Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
James Woods zeigt seine Zähne..., 8. September 2008
Also meiner Meinung nach kann von einer Standard-Anwaltsserie bei "Shark" keine Rede sein. Ja, es gibt überwiegend gutaussehende Menschen zu sehen (allerdings nicht so schlimm wie bei einem CSI: Miami) und ja, das Team des Hauptprotagonisten zeichnet sich nicht gerade durch Charaktertiefe aus. Denn Tatsache ist: Hier steht vor allem der Charakterkopf James Woods alias Sebastian Stark (Spitzname "Shark") im Mittelpunkt. Wenn man das erstmal akzeptiert hat und sich damit anfreunden kann, wird man mit guten Stories inkl. einiger sehr interessanter bzw. teils überraschender Wendungen belohnt. James Woods billiert ohne Zweifel in seiner Rolle als erfolgsverwöhnter Strafverteidiger - anfangs noch ohne Gewissen -, der sich für keinen lockeren Spruch zu schade ist. Dabei geht er so in seiner Rolle auf, dass man fast meinen könnte, dass er sich selbst spielen würde. Sein Charakter wird allerdings gezwungen sich zu verändern, als er zur Staatsanwaltschaft wechselt und auch noch das Sorgerecht für seine Tochter zugesprochen bekommt, die ihn mit einer neuen Herausforderung konfrontiert: dem Vatersein. So werden die überwiegend interessanten Fälle immer wieder gewürzt und aufgelockert mit kleinen Problemchen im privaten Bereich, die ihm seine Tochter beschert und somit dem sonst so selbstsicheren "Hai" eine Seite abverlangt, die er nicht gewohnt ist. Krönung im Laufe der Staffel ist ein echter "Shark"-fan, der so gut wie alles über ihn weiß und am Ende sogar direkt gegen sein großes Vorbild vor Gericht antritt. Auch wenn ihn Sebastian als "endlich würdigen Gegner" bezeichnet, muss er schnell feststellen, dass man sich Erfolge oft hart erkämpfen und dabei auch ungewollte Opfer bringen muss. Von mir als Fan von Charakterköpfen, wie bspw. Lance Henriksen in dem Akte X-Spinoff "Millennium", gebe ich für James Woods Serie eine dicke Empfehlung, die ich mir auf DVD holen werde, sobald sie billiger geworden ist, schließlich läuft gerade die erste Staffel noch einmal als Wiederholung kostenlos auf VOX. Umso mehr bin ich nach dieser sehr guten Staffel aber gespannt, ob die zweite und leider letzte Staffel der Serie die hohen Standards halten kann oder am Ende doch abflacht. Es muss ja einen Grund geben, warum die Serie nach der 2ten Staffel nicht mehr verlängert wurde. Oder lag es eventuell daran, dass dem einen oder anderen Zuschauer am Ende etwas zuviel "James Woods" geboten wurde? Warten wirs ab!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Sebastian Stark : I am the devil that you need, when I am out in the water., 2. März 2009
Während David E. Kelley in seiner vielfach preisgekrönten sowie überaus kritischen und gleichwohl spannenden Justizserie "The Practice - Die Anwälte" die Grenzen zwischen Opfern und Tätern, Recht und Gerechtigkeit, Mitgefühl und Abscheu sowie Macht und Machtlosigkeit von und vor Gesetzen in den Mittelpunkt rückt, den Spagat zwischen Verantwortung für den Mandanten und dem eigenen Gewissen, zwischen juristischer und menschlicher Moral, setzt Ian Biederman, der Erfinder von "Shark", weitgehend ausschliesslich auf spannende Unterhaltung, ohne die Geschehnisse auch nur im Ansatz zu hinterfragen.
Dabei irritiert, dass der von James Woods gespielte Staatsanwalt Sebastian Stark, ein von sich überzeugter, mit genialistischen Zügen bedachter und ohne soziale Fähigkeiten agierender Egomane, offensichtlich mit nicht ganz legalen Geschäften zu Wohlstand gekommen sein soll(Episode 16) und dass ihm weniger an Gerechtigkeit gelegen ist - es geht einzig und allein um das Gewinnen, wobei das Recht eher im Wege steht, weswegen es gebogen und zuweilen auch gebrochen wird.
