Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
extremes Frustpotential, 9. September 2009
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Gleich vorne weg. Das Spiel ist wirklich gut. Leider werden die meisten niemals an den Punkt kommen ab dem es lustig wird! (Ich habe die XBox360 Version gespielt)
Ich bin definitiv kein Gelegenheitsspieler, trotzdem mußte ich mich förmlich durch das Spiel zwingen. Das Spiel ist einfach brutal frustig aufgebaut. Alle 5min kommt man an eine Stelle die 20-30 mal wiederholt werden muß, bis man sie packt. Die schon beschriebenen Ballons nur als Beispiel an dieser Stelle. Ein richtiger Spielfluß kann hier nicht entstehen.
Ich kann mich den wenigen 5 Sterne Rezzensionen anschließen, daß Schwungverhalten hat wirklich seine Faszination. Leider kann man trotz den hunderten Wiederholungen erst nach dem ersten mal durchspielen wirklich damit umgehen.
Das Entwicklerteam zeigt auf alle Fälle was es kann! Warum also solche Anfängerfehler begangen wurden ist mir schleierhaft. Den Endkampf beginnt man mindestens 30mal bis man rausgefunden hat wie der Hase hoppelt, und man alles fehlerfrei durchzieht. Warum muß man sich 30mal den Vorspann ansehen und jedes mal 45sec warten, bis einem erneut der Sinn des Lebens mitgeteilt wurde?!? Wenigstens hat man sich bis zum Endkampf an soetwas gewöhnt.
Etwas enttäuscht war ich doch von der Gegneranzahl. Normalerweise bin ich bei der Gegnervielfalt nicht pingelig. Lieber wenige, aber dafür gute Gegner. Im laufe des Spiels wurde es aber doch irgendwann eintönig. Es gibt einen fliegenden Gegner, einen Gorilla, Gorilla mit Waffe, einfacher Soldat, einfacher Soldat mit MG. Habe ich einen vergessen.... ich denke nicht. Zu diesen 5 Gegnertypen kommen noch die Endgegner, auf die wiederum Augenmerk gelegt wurde. Sie sind schön gestalltet, und gut in Szene gesetzt.
(oh verdammt... ich habe den Scharfschützen vergessen! Sorry, mein Fehler.)
Ein Wort noch zur Grafik. Die Level sind wirklich schön gestalltet. Störend wirkt hier nur das Weichzeichnen. Erst dachte ich es wurde eingefügt um diese Grafik überhaupt, ohne Ruckeln, auf der XBox darstellen zu können. Es tritt allerdings nicht während dem laufen auf, sondern ausschließlich wenn die Kamera im Stand gedreht wird. Wenn man sich umschaut wird alles Unscharf. Hört man damit auf sich umzusehen, fällt man sprichwörtlich zurück in ein scharfes Bild. Sehr störend das ganze. Vom Endgegner konnte ich zudem 2m vor ihm nicht mal mehr sein Gesicht erkennen. Wie etwas, das Zeitschriften und Kunden gleichermaßen stark bemängeln, in das fertige Spiel gelangen kann ist mir nicht verständlich. Für die offensichtlichen Designfehltritte ist normalerweise die Betaphase gedacht! Ob absolut platte Texturen geeignet sind vor meiner Nase ein Trümmerfeld aus Stahlträgern und anderen konturreichen Objekten darzustellen, ist wohl Auslegungssache spart aber sicherlich Ressourcen.
Ich möchte dennoch von diesem Spiel nicht abraten. Bevor Geld ausgegeben wird, muß allerdings ganz klar erwähnt werden, daß 50% der Käufer dieses Spiel niemals bis zum Ende Spielen werden. Wer leidensfähig ist hat jedoch ein tolles Spiel in den Händen. Wie gesagt, daß Entwicklerteam zeigt ganz klar wo die Reise hingehen sollte. Es fehlt jedoch eine gehörige Portion Feinschliff und Optimierung. Verfrühter Release?
