Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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53 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Universal bittet zur Kasse, 17. November 2006
Vorab: Der Film selbst verdient sich natürlich volle 5 Sterne, die Veröffentlichung an sich ist leider eine absolute Frechheit seitens des Anbieters. Als Besitzer der Erstauflage von 2003 habe ich mich schon sehr auf diese DVD gefreut, denn ich hoffte, den Film endlich in einer dem Klassikerstatus angemessenen Qualität erstehen zu können, doch wieder mal ist die Enttäuschung riesig. Universal hat sich nämlich nicht einmal den Hauch von Mühe gegeben, dem Kunden eine dem Status des Films würdige DVD zu präsentieren, sondern, man mag es kaum glauben, die alte!!! DVD mit neuem Cover herausgebracht und das Erscheinungsjahr auf der Rückseite des Covers einfach von 2003 auf 2006 verändert, um den Eindruck zu erwecken, es läge eine komplette Neuveröffentlichung des Films vor. Die Mängel der Erstauflage wurden nicht beseitigt, d.h. der Film liegt also weiterhin im völlig inakzeptablen Vollbildformat vor, die Bildqualität erreicht gerade mal das Niveau einer Videokassette (mangelnde Schärfe und Schmutz über die gesamte Lauflänge des Films). Zudem ist dieses Meisterwerk von Alfred Hitchcock immer noch geschnitten. Was soll das? In den USA gibt es seit Anfang des Jahres eine würdige DVD-Veröffentlichung, die diesen Klassiker im richtigen 16: 9 Bildformat und in sehr guter Qualität (digitally remastered) präsentiert, während wir hier im deutschsprachigen Raum mit diesem Plunder abgespeist werden. Schlafen die Verantwortlichen von Universal den ganzen Tag oder denken die Damen und Herren dort, man könne alles mit uns machen und wir durchschauten nicht, was hier gespielt wird? Irgendwie habe ich das ungute Gefühl, dass man hier kurz vor Weihnachten noch einmal abkassieren möchte, um dann in absehbarer Zeit (natürlich erst, wenn sich diese minderwertige Plunder-DVD oft genug verkauft hat) mit einer verbesserten Neuauflage dem Kunden ein weiteres Mal ins Portemonnaie greifen zu können. Meine Bitte an Universal: Entweder die Hitchcock-Klassiker in ansprechender Qualität herausbringen oder den Laden dicht machen.
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ansichtssache, 28. Februar 2007
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Nach "Spellbound(Ich kämpfe um dich) 1944" ist "Marnie" der zweite Film Hitchcocks, der Psychoanalyse zum eigentlichen Thema macht (Im weitesten Sinn könnte man "Psycho" dazu zählen, obwohl dort jeder Therpeut sich die Zähne ausgebissen hätte).
Über den Film selbst ist im Lauf der Zeit schon alles geschrieben worden.
Bevor tatsächlich die breitere DVD-Variante auf uns losgelassen wird, bin ich persönlich froh, daß diese DVD noch zu haben ist, so wie sie ist (5 Sterne).
Begründung:
Im direkten(!) Vergleich von sämtlichen Hitchcock-TV+DVD-1,85:1-Filmen mit den entsprechenden Kino+TV+DVD-4:3-Vorfahren (einschl.der VistaVision-Filme), stellt man fest, daß nunmehr zwar die Negativreserven in der Breite voll ausgenutzt werden, in der Höhe aber immer geschnitten wird (Originalgetreu würde auch auf einem 16:9-Bildschirm die Breite nicht voll genutzt werden können).
Manche Filme vertragen das vielleicht mit Ach und Krach, seinerzeit hat man sich aber bildgestaltungmäßig auf die 4:3-Leinwände eingestellt, sodaß dabei die beabsichtigte Bildaussage und -komposition bei weitem mehr überzeugt als die "breite Version um jeden Preis" (Sieht man im Museum einen abgeschnittenen "Monet" im 16:9-Rahmen?. Außerdem: Die besseren 2,35:1-Filme sieht man auf DVD ja auch originalgetreu). Man sollte vielleicht den Begriff "Filmkunst" öfter gebrauchen und mehr Respekt vor den Intentionen von Regie und Kamera haben.
Wer ausschließlich die 1,85:1-Versionen auf seinem 16:9-Bildschirm kennt, wird wahrscheinlich nichts negatives bemerken, zumal zugegebenerweise schwarze Streifen an den Seiten läßtig sind, wozu hat man denn schließlich einen 16:9-Bildschirm?. Und trotzdem: Manch abgeschnittene Hand wäre noch zu sehen.
Übrigens: Ein Roman z.B. wird nicht schlechter, wenn in der nächsten Auflage der Schutzumschlag eine veränderte Grafik aufweist.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Red, red, red, 3. Dezember 2008
Ein guter pschychologisch durchdachter Film, der an manchen Stellen ein wenig zu aufgesetzt und melodramatisch wirkt!
Tipi Hedren, am Anfang noch die unterkühlte makellose Blonde steigert sich im Laufe des Filmes zu einer großartigen Rolle, mit der man mitfiebert und leidet.
Sean Connery dagegen lebt von seiner maskulinen Aura und seinem überheblichen Dandy Grinsen!
Natürlich ist um die Farbe "rot" auch ein paar Goofs/Bloopers enthalten.
Zum Beispiel gerät die liebe Marnie in heller Panik, wenn sie rote Blumen, ein Tropfen roten Blutes, rote Kleckse oder eine rote Reiterjacke sieht, aber das das Elternhaus ihres neuen Mannes einen knallroten Läufer hat, auf der Kreuzfahrt Bilder mit roten Blumen an den Wänden hängen oder sie selbst roten Lippenstift trägt, das scheint sie nicht zu stören! ;-) Ebenso ist mir aufgefallen, das fast alle Darsteller wenn es um die Kleiderfrage geht immer ein "fastRot" tragen, sprich Farben wie Rost, Orange, pink und so weiter...Ob das wohl Absicht war ? Nun denn...ein Film, der sehr wohl zu Fesseln weiß!
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