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Dead Space

Dead Space

von Electronic Arts GmbH
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Plattform: Xbox 360 | Version: Standard

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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   Xbox 360
  • USK-Einstufung: USK ab 18
  • Medium: Videospiel
  • Sprache: Deutsch, Deutsch, Deutsch

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Produktmerkmale

Plattform: Xbox 360 | Version: Standard
  • X360, Action; Simulationen, USK 18
  Weitere technische Details

Produktinformation

Plattform: Xbox 360 | Version: Standard
  • ASIN: B001DZKNZI
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 13,5 x 1,4 cm ; 141 g
  • Erscheinungsdatum: 6. November 2008
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (84 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 704 in Games (Die Bestseller Games)

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Produktbeschreibungen

Plattform: Xbox 360 | Version: Standard

Produktbeschreibungen

Dead Space – Das Grauen lauert im Weltall
Als das riesige Abbau-Schiff "USG Ishimura" in einem entfernten Sternensystem mit einem mysteriösen außerirdischen Artefakt in Kontakt kommt, bricht plötzlich jegliche Kommunikation mit der Erde ab. Ingenieur Isaac Clarke wird geschickt, um die Kommunikationsanlagen der Ishimura zu reparieren.


Isaac Clarke soll auf dem Raumschiff "USG Ishimura" eigentlich nur die Kommunikationsanlagen reparieren

Bei seiner Ankunft findet er jedoch einen wahr gewordenen Alptraum vor - die Mannschaft wurde auf grausame Art umgebracht und in furchteinflößende Abscheulichkeiten verwandelt. Clarkes Reparatur-Mission ist zu einem Kampf ums Überleben geworden, bei dem er nicht nur für seine Rettung kämpft, sondern auch darum, das Artefakt zurück auf den Planeten zu bringen, koste es, was es wolle.

Alleine unter Monstern
Das gesamte Schiff wurde von den geheimnisvollen Necromorph heimgesucht. Das sind einige der abscheulichsten Kreaturen, die jemals über heimische Bildschirme kriechen werden. Da Isaac als normaler Wissenschaftler keine Soldatenausbildung hat, muss er improvisieren, um der Biester Herr zu werden. Also zweckentfremdet er kurzerhand seine Bergbauwerkzeuge, wie Minenlaser oder Kreissäge, um ein paar chirurgische Eingriffe ohne Betäubung an den Aliens vorzunehmen.


Bald stellt er jedoch fest, dass die komplette Mannschaft in Furcht einflößende Monster verwandelt wurde

Dr. Claark
Vor allem die Amputationsmethoden sind ein zentrales Spielelement. Durch „strategisches Zerstückeln“ - also das gezielte Abtrennen von Beinen und Klauen - haltet ihr die Schar an Necromorphs in Schach. Während ihr durch die Gänge des Raumschiffs wandert, um das Geheimnis der verschwundenen Crew zu lüften, bekommt ihr keinerlei Informationen durch klassische Bildschirmanzeigen.

Die Gesundheits- und Energieanzeige sind komfortabel auf dem Rücken von Isaccs Anzug angebracht und alle anderen Infos werden euch durch Hologramme verraten. Für eine Inventarübersicht projiziert der Anzug ein riesiges Hologramm vor den Helden wider Willen. Dabei läuft das Spiel allerdings weiter, Spannung beim hektischen Suchen nach Gegenständen ist also vorprogrammiert.


Clarkes Reparatur-Mission ist zu einem reinen Kampf ums Überleben geworden

Nichts für schwache Nerven
Ohnehin ist die Atmosphäre von Dead Space unbeschreiblich dicht. Tanzende Lichtspiele an den Wänden, metallene Geräusche überall und hier und da ein markerschütternder Schrei lassen einem das Blut in den Adern gefrieren. Das Spiel richtet sich nicht nur deshalb ausschließlich an erwachsene Spieler, auch mit rotem Lebenssaft geizen die Entwickler nicht.