Lobenswert finde ich jedoch die frühe Preisreaktion. Momentan 09/09 kostet das Spiel nur noch 37,- Euro.
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18 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Völlig unterschätzter Actiontitel, 1. Juni 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Nachdem ich nun doch recht lange auf diesen Titel gewartet hatte und dieser mich auch mehr als überzeugt hat, war ich recht erstaunt über die lauwarmen Reviews, mit denen das Spiel vor allem in der Fachpresse teilweise regelrecht abgewatscht wurde.
Als Kritikpunkte häufig erwähnt wurden dabei vor allem die Radioaktivität, welche die Levelgrenzen absteckt, die angeblich unbefriedigenden Shootouts und die Tatsache, dass das Spiel keine offene Spielwelt bietet. Vor allem letzterer Punkt ist an sich etwas fragwürdig, da es keinen Sinn macht einem einwandfrei funktionierendem Actionspiel vorzuwerfen, dass es nicht etwas ist, was es garnicht sein will. Zumal Openworld Konzepte sehr häufig in repetitivem Backtracking und recht langweiligen Spielwelten enden, was für einen Shooter nicht gerade wünschenswert wäre.
Bionic Commando funktioniert als linearer Actionshooter genau so wie er soll. Man hat immer klar vorgegebene Routen und Levelziele, allerdings bewegt man sich zum Großteil in sehr weitläufigen, um nicht zu sagen beeindruckend großen, Arealen, welche es einem erlauben die großartig umgesetzte Schwingmechanik ohne Einschränkungen zu nutzen. Die Radioaktivität dient hierbei, wie erwähnt, als Levelgrenze. Obwohl es durchaus Stellen gibt, an denen die Radioaktivität recht fragwürdig gesetzt wurde, führte diese bei mir in drei Durchgängen eher selten zum virtuellen Exitus. Dies liegt vor allem daran, dass durch das Leveldesign selbst schon und den Waypoint Marker sehr deutlich gemacht wird, wo man und wo man eben nicht lang kann. Zudem deutet sich die Radioaktivität immer mit einem Warnsymbol an, so dass man sehr wohl noch genügend Zeit hat umzukehren. Ist man auch erstmal aus dem anfänglichen Stadtszenario der ersten Level raus, spielt die Strahlung sowieso kaum noch eine Rolle.
An diesem Punkt sei zu erwähnen, dass die Übergänge von einem ins nächste Szenario absolut fließend sind, wodurch der Eindruck einer sehr konsistenten Spielwelt geschaffen wird. Auch sehen die meisten Locations (vor allem die grandiosen Dschungelabschnitte) einfach superb aus, was durch die sehr gute Grafikengine erreicht wird, bei der vor allem Wert auf eine überzeugende Echtzeitberechnung des Schattenwurfs in der Umgebung gelegt wurde. Das in Kombination mit den durchgehend geshadeten Texturen lässt die Grafik immer plastisch und alles andere als durchschnittlich erscheinen. Zudem bekommt man stellenweise eine recht beeindruckende Weitsicht geboten. Etwas schade ist leider, dass das Spiel auf der Xbox 360 ab und an störendes Tearing und an sehr wenigen Stellen (beim Bosskampf gegen den mechanischen Wurm z.B.) Framedrops aufweist. Zudem besitzt es kein Antialiasing.
Als Shooter weiß das Spiel ebenfalls zu überzeugen. Das Zielen funktioniert wie in jedem 3rd Person Shooter durch den rechten Analogstick mit der Möglichkeit durch Druck des Sticks in einen Zoommodus zu schalten. Trefferfeedback bekommt man, neben den Animationen der Gegner, durch Energieleisten, welche für jeden Gegner am oberen Bildrand angezeigt werden, sobald man einen Treffer erzielt. Mehr visuelles Feedback bei einem Treffer am Gegner selbst wäre hier sicher wünschenswert gewesen, allerdings ist das ein vernachlässigbar kleiner Kritikpunkt, wenn man bedenkt, dass die Steuerung einwandfrei ist wieviel bei einem Shooter anscheinend immer noch schiefgehen kann (man schaue sich zum Vergleich die grauenvolle Steuerung von Resident Evil 5 an). Zusätzlich gibt es noch Trefferzonen, weshalb es sich vor allem zu Beginn lohnt darauf zu achten, obere Körperregionen anzuvisieren.
