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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Traumhaft schön!, 22. Februar 2006
Düster, dunkel, melancholisch und ausweglos scheint sie, die morbide Welt in die KATATONIA den willenlos hörigen Zeugen auf „Great Cold Distance“ mit Hilfe eines, auf schwebenden Grooves balancierenden „Leaders“, überaus stilvoll geleiten. Der Himmel wolkenbehangen, es regnet sinnflutartig, der hereingebrochene Herbst will nicht loslassen und dennoch, dort ganz hinten am Horizont sind erste Sonnenstrahlen zu sehen....wir werden überleben! Nach Hilfe und Erlösung flehende Kompositionen, steril, unnahbar kühl und dennoch harmonisch, hoffnungsvoll und lebensbejahend. Ausgereifte Ohrwürmer voller extravaganter Klasse. Hypnotisch ohne Hektik. Jederzeit durchdacht. Unergründlich geheimnisvoll und doch so schlüssig. Große Melodien, kompositorischer Anspruch. Unergründlich musikalisches Spektrum stilvoll verpackt in perfekte Produktion und geniales Artwork. Wehmütig flehende Kompositionen oberster Güte. Überragend, leidend, beeindruckend vorgetragen bei subtilen Ausnahmemomenten wie „Deliberation“, „My Twin“ oder „Increase“. Unantastbar avantgardistische Darbietung des ureigenen Sounds einer Band, deren unvergleichliche Kunst man für sich alleine stehen lassen muss. Kunst die man mit der Leichtigkeit einer ANATHEMA Schwermut, der Melancholie eines morbiden Keith Caputo, getragen von wabernden Grooves und emotional, einfühlsam, hypnotischer Virtuosität umschreiben kann, um ihr im selben Atemzug nicht gerecht zu werden. Reife, vielseitige Ohrwürmer die es zu entdecken gilt, extravagante Soundteppiche, umwoben von einer emotional einfühlsamen Stimme. Hoher Anspruch!„The Great Cold Distance“, eine sanft zerbrechliche – fast unnahbare – Schönheit. Die Welt von KATATONIA scheint mehr denn je eine ganz eigene, in die man sich, jegliche Zügel und Schubladen loslassend, fallen lassen soll, die man entdecken, verstehen und genießen muss. Selten standen sich Trauer, Schmerz, Schönheit und Hoffnung so nahe. Unantastbar. Einzigartig. Unverkennbar. Kalt und Hart. Es gibt Hoffnung. Traumhaft schön!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
This is not our last goodbye..., 22. Januar 2007
Das neue Album von Katatonia, für mich eines der musikalischen Höhepunkte des Jahres 2006.
Im Vergleich zu den älteren Alben, ist das neue Werk der Schweden eine ganzes Stück härter ausgefallen. Der Gesang ist sehr monoton gehalten und wird ab und zu von Growls unterstützt. Der Aufbau der Songs ist noch besser konstruiert als bei den älteren Scheiben, komplex und umfassend, was mir The Great Cold Distance noch sympatischer macht. Die Musik schafft es einen großen Spannungsbogen aufzubauen, in manchen Stücken wird man von plötzlich einsetzenden Gitarrengewittern völlig überrascht.
Eine Veränderung und Entwicklung hinsichtlich der älteren Alben ist nicht abzustreiten. Doch wird nicht jeder an diesem härteren und packenden Stil gefallen finden.
Für The Great Cold Distance muss man sich mehr Zeit nehmen, als für die Vorgänger, aber diese Zeit ist gut investiert. Für mich ist die CD zu einem ständiger Begleiter geworden. Auch nach längerer Zeit, ist das Album nicht meinem CD-Player entwichen.
Ausfälle gibt es keine, Höhepunkte schon und zwar ziemlich viele. Zum einen wäre da das Opener "Leaders", eines der härtesten Stücke gleich zu Beginn. "Soil's Song" ist gegensätzlich ziemlich ruhig gehalten, der monotone Refrain der sich in Unendlichkeit ausbreitet hat eine starke Atmosphäre. "Consternation" weiß mit rhytmischen Wechsel von härte, bedrückender Zärtlichkeit und verzerrtern Stimmen zu gefallen.
"Rusted" löst ähnliche Begeisterung wie "Soil's Song" aus und repräsentiert den depressiven Sound von Katatonia im vollem Maße. Absolutes Highlight ist für mich "Increase". Jonas hat eine sehr emotionale Stimme die berührt ohne groß herumzuschnulzen und das macht sich in "Increase" am meisten bemerkbar. Unglaublich packend.
Zuletzt wäre da noch "The Itch", anfangs auf Stille bedacht und dann dieser schlagartige Wechsel - großartig! Auch der ruhige Mittelteil weiß zu begeistern.
Hervorzuheben wären noch die Lyrics, sie sind im Stil der älteren Songs geschrieben und das ist auch gut so. Eine Spur persönlicher vielleicht, aber ich man kann deutlich erkennen, dass diese von Katatonia stammen.
Zusätzlich angemerkt, die Aufnahmequalität ist wirklich top. Daran sollten sich andere Künstler ein Beispiel nehmen.
The Great Cold Distance ist nicht unbedingt das beste Album für Einsteiger, da empfehle ich eher den Vorgänger. Die Jungs haben abermals ein düsteres Meisterwerk erschaffen. Emotionale Songs die erstickende Atmosphäre aufbauen. Es taucht zu keinem Punkt ein Fünkchen Licht auf, hier ist man voll und ganz von Schwärze umringt.
Was soll ich noch denn noch sagen? Achja. Kaufen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Modern und ausgereift, 16. Mai 2006
mit diesen Worten trifft man das Album glaub ich ganz gut. Meiner Meinung nach ist es das perfekteste Album der Band, in songwriterischer sowie in produktionstechnischer Hinsicht. Mir persönlich fehlte bei den Vorgängern immer ein wenig der letzte Schliff in Punkto Gesang und Sound. Es stimmt zwar dass der Gesang monotoner ausfällt, trotzdem finde ich ihn diesmal perfekt vorgetragen sprich ohne Intonationsprobleme wie so oft zuvor. Positiv möcht ich auch erwähnen, dass die Songs fast alle einen Ohrwurmcharakter haben. Anspieltipps: Deliberation, Soils Song, My Twin, Increase, July, In the White
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