Games Aktuell
Review @ Games Aktuell 13/2008: "Huiuiui, das ist nichts für schwache Nerven! Ich bin mehr als einmal zusammengezuckt, wenn vor mir wieder eines dieser Mutantenviecher aus dem Schatten sprang. Oder weil es hinter mir plötzlich scharrte und schepperte. Der top Surround-Sound und das hervorragende Design erzeugen eine derart dichte Atmo, dass allein das Stapfen durch leere Gänge Kopfterror pur ist!" Gesamtwertung: 90.


Neuartiges Gameplay: Zero-G-Effekte erlauben das Laufen an Wänden und der Decke

GameZone.de
Review @ GameZone.de 11/2008: "Vor allem Fans von Horror und Thriller werden hieran ihre Freude haben, so jagt einem das Spiel öfters einen Schrecken ein und weiß eine Atmosphäre zu vermitteln, wie sonst nur selten gesehen. Dabei ist man jedoch nicht einfach nur von der blutigen Umgebung angewidert, wie es bei so manch anderem Titel der Fall war, oder geschockt von plötzlich auftauchenden Gegnerhorden, sondern bekommt einen wahrlich perfekten Mix aus Psychoterror, Horror und Shooter, wobei der letzte Aspekt durch kluge Limitierungen nicht zu sehr ausgereizt wird und somit auch ein Stilmittel des Spieles ist, welches gekonnt eingesetzt werden soll." Gesamtwertung: 88.

gamesTM
Review @ gamesTM 12/2008: "Auch ohne die Blutfontänen ist "Dead Space" ein faszinierendes Spiel, das mehr als einmal zum Durchspielen einlädt." Gesamtwertung: 87. Kauf Tipp GamesTM.


Infos werden in Form eines großen Hologramms vor unseren Helden projiziert

Games Aktuell
Review @ Games Aktuell 12/2008: "Die Atmosphäre von Dead Space zieht euch ins Spiel wie ein Schwarzes Loch - und lässt euch bis zum Finale nicht mehr los! Der top Surround-Sound und das hervorragende Design erzeugen eine derart dichte Atmo, dass allein das Stapfen durch leere Gänge Kopfterror pur ist. Nervenaufreibende Action + Stilsicherheit + spannender als die Alien-Filme = das Horror-Abenteuer des Jahres!" Gesamtwertung: 90.

GameStar
Review @ GameStar 12/2008: ""Atmosphäre zum Schneiden" bekommt eine ganz neue Bedeutung. Dead Space ist ein Weltraum-Horrorfilm zum Selberspielen. Wow zur filmischen Erzählweise, wow zu drei tollen, gruseligen, langen Abenden. Dead Space ist großartige Erwachsenenunterhaltung." Gesamtwertung: 87. GameStar Gold-Award. GameStar-Award für besondere Atmosphäre.

PC Action
Review @ PC Action 01/2009: "Alter, ist das hart! Schon als ich die ersten Screenshots von Dead Space gesehen hatte, keimte in mir die Vermutung auf, dass es dieses Stück Software in deutschen Laden nicht einfach haben wird. Hektoliter Pixelblut, herumfliegende Körperteile - würde man mit einem Rasenmäher über eine Kuh fahren, sähe es genau so aus...Aber Dead Space ist nicht nur saubrutal, es macht auch verdammt viel Spaß." Gesamtwertung: 87. PC Action Gold.

4Players
Review @ 4Players 11/2008: "Wie es Dead Space geschafft hat, letztendlich doch noch die USK-Hürde zu nehmen, ist mir ein Rätsel. Auch hierzulande fließt Blut in Strömen, fliegen Körperteile durch die Gegend und Ragdollexperimente sind möglich. Doch obwohl die Atmosphäre des Titels auch von der brachialen Gewaltdarstellung genährt wird, sind es doch eher andere Dinge, die den eigentlichen Reiz des extraterrestrischen Horrortrips ausmachen. So sorgt die nicht unbedingt neue, aber zentral verankerte taktische Verstümmelung der Gegner für ein unverwechselbares Spielerlebnis. Auch die Einbindung von Schwerelosigkeit, Vakuum, Kinese und Stase ist den Entwicklern bestens gelungen. Wer auf packenden SciFi-Horror steht, kommt an Dead Space nicht vorbei!" Gesamtwertung: 87.