Ergänzt werden die Kämpfe durch die Fähigkeiten, welche einem durch den bionischen Arm ermöglicht werden. Man lernt im Verlauf das Spiels u.a. Gegenstände oder Gegner in die Luft zu befördern und mit einem Schlag in andere Gegner zu schleudern. Später hat man sogar die Möglichkeit Gegner direkt mit dem Arm zu greifen und wegzuschleudern, welches sich mit zum effektivsten (und spaßigsten) Angriff entwickelt. Als kleiner Kritikpunkt bleibt beim Kampfsystem letzendlich nur anzumerken, dass man für die alternativen Waffen im Spielverlauf wirklich nur das nötigste an Munition bekommt um eben bestimmte Abschnitt mit dieser Waffe zu meistern. Danach ist man dann meistens wieder auf die Fähigkeiten des Arms oder die Standardwaffe und die (sehr effektiven) Granaten angewiesen.
Repetitiv wird das Spiel in den Kämpfen trotzdem nie, da man sowohl mit neuen Umgebungssituationen als auch mit genügend unterschiedlichen Gegnertypen konfrontiert wird, die verschiedene Vorgehensweisen erfordern. Mechs sind z.B. nur von hinten verwundbar und tauchen später in fliegenden Varianten auf oder mit riesigen Laserkanonen, was immer eine andere Taktik erfordert, welche auch abhängig davon ist, in welcher Kombination mit anderen Gegnern sie auftauchen. An sich gibt es, wie in den meisten Actiontiteln nur eine Hand voll Gegnertypen, aber das Leveldesign macht's hier einfach. Die Bosse sind nebenbei auch klasse designt und verlangen immer nach einer bestimmten Taktik, die es erstmal herauszufinden gilt. Bezeichnet man Bionic Commando als einseitig, watscht man gleichzeitig das komplette Genre ab.
Beim Abarbeiten der Kritikpunkte viel zu kurz gekommen ist die Schwingmechanik, welche das Spiel auszeichnet und besser nicht sein könnte. Den gewünschten Ankerpunkt kann man immer exakt anvisieren und sich so perfekt kontrolliert von einem zum nächsten Punkt schwingen. Es gibt dabei kaum Dinge, an denen man sich nicht festkrallen kann. Hängt man am Rand unter einer Brücke, schwingt der Protagonist sich per Knopfdruck auch problemlos auf diese. Das Spiel erkennt solche Stellen dabei immer, wodurch das manövrieren durch die Areale nach kurzer Gewöhnungszeit zum Kinderspiel wird. Es ist schwer zu vermitteln, wieviel Spaß es macht, sich durch die Hochhausschluchten, oder Höhlen- und Dschungelabschnitte und was es da noch so gibt, zu schwingen und wie intensiv vor allem Kämpfe gegen sehr mobile Gegner dadurch werden.
Abschließend kann ich dieses Spiel nur jedem ans Herz legen, der für Shooter etwas übrig hat und nicht abgeneigt ist sich mit einem Spiel etwas länger auseinanderzusetzen. Unfair ist das Spiel jedenfalls zu keiner Zeit, es bestraft Fehler allerdings ähnlich hart wie ein Ninja Gaiden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Super spiel, 11. August 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Super spiel,
die Steuerung ist am anfang noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sie mal drauf hat ists echt ein super spiel mit ner hammer grafik und auch ein dauerbrenner!!!
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