Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schwerter des Uwe Boll, 25. April 2008
Auch auf die Gefahr hin, von vielen Lesern für unzurechnungsfähig aufgrund dieser scheinbar einzigartigen Meinung erklärt zu werden, aber es ist einfach unprofessionell, einen Film immer dann gleich zu verreißen, nur weil er von einem bestimmten Regisseur ist. Und genau so geschieht es bei den Filmen von Uwe Boll. Sicher, es zeugt nicht unbedingt von Kreativität, sich auf Videospielverfilmungen zu fokussieren, und seine Methoden bei der Finanzierung seiner Filme sind vielleicht zweifelhaft. Aber dennoch zählt doch der Film an sich, und der ist nicht schlecht. Statt dessen werden im Internet Petitionen aufgestellt, mit dem Inhalt, Boll möge doch bitte mit dem Filmemachen aufhören. Als ob die Welt keine anderen Sorgen hätte.
Der Film hat mit Jason Statham, Ray Liotta, Burt Raynolds und vielen mehr ein bis in die Nebenrollen beachtlich besetztes Ensemble zu bieten, das man so nicht erwarten würde, welches aber perfekt auf die jeweiligen Rollen passt und sich gegenseitig gut ergänzt. Einzig der Charakter des bösen Neffen des Königs erschien mir etwas zu überdreht.
Was Uwe Boll auch oft vorgeworfen wird, ist fehlendes Talent bei der Inszenierung, und keinerlei Gespür für Dramaturgie. Bei früheren filmischen Fehlgriffen wie "Alone in the Dark" mag das zutreffen, bei "Schwerter des Königs" allerdings keinesfalls. Es gibt große Landschaftspanoramen und Kulissen, die sich hinter dem Herrn der Ringe nicht zu verstecken brauchen, imposante und durchaus mitreißend gefilmte Schlachten, es ist in jeder Sekunde spannend. Dennoch bleibt der Film nicht oberflächlich spektakuläre Action, er bietet auch Emotionen bei der Interaktion der Charaktere. Was ich mir allerdings gewünscht hätte, wäre eine etwas längere Einführung der Figuren, so dass man sich mehr mit ihnen identifizieren kann. Dennoch stellt "Schwerter des Königs" die Konkurrenz, die unter anderem filmische Katastrophen wie "Eragon" oder Dungeons&Dragons" verbrochen hat, locker in den Schatten.
Für eine unter anderem deutsche Produktion hat "Schwerter des Königs" beachtliche Effekte zu bieten, vor allem in Kombination mit dem Schaffen des bösen Magiers, dargestellt von Ray Liotta. Lediglich die orchestrale Filmmusik scheint mir in manchen Szenen etwas daneben gegriffen zu sein. Die Story von Schwerter des Königs" ist nicht unbedingt die tiefgründigste und vielschichtigste, bietet jedoch genug Stoff für einen überdurchschnittlichen Fantasyfilm und knapp 2 Stunden fesselndes Filmvergnügen. Was hingegen völlig daneben ist, sind die auf einmal auftretenden Ninja-Kämpfer, die Boll als neues Element im Fantasy-Mittelalter- Genre gedacht hatte, die jedoch wie ein kompletter Fremdkörper wirken.
Für alle Freunde der härteren Musik sei dringend diese 3-Disc-Edition mit Soundtrack- CD ans Herz gelegt, denn diese enthält Songs von Blind Guardian, Hammerfall, Epica, Nightwish, Avantasia, und damit eigentlich alles, was das Metal-Herz begehrt. Leider tauchen davon aber nur 3 Songs im Abspann auf. Aber Blind Guardians Skalds and Shadows" ist musikalisch gesehen der perfekte Abschluss eines Films wie diesen.
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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Zielgruppengerecht - so schlecht ist der nicht , 22. April 2008
Hallo zusammen,
also ich habe mir den Film gestern angesehen und war nach all den schlechten Rezessionen hier positiv überrascht - klar das ist kein bis ins kleinste durchdachter Phantasiefilm und das viele Details in der Story verloren gegangen sind, wird schon nach einigen Minuten klar - aber unter der Prämisse einen Aktionfilm zu sehen ist das Ergebnis schon ganz ordentlich. Da gibt es DEUTLICH schlimmeres...auch für mehr investiertes Geld...! Es ist keine Hollywood Produktion auch wenn einige Hollywood Schauspieler teilnehmen und das Budget ist gemessen an den großen Hollywood Blockbustern gerade zu winzig - aber gemessen daran ist das Ergebnis gut.
Einzelkritik:
Ton - sehr gute Surroundeffekte, ordentliche Musik, gute Synchronisation
Bild - weitgehend ordentliche bis gute Bilder, ziemlich gute Computeranimationen und special Effects, gute Kostüme, gute Aussensets, gute aber recht enge Innensets
Kampfszenen: gut zusammengestellt, aber aufgrund der oft zu schnellen Schnitte etwas unübersichtlich. Aber man hat schon das Gefühl das hier gekämpft wird und nicht das sich Statisten hin und her schieben wie in manchen anderen Filmen. Kein Blut - muss aber auch nicht sein.
Story - mit kleineren Lücken (von vernachlässigten Details wie: "warum schießen die "Ninja" den Pfeil mit dem Glöckchen" bis hin zu: WO ist das Ende geblieben) - aber durchaus zielgruppengerecht.
Schauspielerische Leistung - dafür bekommt zwar keiner einen Oskar, aber die meisten Dinge nimmt man den Darstellen ab. Gemessen an der Ausrichtung völlig in Ordnung.
Einige der Hauptcharaktere (Hofzauberer...) hätten ein oder zwei Szenen mehr bekommen können um Ihren Motiven etwas mehr Inhalt zu geben und Sie glaubhafter zu gestalten.
Kritik - "ELFEN" SIND GANZ SCHWACH, wenn auch niedlich mit Ihren "Cirque du Soleil" Klettereinlagen. Sieht ein bisschen wie reinkonstruiert aus - hätte ich lieber weggelassen - bringen der Story kein echten Vorteil und wirken im Kampf wie falsch plaziert. Statt schlecht aussehender Lianen/Ranken als Waffe, hätte ich Ihnen lieber etwas anderes erdacht. Wirkte albern.
Fazit: Hoffentlich wird mal ein Direktors Cut aufgelegt die die vielen kleinen Storylöcher etwas füllt und ein paar erklärende Elemente hinzufügt - aber ansonsten gut gemachte Fantasy-Story ohne Anspruch auf einen Vergleich mit Herr der Ringe oder so - aber der würde ja auch 10 Sterne bekommen.
Es scheint als ob im Schnitt viel verdorben wurden - oder es war von Anfang an etwas zu wenig Filmmaterial da. Mit ein bisschen mehr Mühe hätte der auch 5 Sterne bekommen können.
Aber auch so - gut unterhalten und nur selten geärgert. Für eine deutsche Produktion sehr gut.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der Film ist schlecht nur weil er von Boll ist, tolle Einstellung !, 3. Juni 2008
Ich habe bis zu Schwerter des Königs keinen Uwe Boll Film gesehen und finde das was hier bei den Rezensionen abläuft einfach nur kindisch. Der Film wird, nur weil er von Boll stammt einfach mal aus Prinzip niedergememacht und dabei haben die meisten davon den Film gar nicht gesehen.
Ich habe mir die Doppel DVD von einem Freund ausgeliehen und muss sagen das meine Frau und ich einen sehr unterhaltsamen Fantasy Film gesehen haben.