Features:

  • Taktische Zerstücklung - Finde effektive Wege, die Angreifer auszuschalten, um nicht überrannt zu werden. Geht dir die Munition aus, kannst du Telekinese nutzen, um Objekte oder sogar die Arme und Beine deiner Gegner aufzuheben und sie allem entgegenzuschleudern, das sich dir in den Weg stellt.
  • Terror in den abgelegenen Weiten des Alls - Ein blutgetränktes interaktives Horror-Erlebnis mit topaktueller Grafik und Effekten, einem Angst einflößenden Audio-System und der wirklich beängstigenden Atmosphäre von Tod und Verderben.
  • Echte Schwerelosigkeit - Bekämpfe gnadenlose Feinde und löse fordernde Rätsel in noch nie dagewesenen Umgebungen mit Schwerelosigkeit, die neue Maßstäbe im Survival-Horror setzen.
  • Decke die grausame Wahrheit auf - Dringe zu dem grauenhaften Mysterium vor, um den Ansturm der Aliens aufzuhalten. Erfahre die tragische Geschichte des Untergangs der Ishimura durch die letzten verzweifelten Logbucheinträge der auf scheußliche Art veränderten Crew.

Produktbeschreibungen

Als das riesige Abbau-Schiff 'USG Ishimura' in einem entfernten Sternensystem mit einem mysteriösen außerirdischen Artefakt in Kontakt kommt, bricht plötzlich jegliche Kommunikation mit der Erde ab. Ingenieur Isaac Clarke wird geschickt, um die Kommunikationsanlagen der Ishimura zu reparieren. Bei seiner Ankunft findet er jedoch einen wahr gewordenen Alptraum vor - die Mannschaft wurde auf grausame Art abgeschlachtet und in furchteinflößende Abscheulichkeiten verwandelt. Clarkes Reparatur-Mission ist zu einem Kampf ums Überleben geworden, bei dem er nicht nur für seine Rettung kämpft, sondern auch darum, das Artefakt zurück auf den Planeten zu bringen ? koste es, was es wolle.

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58 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Begeisternd und sehr intensiv, 29. Oktober 2008
Generell kann man Dead Space als eine Mischung aus der Alien-Saga, Event Horizon und Sunshine auf der filmischen Seite und Resident Evil, Super Metroid, Gears of war und Dark Sector auf der spielerischen Seite beschreiben. Dabei bleibt das ganze dennoch sehr eigenständig. Wer auf genannte Filme bzw. Games steht, der kann mit Dead Space eigentlich definitiv gar nix falsch machen, soviel schon mal vorweg.

Obwohl ich ursprünglich skeptisch war: Dead Space hat mich durchweg positiv überrascht, nein umgehauen, denn schon lange hat mich kein Spiel mehr so dermaßen gefesselt und in seinen Bann gezogen. Und das liegt vor allem an einem: Atmosphäre, Atmosphäre und nochmals Atmosphäre! Und die wird erzeugt durch ein sehr ausgewogenes Gesamtpacket, bestehend aus filmreifer Inszenierung, einer Wahnsinns-Grafik (besonders die Lichteffekte sind der Hammer), einer Klangkulisse vom Feinsten, richtig guter Synchronisation, einer sehr ausgereiften Steuerung und einem ausgewogenen und fairen Gameplay.
Man durchwandert nach und nach verschiedene Bereiche des Raumschiffs, um immer nachvollziehbare Aufgaben zu erfüllen und man fühlt sich wirklich keine Minute sicher und steht ständig unter Dauerspannung. Jederzeit droht etwas um die Ecke, oder von der Decke oder aus irgendwelchen Luftschächten zu kommen. Dabei kommt wieder eine sehr ausgewogene Mischung aus subtilem und dann wieder offensivem Horror zum tragen, man weiß nur eben nie was von beidem gerade als nächstes kommt...

