Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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150 von 165 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die 1. Staffel der zur Zeit besten SciFi-Serie!, 12. Juli 2006
Enttäuscht erfuhr ich, dass die 5. Star Trek Serie "Enterprise" schon nach der 4. Season zum Ende kommen wird. Ich stellte mich schon auf eine lange Durststrecke bis zur nächsten Trek-Serie ein, da ich Star Trek als das bisher einzige qualitativ hohe SciFi-Franchise ansah. Doch als ich mir diese Box zulegte, änderte sich meine Meinung rapide.
Die Neuauflage (besser gesagt Neuinterpretation) der Klassik-Serie "Battlestar Galactica" ist das beste SciFi, was ich seit "Deep Space Nine" gesehen habe. Es geht um eine fiktive Sternenwelt, bestehend aus zwölf Kolonien, die von von Menschen erschaffenen Maschinen, den Zylonen, zerstört wurde und nur eine kleine Flotte mit weniger als 50.000 Überlebenden vor ihren Todfeinden flieht. Die einzige Hoffnung: Die Erde, die angebliche dreizehnte Kolonie, die bisher nur aus Legenden und Mythen bekannt ist. Egal ob bei den Charakteren, der Atmosphäre oder der Story kann die Show vollends überzeugen. Keine 08/15-Charaktere wie teils bei "Voyager", keine sinnlose und überdosierte Action wie bei "Andromeda".
Im Mittelpunkt steht die militärische Führungsriege um Commander Adama und Colonel Tigh, die Kampfpiloten Apollo, Starbuck und Boomer, der von Number Six tyrannisierte Wissenschaftler Baltar, Präsidentin Roslin und der auf Caprica zurückgebliebene Raptor-Pilot Helo.
Das Besondere an der Serie sind die verschiedenen Probleme zwischen den Charakteren. So sind bsw. Vater Adama und Sohn Apollo schlecht aufeinander zu sprechen, Starbuck (hier übrigens wie Boomer eine Frau) muss mit einer fatalen Entscheidung aus ihrer Vergangenheit kämpfen, Boomer ist sich im Unklaren ob sie nun ein Zylone ist oder nicht, Roslin hat Brustkrebs und wird ihre Amtszeit wohl nicht überleben und Baltar wird von Number Six in seinem Geist manipuliert und für die Zwecke der Zylonen missbraucht.
Zu den Effekten und zur Action sei zu sagen, dass beides dezent aber gut plaziert angewendet wird. Besonders der neue Dokumentar-Stil in den Außensequenzen ist völlig neu und bietet ein ganz neues Gefühl beim Verfolgen der Weltraum-Szenen. Ebenso kennzeichnend für die Serie ist die düstere Atmosphäre, die viel besser zum Szenario (Ausrottung von 12 Milliarden Menschen!) passt als die fröhliche Stimmung der Original-Serie. Es sind aber auch lustige und fröhliche Momente enthalten (siehe Folge 1.07).
Die 1. Season besteht leider nur aus 13 Folgen, dafür sind keine schwarzen Schafe darunter:
1.01 "33 MINUTEN": Fünf Tage nach der Vernichtung der zwölf Kolonien steht die Flotte der Galactica unter permanentem Angriff der Zylonen, alle 33 Minuten. Doch da verschwindet plötzlich ein Zivilschiff... - Spannender Auftakt mit bedrückender Atmosphäre.
1.02 "WASSERMANGEL": Nach einem Bombenattentat auf die Wasserrreserven der Galactica gilt es dringend eine neue Wasserquelle zu finden. - Fortsetzung des Cliffhangers am Ende der Mini-Serie um Boomer.
1.03 "MEUTEREI AUF DER ASTRAL QUEEN": Auf dem Gefängisschiff der Flotte kommt es zum Aufstand unter der Führung des ehemaligen Terroristen Tom Zarek. Zu den Geiseln gehört auch Apollo... - Altbewährtes herausragend erzählt.
1.04 "ZEICHEN DER REUE": Nach einem Unfall müssen neuen Piloten für die Vipers ausgebildet werden. Als Starbuck mit der Aufgabe betraut wird, erinnert sie sich an ihre Beziehung mit Apollo's Bruder zurück... - Starke Charakterfolge um Starbuck.
1.05 "KEIN WEG ZURÜCK": Starbuck sitzt nach ihrem Notabsprung auf einem lebensfeindlichen Mond fest und findet dort einen abgestürzten Zylonen-Raider. - Eine der besten Folgen der Staffel mit Einblick in das "Innenleben" eines Zylonen-Jägers.
1.06 "DAS TRIBUNAL": Nach dem Selbstmordattentat eines Zylonen-Menschen an Bord der Galactica gibt Adama ein Tribunal in Auftrag, das Zylonen-Schläfer an Bord entdecken soll. Doch er startet damit eine Hexenverfolgung... - Mit interessantem Bezug auf die Vergangenheit, wenn auch einzige Durchschnittsepisode.
1.07 "UNTER VERDACHT": Number Six erscheint in lebendiger Gestalt an Bord der Galactica und beschuldigt Baltar des Verrats. - An vielen Stellen wirklich witzige Folge und wichtiger Teil der Haupthandlung um die Zylonen-Menschen.
1.08 "FLEISCH UND KNOCHEN": An Bord einen Zivilschiffes wird ein Menschen-Zylone gefunden und gefangengenommen. Starbuck wird mit dem Verhör betraut... - Sehr spannenden Psycho-Thriller mit fiesem Cliffhanger.
