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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"This Note`s For You", 10. Januar 2009
Wieder einmal demonstriert Neil Young, dass er auch Solo ohne Band ein hervorragendes Live-Konzert ausfüllen kann. Mit seinem eigenartigen Outfit (schlapprige weiße Anzughose, Jeansjacke, Turnschuhe und "Mütze" - siehe "Freedom"-Cover) unterstreicht Neil mal wieder seine unkonventionelle Art Musik zu kreieren und darzustellen. Zu den Titeln brauche ich nichts sagen, diesmal stimmen diese auch mit der Artikelbeschreibung überein. Die bereits von "Rust Never Sleeps" bekannten Songs auf der Zwölfsaiter kommen hier auf der Sechssaiter ziemlich schwach rüber. Zuweilen holt er sich Ben Keith und Frank Sampedro zur musikalischen und gesanglichen Verstärkung auf die Bühne, diese Lieder wirken sehr countrylastig. Sehr schön kommt "Powderfinger" auf der Zwölfsaiter rüber, auch die Akkustikversion von "Rockin` In The Free World" und "Ohio" kann überzeugen. Zu erwähnen sei, dass Young-untypisch die Lieder mit einer sehr minimalistischen Akkordbegleitung daherkommen, was aber keinesfalls negativ auffällt. Den Beitrag von Bruce Springsteen hingegen bei "Down On The River" hätte sich Neil besser gespart, aber über Geschmack kann man ja bekanntlich streiten. Die Bildqualität ist minderwertig, ist wohl eine Fernsehaufzeichnung (matt und verrauscht) und leider gibt es wieder nur eine Stereo-Tonspur. Ansonsten ein hervorragendes Konzert, dass wegen der wiedermal schlechten Bildqualität und den nur-Stereo-Ton auch nur vier Sterne von mir bekommt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Für Fans eine essentielle DVD!, 2. Februar 2009
Diese DVD ist, obwohl Bootleg, in exzellenter Tonqualität erschienen. Das Bild ist weniger gut, aber das stört mich nicht so sehr. Die Tracklist ist ziemlich nahe an meinem idealen Neil-Young-Konzert, lediglich Cortez the Killer und Like a Hurricane würde ich noch dazu packen. Indes, "Rock at the Beach" ist ein reines Akustik-Konzert und findet auch nicht, wie der Titel vermuten läßt, am Strand statt, sondern in einer Halle. Atmosphärisch wundervoll, ein gut aufgelegter NY und großartige Songs machen die DVD zum Erlebnis. Und wem das schwammige Bild nicht passt: Augen zu und einfach zuhören...
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
So gut wie Live Rust!, 31. Januar 2009
Rock At The Beach ist ein Bootleg des Neil Young Konzerts vom 14.6.89 im Jones Beach Music Theatre in Long Island, New York.
Wer es unmoralisch findet Bootlegs zu kaufen, weil die Künstler an diesen Einnahmen nicht beteiligt werden, wird wahrscheinlich nur noch einige Monate oder Jahre warten müssen, bis diese oder ähnliche Aufnahmen im Rahmen der Neil Young Archives erscheinen werden. Bei Amazon.com wird bereits die erste Box für Februar 2009 gelistet.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die offizielle Veröffentlichung mit besserem Ton und Bild glänzen können als die Bootleg-DVD, die mit mattem Bild und Stereo-Ton und ohne Bonusmaterial daherkommt.
Abgesehen von Ben Keith, Poncho und Bruce Springsteen, die Neil für einzelne Songs begleiten ist Rock at the beach ein Soloauftritt von Young, mit Akustikgitarre, Mundharmonika und Piano.
Nach Everybody knows this is nowhere (1969) und Live Rust (1979) hatte Young 1989 wieder ein Jahrzehnt mit einem besonders starken Album beendet, in diesem Fall mit Freedom. Fünf der 20 Songs stammen von dieser Scheibe, besonders Crime in the city (Sixty to zero Part 1) ist in der Fassung der DVD besser als auf dem Album. Bleibt zu hoffen, dass auch bald die komplette Live-Fassung von Sixty to zero (und Ordinary People) von 1988 veröffentlicht wird, denn diese, rauhe Version ist wesentlich überzeugender als die bislang offiziell erschienene, zu glatte Studiofassung .
Wie auf Freedom gibt es auf der DVD zwei Mal Rockin` in the free world, den Song zum Ende des Kalten Krieges, allerdings beides Mal in einer Akustikversion.
Ohio widmet Young den Opfern des Aufstands auf dem Platz des Himmlischen Friedens in China.
Die CSN&Y Nummer This old house von 1988, in der es um den Verlust eines Hauses durch Banker geht, erschienen auf dieser DVD von 2008 zeigt das sich das Wirtschaftssystem seit den gierigen Reagan-Jahren nicht zum Besseren verändert hat. Es gibt noch genug Gründe wütend zu sein und zu protestieren.
Das Set ist sehr stark, für Gelegenheitshörer ist sogar Heart of gold dabei. 20 überwiegend sehr starke Songs, die Neil Young von seiner besten Seite zeigen, obwohl hier Crazy Horse und Old Black als letzte Abrundung nicht geschadet hätten.
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