Zur Dauerspannung trägt auch das Ingame-Menü bei, welches als Hologramm dargestellt wird und das Spiel nicht pausiert. Ebenfalls genial, dass man komplett ohne Bildschirmanzeigen auskommt. Keine störenden Balken oder Leisten, die die Atmosphäre schmälern. Lebens-, Sauerstoff-, und Staseanzeigen befinden sich direkt an Isaacs Anzug. Der Munitionsstand direkt als Hologramm an der Waffe. Ein Highlight sind auch die Passagen im All, bzw. in Mikrogravitation. Unglaublich, wie realistisch sich Festkörper und sogar Fluide in der Schwerelosigkeit verhalten. Die bereits erwähnte Aussicht auf den Planeten und die Sonne ist einfach wunderschön und lädt zum Verweilen ein...

Bevor ich jetzt zu lange von den unzähligen wunderbaren Details schwelge, komme ich zum Ende und sage nur noch, dass Dead Space ein sehr intensives und spannendes Erlebnis der Extraklasse ist! Und das spielerisch und technisch auf höchster Qualität und höchstem Niveau! Ich finde, dieser Perfektionismus und diese Ausgewogenheit gehören belohnt, mindestens mit fünf Sternen! Für mich persönlich ist Dead Space das Beste und packendste seit Gears of war. Das hätt ich vor dem zocken echt nicht erwartet...

Ach, völlig uneingeschränkt kann ich Dead Space dann doch nicht empfehlen: Wer sonst am liebsten Mahjong spielt, weil das so schön entspannend und bunt und friedlich ist, sollte die Finger davon lassen, aber hier bitte auch keine Zwei-Sterne-Rezension schreiben... ;)
Die besten Grüße!
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5.0 von 5 Sternen Video Rezension von Alex & Alex, 5. November 2008
Von Tim Lenzen (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Länge:: 4:07 Minuten

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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
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Von T "Tom_82" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Dead Space ist für mich ein absoluter Überraschungstitel. Ich selbst stehe eigentlich überhaupt nicht auf Horrorspiele. Das Prinzip ich geh im Dunkeln durch Gänge und plötzlich taucht ein Gegner auf, dass hat mich nie wirklich gereizt. Vermutlich konnte ich auch nie eine Richtige Beziehung zur Spielfigur aufbauen und mich so in die Rolle versetzten. Bei Dead Space ist das anders. Hier habe ich gleich das Gefühl ein Teil des Geschehens zu sein. Dead Space ist für mich eines der besten Spiele dieses Jahres.

Lautlos im Weltraum

Das Spiel beginnt mit dem Anflug auf die Ishimura. Die Ishimura ist ein Raumschiff mit dem man Rohstoffe von Planeten fördern kann. Eingeblendet wird uns eine wackelige Videobotschaft von einer jungen Frau, die dem Anschein nach eine Beziehung mit der Hauptfigur Isaac hat. Sie berichtet von Schwierigkeiten an Bord der Ishimura und schrecklichen Dingen die passiert sind. Dann fährt die Kamera weiter zurück und wir blicken Isaac über die Schulter. Vor ihm befinden sich die restlichen Crewmitglieder und blicken ins weite All, wo gerade die Ishimura hinter einem Asteroiden auftaucht. Während des Anflugs erfahren wir nun warum wir hier sind und was unser Ziel ist. Nämlich die Kommunikationssysteme der Ishimura reparieren und wieder verschwinden. So erfahren wir auch gleich, dass wir ein Reparaturingenieur sind. Ein leichter und ungefährlicher Auftrag. Doch schon der Landeanflug wird uns eines Besseren belehren. Mehr möchte ich aber nicht zur Story verraten.

Odyssee im Weltraum

Spielerisch gestaltet sich unsere Mission wie folgt. Wir beobachten das Geschehen über die rechte Schulter von Issac, wer Resident Evil 4 gespielt hat kennt die Perspektive. Unsere Crewmitglieder geben uns immer Anweisungen per Video oder Voice Chat was als nächstes zu tun ist. Unter anderem muss das Monorailsystem wieder zum Laufen gebracht werden, die Kommunikationseinrichtung repariert oder bestimmte Lebenserhaltungssysteme von Aliensporen befreit werden. Jede dieser Aufgaben spielt in einem in sich abgeschlossenen Level. Man kann also nie die ganze Ishimura frei begehen, sondern bekommt immer nur Einblicke in einen Teil des Raumschiffes. Zu Beginn eines Levels kommt man mit der Monorail an und begibt sich dann durch mehrere Gänge und Räume zum Zielpunkt. Durch die übersichtliche Karte und einen Lichtstrahl der einem auf Knopfdruck den Weg weist, ist es nicht möglich sich zu verlaufen. Der Forscherdrang wird dadurch leider ein wenig gehemmt. Dafür haben die Entwickler die Linearität für jede Menge Skriptereignisse genutzt, die die Levels richtig schön bedrohlich wirken lassen. Da tauchen unvermittelt Bossgegner auf, ein Alien springt einen hinterrücks an oder der gerade frisch zerstückelte Gegner setzt sich wieder zusammen und beginnt die Jagd von neuem.

