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Monsieur Gainsbourg Revisited
 
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Monsieur Gainsbourg Revisited

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Produktinformation

  • Audio CD (19. Mai 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Barclay (Universal)
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Hörproben
TitelInterpret Länge Preis
Anhören  1. A Song For Sorry AngelFranz Ferdinand 3:14EUR 0,97
Anhören  2. I Love You ( Me Either )Cat Power 5:14EUR 0,97
Anhören  3. I Just Came To Tell You That I'm GoingJarvis Cocker 3:38EUR 0,97
Anhören  4. Requiem For AnnaPortishead 2:38EUR 0,97
Anhören  5. Requiem For A JerkFaultline 2:59EUR 0,97
Anhören  6. L'HôtelMichael Stipe 4:23EUR 0,97
Anhören  7. Goodbye EmmanuelleTricky 3:29EUR 0,97
Anhören  8. Lola R. For EverMarianne Faithfull 3:05EUR 0,97
Anhören  9. Boomerang 2005Gonzales 3:24EUR 0,97
Anhören10. Boy ToyMarc Almond 4:02EUR 0,97
Anhören11. The Ballad of Melody NelsonPlacebo 3:58Nur Album
Anhören12. Just A Man With A JobThe Rakes 2:50EUR 0,97
Anhören13. I Call It ArtThe Kills 3:08EUR 0,97
Anhören14. Those Little ThingsCarla Bruni 2:09EUR 0,97


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es gibt wohl kaum ein Klischee, das anlässlich der Beschreibung des Phänomens Serge Gainsbourg noch nicht strapaziert wurde: Alkohol, Kippen, Frauen, öffentliche Eklats und geniale Musik, - natürlich alles in rauen Mengen. Doch diesen Mann bekommt man nicht leicht zu fassen, auch wenn die Faszination noch so groß ist, wie bei den Interpreten auf ihrem Tribute-Album Monsieur Gainsbourg Revisited.

Ob Alex Kapranos von Franz Ferdinand, Brian Molko von Placebo, Geoff Barrow und Adrian Utley von Portishead oder Matthew Swinnerton von The Rakes: Für sie alle ist Serge Gainsbourg eine Art musikalischer Gott, ebenso wie für die langjährigen Weggefährtinnen Jane Birkin und Marianne Faithfull. Sie alle -und noch einige illustre Gäste mehr- geben sich zu seinem 15. Todestag auf Monsieur Gainsbourg Revisited die Ehre. Tribute-Alben sind neben einer musikalischen Huldigung stets auch Spiegel des jeweils herrschenden Zeitgeists. Hier wird ein erstaunlicher Trend deutlich: Trotz einschlägig bekannter Vertreter wie Kid Loco, Portishead und Gonzales ist Monsieur Gainsbourg Revisited erdiger und deutlich weniger elektronisch geprägt, als noch vor fünf Jahren das ebenfalls sehr empfehlenswerte Album I Love Serge- Electronicagainsbourg. Beide Scheiben verbindet die ungebrochene Liebe und Faszination für Gainsbourg und seine Musik. Damals wie heute spornt sie zu immer neuen Interpretationen und Konstellationen an, wie hier Franz Ferdinand und Jane Birkin zu ihrer Version “A Song For Sorry Angel“. Monsieur Gainsbourg Revisited ist zweifellos hervorragend produziert und arrangiert, doch fällt auf, dass sich die Mehrzahl der Musiker in ihren Songs eher für die Retro-Variante entschieden haben, anstatt sich vom Original zu entfernen und neue Wege einzuschlagen. Kühne Ausnahme: Tricky mit “Good Bye Emmanuelle“! Die hier aufblitzende, zugespitzte Provokation von Gainsbourgs Musik bleibt ansonsten in dieser Auswahl ein wenig auf der Strecke, etwa bei Cat Power und Karen Elson mit ihrer Version von “Je t’aime moi non plus.“ Dennoch ist Monsieur Gainsbourg Revisited ein äußerst hörenswertes Album, nicht zuletzt wegen der kongenialen Textübertragungen vom Französischen ins Englische, die durch Songs wie “Those little Things“ von Carla Bruni und “I call it Art“ von The Kills besonders gut zur Geltung kommen. Insgesamt ein sehr entspanntes Album, das sich eher auf die harmonisch-poetische Seite Gainsbourgs konzentriert, als auf seine faszinierend-ruppige Abgründigkeit: Monsieur Gainsbourg Revisited ist eine Wiedersehen mit dem Meister als Wolf im Schafspelz. -- Andreas Schultz



kulturnews.de

Gibt es das: richtig gute Tribute-Alben? Ist es nicht so, dass die Interpreten entweder versuchen, zu retten, was zu retten ist, oder gute Songs heillos verhunzen? Oder sie starr vor Ehrfurcht nachspielen? Nein, es auch gibt Perlen wie dieses Coveralbum: Es versammelt die Crme des Stylerpop (Franz Ferdinand, Jarvis Cocker, Placebo) neben Allzeitstars (Jane Birkin, Marianne Faithfull) und alten TripHop-Helden. Sie machen sich über die Songs des wichtigsten Chansonniers aller Zeiten her, und zwar respektlos, klug und heutig. Teilweise greifen die Interpreten radikal in die Songs ein, die bekannteste (und missbrauchteste) Gainsbourg-Nummer „Je t'aime (moi non plus)", wird bei Cat Power und Karen Elson zum homoerotischen „I love you (me either)", wobei die Frage ist, ob die textliche Verschiebung nicht noch viel galliger ist als in der Vorlage. Marc Almond macht aus „I'm the Boy" ein „Boy Toy" für die Schwulendisco. Selbst R.E.M.-Boss Michael Stipe verwandelt das düstere „L'Hôtel particulier" zur introspektiven Elektroballade. Kein Song ist schlechter als sehr gut. Der Höhepunkt gehört aber Portishead, die aus „Un jour comme un autre" das gespenstische „Requiem for Anna" destillieren, ein atemberaubendes Comeback in 160 Sekunden. Abgrundtief. (fis)

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Man sollte die Originale kennen und lieben um die CD schätzen zu können, 30. Mai 2006
Vorweg: Ich finde diese CD genial! Ich war doch anfangs mehr als skeptisch, da sich zuvor schon viele an dem mächtigen Erbe versucht haben und wenig dabei herum gekommen ist. Da ich aber sonst schon alle erhältlichen CDs vom Meister im Regal stehen habe, kam ich um den Kauf nicht herum. Ich habe eigentlich nie verstanden, warum Cover-Versionen von Gainsbourg so schwer sind, schließlich war er es selbst, der unzählige Varianten seiner eigenen Kompositionen auf den Markt gebracht hat. Vor allem seine Filmmusik oder Titel, die er für andere geschrieben hat, sind in anderen Versionen - neu vertont, selbst eingesungen oder von Anderen seiner Zeit interpretiert - aufgegangen.

Nun zum Album: Zeitgeist hin oder her, schon beim ersten Hören war mir klar, hier geht es nicht darum, alten Wein in neuen Schläuchen zu präsentieren, sondern moderne Gefühle und Erfahrungen in den alten Klassikern zu interpretieren. Man spürt in jedem Song die innerliche Verbundenheit zum Original.

Herausragend für mich: Requiem For A Jerk (Faultline, Brian Molko & Francoise Hardy). Requiem pour on con ist als Filmmusik schon zu Lebzeiten erfolgreich und richtungweisend gewesen. In der kritischen Nachschau galt der Titel eigentlich als der erste europäische Rap überhaupt, weshalb ich mit einer Alternative/Elektropop-Version nie gerechnet hätte. Doch was Brian Molko mit seiner entrückten Stimme aus dem Titel gemacht hat, ist nicht nur umwerfend, sondern auch verdammt nah am Enfant Terrible. Im Original bestimmen die Beats den Song, in der Interpretation mutieren diese regelrecht zur Sound-Wand (unbedingt laut hören!!) und treiben den Titel rastlos nach vorne.

Ebenfalls klasse ist auch Boy Toy (Marc Almond & Trash Palace). Avantgarde trifft Chanson. Hier hat sich jemand an die homoerotischen Seiten Serges gewagt, der davon auch was versteht. Schön auch, dass sich die Vertonung nicht modernem Elektropop anbiedern muss, sondern natürliche Konsequenz des Schaffens von Marc Almond ist.

