Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Gute Umsetzung der PC-Version, leider mit unnötigen Mängeln, 30. März 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Vorrednern, die die Grafik kritisieren, kann ich nicht verstehen. Sie ist, wie sie auf dem Nintendo zu erwarten ist und ich sehe keinen unbedingten Bedarf an "besserer" Grafik.
Ansonsten ähnelt Civilization Revolution in seinen Funktionen sehr der PC-Version des 4. Teils, inklusive dem Kenner bekannten Suchtfaktor. Für Neulinge der Serie sei beschrieben, dass es eure Aufgabe ist, eine Zivilisation aufzubauen, die einige tausend Jahre vor Jesu Geburt beginnt. Dabei arbeitet man sich durch Epochen, erfindet die Meilensteine der Wissenschaft, angefangen bei der Keramik, über sämtliche Regierungsformen, bishin zu modernen Panzern oder dem Internet. Dabei gibt es vier Möglichkeiten, zu gewinnen:
Einen Wirtschaftssieg erringt man durch das Anhäufen von Geld und dem Bau der Weltbank.
Der Kultursieg ist nach einer gewissen Anzahl generierter Wunder und besonderer Persönlichkeiten sowie der anschließenden Kreation der Vereinten Nationen.
Einen militärischen Sieg erlangt man mit der Eroberung einer bestimmten Anzahl feindlicher Hauptstädte und der technologische Sieg besteht aus dem Start einer Raummission Richtung Alpha Centauri.
Hier liegt in meinen Augen schon die erste große Schwäche: Obwohl diese Vielfalt an möglichen Siegbedingungen einen zu stringenten Spielverlauf vermeidet und man alle Machenschaffen der Gegner im Auge behalten muss, scheint mir der Kulturelle Sieg grundsätzlich am einfachsten und schnellsten erreicht.
Weiterhin finde ich einfach keine Möglichkeit, mit dem Gegner auch nur ein bisschen zu handeln oder Technologien auszutauschen. Zwar erpresst einen der Gegner gerne mal mit den Möglichkeiten, entweder Technologien herauszurücken oder den Krieg ausgerufen zu bekommen, aber selbst finde ich diese Option nicht. Vermutlich würde das auch wenig ändern, weil im Spiel der Krieg Dauerzustand ist und sich die Gegner dabei scheinbar auch nur auf den menschlichen Spieler konzentrieren. Ich bin mir aber sicher, dass es eine Möglichkeit geben muss, selbst initiativ Kontakt aufzunehmen. Wenn das jemand weiß, freue ich mich über einen helfenden Kommentar.
Die größte Schwäche liegt meiner Meinung nach in dem viel zu wenig transparenten Kampfsystem. Mir ist nicht im geringsten klar, wann welche Einheit gewinnt. Dass ein paar Bogenschützen in einer feindlichen Stadt ganze Panzer-Armeen zerlegen können, ist dabei ebenso unplausibel wie zu durchschauen. Oder muss man verstehen, wie ein ein einzelnes Musketier eine Artellerie-Flotte kaputt bekommt? Wusstet ihr, dass Pikaniere hochmoderne Bomber vom Himmel holen können? Nein - so gehts leider absolut nicht, das ist einfach Unsinn und hat auch bei Civilization nichts verloren.
Es fehlt außerdem generell an einer Einheitenübersicht und, wie von anderen schon erwähnt, eine Minikarte zur schnelleren Bedienbarkeit des eigenen Landes.
Endlos nerven tut auch, dass bei der Eroberung einer Stadt sämtliche Gebäude, die dort errichtet worden waren, nicht mehr da sind. Könnte man rechtfertigen, dass ein Krieg diese zerstört hat, ist dies nicht zu verstehen, wenn eine Stadt sich durch den starken kulturellen Einfluss freiwillig der eigenen Region anschließt. Die Folge ist, dass man in der jahrtausendealten Stadt Berlin im Jahre 2100 wieder anfängt, einen Markt und ein Aquädukt zu bauen...
Auch der Technologiebaum hat Schwächen, die aber schon immer bei Civilization-Spielen in Kauf genommen wurden: So braucht man, um bspw. Bomber oder Atomraketen zu bauen, nicht einmal Stahl zu kennen, geschweige den die Elektrizität. So etwas ist lösbar und daher unverständlich. Dass berühmte Persönlichkeiten unserer Geschichte zu "falschen" Zeitpunkten auftreten, finde ich hingegen überhaupt nicht schlimm. Das gehört dazu und ein Herrscher lebt schließlich genausowenig 8000 Jahre, wie es sinnvoll ist, die Schrift erst 1950 zu entdecken.
