Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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236 von 249 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Richtigstellung zur Laufzeit!, 5. August 2006
Diese DVD kann ich natürlich noch nicht bewerten, denn sie ist noch nicht erschienen - weshalb es mir auch schleierhaft ist, wie andere Nutzer überhaupt schon Bewertungen abgeben können, aber egal.
Da ich das Bewertungsfeld nicht freilassen kann, bewerte ich hier mit den Sternen nur meine subjektive Meinung zum Film selbst, der - wenngleich kein Meisterwerk - zumindest gut gemachte Unterhaltung darstellt.
Mir geht es hier ausschließlich darum, die Behauptung von Rezensent "Mad Dog", dass diese neue "Uncut"-Version in Deutschland gegenüber der in den USA veröffentlichten "Unrated"-ersion wohl gekürzt sein müsse, da die US-"Unrated"-Fassung eine Länge von 115 Minuten hätte, und die deutsche "Uncut"-Version mit 104 Minuten angekündigt ist.
Diese Behauptung ist natürlich vollkommen haltlos und schlicht unwahr, da hier offenbar Unkenntnis über einige technische Fakten herrscht!
Die Begründung ist ganz einfach:
1. Die US-"Unrated"-Fassung hat eine Laufzeit von exakt 108:34 Minuten.
2. Die Lauflänge der US-"Unrated"-Fassung bezieht sich auf das amerikanische NTSC-TV-Format (das bei Filmen auch mit den Laufzeiten bei Kino-Filmen übereinstimmt).
3. Bei der Umwandlung eines Kinofilmes oder einer amerikanischen DVD ins europäische TV-Format PAL, das auch in Deutschland verwendet wird, wird das Original-Film-Material um rund 4 Prozent beschleunigt, um auf 25 Bilder pro Sekunde zu kommen.
Im Klartext heißt dies, dass ein Kino-Film oder eine im amerikanischem Video-Format vorliegende Veröffentlichung bei der Aufbereitung für eine europäische/deutsche DVD in der Laufzeit um rund 4 Prozent kürzer ist, als das Original, obwohl alles zu sehen ist (nur eben 4 Prozent schneller) und nichts weggelassen wurde.
4. Rechnet man die exakte Laufzeit der amerikanischen NTSC-Veröffentlichung der "Unrated"-Fassung auf das europäische PAL um, so ergibt sich folgende Rechnung:
108:34 Minuten (= 6514 Sekunden) x 0,96 = 6243,44 Sekunden = 104:03 Minuten
Diese 104 Minuten enstprechen also absolut genau der Ankündigung der deutschen "Uncut"-Version und deshalb kann man höchstwahrscheinlich davon ausgehen, dass die deutsche Veröffentlichung ebenfalls ungekürzt auf den Markt kommt.
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145 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Netter Film - unnötige Ext. Edition, 16. September 2006
So, nun habe ich mich dazu durchgerungen diesen Film ein zweites Mal zu kaufen. Ich hatte mir damals direkt beim Erscheinen die Extreme-Edition inkl. Comicheft gekauft. Ich will gar nicht zu sehr auf den Film selber eingehen, der meines Erachtens nach eine klassische Action-Kurzweil bietet und den ich bereits im Kino sehr mochte (Film in der Kino / Extreme Edition 4 Sterne, diese Fassung 3 Sterne da handlungsverzögert und noch etwas unlogischer).
Wichtiger ist es mir, die Unterschiede der alten Extreme-Edition gegenüber der jetzt vorliegenden erweiterten Fassung darzustellen. Dazu habe ich beide DVD's mehrfach an bestimmten Stellen gewechselt und mehrfach angesehen.
1. Der Anfang mit der Walfängerstation vor 100 Jahren ist auf der Extreme Edition bereits enthalten gewesen.
2. Die erweiterte Scene in der Satellitenüberwachungsstation ist völlig zurecht im Schneideraum hängengeblieben (Pizzabote kommt, Laborratte wird gefüttert, kein Dialog).
3. Die erweiterte Scene im Opferraum (Auffinden einer Schädelkammer, Text "Schauen Sie, diese Wirbelsäule wurde sauber durchtrennt") macht für den weiteren Verlauf des Film keinen Sinn. Wer sammelt Schädel, die Aliens? Die Predatoren sammeln hier auch eher Alienschädel, als sich mit Menschen zu begnügen. Fazit: wieder ein Lückenfüller.
4. Die Kämpfe zwischen Predatoren und Aliens wurden nicht erweitert.
5. Auf der Piper Maru (Eisbrecher von Weyland Industries) streiten sich vor dem Briefing durch Weyland einige Forscher und Hauptakteure mit Wachpersonal. Gute Scene und für die weitere Handlung eine nette Ergänzung. Die einzige Scene die ich in der Extreme Edition vermisse.
