heute wirkungsvollsten Filme aller Zeiten erschaffen. Das wiederum gelingt auch und vor allem durch die expressionistische Schwarzweißgestaltung. Zudem erzeugt der Film einen sehr realistischen Look, was auf eine mitunter wackelige Kamera zurückzuführen ist, womit Romero seiner Zeit um mehrere Jahrzehnte voraus war. In den Subtext des Films wurde viel gedeutet, wobei eines klar ist: ein schwarzer Protagonist war im Jahr 1968 eine echte Neuerung. Und dass der Held das Ende nicht überlebt, war nicht minder revolutionär. Fazit: Ein Meilenstein

Moviemans Kommentar zur DVD: Der Großteil des Films spielt in einem Haus, doch am Anfang bei den Friedhofsszenen arbeitet das Bild sehr schön mit der Tiefenwirkung und sorgt für gute Schärfe. Auch bei Nahaufnahmen hat eine schöne Detailwiedergabe (Wunde bei 00:18:23). Zwar wird diese generell etwas vom Rauschwert beeinflußt, aber der ist zumeist noch tolerabel. Hin und wieder nimmt das Rauschen stärker zu (00:19:32). Die Kompression schlägt sich gut und überzeugt auch bei Szenen, die bei DVDs bisweilen problematisch waren (Barbaras Kleid bei 00:35:51). Der Kontrast ist ausgewogen. Überstrahlen fällt kaum ins Gewicht und die Übergangstufen von Schwarz zu Weiß inklusive aller Graustufen sehen recht differenziert aus. Der Ton ist klar zu verstehen. Im Deutschen wirkt er etwas vordergründiger. Die Dialoge sind störungsfrei wiedergegeben. Für atmosphärische Wirkung sorgen etwa das Gewitter oder der pfeifende Wind auf dem Friedhof. Im Englischen ist die Musik etwas filigraner gearbeitet, während sie im Deutschen ein wenig leiert. Bonusmaterial gibt es leider keines. Allerdings dürfte ohnehin jeder Fan schon mehr als genug zuhause haben, ist der Film doch schon zahllose Male auf DVD veröffentlicht worden. --movieman.de

OFDb.de

Schon seit Anbeginn des Filmes werden Werke über Untote und Zombies gedreht. Schon in den frühen Tagen des Horrorfilmes gab es Filme, in der Woodoo-Thematik aufgegriffen und beleuchtet wurde. Bis ins Jahr 1968 gab es allerdings keinen Zombiefilm wie diesen: George A. Romero drehte in Pittsburgh einen kleinen Schwarzweiß-Horror, der später in das Museum für moderne Kunst in New York ausgestellt werden sollte. Inspiriert durch den expressionistischen Stil von Herk Harveys "Tanz der toten Seelen", einem fantastisch bebilderten Horrorfilm, inszenierte Romero "Die Nacht der lebenden Toten".

Hier ist es nicht ein alter, vergessener, religiöser Kult, der die Toten wieder zum Leben erweckt - Romero liefert erst gar nicht Gründe für das übersinnliche Geschehen. Jeder ernstgemeinte Erklärungsversuch würde die perfekte Stimmung dieses Horrorfilmes zerstören. Romero lässt zwar durchscheinen, dass die Zombies durch die Strahlung eines Kometen wieder reaktiviert werden, lässt dies aber nie definitiv sacken. Schließlich ist "Nacht der lebenden Toten" auch kein Film über zerstörerische Untote, sondern viel mehr über die Menschen, die mit dem Problem der Zombie-Invasion umgehen müssen.

Wie wir erfahren, ist fast ganz Nordamerika mit dem epidemischen Problem behaftet. Überall beginnen unbestattete Tote wieder an zu leben, und begeben sich auf die Suche nach geeigneter Nahrung. Diese finden sie in ihren ehemaligen Mitbürgern, in ganz normalen Menschen. Aus jedem brav entschlummerten Toten wird ein kannibalistischer Zombie. Doch Romero interessiert nicht, diese Horrorvision, diesen nationalen Notstand als Ganzes zu betrachten. Der Film spielt hauptsächlich in einer kleinen Hütte, in der sich mehrere Menschen verschanzen, um vor den Überhand nehmenden Untoten sicher zu sein. Nach der Verbarrikadierung geht der Horror allerdings erst richtig los. Überschattet von dem drohenden Tot außerhalb des Hauses graben sich die Geretteten sinnbildlich ihr eigenes Grab durch menschliche Schwächen. Furcht, Gier und Dummheit treibt die Insassen in den Tod. Romero zeigt hier ganz deutlich, dass nicht der verfallene Zombie das Monster ist, sondern der Mensch an sich.

Doch auch andere Referenzen können geschlagen werden. So erinnern die Todesfeuer, deren Bilder am Ende des Films über den Abspann gelegt werden, an die grausigen Rituale des Ku-Klux-Klans. So mag es vielleicht kein Zufall sein, dass der Hauptcharakter Ben von dem schwarzen Duane Jones gespielt wird. Ist er nicht der einzige, der die Schwächen der Zombies kennt, sich gegen sie auflehnt, und gegen die "Weiße Dummheit" innerhalb des Hauses rebelliert? Selbst wenn es nicht so ist: Romero hat einen interpretierungs-freudigen Horrorfilm mit Sinn und Verstand abgeliefert - das kann nicht jeder Regisseur.

Romeros Kameraarbeit ist dabei qualitativ hochwertig. Die Art, wie er hier mit Szenen ausleuchtet, Sets arrangiert, und Realismus aus Phantastikszenerien herauslockt, scheint nicht nur durch Herk Harvey beeinflusst zu sein, sondern deutlich von dem Ursprung des Expressionismus im Film. Viele der Bildkompositionen (u.a. anfängliche Friedhofszene, die sich sammelnden Zombies) und die virtuosen Schattenspiele erinnern stark an deutsche Stummfilme, an Fritz Lang in etwa. Bemerkenswert hierbei die komplette Anfangssequenz: Romero malt seine Bilder aus, schmückt sie aus: Einmal haben wir eine Halbtotale von Barbara, in die Romero von links und rechts oben Äste in das Bild reinfallen lässt. Die blätterlosen, hängenden Äste wirken sicherlich böse und angsteinflößend, aber auch die optische Wirkung wird durch so ein geniales Ausschmücken deutlich verbessert. Diese gesamte Eingangsszene ist derart perfekt ausgeleuchtet, dass Romeros Spiel mit Licht und Schatten (die Wettereffekte!) sogar an die Brillanz des großen Alfred Hitchcock erinnern. Eine weitere oft zitieret Szene, ist dass Abschießen eines Zombies gegen Mitte des Films. Hier sehen wir eine schräge Kameraeinstellung, die auf einen herantrabenden Zombie gerichtet ist. Der Untote bekommt den verdienten Kopfschuß, wankt, und fällt letzten Endes um. Nachdem sein Körper aus dem Bild verschwunden ist, haben wir erst die volle Sicht auf das, was sich hinter der toten Kreatur befand: Viel mehr Zombies rücken an. Romero blickt vom Kleinen, auf das Große, Allumfassende - fast wie eine Synekdoche.

Gegen Ende schockiert Romero dann sein Publikum vollends: Seine eh schon grauenerregenden Zombie-Make-ups werden durch eine weitere Szene noch übertroffen. In einer fast schon ruhig gefilmten Sequenz, sehen wir, wie die Untoten ihre Opfer verspeisen. Schrecklich detailreich und technisch perfekt zeigt uns Romero das Grauen, und ruft eine beispiellos pessimistische Grundstimmung hervor. Gegen Ende rundet Romero sein Werk elegant ab: Mittels von TV-Material, das autehntischer nicht wirken könnte, zeigt uns, wie involviert die Medien in dieser Krise doch waren, und dass der Horror schon wieder abzuebben scheint. Grobe Männer vernichten die Untoten, als wäre es ein Volkssport. Das Zombie-Metzeln wird zum Happening mit Bier und Flinte. Dass es in einer kleinen Hütte ganz anders aussah, zeigt das sarkastische Ende, das wie ein Schlag ins Gesicht wirkt.

"Die Nacht der lebenden Toten" ist ein Meisterwerk aller erster Güte. Es gibt kaum vergleichbare Horrorfilme, die sowohl auf inhaltlichem Bereich, als auch im filmtechnischen Bereich derart hohe Standards setzte. Romeros Schocker ist der Grundstein für den "Zombie"-Film, und ein unerwartet geniales Werk des modernen Films.

--- Björn Last (Der Mann mit dem Plan)

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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Romeros Klassiker in neuer Schärfe - Blu-Ray, 18. März 2009
Nach mehreren verschobenen Terminen liegt nun endlich die Blu-Ray von einem der größten Independent-Klassiker und einflussreichsten Horrorfilme aller Zeiten, George A. Romero's NIGHT OF THE LIVING DEAD, auf Blu-Ray vor, und die kann sich absolut sehen lassen, was Bild und Ton betrifft, versagt aber leider bei den nicht vorhandenen Extras.

