Bei einem Tag handelt es sich um ein Schlagwort, das zum Produkt passt. Tags erleichtern allen Kunden die Suche und die Sortierung ihrer Lieblingsprodukte.
Clara Haskil hatte erst sehr spät eine Karriere. Früher hatte sie viel Elend in ihrem Leben erlebt. Lange Krankheit, Krankheiten, Isolation, Armut . Mit 55 Jahren ihr erstes eigenes Instrument. Dann, zwischen 1950 und 1960 plötzlich berühmt geworden, sind einige ihrer Interpretationen aufgenommen worden. Sie hat dann-trotz erheblicher körperlicher Einschränkungen- sehr viel gearbeitet und einiges Repertoire wurde eingespielt.
Als Mozart-Spielerin ist sie legendär. Hat uns Aufnahmen hinterlassen, die immer Referenz bleiben werden. Allerdings finden sich von diesen keine in dieser Box.Diese wurden alle bei er Deutschen Grammophone veröffentlicht.
Aber auch in dieser Box finden sich Aufnahmen, die Anschlagskultur der Clara Haskil bezeugen. Nicht nur bei Mozart. Auch bei Schumann oder Schubert, Beethoven oder Chopin.
Clara Haskil wäre eigentlich Virtuosin gewesen, hätte es nicht so viele körperliche Einschränkungen und psychische Barrieren gegeben. Die ein oder andere Aufnahme dieser Box lässt dies erkennen, seien es nun die Abegg-Variationen von Schumann oder das Chopin-Konzert Nr. 2,man höre den dritten Satz.
Leider ist die technische Aufbereitung suboptimal,besonders bedauerlich bei der dumpfen Aufnahmen der letzten Schubert-Sonate D 960.
Ansonsten das Zeugnis grosser Klavierkunst.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen