Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein würdiger Abschluß für eine tolle Serie, 5. Januar 2008
Zugegeben, ich bin spät dran. Aber ich habe nach der durchwachsenen dritten Staffel erst recht spät zu Staffel 4 gegriffen. Obwohl ich nach dem einschneidenden Ereignis am Ende von Staffel 3 auch große Hoffnungen hatte, dass wieder ein Sprung nach vorne möglich wäre, stimmte mich die Absetzung in den USA doch skeptisch. Zum Glück hat mich jetzt der Abschluß doch so gereizt, dass auch ich nun endlich den Ausgang der Geschichte kenne.
*enthält Spoiler zu Staffel 1-3!!!*
Marissa Cooper stirbt am Ende von Staffel 3. Wenn ich ganz ehrlich bin war meine größte Befürchtung, dass man vielleicht doch nochmal Mischa Barton unter Vertrag bekommen hätte, und sie doch nicht das Zeitliche gesegnet hat. Ihr Charakter war spätestens mit Staffel 3 ziemlich unglaubwürdig geworden - sympathisch war sie mir nie - und außerdem war das ewige Hin und Her zwischen Marissa und Ryan langsam total ausgelutscht. Auch wenn ihr Tod sicherlich seinen Teil zum Einbruch der Quoten und der Absetzung der Serie beigetragen hat, so hat doch eben jene Tatsache der Serie noch einen würdigen Abschluß ermöglicht.
Gefolgt ist man dennoch etwas dem Trend mehr Humor in die Serie zu bringen und hochdramtische Momente eher verhalten zu streuen. Die Wandlung der Charaktere ist wieder wesentlich nachvollziehbarer und glaubwürdiger. Auch Ryan, der früher nicht immer die Sympathien des Zuschauers auf seiner Seite hatte, präsentiert sich in einem neuen Licht. Zur Steigerung seiner Sympathiewerte trägt auch sein neues Erscheinungsbild seinen Teil bei, nicht zuletzt aber eben, dass die nervige Marissa nur noch in bestimmten Momente eine Rolle spielt. Ryan darf sogar ab und zu witzig sein, ohne dass es peinlich oder aufgesetzt wirkt.
Erfreulich ist jedenfalls, dass Ryan zwar immer noch der Hauptcharakter ist, aber nicht mehr eine zu zentrale Rolle einnimmt, sich also dem Zuschauer nicht wirklich aufdrängt. Der eine oder andere wird es vielleicht etwas schade finden, dass Seth jetzt nicht mehr der oberste (oder zumindest bei weitem nicht mehr der alleinige) Sprücheklopfer ist, wer jedoch Sandy aber auch Taylor und weitere alte und neue Charaktere in Aktion gesehen hat, wird dem kaum eine Träne nachweinen wollen.
Trotzdem aber die besonders dramatischen Inhalte eher seltener vorhanden sind, schafft man durch die vielen kleine Details die man über die verschiedenen Charaktere lernt eigentlich sogar noch viel mehr Tiefe zu geben, ohne dabei auch hin und wieder in alte, manchmal auch leicht nervige Muster abzudriften.
Sehr gut sind auch die Bezüge zu früheren Staffeln eingebaut. Das Ganze macht jedenfalls einen sehr Runden Eindruck. Sehr schön sind auch die relativ vielen Flashbacks in den letzten 16 Folgen, in denen man z.B. auch die Erinnerung Seths an Summer in der Schule sieht, als sie ihr Gedicht vorträgt, das bereits in Staffel Eins Erwähnung fand.
Dass man vieles an Inhalten, die man eigentlich hätte zeigen wollen, "übersprungen" hat, merkt man an zahlreichen größeren Zeitsprüngen. Zwischen dem Ende von Staffel 3 und Staffel 4 liegen mehrere Monate und Sprünge dieser Größenordnung gibt es mehrere. Das wirkt allerdings nicht lückenhaft, wenngleich es ein wenig wehmütig macht, wieviel Potential noch in der Serie steckte, dass man durch das frühzeitige Ende nicht ausschöpfen konnte.
