Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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287 von 330 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein grandioser Teil meines Lebens ist zurück!, 19. September 2008
Ach, ist das herrlich, wenn sich so viele Menschen Gedanken über ein neues Album einer alten Band machen! Vor allem wenn immer wieder alte Platten herhalten müssen, um das neue Album in die persönliche Rangfolge zu integrieren.
Zunächst muss ich einmal festhalten, dass ich 1987 meine erste Metallica Platte gekauft habe: "Master Of Puppets". Damals war ich 14 Jahre und die Welt eine andere, nachdem ich die Platte gehört hatte. Die Vorgänger "Kill 'Em All" und "Ride The Lightning" waren unglaubliche Erfahrungen. "...And Justice For All" wurde fiebrig erwartet und haute mich um. So erfolgreich das "Black Album" auch war und so schöne Oberstufenerfahrungen ich damit verbinde, es hatte nicht den selben Effekt wie seine Vorgänger.
Die Nachfolgealben sind allesamt Staubfänger, "Binge & Purge" und "Garage Days" ausgenommen. Und auch die DVD "Some Kind of Monster" ist deutlich spannender als das zugehörige Album "St. Anger".
Nun bin ich 35 und "Death Magnetic" kommt heraus. Ich bin schon lange nicht mehr in der Pubertät, noch zum ersten Mal verliebt, die Zukunft liegt mir nicht mehr zu Füßen und Wut trage ich auch eher selten in mir.
Vielleicht finde ich die neue Scheibe genau deshalb so grandios! Der Sound und das Songwriting sind mir vertraut. Es ist präzise gespielt und sauber gemischt. Mal schneller, mal langsamer aber immer druckvoll.
Da ich allgemein etwas müder geworden bin beim Kaufen und Hören neuer Platten, ist es deshalb als absolute Besonderheit zu bezeichnen, dass ich diese Platte auf Dauer-Repeat höre!
Metallica zeigen wieder Heavy Metal so, wie er sein muss: einfach aber nicht langweilig, konservativ aber nicht gestrig, kraftvoll, hart und trotzdem voller Dynamik!
Ich liebe diese Platte!
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235 von 284 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
(Natürlich) polarisierend, 8. September 2008
Wie erwartet gehen die Meinungen zum neuen Album aus dem Hause Metallica bereits jetzt sehr stark auseinander. Von völlig übertriebener, fanatischer Lobhudelei bis zu grundlosem Niedermachen ohne schlüssige Argumente ist alles dabei - wobei man sich zu diesem Zeitpunkt von den Bewertungen nicht allzu sehr täuschen lassen darf. Viele davon (sowohl positive als auch negative) wurden geschrieben, als gerade mal 2 - 3 Songs bekannt waren. Auch wurde die Bewertungsplattform wieder mal in ein Diskussionsforum verwandelt, was in Reaktionen auf Rezensionen natürlich legitim und erwünscht ist, aber als Bewertung selbst ein völlig verfälschtes Bild schafft... das sollte man beachten, wenn man sich die Durchschnittswertung ansieht.
Zu "Death Magnetic" selbst wurde bereits viel geschrieben, eines muss man als halbwegs objektiver Fan aber konstatieren: von einem absoluten "Meisterwerk" (und wenn ich von einem solchen spreche, meine ich "Master Of Puppets" und "Ride The Lightening") ist der aktuelle Output doch recht weit entfernt. Festmachen möchte ich diese Meinung daran, dass die CD für meine Ohren wie eine merkwürdig uninspirierte Mischung aus sämtlichen bisherigen Metallica-Perioden klingt.
Es gibt (zum Glück wenige) Versatzstücke aus "St. Anger" - vor allem was die stimmliche Qualität mancher"Passagen und einige Drum-Figuren betrifft (vor allem "The End Of The Line"). Auch die "Load"- bzw. "Reload"-Phase ist an einigen Stellen im Gitarrensound zu erkennen.
