Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Größeres Museum = mehr Abenteuer!, 30. Oktober 2009
Drei Jahre sind inzwischen vergangen, seitdem Nachtwächter Larry Daley (Ben Stiller) des Nachts die agilen Exponate des New Yorker Naturkunde-Museums unter Kontrolle halten musste. Inzwischen ist Larry ins Big Business gewechselt und auch die Museumsexponate erfahren einer Wandlung. Nämlich die Ersetzung der Exponate durch Hologramme und deren Abschiebung in ein gigantisches unterirdisches Archiv des Washingtoners Museumsareals "Smithsonians". Mit ihnen verschwindet auch die Lebenspendende mystische Tafel von Akhmenrah.
Akhmenrahs fieser Bruder Kah Mun Rah (Hank Azaria) nutz die Gelegenheit und sammelt währenddessen finstere Gestalten aus allerlei Jahrhunderten um sich, um in die Gewalt dieser mächtigen Tafel zu kommen, um damit das Tor zur Unterwelt zu öffnen. Einzige Rettung für die engagierten Museumstücke ist Larry und der zögert auch nicht lange als ihn der Cowboy Jedediah (Owen Wilson) um Hilfe bittet...
"Nachts im Museum 2" ist eine rundum gelungene Fortsetzung des gleichnamigen ersten Teils. Die Macher haben eine witzige Slapstickkomödie gedreht, die wie das Original auf Kinder und Familien zugeschnitten ist. Das zeigt sich nicht nur duch die Abschwächung der Grusel- und Spannungselemente. Kein Dinosaurier und keine Löwen erschrecken Larry, nicht einmal eine schlechtgelaunte Krake, die nur Lust auf ein Bad hat. Die Bösen zeichnen sich hingegen durchweg als witzige Trottel aus.
Regisseur Shawn Levy setzt in den 100 Minuten Laufzeit auf jedenmenge Slapstick und Klamauk, Situations- und Dialogkomik und es gelingt ihm fast immer dem Zuschauer mindestens ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Egal ob ein trotteliger General Custer einen Schlachtplan schmiedet oder sich Larry über Napoleons Körpergröße lustig macht - der Unterhaltungswert liegt bei 100 Prozent. Kein Wunder, die CGi-Maschinerie erschafft zahlreiche skurrile Figuren, hautpsache sie lassen sich irgendwie mit (amerikanischer) Geschichte assoziieren.
Was aber auch zu einer zentralen Schwächung meiner Bewertung um einen Stern führt, denn zu viele Figuren und ein an Effekten strotzender, stellenweise überladener Film lässt wenig Platz zur Entfaltung seiner Figuren. Figuren wie Jedediah oder Octavius, die Highlights des ersten Films, bleiben bessere Randnotizen, weil sie sich in unbedeutenden Nebenhandlungen aufreiben. Ebenso bleibt es durchaus befremdlich, wie ein Massenmörder wie General Custer, auf den Seiten der "Guten" spielen kann oder was Albert Einstein und Teddy Roosevelt mit der Entzifferung von Hyroglyphen zu tun haben. Aber am Ende zählt wohl, wie in vielen Hollywoodproduktionen, nur der Unterhaltungswert und dieser dürfte bei dieser hemmungslosen und rasanten Gagparade ziemlich hoch liegen - 4 Sterne.
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Toller Familienfilm!, 5. August 2007
Ich kann hier die negativen Kommentare nicht ganz nachvollziehen. Wer einen Film mit Ben Stiller schaut, sollte kein Meisterwerk der Regie- und Drehbuchkunst erwarten und wer es trotzdem tut... nun ja, lassen wir das. Ich war überrascht, wie sehr mir der Film gefallen hat! Normalerweise mag ich Ben Stiller nicht als Schauspieler, aber hier finde ich ihn toll! Zuerst wollte ich den Film gar nicht schauen, weil so viele negative Bewertungen (nicht nur hier) rumgeschwirrt sind. Zum Glück habe ich ihn jetzt doch gesehen und ich finde den Film toll!