Überraschend fand ich die Version von I Just Came To Tell You That I'm Going (Jarvis Cocker & Kid Loco). Man hat den Eindruck, Jarvis Cocker hat sein halbes Leben lang mit Serge Tag und Nacht am Tresen verbracht.

Michael Stipe habe ich in L'Hôtel fast nicht erkannt - diese Distanz zu seiner Person habe ich ihm gar nicht zugetraut.

Einziger Wehrmutstropfen für mich ist Portishead. Natürlich freue ich mich über jeden Ton der verschütt geglaubten Trip-Hop-Legenden. Aber ich finde es kurios, Un Jour Comme Un Autre (Anna) mit dem Beat von Requiem pour on con zu untermalen. Die Verbindung der beiden Lieder hat sich mir nicht erschließen können und das Ergebnis klingt für mich irgendwie kommerziell.

Insgesamt stellt sich das Album perfekt inszeniert dar und lässt auch in Sachen Tonqualität keine Wünsche offen (sauber eingespielt). Für jeden Serge-Fan ist dieses Album Pflicht und eine echte Bereicherung!!

Wer aber meint, sich unbeleckt mit dieser CD dem Mythos Serge nähern zu können, dem sei abgeraten. Er wird mehr den Vergleich zur Neuzeit suchen und die feinen Zitate übersehen.

Kleiner Nachtrag: "Stereo Total" hat über Jahre hinweg auf fast jedem Album teilwise echt abgefahrene Cover-Versionen von Gainsbourg aufgenommen - unbedingt mal reinhören!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Tribut hin oder her...., 24. August 2006
Aus Erfahrung weiß ich, dass die meisten Versuche dem Meister Gainsbourg Ehre zu erweisen zwar gut gemeint sind, musikalisch aber eher weniger beachtenswert ausfallen.
Dementsprechend gering waren meine Erwartungshaltungen gegenüber Monsieur Gainsbourg revisted". Wo sogar die Texte auf Englisch übersetzt wurden, was für manchen der Blasphemie gleichkommen könnte. Zur Kritik:
Ich möchte jetzt nicht sagen, dass ich von der Platte überwältigt bin, doch äußerst angenehm überrascht wäre ein angemessener Ausdruck. Es findet sich wirklich eine außergewöhnliche Riege von Künstlern wieder, die durchwegs gute Interpretationen abliefert.
Franz Ferdinand rocken als perfekter Opener geräuschvoll los, begleitet von der wunderschönen Stimme der unvergleichlichen Jane Birkin.
I love you..." ohne Kommentar (schrecklich... trotz der schönen Stimmen). Unheimlich gefreut habe ich mich, als ich gesehen habe, dass Portishead sich auch beteiligen. Da sie eine meiner Lieblingsbands sind, ist die Kritik vermutlich etwas subjektiv gefärbt: eines der besten Lieder der Platte. ;)
Zu Michael Stipe's düsterer Version von L' hôtel particulier lässt sich sagen, dass es von Haus aus mutig ist, sich an Liedern des Meisterwerks Histoire de Melody Nelson" zu probieren, denn besser wird es niemand mehr machen können. Trotzdem ein guter Song. Marianne Faithful ist wie immer großartig. Boy Toy" erinnert stark an 80er Jahre Saturday Night Fever und macht, gerade deswegen ungeheuren Spaß.
Was für Michael Stipe gilt, gilt auch für Placebo, doch es ist langsam an der Zeit, dass ich meine negative Meinung über diese Band revidiere. Bereits das zweite Mal stoße ich im Zusammenhang mit Gainsbourg/Birkin auf Brian Molko und zum zweiten Mal überrascht er mich. Er vollbringt die Leistung, seine Stimme, auf eine eigene Art und Weise, ähnlich erotisch wie Gainsbourg zu färben. Definitiv einer der besten Serge Cover-Versionen überhaupt. Requiem for a jerk" geht in eine völlig andere Richtung, bewusst roher und härter als das Original. Allein die englische Übersetzung ist, neben dem schneidenden Gesang, schon spitze.
The Rakes sind mit ihrer krachenden Indie-Variante ein weiterer Höhepunkt der Platte. Und Alison Mosshart von den Kills ist in punkto Erotik eine heiße Anwärterin auf die Nachfolge von Jane Birkin.
Insgesamt lässt sich die Kritik der ganzen Platte mit der des letzten Liedes zusammenfassen. Sehr ambitioniert, musikalisch ausgefeilt, vielleicht ein wenig einfallslos was Neuerungen betrifft, trotzdem empfehlens- und hörenswert.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Superbe englische Hommage an einen grossen Franzosen., 27. April 2006
Von rikki_nadir - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Tributes an die diversen mythischen Gestalten der Popgeschichte erscheinen schon fast mit inflationärer Frequenz und lassen Kenner der Originale nicht selten müde „wozu?" murmeln. Erfreulicherweise besteht diese Gefahr bei Monsieur Gainsbourg Revisited nicht. Das wozu ist klar: diese englischen Versionen einiger Klassiker des galligen Galliers sollen seine Lieder auch Leuten nahebringen, die des Französischen nicht mächtig sind. Dass sich unter den Neuinterpreten fast nur illustre Namen befinden, wird dabei nicht schaden. Es eröffnen Franz Ferdinand mit Unterstützung von Jane Birkin und einer stark beschleunigten Version von Sorry Angel, gefolgt von Cat Power & Karen Elson mit Je T'Aime (nicht ganz so amusant wie die Cave/Lane-Version), Jarvis Cocker & Kid Loco mit einer recht getreuen Version von Je Suis Venu Te Dire Que Je M'En Vais, die erste neue Portishead-Nummer seit Ewigkeiten (Anna, sehr fein), Brian Molko mit Françoise Hardy und Faultline (Requiem Pour Un Con, superb), Michael Stipe mit einem intimen Besuch im Hôtel Particulier, Tricky mit Goodbye Emmanuelle (seine beste Leistung seit Bury The Evidence, 2001), Marianne Faithfull mit Sly & Robbie und dem Reggae Lola Rastaquouere. Auf den einzigen Flop (wenigstens ruinieren Gonzales und Feist mit Boomerang eine ohnehin schwache Nummer) folgt ein sehr gutes I'm The Boy von Marc Almond & Trash Palace, Placebos Melody Nelson (der einzige nicht extra eingespielte Song). Danach kommen noch Rakes und Kills, erstere mit einem schnellen Poinçonneur des Lilas, letztere mit einem exzellenten Slogan, bevor Carla Bruni mit Ces Petits Riens einen ruhigen Schlusspunkt setzt. Zwar geht die eine oder andere Feinheit in den Übersetzungen verloren, aber dafür werden viele die Wortkunst des grossen SG nun überhaupt einmal kennenlernen. Fazit: Formidabel.
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1.0 von 5 Sternen No mercy oder No-Merci.
Grauenhaft. Bei jedem prätentiösen Ton von "i Love you (me either)" muss ich brüllend loslachen. Das geht sowas von gar nicht. Diesen Chanson kann eben nicht jeder singen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2006 von tristan_99