Die wichtigsten technischen Details vorweg: die deutsche Synchronisation ist PCM 2.0 Mono vor, der englische O-Ton DTS-HD MA Mono (entspricht der bereits erschienenen UK-Blu-Ray). Dass hier gar nicht versucht wurde, den Film neu in 5.1 abzumixen, ist sehr lobenswert. Man darf nicht vergessen, dass es sich bei dem Klassiker um einen extremen Low-Budget-Film handelt, was bedeutet, dass der Dialog manchmal durchaus scheppert und knirscht. Doch der Verzicht auf künstliche Modernisierung kommt der Atmosphäre sehr zugute. Deutsche Untertitel gibt es leider nur für die Szenen, die ehemals fehlten und nun in OmU vorhanden sind.

Die S/W-Bildqualität ist ausgezeichnet, wenn man Alter und Entstehung bedenkt. Einige Unschärfen sind zu verzeichnen (besonders bei Großaufnahmen), doch sind diese eher dem Ausgangsmaterial und dem Low Budget-Charakter geschuldet. Ich habe die Blu-Ray mit den letzten DVD-Veröffentlichungen verglichen (von denen es gefühlte 256 gibt, weil der Film keinen Rechte-Inhaber besitzt), denen sie deutlich überlegen ist.
WICHTIG: entgegen der Cover-Aufschrift liegt der Film in 4:3 vor, nicht 16:9 (nur die Menüs), und das ist auch gut so. Romero hat mehrfach erklärt, dass er das Vollbild für NIGHT OF THE LIVING DEAD bevorzugt.
Die Schärfe kann sehr begeistern. Schon im Vorspann sind sehr klar die einzelnen Grashalme am Wegesrand und die Risse in der Straße zu erkennen (ist es nicht wunderbar, wie Romero schon hier den Weg zu Verfall und Tod schildert?). Die Titel selbst bleiben etwas verschwommen, was vermutlich an der damaligen Effektarbeit liegt. Kontraste und Schwarzwerte sind durchweg ausgezeichnet, insgesamt sind schlicht viel mehr Details zu sehen als bislang. Das Filmkorn ist jetzt stärker sichtbar, allerdings weit weniger exzessiv als etwa bei "Frankenstein Junior". Wie gesagt, wenn man das Alter bedenkt, wurde hier sehr gute Arbeit geleistet. Man darf nur keinen "King Kong" erwarten, aber wer tut das?

Absolut enttäuschend hingegen bleiben die Extras, von denen jede Spur fehlt. Nicht einmal ein Trailer ist vorhanden. Nach den unzähligen DVD-Versionen mit tonnenweise Bonus kann man sich da nur wundern, aber so ist es leider. Zu guter Letzt ist anzumerken, dass der Film ungekürzt vorliegt.

Zum Film selbst muss nicht mehr viel gesagt werden. George A. Romero hat mit seiner düsteren Parabel 1968 einen Meilenstein der Filmgeschichte geschaffen, der mit nur wenigen Sets und Darstellern sowie einfachsten Mitteln und seiner fast expressionistischen Kameraführung ein bedrückendes, spannendes und unter die Haut gehendes Schreckens-Szenario entwirft. NIGHT OF THE LIVING DEAD begründete das sogenannte Mitternachtskino und brach mit gängigen Filmregeln. Geradezu revolutionär ist Romeros Figurenzeichnung, in der ein schwarzer Held der interessanteste, intelligenteste und menschlichste Charakter sein darf. Das zynische Ende krönt einen Film, der trotz seines Alters weiterhin nichts für schwache Nerven ist. Wer einen billigen Horror-Schocker erwartet, dürfte überrascht sein, wie viele Subtexte, Lesarten und Beleuchtung amerikanischer Traumata er anbietet. "Sie kommen, um dich zu holen, Barbara!" ist in die Filmgeschichte eingegangen.

Alles in allem kann ich die Blu-Ray empfehlen, denn der Film ist letztendlich, was zählt, und der liegt in wirklich guter Qualität vor. Die fehlenden Extras führen zum Punktabzug, haben aber nicht dazu geführt, dass ich den Kauf bereue.
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1 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Leider mit Tonfehlern, 22. September 2009
Das Bild er Blu-Ray ist wirklich nicht schlecht.

Über den Film braucht man keine Worte zu verlieren. Ich meine er ist fast noch besser als Dawn of the Dead.

Leider gab es bei unserer Blu-Ray ein Problem mit dem deutschen Ton. 3 oder 4 mal wurde anstelle des deutschen Synchronisationstons der englische Orginalton verwendet. Schade und deshalb nur 3 Sterne.

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3 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Night of the Living Dead, 2. März 2009
Von Tim Wacht "toni" (Schwarzwald bei Rügen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Ich will mal so anfangen.Night of the Living Dead ist ein Film mit geschmack.Der wo auf Düstere Atmosphäre und auf Zombies steht soll kaufen.Man soll nicht wegen der sw bild meinen,das es ein billig film ist,FALSCH es ist ein Film der Meisterklasse Klasse A,Gedreht und Geschrieben vom Meister Persönlich: GEORGE A. ROMERO.
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