Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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29 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Neu und gut, aber bitte nicht auf Deutsch., 2. März 2008
"Psych" ist vor allem eines: erfrischend cool. Daran schuld sind in erster Linie zwei Komponenten - die Darsteller (allen voran der stets höchst unterhaltsame James Roday) und die spritzig-witzigen Dialoge, die ihnen auf den Leib geschrieben wurden. Die Grundkonstellation der Serie ist eine einfache: Shawn Spencer (Roday) hat das Talent, die unscheinbarsten Details blitzschnell bemerken zu können; ein Talent, dass sein mitunter sehr strenger Vater Henry (Corbin Bernsen), ein Ex-Cop, stets bei ihm gefördert hat. Shawn hat keine Lust auf ein solides Leben und hangelt sich durch eben dieses, bis es ihm eines Tages (wieder einmal) gelingt, dank seiner Gabe die Polizei auf die Spur eines Täters zu führen. Dummerweise gerät er dadurch selbst in Verdacht - und in seiner Not gibt Shawn vor den misstrauischen Polizisten das Medium, das dank übersinnlicher Kräfte seine Erkenntnisse gewinnt. Als solches hilft er fortan, knifflige Fälle aufzuklären, und gründet alsbald zusammen mit seinem Sandkastenfreund Burton "Gus" Guster (Dulé Hill) eine Detektei, um sich seinen Kindheitstraum vom Detektivdasein zu erfüllen.
Ein weiterer Exzentriker mit besonderen Fähigkeiten, der sich in den Dienst des Gesetzes stellt: das Konzept erinnert nicht von ungefähr an den Dauerbrenner "Monk". Aber "Psych" ist anders - nicht unbedingt besser, aber angenehm unernst. Shawn ist ein durch und durch positiver Charakter; die nicht ganz einfache Beziehung zu seinem Vater Henry oder auch Shawns mitunter auftretender Hang zur Selbstdarstellung werden (meist) entweder überhaupt nicht oder in humorvoller Weise reflektiert. Auch die üblichen Sparringspartner auf Seiten der Polizei - in der Hauptsache der mürrische Detective Lassiter (Timothy Ormundsen) und seine junge Partnerin Juliet O'Hara (Maggie Lawson) - fügen sich in dieses Konzept ein: Mit dem stets grummligen und Shawns "Gabe" gegenüber höchst misstrauischen Lassiter kabbelt sich Shawn mit Vergnügen, und eben solches bereitet ihm der balzende Schlagabtausch mit dessen Partnerin.
Die Besetzung harmoniert im Laufe der ersten Staffel immer besser miteinander, was man im Verlauf der Folgen deutlich merken kann: Die Figuren werden schärfer ausgearbeitet und gewinnen Profil; vor allem Dulé Hill schafft es in späteren Folgen immer häufiger, eigene Akzente zu setzen, was den Humor und den Handlungsspielraum angeht. Und die durchgehende Attraktion ist natürlich James Roday: Es ist eine wahre Freude, ihm beim Spielen zuzuschauen. In den ersten Folgen nervt sein exzessives Spiel vor allem dann, wenn er seine "Visionen" hat, mitunter allerdings, aber das wird dann doch abgestellt (und spielt in der zweiten Staffel dann nahezu keine Rolle mehr).
Soweit ist "Psych" also absolut sehenswert; Haare in der Suppe finden sich aber trotzdem. Am schwersten wiegt die offensichtliche Schwäche mancher Drehbücher, wenn es um den eigentlichen Kriminalfall geht: Da stellen sich manche Plots doch als arg dünn heraus und die Folge überlebt lediglich dank der bereits erwähnten positiven Elemente - die dann allerdings ein bisschen als Camouflage dienen. Bestes Beispiel ist die Pilotfolge, deren Handlung unter dem Strich doch recht einfallslos und bemüht daherkommt. Aber - und dahinter gehört eigentlich ein Ausrufungszeichen - "Psych" garantiert trotzdem fast immer eine Dreiviertelstunde Spaß, und wer die Serie deshalb schaut, wird kaum enttäuscht werden. Noch schnell Manko Nummer zwei: Zu Anfang wird Shawns besondere Fähigkeit herausgestellt - aber manche seiner - allerdings hübsch in Szene gesetzten - Entdeckungen sind bei näherem Hinsehen derart, dass eine anständig arbeitende Spurensicherung sie auch hätte machen müssen.
Dennoch: Die erste Staffel macht Lust auf mehr, gerade weil sie nur 15 Episoden umfasst. Und weil das Gespann Roday/Hill einfach immer Spaß macht und das dankenswerter Weise vor allem auch unabhängig von der Qualität des Falls der Woche. Zum Schluss sei aber noch eine echte Warnung ausgesprochen: Ich kannte "Psych" bis zur RTL-Ausstrahlung nur im Originalton. Und ich war dann absolut enttäuscht von den Synchronstimmen, die selten uninspiriert klingen und rein gar nichts von den unverwechselbaren Sprachstilen vor allem Rodays und Hills in die deutsche Version hinüberretten. Ich würde eigentlich sogar zumindest James Rodays Synchronstimme als echte Katastrophe bezeichnen; mich hat sie zumindest dazu gebracht, mir die deutschen Folgen gar nicht mehr anzuschauen.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach nur unvergleichlich gut!, 22. April 2008
Vorweg: ich spare mir jeden Vergleich mit Monk oder anderen Serien (wurde nicht seinerzeit durch Pro 7 Desperate Housewifes als "Nachfolger" von Sex in the City gepusht? Da wurden genauso Äpfel und Birnen verglichen wie hier Psych and Monk)
Back to business: die Serie hat eine geniale Grundidee, ist perfekt besetzt, jede Folge hat ihren absolut einzigartigen Charme, ... .
Ich könnte jetzt ewig weiterschwärmen, kurz und gut: eine der besten Serien seit langem! Und wer des englischen halbwegs mächtig ist, sollte sich die originaltonspur gönnen!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Es muss nicht immer Monk & Co. sein!, 22. Mai 2008
Zufälligerweise bin ich im Fernsehen über diese Serie gestolpert. Egal ob vergleichbar mit Monk oder nicht, die Serie oder besser deren Helden haben mich sofort fasziniert.
Da ich nicht so viel Zeit habe (Kinder und Frau), ist es mir gerade recht dass es nicht so viele Folgen gibt.
Der Held gibt vor "magische" kräfte zu besitzen, aber eigentlich ist er "nur" ein geniales genie. ;c)
Mein Fazit: Uneingeschränkt empfehlenswert! Witzig, spannend, gut für einen schönen Fernsehabend für Mama und Papa.
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