Zuletzt bleibt die fehlende Abwechslung ein Dauerproblem bei Civilization. Der Spielverlauf ist im Prinzip immer gleich, daran ändern auch ein paar vorgefertigte Szenarien nichts, die lediglich mal nur eine Siegbedingung zulassen und sonst nichts Besonderes sind. Daher sollten sich Spieler, die wenig mit Multiplayer-Modi am Hut haben, die Investition in das Spiel gut überlegen.
Insgesamt empfinde ich das Spiel als guten Durchschnitt. Für eingefleischte Fans mag das Spiel mehr Vergnügen sein. Ich selber lege es nach zwei Tagen freudigen Spielens dann doch zur Seite.
|
|
|
13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das beste Civ aller Zeiten, meiner Meinung nach..., 9. September 2008
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
CivRev ist eine abgespeckte Version von Civilization 4, die Pfunde die es verloren haben stehen im allerdings bestens. Das Gameplay und vorallem die Spieldauer und Größe sind im Vergleich zu Civ 4 stark reduziert, dass könnte vielen negativ auffallen. Meiner Meinung nach ist das jedoch ein riesen Pluspunkt, denn so ist es nun möglich eine ganze Partie in einer Sitzung zu spielen, besonders von Vorteil wenn man sich mit anderen zu einem Spiel übers Internet oder LAN treffen will. Das gestraffte Gameplay sorgt auch dafür, dass eine Partie durchgehen spannend bleibt und die 4 möglichen Siegbedingungen ermöglichen es auch nach einem Rückschlag am Anfang das Blatt noch mal zu wenden.
Grafik und Sound sind zweckmäßig, mehr kann man dazu nicht sagen. Die DS kann mehr, dieser Titel braucht es aber nicht unbedingt.
Der Schwirigkeitsgrad ist dadurch das man wesentlich weniger Micro-Mangement als bei Civ 4 braucht deutlich niedriger. "König", der mittlere von 5 Schwierigkeitsgraden, ist für solche die die verschiedenen Technologien und Wunder noch nicht kennen eine Herausforderung, ab der nächsten Stufe "Kaiser" sollte man lieber genau wissen was man macht und vor hat. Auch das sehe ich als Vorteil gegenüber früheren Civ Versionen, bei denen man als Gelegenheitsspieler in höheren Stufen kaum eine Chance hatte.
Das einzige was ich vermisse ist eine Übersicht über vergangene Spiele, eine Highscore oder sowas. Man sieht ledigtlich wenn man ein Spiel startet und eine Nation auswählt, mit welcher Siegbedingung man bei dieser in diesem Schwierigkeitsgrad schon mal gewonnen hat. Eine History üebr die letzten 20 Spiele oder so wäre ganz nett gewesen. Die fehlende ausführliche Beschreibung der Spielinhalte stört nur anfangs und kann leicht im Netz gefunden und einfach ausgedruckt werden.
Alles in allem ein tolles Civ für solche, die nicht Tage und Wochen an einer Partie verbringen wollen. Trotzdem kommt echtes Civ Feeling auf die die strategischen Möglichkeiten lassen so schnell keine Langeweile aufkommen. Kann mich einer anderen Rezension hier nur anschließen, eigens für dieses Spiel könnte man den Kauf einer DS erwägen...
|
|
|
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Top mit Verbesserungspotential, 26. März 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Civilization für die Hosentasche, was will man mehr!
Die für die Konsolen vereinfachte Version "Revolution" macht gerade wegen der Vereinfachungen eine Menge Spaß. Es ist nicht überfrachtet und Einheiten und Effekte bleiben überschaubar. Auch das bilden der 3er Armeen ist eine gelungene Anpassung meiner Meinung nach. Also der Spielspaß stimmt absolut, die Bedienung ist mit etwas Gewöhnung eigentlich auch sehr akzeptabel!
Was hätte man noch besser machen können:
1) Eine Übersichtskarte der Welt vermisst man öfters mal (man hat immer nur den Ausschnitt und muss dann scrollen, keine Zoomstufen).
2) Die Farben der Parteien sind nicht immer einfach zu unterscheiden.
3) Auf dem Diplomatie Bildschirm sollte noch ein Status stehen ob man mit der Zivilisation im Krieg oder nicht ist.
Die Punkte bereiten der Spielbarkeit jedoch kein wirkliches Problem. Das tolle Civ Spielgefühl stellt sich ein. Und bei den derzeitigen Niedrigpreisen für das Modul muss man hier nicht lange überlegen!
|
2115|R1S9FFU5RUZC2X;2115|R3ICQKYIZDOCCD;2115|R2YXV0VCT8BJGX;
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|