Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Achtung! Klassiker!, 1. Mai 2006
Es beginnt wie ein ganz normaler Krimi...
Eine junge Frau schmuggelt eine mit Heroin gefüllte Spielzeugpuppe durch den Zoll, fühlt sich jedoch verfolgt und übergibt daher die Puppe unter einem Vorwand dem unbescholtenen Fotografen Sam (der zufällig im selben Flugzeug saß), bevor sie beim Verlassen des Airports von einem Mann namens Roat abgefangen wird (wie sich noch herausstellen wird, ist dieser Roat ein höchst unerfreulicher Zeitgenosse mit einem fatalen Hang zu Messerspielchen).
Mit Hilfe zweier Ex-Polizisten, die auf die schiefe Bahn geraten sind, versucht Roat, die Puppe in seinen Besitz zu bekommen. Die Spur führt zur Wohnung des Fotografen und dessen blinder Frau Suzy. Mit einem gefälschten Auftrag wird Sam für mehrere Stunden fortgelockt, wodurch Suzy dem Treiben der drei Finsterlinge scheinbar wehrlos ausgesetzt ist.
Abgesehen von einigen wenigen Szenen vor dem Haus und auf einem Parkplatz spielt sich nun die gesamte Handlung wie ein Theaterstück (das auch als Vorlage für den Film diente) in der Wohnung von Suzy und Sam ab. Immer wieder verschaffen sich die Gangster dorthin Zutritt, terrorisieren ihr Opfer und lassen nichts unversucht, um die Puppe zu finden. Während jedoch bei den beiden ehemaligen Gesetzeshütern noch der Rest eines Gewissens vorhanden scheint, schreckt Roat, wie es sich für einen psychopathischen Sadisten geziemt, weder vor brutalem Mord zurück noch davor, sich Suzys panische Angst vor Feuer zunutze zu machen. Womit er allerdings nicht gerechnet hat, sind Suzys Mut und Entschlossenheit sowie ihre Fähigkeit, Dinge zu registrieren und zu ihrem Vorteil zu nutzen, wie es ein Sehender niemals könnte...
Efrem Zimbalist Jr. spielt den Fotografen Sam, der seine blinde Frau trotz ihres Handicaps stets zur Selbstständigkeit animiert, als herzensguten Mr. Right, während Julie Herrod als Nachbarskind Gloria nicht unbedingt eine reine Sympathie-Trägerin ist, für Suzy jedoch zur unentbehrlichen Helferin im Kampf ums Überleben wird. Richard Crenna und Jack Weston verkörpern die beiden Schmalspur-Ganoven, die sich auf einen Pakt mit dem Teufel einlassen und daran zugrunde gehen, souverän und glaubwürdig, und man könnte sie trotz ihrer üblen Machenschaften beinahe bedauern. Der Teufel selbst in der Gestalt des Harry Roat hingegen lässt nur ein Gefühl der Angst zu. Selten gab es auf der Leinwand einen furchteinflössenderen Bösewicht als Alan Arkin in dieser Paraderolle, und die letzten Minuten des Films stehen in ihrer Intensität dem Showdown in "Silence Of The Lambs" in nichts nach. Was Audrey Hepburns grandiose Leistung als Suzy betrifft, so konnte sie sich durch diesen Film unter der Regie von Routinier Terence Young endgültig als ernstzunehmende Schauspielerin beweisen und wurde mit einer weiteren Oscar-Nominierung belohnt.
"Wait Until Dark" gehört ohne Zweifel zu den ganz großen Klassikern der Filmgeschichte. Selbst heute, beinahe 40 (!) Jahre nach seinem Entstehen, sind die Qualitäten dieses Meisterwerks unübersehbar, wozu die hervorragende Bild- und Tonqualität der DVD maßgeblich beiträgt.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
...das wurde auch endlich Zeit, 3. April 2006
... endlich hat das Warten ein Ende und dieser Film ist auf DVD erschienen. Die Story ist ein Paradebeispiel dafür, dass nervenzerreißende Spannung ohne Special Effekts und Materialschlacht lediglich mit hervorragenden Darstellern und einem umwerfenden Drehbuch möglich ist. Die Qualität der DVD ist ausgezeichnet und glücklicherweise hat man auf eine neue Synchronfassung zugunsten der hervorragenden deutschen Stimmen von 1967 verzichtet (u.a. Monika Peitsch und Harald Juhnke). Ebenfalls sind interessante Interviews mit Alan Arkin und dem Produzenten Mel Ferrer (Hepburn's Ehemann) aus dem Jahre 2004 enthalten, sowie die obligatorisch dümmlichen amerikanischen Trailer. Jahre später kam es nochmals zu einer Zusammenarbeit zwischen Terence Fisher und Audrey Hepburn (Bloodline), die trotz großer Namen (Gerd Froebe, James Mason, Romy Schneider) enttäuschte auch wenn einige Sequenzen stark an ‚Wait until dark' erinnern. Ein Muss für Liebhaber exzellenter Gänsehaut-Unterhaltung.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
perfektes Thriller-Kammerspiel, 17. März 2006
Terence Youngs Verfilmung des Bühnenstückes von Frederick Knott ist ein Meisterstück an Spannung, die sich langsam, aber unaufhörlich aufbaut und beinahe unerträglich intensiv wird. Bis zum erschreckenden Finale, das einen der effektivsten Filmschocks aller Zeiten beinhaltet (und niemanden kalt lässt), verzichtet er auf jede Sensationshascherei oder plumpe Effekte. Die Story: in der Wohnung der blinden Susy befindet sich eine Puppe, die von drei Gangstern gesucht wird. Zu diesem Zweck entwickeln sie einen teuflischen Plan, um während Susys Anwesenheit die Wohnung durchsuchen zu können. Das zunächst hilflose, freundliche Opfer ahnt aber bald, was wirklich vor sich geht...
Der Film lebt natürlich vor allem von der großartigen Leistung von Audrey Hepburn, die in keines der schlimmen "Blinden im Film"- Klischees verfällt, sondern eine erwachsene, eigensinnige und starke Frau verkörpert, die zwar voller Panik und Angst geschüttelt werden kann, aber gleichzeitig auch in der Lage ist, sich zur Wehr zu setzen. Zusammen mit Alan Arkin, der einen der bedrohlichsten, unberechenbarsten Bösewichter der Filmgeschichte darstellt (indem er paradoxerweise vollkommen zurückhaltend agiert - bis zum Finale!) sorgt sie dafür, dass der Film auch heute noch überzeugt, obwohl er kaum Action, viele Dialoge und nur einen Schauplatz anbietet.
Besonders zu empfehlen ist wie so oft die Originalfassung der DVD. Obwohl die Synchronisation in Ordnung geht, sorgt in der OF gerade Alan Arkins ganz eigene Sprechweise für den perfekten Grusel. Ein Klassiker! Die DVD bietet den Film im anamorphen Format in guter Bildqualität, aber leider ohne Extras.
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