Dieser Film ist ein toller Familienfilm, weil ihn wirklich die ganze Familie sehen kann. Natürlich ist er "amerikanisch", aber deswegen nicht schlecht. Dieses Film basiert auf einem Kinderbuch, deswegen ist es auch ein Kinderfilm. Anscheinend vergessen das immer wieder verschiedene Leute.
Dieser Film möchte kurzweilig unterhalten, er ist ein "Popcorn"-Film. Nichts anderes. Kinder werden ihren Spaß haben (nicht nur am Dinosaurier) und Erwachsene vielleicht doch ein wenig über die Story nachdenken.
Ich kann den Film weiterempfehlen und stelle folgende Frage nebenbei:
Wieso gibt es das Kinderbuch nicht in Deutschland zu kaufen? Hat da etwa die Marketingabteilung gepennt? Das Buch wurde schließlich schon 1993 veröffentlicht und wieso gibt es das im Zuge des Filmes/DVD hier nicht in einer deutschen Übersetzung zu kaufen? Sonst wird doch alles zu Geld gemacht, was bei drei nicht hinterm Baum verschwunden ist. Ich verstehe es nicht.
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36 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Attila und Teddy Roosevelt auf Verbrecherjagd , 30. Juni 2007
Römische Legionen, die sich mit Cowboys prügeln, Teddy Roosevelt, der sich in eine Squaw verliebt, Atilla, der Kolumbus nachjagt oder Pharao Ahkmenrah, der auf einem Tyrannosaurus reitet. Das alles passiert nachts im Museum, wenn die ausgestopften und wächsernen Ausstellungsstücke plötzlich auf magische Weise zum Leben erwachen.
Klar, dass dieses bunte Treiben dem neuen Nachtwächter Larry (Ben Stiller) ganz und gar nicht geheuer ist. Als Larry Daley aber seinen Sohn damit beeindrucken möchte, stellt sich heraus, dass die magische Goldtafel des Ahkmenrah, die für diesen Spuk verantwortlich ist, von den kürzlich entlassenen Nachtwächtern des Museums gestohlen wurde. Und schon beginnt eine spaßige Jagd nach den Dieben an welcher sich die Steinzeitmenschen ebenso beteiligen wie die Legionen des Octavius.
3,5 Sterne für einen vergnüglichen aber anspruchslosen Familienklamauk:
Man sollte gar nicht erst darüber nachdenken, was man aus der witzigen Grundidee und den 100 Millionen Dollar für einen tollen Film hätte machen können. Schauen wir lieber unvoreingenommen darauf, was Regisseur Shawn Levy tatsächlich daraus gemacht hat:
Nämlich einen ganz typischen Hollywoodklamauk mit hochkarätiger Starbesetzung, mit längst bekannten Effekten, mit viel plumpem Slapstick und dazu eine sanft dahinplätschernde Handlung mit Logiklücken so groß wie der Titicaca-See. Garniert ist das Ganze mit ein paar wenigen, wirklich schrägen und witzigen Einlagen die überwiegend von Owen Wilson und Steve Coogan als Jedediah und Octavius stammen, und diesen Film gerade noch über das Mittelmaß hinwegretten.
Insgesamt bleiben aber die richtig tollen Brüller leider aus. Da hilft auch nicht das altgediente Comikertrio Mickey Rooney, Dick van Dyke und Bill Cobb und schon gar nicht hilft ein ziemlich biederer und lahmer Robbin Williams als Teddy Roosevelt.
Alles in allem ein netter, harmloser Film für einen verregneten Sonntag, oder einen öden Abend zu Hause - bevor sich die ganze Familie gegenseitig auf die Nerven geht ;-).
DVD: Lauflänge 102 Minuten, Sprache: Deutsch 5.1 Dolby Digital, 5.1 DTS, Englisch: 5.1 Dolby Digital, Untertitel Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch, Türkisch, Menü: Deutsch, Englisch. Widescreen Version 16:9, DVD 9
Bonusmaterial: 8 entfallene und erweiterte Szenen, Optional Audio Kommentar von Shawn Levy/Ben Stiller, Monkey Business, Verpatzte Szenen, Rexys Knochen Puzzle.
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