1.09 "ELLEN": Adama bringt überraschend Colonel Tigh's Ehefrau an Bord, die dort jedoch allerhand Unheil stiftet. Währenddessen beginnen Baltar's Bluttests auf der Suche nach Menschen-Zylonen. - Erste an Tigh gewidmente Folge, ebenfalls mit Open-End.
1.10 "DIE HAND GOTTES": Als der Flotte der Treibstoff ausgeht, findet man ein riesiges Treibstofflager der Zylonen und entschließt sich zum Angriff. Währenddessen kann Number Six Baltar überzeugen, dass er zu höherem berufen ist. - Actiongeladene Folge mit tollen Effekten, klasse!
1.11 "DER ZWÖLFERRAT": Nach der Einrichtung eines Rates mit Vertretern der zwölf ehemaligen Kolonien schlägt Tom Zarek, Vertreter Sagittarons, die Wahl eines Vize-Präsidenten vor, um somit die politische Kontrolle zu erringen. Auf Caprica findet inzwischen Helo heraus, dass Boomer ein Zylone ist... - Spannender und genial inszenierter Polit-Thriller.
1.12 "KOBOL (1)": Auf einem Aufklärungsflug entdeckt man den sagenumwobenen Planeten Kobol, von dem einst die Vorfahren der Menschen aufbrachen um die zwölf Kolonien zu gründen. Gleichzeitig startet Bommer einen Selbstmordversuch und Starbuck fliegt im Auftrag Roslins zurück nach Caprica... - Erster Teil des 1a Season-Finals mit vielen abwechslungsreichen Handlungssträngen.
1.13 "KOBOL (2)": Nachdem die Zylonen Kobol umkreist haben, wird Boomer mit der Aufgabe betraut, den kommandierenden Basisstern mit einer Atombombe zu zerstören. Auf Caprica trifft Starbuck auf der Suche nach dem Pfeil des Apollo auf Number Six... - Absolutes Season-Highlight mit unerträglichem und schockierendem Abschluss.
Fazit: Die zur Zeit definitiv beste SciFi-Serie weltweit. Wer sich für SciFi interessiert, sollte sich diese Box und die BSG-Miniserie auf keinen Fall entgehen lassen.
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60 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aus alt kann nicht neu werden !, 12. Juli 2006
Und auch hier sind sie wieder, die üblichen Kommentare.
''Das ist nicht das Original, das kann nur schlecht sein!''
''Die Serie ist langweilig, keine Action!''
Die Serie will aber weder das Original 1:1 übernehmen, noch eine Actionserie sein. Es handelt sich um eine NEUinterpretation des Stoffes, der um einiges glaubwürdiger vermittelt wird. Oder halten sie es für angebracht, nach der völligen Vernichtung ihrer Heimat und dem Tod von Milliarden Menschen in ein Casino zu gehen und Spaß zu haben, wie dies im Original der Fall war? Die düstere und traurige Stimmung an Bord der neuen Galactica wirkt meiner Meinung nach keineswegs überzogen, sondern absolut realistisch. Das man auch mit Versorgungsproblemen zu kämpfen hat und bei einer zigfachen Überlegenheit des Gegners lieber flieht, als sich leichtfertig in Kämpfe zu stürzen, ist nur logisch.
Die Schauspieler sind alle bemüht, ihre Rollen gut darzustellen.
Die besten dargestellten Rollen sind für mich Präsidentin Roslin (Mary McDonnell), Commander Adama (Edward James Olmos)und Chief Petty Officer Tyrol (Aaron Douglas).
Die CG der Serie ist eine der besten, die je in einer SF serie gesehen wurde. Der neue Stil wartet mit Dokumentarartigen Einstellungen auf. So schiesst die amera auch schon mal über das Ziel hinaus und muss zurückzoomen, um das Schiff wieder in den Fokus zu bekommen. Auf die Art werden Raumkämpfe noch spannender gestaltet. Sogar auf die im All nicht vorhanden Schallwellen wurde geachtet, so das man als Zuschauer nur das hört, was man innerhalb des Raumschiffes hören würde.
Fazit: Für mich ist Battlestar Galactica eine der besten SF - Serien seit Babylon 5 und verdient mit der ersten Staffel volle 5 Punkte.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Alte Serie - neu interpretiert, geniales Konzept, 8. Juli 2006
Als bekannt wurde, dass Battlestar Glactica neu verfilmt werden soll, gab es sehr viele fragende Stimmen: "Wird das Konzept verhunzt?" , "Wie kann man überhaupt das Thema erneut verfilmen?" , "Werden die Darsteller den Charme der alten Serie versprühen können?" .... u.s.w. Allen Unkenrufen zum Trotz ist die Neuinterpretation wie eine Bombe eingeschlagen. Die fesselnden Animationssequenzen ergeben ein "fast" realistisches Gefühl für den Weltraum. Die Charaktere beherbergen ein großes Potenzial an Konflikten, die der Serienschöpfer Ronald D. Moore gekonnt in Szene setzt. Zudem ist die Handlung an ein glaubwürdiges Konzept angelehnt. Man hat das Gefühl, dass die Handlung gerade wirklich passiert, da man auf übertriebene und unglaubwürdige Darstellung verzichtet hat. Das ist der Stoff , aus dem Erfolgskonzepte entstehen. Bereits die dritte Staffel wird derzeit produziert ...
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