6. Als die schwarze Hauptdarstellerin mit dem italienischen Forscher das Ritual des einzelnen Predators beobachtet, kommt in der erweiterten Scene der Satz vor "Dies ist also ein Initiationsritus, deshalb müssen die Predatoren also am Anfang ohne ihre Hauptwaffen kämpfen". Dies ist ein neuer Logikfehler der erweiterten Version, denn in einer anderen kurzen erweiterten Scene sieht man, wie die Predatoren ihre Waffen holen wollen (ohne vorher in Kampfhandlungen verwickelt gewesen zu sein), die aber die Menschen bereits mitgenommen hatten. Also wären die Predatoren sehr wohl mit voller Bewaffnung angetreten.
7. In einigen Scenen wurde per Computereffekt ein wenig Blut hinzugefügt. In der Scene in der das Alien aus der toughen kurzhaarigen blonden Leibwächterin schlüpft ist jetzt etwas mehr Blut zu sehen (keine Splattereffekte, nur rote Farbe auf die vorhandenen Bilder). In der Scene, in der der schwarze Leibwächter von Weyland von einem Predator mit dem Speer durchbohrt wird, läuft jetzt recht viel Blut den Speer entlang.
In Weylands Todesscene sieht man am Ende sein totes Gesicht, dies wirkt in der Extreme Edition kalt und unbehaglich, in der erweiterten Version lässt man ihm einen Tropfen Blut aus dem Mund rinnen. All diese Bluteffekte wirken künstlich und sehr computerisiert, damit unreal. Es ist, als wollte man all denen, die die blutigen Scenen der beiden alten Predator-Filme vermisst haben einen Gefallen tun, der meines Erachtens nach aber daneben geht und die Stellen des Films etwas lächerlich wirken lässt.
So, das soll reichen um sich einen Eindruck von dem vorhandenen Extra-Filmmaterial zu machen. Noch kurz zur Aufmachung, hier gewinnt die Extreme Edition um Längen. Leider hat man für die Verpackung ein nettes aber nicht überragendes Design benutzt. Silberner Schuber mit blauschwarzem Einschub, die zwei DVDs im extrem dicken Plastikschalen liegend. Der Einschub für das Booklet wird dieses allerdings nie mehr halten, da die Pappe durch das reichlich vorhandene Werbematerial bereits auf ewig aufgebogen ist. Die Gesamte Box ist dicker als 2 Amaray Boxen. Wenn das Schule macht, werden DVD Hersteller demnächst vom Schrankherstellern gesponsort. Für mich ist da die schlanke Extreme Edition in der Breite einer Amaray Box mit Hochglanz-Prägeschuber deutlich ansprechender. Auch das Comic fehlt in der erweiterten Version natürlich (war nur ein Special zum Erscheinen des Film auf DVD).
Fazit: Die erweiterte Edition ist sicher ein guter Kauf (gerade wenn man den Film noch nicht hat) und auch recht günstig, aber durch die m. E. nach meist überflüssigen bis ärgerlichen erweiterten Scenen für Besitzer der Extreme Edition vollkommen uninteressant.
Der Bonus dieser Neuauflage ist schlicht als sehr gering einzuschätzen. Auch ist es eine Überlegung wert, ob man die Politik der Firmen unterstützt, statt kompletter Versionen erstmal eine leicht erweiterte Fassung herauszubringen um nach einem halben bis ganzen Jahr mit einer 7 min längeren Version nochmals die Fanschaar finanziell abzuernten.
Ich für meinen Teil habe die erweiterte Version bereits wieder an einen damit glücklich gewordenen Freund verkauft. Also überlegt es euch, welche Version es sein soll.
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77 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
VIEL ERWARTET, WENIG BEKOMMEN, 12. September 2006
ALIEN VS. PREDATOR (AVP) ist ein Meilenstein, handelt es sich doch bei diesem Film um einen kreativen Verschmelzungsprozess zweier Universen. Leider verhindern Urheberrechte aller Art und die damit verbundenen finanziellen Interessen in der Regel kreative Höhenflüge, wenn es um die gekonnte bzw. legale Kombination verschiedener lizenzrechtlicher und geistiger Eigentümer geht.
Nicht auszudenken, was Drehbuchautoren und Regisseure entwickeln würden, wenn jegliche Filmmaterie für die Erschaffung gigantischer Crossover genutzt werden könnte! Leider wird wohl nie eine Enterprise auf einen imperialen Sternenzerstörer treffen oder die Aliens aus INDEPENDENCE DAY den Planet der Affen besuchen. Hirngespinste ? Mitnichten! Entstand doch die Idee von AVP aufgrund einer Comicreihe (ALIENS VS. PREDATOR) und fanbasierter Spekulationen über den Alienschädel in einem Predatorenschiff der gleichnamigen Filmreihe. Die Comicserie waren nur ein Vorbote der AVP-Filmreihe, die 2007 in die zweite Runde geht.