Ein Bauer, genannt Farmer, gerät in den Krieg zwischen König Konreid und dem Zauberer Gallian. Dabei verliert er seinen Sohn und seine Frau Solana wird von Gallians Krugs Truppen entführt. Beim Versuch Sie zu berfreien scheitert Farmer und wird schließlich vom königsgetreuen Merrick entdeckt der Ihn zum König bringt.
Farmer erfährt das er eigentlich der rechtmässige Nachfolger des Königs ist welcher leider in der nächsten Schlacht von seinem Neffen Fallow, welcher einen Pakt mit Gallion geschlossen hat, getötet. Farmer tritt daraufhin das Erbe von König Konreid an und Fallows Plan an die Macht zu kommen scheint gescheitert. Gallian verucht mit Hilfe einer Armee das Königreich zu erobern und es kommt schließlich zum finalen Kampf zwischen Farmer und Gallian.
Für mich ist Schwerter des Königs richtig gutes Fantasykino das ich jedem Liebhaber des Genres empfehlen kann. Ich muss mich fragen was hier die ganzen Ein-Sterne Rezensionen sollen. Wenn man unvoreingenommen an den Film herangeht dann wird man nicht enttäuscht. Der Film hat fast alles was gutes Fantasykino braucht. Tolle Landschaftsaufnahmen, gute und vor allem viele bekannte Schauspiele, großartige Schlachten und eine spannende Handlung.
Es ist mittlerweile auch nervig das jeder Fantasyfilm mit Herr der Ringe verglichen wird. Das ist schwachsinnig und vor allem auch nicht Sinn und Zweck. Wer meine Rezensionen liest, weiss das ich großer Fan der Ringe Trilogie bin, aber trotzdem sollte man neuen Fantasyfilmen eine Chance geben. Die ständigen Vergleiche sind überflüssig und auch nicht Sinn einer Rezension. Es gab schon Fantasyfilme vor Herr der Ringe und es gibt sie auch danach. Sicher ist Jacksons Trilogie das Beste was es bisher in diesem Genre gab, aber alles Neue hat eine Chance verdient.
Ich gebe auch zu das in Bolls Film vieles bekannt vorkommt, aber wird deshalb der Film schlechter nur weil er sich ein wenig bei anderen Filmen bedient hat. Wenn man so anfängt wird man nie fertig. Ich dachte mir bei Harry Potter auch das die Dementoren den Ringgeistern sehr ähnlich sehen, aber tut das was zur Sache?
Für mich ist Schwerter des Königs gutes Fantasykino und bestimmt besser als z.B Eragon. Jeder der sich die Mühe macht den Film überhaupt mal anzusehen, was ich bei vielen hier bezweifle, wird nicht enttäuscht sein. Sicher gibt es auch genug Kritikpunkte, aber darüber kann man beim Unterhaltungsfaktor des Film mal ein Auge zudrücken. Es handelt sich immerhin nur um Popcornkino wo ich keinen tieferen Sinn suche und nicht alles hinterfrage.
Die Ton- und Bildqualität des Hauptfilms war absolut auf der Höhe der Zeit und auch die Bonus DVD kann sich sehen lassen. Leider hatte ich keine Zeit mir das ganze Material anzusehen, aber das Making of war recht ordentlich. Absolut empfehlenswert der Regiekommentar von Boll den ich mir mal eine halbe Stunde lang angehört habe und Boll macht dabei alles andere nur nicht über seinen Film reden.
Wie ich hier erfahren habe gibt es im Netz sogar eine Petition wo Stimmen gesammelt werden das Boll keinen Film mehr dreht. Traurig wenn die Menschen keine anderen Probleme haben. Es gibt wohl unendlich viele schlechtere Regisseure als Boll aber die kennt keiner. Es sammelt ja auch keiner Stimmen das wir nicht mehr im TV mit Schrott wie DSDS, Supermodelshows oder Kochsendungen gequält werden.
Von mir gibts vier Sterne für einen richtig guten Fantasyfilm auf einer ordentlichen Doppel DVD.
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