Die letzte Episode ist sehr bewegend, was besonders erstaunt, dass einem die gezeigten Bilder so nahe gehen, obwohl man die Charaktere erst seit rund 80 Folgen kennt. Aber gerade die letzte Staffel sorgt dafür, dass einem alle sehr ans Herz wachsen, nicht zuletzt Ryan Atwood, bei dem das bisher immer etwas schwierig war.
Sehr schade, dass diese Serie schon vorbei ist, gerade nach den tollen 16 Folgen der vierten Staffel würde ich mir mehr denn jeh eine Fortsetzung wünschen. Aber besser eine kurze Serie mit einem würdigen Abschluß, als eine mit x Staffeln, die urplötzlich abbricht...
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Verabschiedung mit einem "Peng!", 4. Februar 2008
Gestern war es soweit, ich habe die definitiv letzte Folge der letzten Staffel von "OC California" gesehen, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Blicken wir mal zurück, die erste Staffel hat sicherlich Fernsehgeschichte geschrieben, die Schauspieler sahen gut aus, die kalifornische Umgebung war wunderschön, die Dialoge gut durchdacht man denke nur an Seth Cohen, die Musikwahl innovativ und die Geschichte um die Reichen und Schönen in Newport und dem aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Ryan spannend, dramatisch und süchtig machend. Leider konnte dieses hohe Niveau bei der zweiten und dritten Staffel nicht gehalten werden. Das lag vorallem an den immer schlimmeren und unrealistischeren Eskapaden der Marissa Cooper und dem plötzlichen Auftreten von mehr oder weniger sympathischen Charakteren die ein paar Folgen im Mittelpunkt stehen dann aber wieder verschwinden als wäre nichts gewesen. Weil ich die Serie und einige der Charktere in der ersten Staffel so liebgewonnen hatte und auch Staffel zwei und drei besser sind als vieles was im Fernsehen kommt habe ich mir die Fplgen dennoch angeschaut und selbstverständlich musste jetzt auch mal die finale vierte Staffel her.
Zum Inhalt:
Ein paar Monate nach Marissas Tod ist nichts mehr so wie es war: Ryan versucht seinen Schmerz im Kampfring zu vergessen und will Volchok umbringen. Ebenso wie Julie die sich von allem abkanzelt und erst langsam zu ihrem alten selbst findet. Marissas beste Freundin Summer hingegen ist der Charakter der Serie der sich am meisten verändert hat. Sie studiert jetzt an der Brown und ist zur Naturschutzaktivistin mutiert. Bald wird klar, dass sie sich hinter der neuen Aufgabe versteckt und sie versucht sich ihrer Vergangenheitzu stellen. Marissas Tod wird nur in den ersten Folgen strak thematisiert, das Leben geht schließlich weiter! Wirklich frischen Wind in die Serie bringt die neurotische Taylor. Mit ihren ganzen Spleens und ihrer späteren Beziehung zu Ryan hat sie die Lacher und die Herzen auf ihrer Seite. Julie und Tochter Kaitlin haben Probleme mit den Männern, wobei zwei eine besonders wichtige Rolle spielen. Ryans Vater Frank der plötzlich auftaucht und in den sich Julie richtig verliebt und der exzentrische Öl-Milliardär Bullit (Peng) welche beide Julie ehelichen wollen. Doch wer ist der Richtige? Sandy und Kirsten, das absolute Traumpaar, erwartet am Ende der Serie noch eine besonders schöne Überaschung und die Beziehung zwischen Summer und Seth hat zwar noch einige kleine Ups and Downs aber man merkt immer mehr, dass sie füreinander bestimmt sind. Werden sie die nächsten Sandy und Kirsten?
In dieser halben Staffel passiert wieder allerlei dramatisches, lustiges und rührendes, diesmal im richtigen Mix. Der Schluss der einen Ausblick auf das Leben der Cohens und ihrer Freunde und Verwandten gibt ist sehr versöhnlich und hätte schöner nicht sein können. Vorallem auch über Julies Verwandlung am Schluss (ich will nicht zu viel verraten) bin ich froh, sie ist ja schon fast liebenswert geworden.
