Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tambourine Men, 13. November 2008
Es stellt sich die Frage, ob man als Besitzer des "Byrds Box Sets" von 1990 diese 4-CD-Box braucht, da sich die Titelauswahl beider Boxen doch in großen Teilen überschneidet, teilweise bis hin zu den speziellen Versionen einzelner Titel.
Vorneweg überzeugt (neben der edlen Aufmachung) das opulente 98-seitige Booklet (das leider nach kurzem Blättern Auflösungserscheinungen zeigt) mit einer Fülle von Fotos und Beiträgen von Tom Petty, Gary Louris (The Jayhawks), Roger McGuinn und einer ausführlichen Abhandlung über die Bandgeschichte von David Fricke.
Anders als beim '90er "Byrds Box Set" werden hier mit sechs Songs die Prä-Byrds-Formationen The Jet Set und The Beefeaters sowie die frühen Byrds vorgestellt (ich kann nur vermuten, dass die Songs von "Preflyte" und "The Preflyte Sessions" stammen) und das missglückte '73er Reunion-Album angerissen. Der Sound entspricht durchgehend den seit '96 veröffentlichten Remasters, und wie selbstverständlich werden über alle 99 auf vier CDs verteilten Songs zahlreiche Bonustracks vom "Box Set" sowie von den remasterten Alben eingestreut; 11 davon bisher auf CD gänzlich unveröffentlicht (s.u.).
CD 1 (1964-1965) bringt (neben den erwähnten frühen Aufnahmen) 9 Titel von "Mr. Tambourine Man" sowie zehn aus "Turn! Turn! Turn!".
CD 2 (1966-1968) bietet acht Songs aus "Fifth Dimension", sieben aus "Younger than Yesterday" und neun aus "The notorious Byrd Brothers".
CD 3 (1968-1970) behandelt gleich 5 Alben: acht Songs aus "Sweetheart of the Rodeo" (darunter drei wie selbstverständlich mit den '90 veröffentlichten Gesangsspuren von Gram Parsons), und jeweils vier aus "Dr. Byrds & Mr. Hyde", "Live at the Fillmore 1969", "Ballad of Easy Rider" und "Untitled".
CD 4 (1970-1990) beginnt gleich mit einem Dutzend Songs aus der Doppel-CD "Untitled/Unissued" (nebst einigen nachstehend erwähnten Live-Raritäten) und macht weiter mit fünf Songs aus "Byrdmaniax" und drei aus "Farther along" sowie zwei aus "The Byrds" ('73) und abschließend Paths of Victory vom "Box Set".
Man kann also sagen, die Aufnahmekarriere der Byrds ist erschöpfend abgebildet!
Folgende 11 Songs, die mir von keiner der regulär in Deutschland erhältlichen Byrds-CDs bekannt sind, machen für den Sammler den Erwerb dieser Box unerlässlich:
1. Why (Mono Single Version) 2'57
2. He was a Friend of mine (live Sweden 4/'67) 2'35
3. Lady Friend (Mono Single Version) 2'29
4. Child of the Universe (Candy Soundtrack Version) 3'09
5. You all look alike (live 28.2.'70) 3'05
6. Nashville West (live 28.2.'70) 2'01
7. Baby what you want me to do (live 23.9.'70) 3'20
8. I trust (live 23.9.'70) 3'56
9. Nothin' to it 1'37
10. Mr. Tambourine Man (live) (Banjoman Version) 2'48 ('73)
11. Roll over Beethoven (live) (Banjoman Version) 2'54 ('73)
Sollte das noch nicht genügen, kommen Byrds-Fans natürlich an der Ausgabe mit der Bonus-DVD nicht vorbei, die (mit gut 25 Min. Laufzeit) Fernsehauftritte von 10 Songs von '65-'67 enthält: Mr. Tambourine Man (2x), I'll feel a whole Lot better, All I really want to do, Turn! Turn! Turn!, It won't be wrong, Set you free this Time, So you want to be a Rock'n'Roll Star, Eight Miles high und Mr. Spaceman. Die Schwarz-Weiß-Clips zeigen (im typischen TV-Look der Sechziger) gerne hektische Tänzer im Hinter- als auch im Vordergrund sowie einen gelangweilt Kaugummi kauenden Michael Clarke am Schlagzeug (...cool, Baby!), während die Byrds ihre Hits zum Playback vortragen (Ausnahme: I'll feel a whole Lot better ist zumindest live gesungen, wenn nicht gar gespielt!). Der einzige Farb-Clip (geile Bonbon-Farben!), Mr. Spaceman, zeigt kurioserweise die rare Byrds-Aufstellung mit einem kurzfristig wieder eingestellten Gene Clark als Ersatz für den frisch gefeuerten David Crosby! Die Bildqualität ist leicht historisch bis okay, die Klangqualität schwankt entsprechend, die Songs wurden in keinem Fall remastert, und die einzelnen Clips werden unsanft bis derb ein- und ausgeblendet - aber wo bekommt man sowas schon sonst zu sehen? (Vorsicht: DVD-Werbung und Menüteil sind im Vergleich zum Songmaterial tierisch laut!)