5.0 von 5 Sternen Tolle Platte
Ich kann mich den Vorrezensenten nur anschließen - tolle Platte. Durch gute Coverversionen lasse ich mir gern einen neuen Zugang zu alten (bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2006 von vogelfrei

5.0 von 5 Sternen fantastisch
ich kannte monsieur gaisbourg nicht bevor ich die cd gekauft habe. man kann dazu nur sagen, ich habe sicherlich etwas verpasst, den viele melodien kommen mir bekannt vor, als ob... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juli 2006 von Guybrush Threepwood

4.0 von 5 Sternen Verlorene Feinheiten in der Übersetzung?
Ich kann mich meinen VorschreiberInnen nur anschließen, zumal ich von Gainsbourg nicht halb so viel Ahnung habe, wie manche anderen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juni 2006 von Regine Heidorn

5.0 von 5 Sternen Der Knaller....
...sind die musikalischen Arrangements auf dieser CD, ich hatte schon befürchtet dass die Songs sich näher an den Originalen halten würden, aber nichts derlei und das ist auch gut... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2006 von D. Neuhengen

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Bei dieser CD handelt es sich um eine Ansammlung von Coverversionen berühmter Serge Gainsbourg Lieder, welche sich nicht nur musikalisch sondern auch sprachlich, da jegliche Texte... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. April 2006 von Simon Rubinski

5.0 von 5 Sternen Le qualité reste reçu
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Veröffentlicht am 16. April 2006 von Simon Rubinski

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