Schweine im Weltraum

Moment, zerstückelt? Genau, Dead Space ist ein brutales Killerspiel. Eines der wichtigsten Features im Spiel ist die strategische Zerstückelung der Gegner. Die sogenannten Necromorph sind ziemlich fiese und ekelige Gegner. Wer den Film Das Ding von John Carpenter gesehen hat, der kann sich die Gegner gut vorstellen. Nicht Tod zu kriegen es seiden man trennt ihnen die Körperteile ab. Dafür stehen einem insgesamt 7 Waffen zur Verfügung. 4 davon kann man allerdings nur in seinem Inventar mitnehmen, daher kann ich auch nichts zu den anderen 3 Waffen sagen. Gleich zu Anfang findet man den Plasmacutter. Er verschießt einzelne längliche Geschosse, mit denen man gezielt Arme und Beine der Gegner abtrennen kann. Mit dem Flammenwerfer kann man sich gut gegen Horden kleiner Krabbelviecher zur Wehr setzten. Das Impulsgewehr eignet sich dank seiner hohen Schussfrequenz gut für schnelle und bewegliche Ziele. Meine Lieblingswaffe ist aber der Ripper. Er verschießt ein Kreissägeblatt das man anschließend steuern kann. Der Gegner kommt auf einen zugerannt und zuerst werden ihm die Beine abgetrennt, danach kann man schön in Ruhe sich um die Arme kümmern. Auch wenn der Gewaltfaktor durch dieses Spielelement sehr hoch ist, sorgt es für die nötige Dramatik in den Kämpfen. Stets ist man am überlegen gegen welche Scheußlichkeit welche Waffe am besten geeignet ist. Wer Probleme mit explizitem gesplatter hat, sollte jedoch lieber Abstand von diesem Spiel nehmen.

Ingenieur im Weltraum

Als Ingenieur hat Issac einige nützliche Werkzeuge zur Verfügung mit dessen Hilfe er sämtliche Reparaturen durchführen kann. Zum einen den Antischwerkraftarm und zum anderen ein Stasismodul. Mit dem Antischwerkraftarm kann Issac Gegenstände hochheben und werfen bzw. große Gegenstände auf Schienen bewegen. Da müssen dann z.B. Sicherungen in ihren Halterungen platziert werden, oder Antennen eine neue Ausrichtung bekommen. Mit dem Stasismodul kann man bewegliche Dinge für einen kurzen Zeitraum extrem verlangsamen. Schnell auf und zu gehende Türen werden so überwunden und auch bei den Gegnern kann es von Vorteil sein sie für einen Moment zu verlangsam um in Ruhe Maß zu nehmen. Die Stasis Funktion steht einem aber nicht unendlich zur Verfügung, daher sollte man immer ein wenig haushalten mit seiner Energie. Sehr fair vom Spiel gelöst, immer wenn man die Stasis für ein Rätsel benötigt, gibt es eine Aufladestation in der Nähe. Als Ingenieur kann Issac seine Waffen und Module, sowie seinen Anzug, an in den Levels verstreuten Werkbänken aufrüsten. Dafür benötigt er sogenannte Energieknoten, welche er dann auf einem Gitteraster einsetzt und so seinen Waffen z.B. höhere Kapazität oder Durchschlagskraft verpasst. Das ganze will allerdings wohl überlegt sein, da die Energieknoten sehr selten sind und man auf dem Gitternetz immer nur an bereits installierte Knoten neue ansetzen darf. So ergibt sich ein weiteres Spielelement, nämlich die ständige Suche nach neuer Munition, Energieknoten, Geld und weiteren Items. Momentmal Geld? Ja Geld. Denn auf dem Schiff befinden sich in regelmäßigen Abständen verteilte Shops, in denen man Munition, Medipacks, Werkzeuge (Waffen) und auch Energieknoten kaufen kann. Diese allerdings zu unverschämt hohen Preisen. Zusätzlich lassen sich hier momentan nicht benötigte Gegenstände zwischenlagern, um Platz im begrenzten Inventar zu schaffen.