Antwort: jede der beiden Boxen hat - trotz etlicher Überschneidungen - ihre jeweilige Daseinsberechtigung, Sammler brauchen beide, und wer die Byrds-Albumkarriere umfassend und in glasklarem Mastering abgebildet hören möchte, ist hier hervorragend bedient!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tambourine Men, 20. Januar 2009
Es stellt sich die Frage, ob man als Besitzer des "Byrds Box Sets" von 1990 diese 4-CD-Box braucht, da sich die Titelauswahl beider Boxen doch in großen Teilen überschneidet, teilweise bis hin zu den speziellen Versionen einzelner Titel.
Vorneweg überzeugt (neben der edlen Aufmachung) das opulente 98-seitige Booklet (das leider nach kurzem Blättern Auflösungserscheinungen zeigt) mit einer Fülle von Fotos und Beiträgen von Tom Petty, Gary Louris (The Jayhawks), Roger McGuinn und einer ausführlichen Abhandlung über die Bandgeschichte von David Fricke.
Anders als beim '90er "Byrds Box Set" werden hier mit sechs Songs die Prä-Byrds-Formationen The Jet Set und The Beefeaters sowie die frühen Byrds vorgestellt (ich kann nur vermuten, dass die Songs von "Preflyte" und "The Preflyte Sessions" stammen) und das missglückte '73er Reunion-Album angerissen. Der Sound entspricht durchgehend den seit '96 veröffentlichten Remasters, und wie selbstverständlich werden über alle 99 auf vier CDs verteilten Songs zahlreiche Bonustracks vom "Box Set" sowie von den remasterten Alben eingestreut; 11 davon bisher auf CD gänzlich unveröffentlicht (s.u.).
CD 1 (1964-1965) bringt (neben den erwähnten frühen Aufnahmen) 9 Titel von "Mr. Tambourine Man" sowie zehn aus "Turn! Turn! Turn!".
CD 2 (1966-1968) bietet acht Songs aus "Fifth Dimension", sieben aus "Younger than Yesterday" und neun aus "The notorious Byrd Brothers".
CD 3 (1968-1970) behandelt gleich 5 Alben: acht Songs aus "Sweetheart of the Rodeo" (darunter drei wie selbstverständlich mit den '90 veröffentlichten Gesangsspuren von Gram Parsons), und jeweils vier aus "Dr. Byrds & Mr. Hyde", "Live at the Fillmore 1969", "Ballad of Easy Rider" und "Untitled".
CD 4 (1970-1990) beginnt gleich mit einem Dutzend Songs aus der Doppel-CD "Untitled/Unissued" (nebst einigen nachstehend erwähnten Live-Raritäten) und macht weiter mit fünf Songs aus "Byrdmaniax" und drei aus "Farther along" sowie zwei aus "The Byrds" ('73) und abschließend Paths of Victory vom "Box Set".
Man kann also sagen, die Aufnahmekarriere der Byrds ist erschöpfend abgebildet!
Folgende 11 Songs, die mir von keiner der regulär in Deutschland erhältlichen Byrds-CDs bekannt sind, machen für den Sammler den Erwerb dieser Box unerlässlich:
1. Why (Mono Single Version) 2'57
2. He was a Friend of mine (live Sweden 4/'67) 2'35
3. Lady Friend (Mono Single Version) 2'29
4. Child of the Universe (Candy Soundtrack Version) 3'09
5. You all look alike (live 28.2.'70) 3'05
6. Nashville West (live 28.2.'70) 2'01
7. Baby what you want me to do (live 23.9.'70) 3'20
8. I trust (live 23.9.'70) 3'56
9. Nothin' to it 1'37
10. Mr. Tambourine Man (live) (Banjoman Version) 2'48 ('73)
11. Roll over Beethoven (live) (Banjoman Version) 2'54 ('73)
Sollte das noch nicht genügen, kommen Byrds-Fans natürlich an der Ausgabe mit der Bonus-DVD nicht vorbei, die (mit gut 25 Min. Laufzeit) Fernsehauftritte von 10 Songs von '65-'67 enthält: Mr. Tambourine Man (2x), I'll feel a whole Lot better, All I really want to do, Turn! Turn! Turn!, It won't be wrong, Set you free this Time, So you want to be a Rock'n'Roll Star, Eight Miles high und Mr. Spaceman. Die Schwarz-Weiß-Clips zeigen (im typischen TV-Look der Sechziger) gerne hektische Tänzer im Hinter- als auch im Vordergrund sowie einen gelangweilt Kaugummi kauenden Michael Clarke am Schlagzeug (...cool, Baby!), während die Byrds ihre Hits zum Playback vortragen (Ausnahme: I'll feel a whole Lot better ist zumindest live gesungen, wenn nicht gar gespielt!). Der einzige Farb-Clip (geile Bonbon-Farben!), Mr. Spaceman, zeigt kurioserweise die rare Byrds-Aufstellung mit einem kurzfristig wieder eingestellten Gene Clark als Ersatz für den frisch gefeuerten David Crosby! Die Bildqualität ist leicht historisch bis okay, die Klangqualität schwankt entsprechend, die Songs wurden in keinem Fall remastert, und die einzelnen Clips werden unsanft bis derb ein- und ausgeblendet - aber wo bekommt man sowas schon sonst zu sehen? (Vorsicht: DVD-Werbung und Menüteil sind im Vergleich zum Songmaterial tierisch laut!)
Antwort: jede der beiden Boxen hat - trotz etlicher Überschneidungen - ihre jeweilige Daseinsberechtigung, Sammler brauchen beide, und wer die Byrds-Albumkarriere umfassend und in glasklarem Mastering abgebildet hören möchte, ist hier hervorragend bedient!
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