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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannender und kurzweiliger Mix aus Krieg, Ethik und Ehre, 13. Mai 2003
Gleich vorweg muss ich sagen, dass ich den Vergleich zum Buch nicht ziehen kann, weil ich es (noch) nicht gelesen habe. Aber nachdem ich den Film gesehen habe, werde ich vielleicht auch das Buch lesen, denn der Film hat mir wirklich gefallen. Ich frage mich, warum das Tribunal kein Erfolg an den Kinokassen und auch nicht bei den Kritikern war. Der Anfang ist fulminant und voller Action, die Darsteller sind überzeugend und manchmal sogar mehr als das. Hervorzuheben wären da vor allem Colin Farrell (Hart), dem sicherlich eine große Karriere bevorsteht und der Rumäne Marcus Iures der dem Lagerkommandanten Werner Visser ein erstaunliches und mehrdimensionales Profil verleiht. Auch Bruce Willis weiß als zwielichtiger Colonel William McNamara zu überzeugen, doch ganz sicher ist dies kein typischer Bruce Willis Film. Die Story ist komplex und hat etliche (vielleicht ein paar zuviel)Wendungen zu bieten. Es handelt sich bei das Tribunal also weniger um einen Kriegsfilm, als vielmehr um eine Mischung aus Gerichtsdrama, Rassenkonflikten und Krimi mit überraschendem Ende. Für mich liegt der Schwerpunkt dieser Geschichte eindeutig in den Spannungen zwischen schwarzen und weißen US-Soldaten. Gewisse Leute waren ja der der Meinung, die Deutschen werden in diesem Film (mal wieder) übertrieben dümmlich dargestellt; ich bin der gegenteiligen Meinung und denke das die Gratwanderung der Darstellung gelungen ist. Gerade der schon erwähnte Lagerkommandant zeigt mitunter sympathische Züge, trotz aller brutalen Eigenschaften. Das Tribunal ist ein spannender Film der manchmal sogar über einen gewissen Tiefgang verfügt. Den Misserfolg an der Kinokasse hat er nicht verdient und vielleicht erreicht er mehr Zuschauer durch die DVD.
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Klischebehafteter 08/15 Streifen, 23. Februar 2006
Autsch! Dieser Film hat zurecht an den Kinokassen und bei den Kritikern gefloppt. Ich muss sagen, das dies wohl einer der schlechtesten Krigesfilme ist, die ich überhaupt gesehen habe. Trotz der Starbesetzung, die auf einen spannenden und vielversprechenden Kriegsfilm hoffen lässt, ist dieser Streifen in fast jeder Hinsicht klischebehaftet, oberflächlich, und an manchen Stellen einfach nur peinlich. Die Story hat in diesem Film einfach nichts zu sagen. Heldenhafte, aufopfernde, (und natürlich toll aussehende) Amerikanische Kriegsgefangene, die in einem Gefangenenlager von den bösen, bösen hässlichen Deutschen festgehalten werden...und drumrum eine völlig fehl platzierte Story um Rassismus in den USA.. Dieser Film hat weder was mit Geschichte zu tun, noch lernt man aus ihm. Das einzige, was er mich gelehrt hat, ist, dass Filme trotz scheinbarer Starbesetzung grottenschlecht sein können.Nicht Empfehlenswert!!
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Muss man nicht gesehen haben..., 13. März 2009
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wird Yale-Student und Lieutenant Hart (Collin Farrell) von den Deutschen gefangengenommen und gefoltert, woraufhin er wichtige Informationen preisgibt. Im Gefangenenlager hat Colonel McNamara (Bruce Willis) als ranghöchster Offizier das Sagen und da dieser Hart für einen Schwächling hält, darf Hart nicht mit in die Offiziersbaracke. Als dann jedoch in Harts Baracke ein Mord geschieht, bei dem ein schwarzer Soldat unter Verdacht gerät, soll Hart diesen im Auftrag von McNamara im uge eines Militärtribunals verteidigen...
Bruce Willis spielt in einer "ausgebauten" Nebenrolle den Colonel, dessen Absichten dem Betrachter vorerst unklar bleiben. Dafür spielt er den Colonel durchaus überzeugend kalt und pflichtbewusst, ohne dabei zu glänzen. Ähnlich verhält es sich auch bei Collin Farrell, der offensichtliche "Schwächling" spielt solide und zeigt nur ab und an durch sein Mimenspiel, dass er eigentlich gar nicht für den Krieg geschaffen ist.
Als es zum Tribunal kommt scheint der ganze Film auf eine "Gerichtsverhandlung hinter Stacheldraht" hinauszulaufen. So wird der Film zusehens dialoglastiger, mit zwischenzeitlichen kurzen Actioneinlagen. Zum Ende hin verliert die Story aber leider ihre konsequente Linie, durch zu viele Wendungen die man teilweise nicht nachvollziehen kann. So bleibt am Ende ein fader Beigeschmack, in Form einer amerikanischen Botschaft über Moral und Ehre in der US-Armee. Schade, aber der Film ist sein Geld nicht wert. Da bleibe ich doch lieber bei Gesprengte Ketten :o)
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