MEINUNG
AVP war mir zuvor vor allem als Jaguar-Videospiel in Erinnerung geblieben und jagte mir später mit der Fortsetzung auf dem PC erneut kalte Schauer über den Rücken. Vielleicht ist genau dieser Umstand das Manko, welches dem ersten Film der Reihe einen schweren Stand beschert. Er ist, milde ausgedrückt, der harmloseste Teil aller ALIEN bzw. PREDATOR-Filme. Zudem gibt es nur drei Predatoren und eine kleine Horde an Aliens, die in dem Film aufeinander losgelassen werden. Wer mit der Erwartung, einen groß angelegten extraterrestrischen Krieg zu erleben, ins Kino gegangen ist, konnte daher nur enttäuscht werden. Mehr als ein arktischer Todesausflug, vor allem für die menschlichen Forscher, war es in Prinzip nicht. Dennoch ist der Film kurzweilig, die originalgetreuen Effekte hervorragend und die neue Hauptdarstellerin (Sanaa Lathan) ein Glücksgriff. Nur die hektischen Schnitte in den Kampfsequenzen und die oberflächliche Handlung stören den Filmgenuss etwas.
Löblich ist vor allem die Kontinuität, die der Autor und Regisseur, Paul W.S. Anderson (u.a. EVENT HORIZON, RESIDENT EVIL und MORTAL KOMBAT), als Bindeglied zum über 100 Jahre später spielenden ersten Teil von ALIEN in die Handlung hat einfließen lassen. Allein der Auftritt von Lance Henriksen, der in den Nachfolgefilmen ALIENS und ALIEN3 den Androiden Bishop bzw. einen der menschlichen Nachfahren von Weyland verkörperte, stellt eine gekonnte Verbindung her.
DIE CENTURY3 CINEDITION
AVP ist der einzige Film der Century3 Cinedition-Reihe, der gegenüber der letzten Veröffentlichung hinzugewonnen hat. Während ALIEN 1 4 lediglich als Director's Cut bzw. als 2003er Special Edition neu aufgelegt wurden, ist AVP hierzulande nun erstmals in der ungeschnittenen 104 Minuten-Fassung erhältlich. Allerdings hat sich am Bonusmaterial der zweiten Disk gegenüber der Erstauflage nichts verändert. Auch die DTS-Tonspur und die animierten Menüs gab es bereits.
Ein großes Lob verdient die aktuelle Preispolitik der Century3 Cineditions. Für rund 15 Euro pro Film bekommt man die Special Editions zumeist großartiger Filme in einer ansprechenden, wenn auch nicht übermäßig spektakulären Verpackung mit Prägedruck und Silberoptik. Die Größe verdankt die Box lediglich der ungewohnt dicken Plastikhalterungen für die zwei DVDs, die im Normalfall einer ganzen Serienstaffel Platz bieten würden.
Die innenliegende Broschüre offenbart ein erstes Manko. Gerade einmal sechs magere Seiten umfassend, bieten die inhaltlich zum Teil völlig falsch recherchierten Fakten für Filmkenner keinerlei Überraschung. So wird Lance Henriksen die Teilnahme am ersten ALIEN-Film bescheinigt oder ein Auftritt in der Serie MILLENNIUM DIE 4.DIMENSION - einem Spielfilm, der nichts mit der Chris Carter-Serie MILLENNIUM zu tun hat. Auch designtechnisch liegt das Heft weit hinter den heutigen Standards (z.B. DER HERR DER RINGE). Weitaus mehr Mühe gab man sich mit dem 25-Seitigen Werbeprospekt, welches der Box beiliegt. Insgesamt ein Armutszeugnis für eine ultimative Superedition!
DIE NEUEN SZENEN
Ebenfalls äußerst unspektakulär fallen leider die beworbenen erweiterten Szenen des Films aus, die sich per Menü auch separat anschauen lassen. Lediglich sieben Minuten an durchaus verzichtbaren Material ergänzen die Kinofassung, wobei der erweiterte Anfang auch bereits auf der ersten DVD-Version enthalten war. Die restlichen fünf Minuten rechtfertigen meiner Meinung nach keinen Neukauf des Films. Wer glaubt, dass diese wichtige Informationen zur Geschichte oder gar ungeschnittene, gewalttätige Effekte enthalten wird enttäuscht!
DIE ALIEN / PREDATOR KINOREIHE
1979 Alien
1986 Aliens Die Rückkehr
1987 Predator
1990 Predator 2
1992 Alien3
1997 Alien Die Wiedergeburt
2003 Alien Director's Cut
2004 Alien vs. Predator
2007 Alien vs. Predator 2
200X Alien 5
FAZIT
AVP hat viele Kritiker, vor allem jene, die an dem inoffiziellen Prequel zur ALIEN-SAGA bzw. dem drittem Teil der PREDATOR-Reihe kein gutes Haar lassen wollen. Für meine Teil kann ich sagen, dass ich damals mit dem Gefühl aus dem Kino gegangen bin, bestens unterhalten worden zu sein. Das hat sich auch mit der erneuten Sichtung auf DVD (Erstauflage) nicht geändert.
Die erweiterte Langfassung fällt hingegen ab, da diese für den Betrachter kaum Neues zu bieten hat. Die längeren Szenen sind allesamt wenig handlungsrelevant und dienen nur der allgemeinen Verlängerung des Films. Wer bereits die Doppel-DVD der Erstveröffentlichung im Schrank zu stehen hat, braucht die Century3-Cinedition nicht, auch wenn der Preis der Box angenehm günstig ausgefallen ist.
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