Sebastian Stark glaubt zu wissen :
"Vor Gericht herrscht Krieg. Wer verliert ist tot".
"Die Wahrheit ist relativ, suchen Sie sich eine aus, die Ihnen passt".
"Da wir Geschworene haben, sind für uns nur zwölf Meinungen von Bedeutung. Für Gerechtigkeit in dieser Welt muss der liebe Gott schon selbst sorgen".
Das klingt zweifelsohne absolut cool, ist vielleicht auch die Wirklichkeit, bleibt aber letztlich beunruhigend.
Stark wird umgeben von einer jungen Blondine, einer widerspenstigen Afro-Amerikanerin, dem zu ihr passenden Lover, einem Latino sowie einem Prinz Charming - alles Stichwortgeber für den Meister, ein junges, schönes durchgestyltes Team im Designer-Outfit. Auch die Bezirksstaatsanwältin und Chefin von Stark ist attraktiv, ebenso wie eine seiner ehemaligen Mitarbeiterinnen, mit der er dann gerne eine Nacht verbringt, allerdings nicht ohne sich vorher auf illegale Weise
Zugang zu ihrem Computer zu verschaffen.
Menschliche Wärme entsteht allein im Privaten, wenn der geschiedene Staatsanwalt für die bei ihm verbliebene Tochter den besorgten Vater gibt.
Wen das alles nicht besonders stört - und das muss es auch nicht - wird
fraglos gut und teilweise auch spannend unterhalten. Und das ist es doch, was wir von einer Serie letztlich erwarten. Drei Sterne, weil wir von David E. Kelley wissen, dass man es deutlich besser machen kann.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannende und abwechslungsreiche Episoden mit einem charakterstarken James Woods, 20. Oktober 2008
Nach zwei Staffeln wurde die Anwaltsserie bereits eingestellt, so viel steht schonmal fest.
Doch bis dahin bietet "Shark" dem Zuschauer tolle Unterhaltung mit spannenden Episoden,
fetzigen und cleveren Dialogen und gut aufgelegten Schauspielern.
Vor allem dank James Woods funktioniert die Serie wie erdacht.
Er mimt nämlich den mit allen Wassern gewaschenen Sebastian Stark.
Die Rolle wirkt wie perfekt auf seinen Leib geschneidert. Die Dialoge, die arroganten Gestiken,
wohl kaum ein Schauspieler hätte dem Topanwalt Stark ein besseres Gesicht verleihen können
als James Woods.
Ein Staatsanwalt, der mit seinem Team von jungen, gut aussehenden Junganwälten die
schwierigsten Fälle gewinnt?! - zugegeben die Ähnlichkeiten zur Erfolgsserie "Dr. House"
sind nicht von der Hand zu weisen.
Die Charakterköpfe Stark bzw. House haben in beiden Serien die tragende Rolle, und stehen
für den Erfolg der Serie.
Auch sind die Charaktere nicht sehr verschieden.
Beide, sowohl Stark als auch House, sind die besten ihres Fachs, sie sind beide von ihrer Art her
herablassend und arrogant und Respekt vor Mitmenschen kennen beide sowieso nicht.
Trotzdem gelingt es Woods nicht mit seinem Staranwalt, Stark, an den überzeichneteren House,
gemimt von Hugh Laurie, heran zu reichen.
Abgesehen von den charakterlichen Ähnlichkeiten überzeugt die Serie vor allem auch durch
ihre spannenden und abwechslungsreichen Episoden.
Tatsächlich gelingt es den Autoren jede Episode für sich zu einem spannenden und packenden
Erlebnis zu machen.
Der zwar dünnen aber dennoch vorhandene rote Faden, der sich im Hintergrund durch die
Serie zieht, und sich vor allem auf die Beziehungsprobleme zwischen Sebastian Stark und
Tochter konzentriert, bringt nochmal zusätzlich Suchtpotenzial und führt den Zuschauer
automatisch von Folge zu Folge.
"Shark" ist ein gelungenes Projekt, dass vor allem durch den alle an die Wand spielenden
James Woods getragen wird und dank der spannenden Gerichtsfälle unterhält.
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