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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Verulkung des Musikbusiness und süßer Liebesfilm, 11. Mai 2008
Es gibt Frauen, die absolut und uneingeschränkt für Hugh Grant schwärmen. Und es gibt solche (zu denen ich mich zähle), die ihn für einen guten Schauspieler halten, aber die sein permanentes Augenklimpern leicht nervig finden.
Hugh spielt Alex Fletcher, einen gealterten Pop-Star, der an seinem Comeback arbeitet, was ihm aber nicht so recht gelingen will. Hier wird das Musikgeschäft sehr schön auf die Schippe genommen! Und Hugh stellt sich selbst mit einer großen Portion Selbstironie dar. Jung-Star Cora (bekannter als Britney und Christina) möchte einen Song von ihm auf ihrem neuen Album sehen. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn Alex steht furchtbar unter Zeitdruck und hat keinen vernünftigen Texter.
Und da tritt Sophie Fisher (gespielt von Drew Barrymore) in sein Leben. Die talentierte Literaturstudentin gießt bei ihm die Blumen und hat bisher nichts veröffentlicht. Dass sie einen Song schreiben soll, kann sie sich zunächst gar nicht vorstellen. Doch es kommt, wie es kommen muss und die beiden kommen sich immer näher ...
Witzige, spritzige, schnelle Dialoge machen diesen Film aus. Viele mitunter auch böse Seitenhiebe auf das Musikbusiness lassen kein gutes Haar daran. Hugh Grant als Sänger mit diesem Hüftschwung - das muss frau gesehen haben! Drew Barrymore (die Kleine aus ET) gefällt mir recht gut als angehende Songwriterin - sie singt sogar selbst in dem Film!
Der Film hat alles, was ein netter Liebesfilm und eine bitterböse Komödie brauchen: Witz, Ironie und eine Spur Romantik. Nur die Songs finde ich ein wenig zu seicht, aber frau kann nicht alles haben ...
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Charmant-witzige PoP!-Komödie..., 17. August 2007
Ich liebe diesen Film, hab ihn bis jetzt schon 3 mal gesehen. Die Dialoge sind echt extrem witzig, die Rolle des Alex Fletcher ist Hugh Grant genau auf den Leib geschrieben worden. Gut finde ich, dass er alle Songs selber gesungen hat.
Der Bonus-Teil der DVD enthält das Video "Pop! Goes My Heart", eine Versprecher-Rubrik, dann noch das Making of und einige "Deleated Scenes".
Insgesamt ein Film zum mehrmaligen Anschauen. Diese DVD ist absolut empfehlenswert!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Fast die perfekte Musikkomödie., 17. August 2007
Hugh Grant und Drew Barrymore im Doppelpack. Dazu Music and Lyrics, das wäre der Originaltitel gewesen, und eine ziemlich lustige Story über einen Ex-Musicstar aus den 80er Jahren, der es nicht hinbekommt, einen Song zu schreiben. Das muss doch einfach eine gute Komödie ergeben, oder? Ganz sicher tut es das!
Hugh Grant spielt den alternden Ex-Popstar Alex Fletcher, der in den 80er Jahren Mitglied einer erfolgreichen Boygroup war. Heute tingelt er über Jahrmarktsveranstaltungen und Feiern. Auch sein Manager kann daran nichts ändern. Aber plötzlich erinnert sich die angesagte Mega-Superstar-Sängerin Cora an Alex. Sie möchte, dass er einen Song für sie schreibt. Das ist Alex Chance, die er jedoch nicht nutzen kann, denn: Schreiben, das hat er seit zwanzig Jahren nicht mehr hinbekommen.
Es naht jedoch unverhofft Hilfe. Sophie, die eigentlich in Alex Wohnung die Blumen gießen soll, entpuppt sich zufällig als Klasse-Songtexterin. Alex versucht, gegen Sophies Widerstand, mit ihr den Song zu schreiben. Und das haut tatsächlich hin. Cora verliebt sich in den Song und Alex in Sophie. Damit gehen die Schwierigkeiten dann erst richtig los...
Mitten ins Herz ist eine stilsichere Komödie, an der es fast nichts zu mäkeln gibt. Einerseits eine herrliche Persiflage auf die Musik der 80er Jahre, andererseite eine bekennende Botschaft zur Kraft der Musik selbst. Barrymore und Grant sind ein, wenn auch schräges, so doch wunderbares Paar vor der Kamera. Die Pointen sitzen gekonnt und es macht einfach diebischen Spaß zuzusehen, wie z.B. Grant bei einem Auftritt vor seinem ehemaligen Publikum, heute schon etwas reifer gewordenen Frauen, beim Hüftschwung einen Hexenschuß erleidet. Neben Grant und Barrymore ist die Musik Hauptdarsteller in Marce Lawrence gelungener Komödie.
Einziger Minuspunkt: Die Übersetzung ins Deutsche ist leider nicht so stilsicher wie die Story des Films. Es beginnt mit dem Titel, der im Original ungleich passender ist. Am Anfang des Films werden die Songtexte ins Deutsche übertragen, und das leider mehr schlecht als recht. Im Original gäbe es für Music and Lyrics die volle Punktzahl. Aber auch mit diesen kleinen Schwächen kann ich den Film nur wärmstens empfehlen.
Zur DVD gibt es noch ein paar Extras. Das produzierte Video von Alex Ex Band, mit dem Titel -Pop goes my heart- ist ein absoluter Bringer. Ich habe selten einen treffenderen Witz über die Musikszene der damaligen Zeit gesehen. Das Making of und die verpatzten Szenen zeigen sehr eindrucksvoll, wie viel Spaß die Akteure beim Dreh hatten. Das merkt man dem Film in jeder Minute an.
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