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Johnny Liebling kommen aus Hamburg. Ihre Platten aber nehmen sie in einer Bar am Rande des Universums auf; in einem Laden, in dem Absinth in einem Lippenstift-verschmierten Glas schwappt und Bukowski neben Baudelaire am Tresen hängt. Johnny Liebling spielen den Soundtrack zu dieser Szene, einen fiebrigen Mix aus Barjazz und Düsterblues. Es groovt, klingt druckvoller und gitarrenlastiger als das Debüt "Goldene Zeiten", aber noch immer werden dazu Großstadtmärchen erzählt - und Mörderballaden, die kunstvoll klingen, aber nie nach Kunstprosa duften. Da kann der Conférencier nur anerkennend den Zylinder lüpfen und sich den Schweiß von der Stirn wischen: Chapeau! (arm)
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