Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
A horse with no name fehlt, der Rest ist drauf. ;-), 10. September 2009
Nein, A horse with no name ist kein Neil Young Song, sondern ein Titel der Band America, der kurz nach Neils erstem und einzigen Nummer 1 Hit Heart of gold erschien, und der so sehr nach Neil Young klang, dass ihm sein Vater Scott telefonisch zur zweiten Nummer 1 Hit gratulieren wollte.
Pedanten wissen, dass auf Archives Vol. 1 nicht alles veröffentlicht wurde, was es von Neil Young aus den Jahren 1963-72 gibt, das wesentliche ist allerdings dabei. Wer mehr dazu wissen will, für den lohnt sich ein Blick in die aktuelle Ausgabe von Broken Arrow, dem Magazin der NYAS.
Das Box Set ist in drei Varianten erschienen, Young selbst empfiehlt die Blu-Ray Ausgabe (die preiswerter als die DVD-Ausgabe ist, über den besten Sound verfügt und zu der per Blu-Ray live zukünftige Ergänzungen heruntergeladen werden können).
Die CD-Box verzichtet auf das beeindruckende Buch und den Film Journey through the past. Und auf weitere Songs, die es auf DVD und Blu-Ray als Hidden Tracks gibt. Die CD-Ausgabe ist also eher eine Ergänzung für Fans, die Musik hören wollen, ohne vorm Fernseher sitzen zu müssen. Bei der NYAPS wurde das kundenfreundlicher gelöst, dort gab es CD und DVD in einem.
Ärgerlich ist, dass es zwei Discs bereits vorab gab (Fillmore East und Massey Hall), wer die bereits besitzt muss sie nun doppelt kaufen.
Der Preis ist der grösste Kritikpunkt der Archives Vol. 1, ein zweiter ist die Präsentation. Diese Papphüllen sind einfach ein piece of crap.
Trotzdem ist diese Box ein Muss für Fans. Ein wahr gewordener Traum, ein Geschenk und ein Meilenstein für Box-Sets allgemein. Gelegenheitshörern werden die Alben Everybody knows this is nowhere, After the goldrush, Harvest und Decade genügen um Youngs Werk bis 1972 abzudecken.
Weitere Folgen der Archives werden dann voraussichtlich Alternativfassungen und unveröffentliche Schätze wie Shots, Sad Movies, Sixty to zero, Ordinary people usw. bieten. Gut möglich, dass Neil Young damit ganz neue Fans hinzugewinnt, denn diese Songs sind nicht deshalb solange zurückgehalten worden, weil sie nicht gut genug sind, im Gegenteil, sie sind essentiell! Einer dieser Songs in Vol. 1 ist A man needs a maid / Heart of Gold, der in der Version mit Akustikgitarre weit weniger kitschig klingt als auf Harvest, wo er vom Symphonieorchester beinahe verhunzt wird.
Anspieltipps: The sultan, Cowgirl in the sand (Fillmore), A man needs a maid / Heart of gold (Massey)
|
|
|
26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Journey Through The Past (Teil 1), 3. Juni 2009
Mag ja sein, dass der eine oder andere Neil Young-Fan sich vom ersten Teil der seit Jahren herbeigesehnten "Neil Young Archives" etwas mehr erwartet hat, z.B. mehr als die "nur" über 40 bislang unveröffentlichten Songs, Alternativversionen oder alternativen Mixes. Am spektakulärsten ist für mich die Soundqualität der insgesamt 116 Songs, derart warme und "analog" klingende Remasters habe ich bislang nur auf sündhaft teuren audiophilen CDs gehört. Bedarf es da wirklich noch weiterer Kaufanreize?
Neil Young`s herausragende Fähigkeiten als Songwriter hört man spätestens ab dem 5. Track der ersten CD, irgendwelche Schwachpunkte kann ich auf den acht CDs nicht finden. Dafür jede Menge zum Heulen schöne, bislang unveröffentlichte Tracks wie "Sugar Mountain" als 1965`er Demo, "Tell Me Why" ín einer vierstimmigen CSN&Y-Live-Version, "Heart Of Gold" solo/live, "Journey Through The Past" aus den Nashville-Sessions für "Harvest" und und und...!
Das Booklet ist auf das Wesentliche beschränkt, nämlich ausführliche Angaben zu Besetzungen und Aufnahmedaten für jeden Song.
Ein paar Kritikpunkte müssen jedoch sein, warum in dieser Box nochmal "Fillmore East" und "Massey Hall", und warum stecken die CDs wieder einmal schutzlos in allzu engen Pappsleeves?
|
|
|
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Auf die Musik kommt es an, 18. Juni 2009
Die Erwartungshaltung an diese lang ersehnte Box war einfach zu hoch. Ich persönlich bin immer davon ausgegangen, dass noch unzählige unveröffentliche Songs ausgegraben werden sollten. Von dieser Vorstellung habe ich mich dann zum Glück noch vor Erscheinen der Box verabschiedet und sehe sie nun als eine Art Bestandsaufnahme der ersten neun Jahre der Karriere von Neil Young, inkl. einiger uneröffentlichter Aufnahmen, sowie unterschiedlicher Live Versionen. So betrachtet ist die Box ein Juwel, denn die Musik spricht für sich selbst und der Klang ist hervorragend und die sehr umfangreiche Titelauswahl gefällt mir besser, als bei allen anderen mir bekannten Boxen (die kompletten, wie Grateful Dead oder Velvet Underground einmal außen vorgelassen). Somit ist für mich das einzige Manko die Vorabveröffentlichung zweier (nicht drei) in der Box vorhandenen Live CD's, die hätte man auch später veröffentlichen können.
Daher gibt es einen Punkt Abzug. Übrigens bin ich nicht der Meinung, dass jeder Fan unbedingt die DVD- oder Blue Ray Box haben muß. Ich brauche keine zusätzlichen visuellen Anreize, auf die Musik kommt es an.
Wer noch einen Plattenspieler hat, sollte sich die Anschaffung der beiden veröffentlichten Live LP's (Massey und Fillmore) überlegen, auch die sind, ebenso wie Live at Canterbury House eine klangliche Offenbarung und da kommt garantiert noch mehr. Ein Neil Young Fan hat's nicht leicht.
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|