Schwerelos im Weltraum

Damit man als Spieler auch mitbekommt, dass man sich im Weltraum befindet, gibt es immer wieder Abschnitte in denen man sich schwerelos mit seinen Magnetstiefeln durch Sprünge von Plattform zu Plattform fortbewegt. Wenn dann noch die Atemluft fehlt, wird es richtig dramatisch. Dann tickt ein Counter, eingeblendet auf dem Rücken von Issacs Anzug gnadenlos runter und man muss zusehen, entweder eine Atemluftstation zu finden oder wieder ins Innere der Ishimura zu gelangen. So wie mit der eingeblendeten Atemluftanzeige, verhält sich im Übrigen mit allen Anzeigen im Spiel. Stets werden sie direkt in die Spielumgebung integriert. Lebensenergie wird über einen Streifen auf Issacs Rücken dargestellt, daneben die Energie für die Stasis. Selbst das Inventar wird direkt vor die Spielfigur per Hologramm projiziert. Dadurch wird man nie aus der Spielwelt gerissen, was unheimlich zur Atmosphäre beiträgt. Wie sehr, merke ich jetzt gerade beim neuen Tomb Raider Underworld. Dort ruft man für Informationen usw., immer den PDA auf und bekommt ein extra Menüfenster zu Gesicht. Eben noch in Thailand und dann im PDA. So wie in Dead Space will ich meine Menüs und Anzeigen nur noch gelöst sehen. Ansonsten gibt es zur Technik des Spiels nicht viel zu sagen. Die Grafik ist wunderbar ekelig und detailiert. Manchmal muss man einfach verweilen und die tollen Levels bewundern. Die Lichtspielerrein tragen einen großen Teil zur Horroratmosphäre bei. Diese sind aber nichts im Vergleich zur Soundcodierung. Beim Sound erreicht Dead Space Referenzniveau. Ständig hört man unheimliche Geräusche, die Schüsse im All werden gedämpft wiedergegeben und der Maschinenlärm bringt einen manchmal um den Verstand. Wer Dead Space voll genießen will, der sollte am besten in einem dunklen Zimmer, auf einer großen Glotze und Surroundanlage sein Abenteuer bestreiten.

Alarm im Weltraum

Alle diese Spielelemente sind sicherlich nicht neu. Aufrüstbare Waffen, Monster die aus verstecken kommen, Schwerkrafträtsel, Zeit verlangsamen, dass alles hat man schon mal gesehen. In Dead Space sind sie aber unheimlich stimmig zusammengemixt. Von Anfang an kann man sich in die Rolle des fast komplett schweigsamen Issac versetzen. Wie er langsam dem Wahnsinn verfällt und versucht vom Schiff zu entkomme, wird so zu einer spannenden Erfahrung. Selbst mich, der ich eigentlich Horrorspielen nichts abgewinnen kann, hat das Spiel von Anfang bis Ende total gepackt. Ich war immer motiviert die nächste Reparatur durchzuführen, den nächsten Energieknoten zu finden, ein weiteres Monster zu zerstückeln, nur um endlich von diesem verfluchten Schiff runterzukommen. Das ich ein großer SciFi. Fan bin, hat natürlich seinen Teil dazu beigetragen. Durch die Levels ohne Schwerkraft und ohne Atemluft ist man sich stets bewusst im Weltraum zu sein. Die Necromorph erinnern an Das Ding und die Horrorstimmung an Event Horizon und Alien. Wer also dem Genre was abgewinnen kann und keine Probleme mit einer zünftigen Schnetzelei hat, der wird in Dead Space ein absolutes Actionhighlight des Jahres finden.
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