Diese Staffel war wie eine Abschiedstournee bei der nochmal die besten Songs gespielt werden. Marissa habe ich dabei kein bisschen vermisst, so traurig ihr Tod auch war hat sie einen großen Anteil daran gehabt, dass die Serie immer weniger gefesselt hatte. Schade nur, dass keine ganze Staffel mehr gedreht worden ist denn die Qualität dieser Staffel reicht zwar nicht an die unerreichbare erste heran kommt dieser aber doch wieder am nähsten. Ich bin also zwar froh, dass die Staffel gut war dennoch traurig dass es die definitiv letzte war.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
The best season... ever., 15. Februar 2009
Eben gerade habe ich noch einmal die letzte Folge der 4.Staffel gesehen und bin tief bewegt. The OC war die erste Serie, die ich leidenschaftlich gerne geschaut habe, bei der ich lachen und weinen musste. Die erste Staffel zog mich vollends in den Bann, die zweite machte noch Spaß und die dritte war ein Totaldisaster. Eine nervende Marissa und ein Johnny, den ich am liebsten den Hals umdrehen wollte, haben für mich die Staffel zerstört. Deshalb ist der Tod Marissas am Ende der Staffel, der mich unerwartet mitgenommen hat, eine kreativ richtige Entscheidung gewesen.
Was mich besonders an OC fasziniert hat, ist die Mischung aus Drama und Humor, die in dieser Staffel absolut stimmt. Besonders die ersten Folgen sind unglaublich emotional und ließen bei mir die ein oder andere Träne fließen, was besonders an den Schausspielleistungen von Rachel Bilson (Summer), Melinda Clarke (Julie) und Ben McKenzie (Ryan) gelegen hat, die in dieser Staffel über sich hinaus gewachsen sind. Nach den ersten 5 Folgen wird der Humor in den Folgen wieder verstärkt und es macht unglaublichen Spaß, die Serie zu schauen.
Die Entwicklungen, die die Charaktere in dieser Staffel durchmachen, sind ergreifend und absolut nachvollziehbar. Selten habe ich so mit Figuren mitgefühlt und mich mitgefreut. Die Autoren haben sich endlich wieder auf die Hauptcharaktere konzentriert und nur wenige Nebenfiguren eingeführt, die aber zum Brüllen komisch sind. (Ich sage nur: Bullit) Auch Autumn Reeser (alias Taylor Townsend) in den Hauptcast aufzunehmen, war einer der besten Entscheidungen dieser Season. Sie bringt Frische, Witz und Tiefgründigkeit in die Show, die diese wieder mehr als sehenswert macht.
Die Plots sind weniger abgehoben und bodenständig, die Handlungen der Figuren sind realistisch. All das führt dazu, dass diese Staffel extrem kurzweilig ist und ich wehmütig wurde, als sich das Ende der Season näherte. Die letzte Folge ist eine perfekte Folge und die beste Episode einer Serie, die ich jemals gesehen habe. Das ist schon ein großes Kompliment von einem Serienfanatiker wie mir, der Serien wie Grey's Anatomy, LOST, Bones, NCIS etc. schaut. Alle Storys werden zuende geführt, Fragen beantwortet und alles ist rundum abgeschlossen. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht bei den letzten Minuten, die mit einem unglaublichen Song unterlegt wurden, wie ein Schlosshund geheult hätte.
BILD: Das Bild der Serie ist okay, die Farben sind solide, wenn auch hier und da die Schärfe ein wenig nachlässt.
TON: Da dies keine Actionserie ist, sind die Effekte eher zweitrangig, die Stimmen der Charaktere sind jedoch klar und deutlich zu verstehen.
EXTRAS: Sind ein wenig klein ausgefallen, jedoch extrem informativ. Besonders der Audiokommentar von Josh Schwartz zum Serienfinale ist extrem gut. Ich hätte mir jedoch noch ein Extra mit dem Cast gewünscht, in der diese zum Ende der Serie Stellung nehmen oder ihre Lieblingsszenen aller Staffeln nennen.
FAZIT: Die beste Staffel der Serie (noch vor der 1.) und definitiv lohnenswert. Tolle Plots, eine Mischung aus Drama und Humor, Klärung von alten Fragen aus den anderen Staffeln, eine unglaubliche Songauswahl und nicht zuletzt Taylor Townsend machen diese DVD-Box zu einem Pflichtkauf.
Jetzt bleibt nur noch eins zu sagen: Danke OC, für eine Serie, die zwar nicht immer perfekt war, mich aber immer gerührt und unterhalten hat.
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