Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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78 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Arzt, dem die Zuschauer vertrauen..., 12. Dezember 2006
Hugh Laurie soll einmal erklärt haben, dass er sich nicht sicher sei, jemals aus der Komikerecke herauszufinden. Sein Gesicht mache dies einfach nicht möglich. Glücklicherweise sah das u. a. Bryan Singer anders und engagierte ihn für die Rolle des Dr. Gregory House, nicht ahnend, dass Hugh, der den gewünschten, amerikanischen Akzent perfekt imitierte, kein Amerikaner ist.
Seither verkörpert Laurie einen der genialsten Kotzbrocken der aktuellen, amerikanischen TV Landschaft mit allen nötigen Facetten und in provozierter Anlehnung an den brillantesten Romandetektiv, Sherlock Holmes. Jüngst ergab eine Umfrage sogar, dass die meisten Zuschauer einem Dr. House das größte Vertrauen entgegenbringen würden, gäbe es ihn wirklich. Und das, obwohl er alles andere als sozial verträglich oder gar freundlich erscheint. Vertrauen erweckend schon mal gar nicht. Dass man dennoch lieber von ihm behandelt werden möchte, liegt zum einen an seiner unbestrittenen Kompetenz, zum anderen sicher auch daran, dass er seinen Patienten zwar so gut wie nie sagt, was sie hören wollen, aber mit Sicherheit immer, was sie hören müssen.
Stacy: "Weißt du, was toll an dir ist? Dass du immer glaubst, du hast recht. Doch viel frustrierender finde ich es, dass du fast immer recht hast."
So misanthropisch er erscheinen mag, für Dr. House hat das Leben seiner Patienten oberste Priorität. Da interessiert es auch nicht, ob diese vielleicht lieber sterben wollen. Deren Wünsche sind ohnehin zweitrangig. Immer ein bisschen am Rande der Legalität, setzt er alles daran, den oft skurrilen Krankheiten auf den Grund zu gehen. Da kann es schon mal vorkommen, dass er sich freiwillig verklagen lässt, um Zeit zu gewinnen, mit kühnen Arzneimittelexperimenten seine Kollegen schockiert, mit einem Patienten ein Wettsaufen veranstaltet, um ihn zu entgiften oder einen Chirurgen mit etlichen tausend Dollar zu bestechen versucht.
House: "So riskant ist die Therapie nicht. [...] Wenn's hilft, haben wir recht. Wenn er stirbt, war's irgendwas anderes."
Doch wie so oft bei einer harten Schale, gibt es einen weichen Kern. Wenn House mal ab und zu über die verbalen Kontras seines besten Freundes Wilson, seiner Chefin Cuddy, seiner Kollegen und seiner Exgeliebten Stacy stolpert und dieser weiche Kern durchschimmert, dann sind das mit die besten Momente einer House Episode. Nicht zu vergessen all die Gehässigkeiten und sarkastischen Kommentare, bei denen man sich gelegentlich zu La Ola Wellen hinreißen lässt.
Fazit: Wer sich für sozial unverträgliche Miesepeter begeistern kann, die genau deswegen so unglaublich liebenswert sind, der sollte sich diese Serie nicht entgehen lassen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Außergewöhnlich gute Serie, 26. Februar 2009
Dr. House ist eine der außergewöhnlichsten Serien, die ich je gesehen habe.
Jemand kommt mit einer unscheinbaren Krankheit ins Krankenhaus und Dr. House und sein Team müssen die wahre Ursache herausfinden. Einerseits wünscht man sich solch einen Arzt im Ernstfall, andererseits auch wieder nicht. Dr. House ist mürrisch und absolut kein Menschenfreund, dafür aber absolut genial. Ich finde es absolut faszinierend mit anzusehen, wie sie über Umwege immer ihre Patienten heilen.
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51 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Grossartige Serie, miese DVD-Qualität, 2. Januar 2007
Über Dr. House und die anderen Characters der Serie muss ich wahrscheinlich wenige lobende Worte verlieren - die gigantische Anzahl an begeisterten Fans spricht eine deutliche Sprache.
Eindeutig warnen muss man allerdings den video- und audiophilen Serienfreund - sowohl Bild- als auch Tonqualität bei dieser DVD-Box sind sensationell schlecht. Die 4:3-Ratio mag auf einem alten TV-Gerät ja noch erträglich sein, auf einem HDTV-Gerät oder gar einem Beamer führt diese jedoch in Tateinheit mit der miserablen Bildqualität (Schärfe, Farbtreue und -stabilität) und der nicht befriedigenden Soundqualität zu leichter Übelkeit. Den fehlenden Stereo-Kanal bei der englischen Version kann man verschmerzen, nicht jedoch die mittelmäßige Qualität der deutschen Sprachversion.
Die originale Serie wurde auf FOX in 16:9 HDTV-Qualität ausgestrahlt, womit es auch schwer fällt, die Gründe für o.g. Schwächen nachzuvollziehen; wer einen RegionCode-freien DVD-Player hat tut gut daran, die wesentlich oppulenter ausgestattete US-Version zu beziehen, die sowohl über 16:9-Ratio als auch anständige Bild- und Tonqualität verfügt, zu beziehen. Wer der englischen Sprache entsprechend mächtig ist erhält auch noch eine Serie, die der deutschen in Sachen Wortwitz und intelligenz der Dialoge um ein vielfaches überlegen ist.
Wirklich schade, dass den deutschen Versionen der Serienboxen mitunter so wenig Sorgfalt entgegengebracht wird.
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