Die Länge der Stücke erinnert wiederum vornehmlich an "...And Justice For All", auch die Vertracktheit und der grundsätzliche Stil mancher Kompositionen entspricht diesem Klassiker ("Broken, Beat & Scarred", "The Day That Never Comes"). Auch das mittlerweile wohl schon recht bekannte "Cyanide" und "The Judas Kiss" können für die "neuen" Metallica-Verhältnisse durchaus überzeugen. Als wirklich sehr gut gelungen empfinde ich das Instrumental (bei mir eine Ausnahme, da ich sonst Stücke mit Gesang bevorzuge) "Suicide & Redemption", das es in meinen Ohren fast (!) mit "Orion" aufnehmen kann.
Zum Glück gibt es diesmal - ganz im Gegensatz zu "St. Anger" eigentlich keine Totalausfälle zu verzeichnen. Lediglich "The Unforgiven III" fällt meiner Meinung nach stark ab, vor allem weil man - dem Titel entsprechend - ständig Vergleiche zu den Vorgängern sucht. Fündig wird man kaum, was wohl vor allem am fehlenden, zwingenden Refrain liegt.
Warum es trotz einiger gutklassiger Songs trotzdem nur 3 Sterne gibt, hat folgende Gründe: die Referenzwerke von Metallica liegen nun mal in den 80igern, und wenn ich zwei CDs habe, auf denen groß "Metallica" steht, ist es doch legitim, eine besser und eine schlechter zu finden, auch ohne sie direkt (also vom Stil her) miteinander zu vergleichen. Wenn man "Ride The Lightening" mit 5 Sternen bewertet und als Meisterwerk bezeichnet, kann man "Death Magnetic" einfach nicht die gleiche Wertung einräumen. Das liegt für mich zum einen an jenem schwer fassbaren und sich einer Analyse widersetzendem Begriff des Songwriting, das bei Liedern wie "For Whom The Bell Tolls" oder "Master Of Puppets" sofort dieses außergewöhnliche Gefühl erzeugt, das den neuen Songs einfach fehlt. Zum anderen hat die neue CD für mich einfach den oben genannten Retrospektiv-Charakter, der versucht, alle Schaffensperioden der Band auf einem Album, zum Teil in einem Lied, zu vereinen. Dieses Vorhaben mag Geschmackssache sein, ich finde es jedenfalls nicht so gelungen, zum Teil klingen die Songs dadurch wie Coverversionen.
Insgesamt empfinde ich "Death Magnetic" als Durchschnitt, im Verhältnis zum Metallica-Gesamtwerk. Eine starke Verbesserung gegenüber "St. Anger" ist es aber allemal.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Death Magnetic, 1. Juni 2009
Ich bin sehr überrascht , dass ungefähr ein Viertel der Rezensenten diesem Album nur ein , oder zwei Sterne verliehen haben , denn meiner Meinung nach haben Metallica mit Death Magnetic endlich wieder Anschluß an ihre Achtzigergroßtaten gefunden.
Die ersten acht Songs sind all gut bis sehr gut, besonders All nightmare long könnte ein klassicker werden.Lediglich das Instrumetal Suicide & Redemption, das nicht an to live is to die oder call of cthulhu heranreicht und das etwas zu gewollt thrashige my apocalypse ,bei dem mir nur der Break im Mittelteil gefällt fallen vom Rest ab.
Auch Soli von Kirk Hammett gibt es , nachdem er auf St.Anger eine Auszeit genommen hatte wieder ,jedoch wurde ,wie ich finde ein ziemlich nerviger Leadsound gewählt und auch sonst sind die Soli eher mittelmaß(nicht von spieltechnischer,sondern von kompositorischer Seite).
Killerriffs gibt es aber eine Menge z.B. in the end of the line , cyanide,the judas kiss,weshalb die Soloschwäche leicht wegzustecken ist
James Hetfield leistet gesanglich einen sehr guten Job und Lars Ullrich trommelt ordentlich.
Zum Sound: Etwas übersteuert , aber nicht wirklich störend.
Fazit:Wenn ich meine Rezension durchlese , fällt mir auf das sie eigentlich unbeabsichtig zu negativ klingt , aber das liegt einfach daran ,dass es mir leichter fällt zu kritisieren , als zu loben.
Death Magnetic ist ein verdammt gutes Album geworden, in das jeder Metalfan zumindest einmal reingehört haben sollte!
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