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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Oh mein Gott...., 26. März 2009
Was bitte ist nur aus meiner ehemaligen Lieblingsband geworden? Ich war totaler MUCC Fan über Jahre hinweg und habe ihre Musik wirklich nahezu vergöttert. Ich habe auch niemals eine andere Band gefunden, die einen so einzigartigen, speziellen Stil hat und Emotionen so dermaßen gut rüberbringen kann wie MUCC. In ihrer Geschichte haben sie dabei viele Wandlungen vollzogen. Vom totalen Underground Angura-Kei über eine Phase in der sie sich beinahe getrennt hätten, woraufhin ihre Musik insgesamt eingängiger und vielleicht sogar etwas "poppiger" wurde, um dann schließlich mit Gokusai auch eine weniger dunkle, aber trotzdem noch MUCC-typische Seite zu zeigen. Ihr letztes Album "Shion" ging da schon wieder in eine etwas andere Richtung, die erstmals sogar Elektro Elemente enthielt. Trotzdem konnte das ALbum nach wie vor noch großartige Titel aufweisen, allen voran das hervorragende "Libra", was jedoch nachfolgend das Ende der MUCC Ära einläuten sollte. Der typische MUCC-Sound ist dabei auf ihren vorherigen Alben immer erhalten geblieben, in der ein oder anderen Form, mal mehr und mal weniger. In ihrer Karriere haben mir MUCC dabei immer wieder aufs neue wunderbare und absolut großartige Songs beschert, die ich für mich zu den besten Liedern zähle, die ich kenne. Ganz oben mit dabei "Danzetsu", "Zetsubou" und "Mama" aus Homurauta Zeiten, "Ware, Arubeki Basho", "Ranchu" und das großartige "Kugatsu mikka no kokuin" aus Zekku Zeiten, "Monokuro no Keshiki" und "Roji ura boku to kimi e" und "Kuchiki no tou" im Jahre 2004 auf dem gleichnamigen Album. 2005 das wunderschöne "Kagayaku sekai" von der Houyoku und schließlich "Ryuusei" und das bereits erwähnte "Libra" um aktuellere Meilensteine zu nennen, die mir regelmäßig Tränen in die Augen treiben, weil sie so wunderschön, so "echt" und so melancholisch zugleich sind. Mit solchen Titeln waren MUCC über Jahre hinweg immer meine absolute Nummer 1, die von nichts übertroffen werden konnte. Warum ich das alles erzähle? Ganz einfach, um klar zu machen was mir diese Band bedeutet hat und worin ich ihre unvergleichlichen Stärken sehe, nämlich in Tatsurous wundervoller Stimme, voller Hoffnung und Verzweiflung, die auch mal vor einem Ächzen oder Schreien nicht halt macht, Miyas wundervollen Gitarrenmelodien und harten Riffs und Yukkes dauerpräsentem Bass, der einfach großartig gespielt ist und auch durchaus einige jazzige Melodien beherrscht. Halt einfach MUCC und wie ich sie imemr erlebt habe. Und obwohl man langsam aber sicher bemerkte, dass die Band sich stets immer einen kleinen Schritt weiter in eine kommerziellere Richtung bewegte hilet ich ihr trotzdem immer noch die Treue. Nur um klar zu stellen, weshalb ich dieses Album, was in Deutschland ja derzeit noch nicht erschienen ist bewerten kann: Ich habe mir die japanische Version bestellt... und vielleicht hätte ich es besser nicht tun sollen...
Als ich Kyutai das erste Mal hörte konnte ich es erst überhaupt nicht fassen. Ich sage es ungern, aber die Scheibe klingt (von der sehr sauberen Produktion abgesehen) flach wie ein Sperrholzbrett, mainstreamig und viel zu leicht. Ich habe sie mir nach dem ersten Hören daraufhin noch einmal sehr intensiv zu Gemüte geführt, aber das Ergebnis war dasselbe: Von dem typischen, alten MUCC Sound ist absolut GAR NICHTS mehr übrig geblieben. Die Gitarrenriffs sind unheimlich stark westlich orientiert und daher kaum etwas besonderes mehr (übrigens inklusive westlicher Solos). Die Musik emotional kaum so berührend wie zuvor. Tatsurous Stimme plätschert dahin, wird von Synthies verzerrt (!) und erreicht nur teilweise die Klasse von früher (wobei ich da sagen muss, die Stimme klingt immer noch, allerdings kann er WEIT MEHR), ja verliert sich sogar in einigen Titeln zu einem grauenhaften Rumgejaule in viel zu hohen Tonlagen, Yukkes Bass geht häufig vor einem mainstreamigen Rockgewand unter. Ein Hoffnungsschimmer ist da noch der erste Track, der richtig fett loslegt, jedoch im Refrain an völlig unpassendem Gegröle das zeitliche segnet - traurig, traurig... Ansonsten wären da allenfalls noch "Ageha", das noch ein wenig an ältere Werke erinnert, jedoch textlich und musikalisch trotzdem nicht an diese heran reicht, sowie die Ballade "Kagerou", die man sich noch recht gut anhören kann und das noch relativ gute "Sora to Ito". Das war es aber dann auch leider schon... Es ist nicht so, dass MUCC nicht nach wie vor gute Instrumentalarbeit leisten, aber die Intensität von früher können sie nicht im geringsten erreichen. Dafür klingt das neue Machwerk schlichtweg viel zu poppig und ist erschreckend nah am Massengeschmack ausgerichtet. Eine Entwicklung, die sie mindestens genauso viele neue Fans dazu gewinnen lassen wird, wie sie für alte schon beinahe ein herber Schlag ins Gesicht ist. Man kann den Jungs nicht vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben, aber es war nie klarer bis jetzt, wie sehr sie ihre Wurzeln verloren haben. Nochmal: Die Musik selbst ist nicht unbedingt schlecht, aber es steckt nahezu 0% MUCC drin. Ich kann daher Leuten, die wirklich etwas auf die frühere Musik von MUCC geben nur abraten sich Kyutai zu kaufen und meine MUCC Zeit an diesem Punkt an den Nagel hängen.
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5.0 von 5 Sternen
Ich kann es nicht verstehen..., 22. April 2009
Hi!
Erst einmal möchte ich meinem Vorredner die Luft aus den Segeln nehmen... nach wie vor ist Kyuutai ein Mucc typisches Album.
Es stimmt das sie "Teilweise" Elektrosounds mit in den Liedern eingebracht haben (Was mich auch überrascht hat) dennoch sind die Lieder meiner Meinung nicht viel schlechter als die Lieder auf alten Alben.
Es fällt auf das die Musik ruhiger ist... aber auch L'Arc~En~Ciel hatte zwischen durch Alben wo man dachte die Musik wäre abgeschwacht.
Zudem hat jede Band das Recht sich zu verändern. Ich für meinen Teil finde das Album nicht sehr gut aber es ist angenehm zu hören. Eine 2 +++ ist dennoch drin.
Zudem, ein Fan steht hinter seiner Band! In gute so wie in schlechten Zeiten :)
Macht weiter so Mucc!
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