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On An Island
 
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On An Island

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Produktinformation

  • Audio CD (2. März 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: EMI Record (EMI)
  • ASIN: B000E5L89S
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Anhören10. Where We Start 6:46EUR 0,98


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Warten hat sich gelohnt. David Gilmour legt mit seinem dritten Soloalbum On An Island zugleich ein ebenbürtiges Pink-Floyd-Album vor, auf das wir nach The Division Bell aus dem Jahr 1994 sicher noch länger vergeblich hoffen.

Der Ex-Pink-Floyd-Gitarrist und -Sänger hat sich 22 Jahre für seinen dritten Streich Zeit gelassen, und dafür ein unverkrampftes, entspanntes, überwiegend ruhiges Werk eingespielt. Gilmours Ehefrau, die Autorin Polly Samson verfasste mit ihn die verträumten Texte. Viele Gastmusiker waren beteiligt, alte Weggefährten wie der Ur-Gitarrist der Pink Floyd, Rado ‚Bob‘ Klose, Keyboarder Richard Wright, David Crosby, Graham Nash, Georgie Fame und Ex-Roxy-Musik Phil Manzanera, der auch als Coproduzent fungierte. Und trotz der Orchesterpassagen dominieren Gilmours lyrisches Gitarrenspiel und Gesang, die allen zehn Songs den unverwechselbaren Pink-Floyd-Sound verleihen.

Absolute Höhepunkte sind die eher verhaltene, sparsam arrangierte Ballade „Smile“, die in Ruhe ihre Schönheit entfaltet und der hymnisch angelegte Titelsong. Zwischen meditativ aufgebauten Kompositionen wie „The Blue“ und „A Pocketful Of Stones“ hat er den erdigen Blues „This Heaven“ und den Rocker „Take A Breath“ gestreut. Die wohldosierte Ausgewogenheit ohne Bombast und künstlicher Aufgeregtheit ist hohe Kunst und tut gut. Ein rundes Album und rundum gelungen. -- Ingeborg Schober



Produktbeschreibungen

ON AN ISLAND

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Der alte Mann und das Meer, 12. März 2006
Was sind wunderbare kleine Platten? Wunderbare kleine Platten sind diese unverhofften Fundstücke, denen man sich ohne Erwartungen nähert, diese scheinbar mühelos hingeschriebenen Randnotizen zum musikalischen Konkurrenzkampf, diese introspektiven und bescheidenen Songsammlungen, die nicht in neue Welten entführen, sondern den Blick nur auf ein übersehenes Fleckchen am Wegesrand lenken und den Hörer mit einem Lächeln für sich gewinnen. Gilmours "On an Island" ist so eine wunderbare kleine Platte.

Wer energischen Rock oder gar ein aufwühlendes Meisterwerk von "Animals"-Format erwartet, muß enttäuscht werden, denn die dritte Solo-Scheibe des neulich 60 gewordenen Gitarristen ist unverschämt verträumt und in sich ruhend. Dabei hat die Musik durchaus einiges mit Pink Floyd gemein, denn – man mag es kaum glauben – sie erstreckt sich weit in die Vergangenheit und führt zurück zu den stillen Momenten von "Meddle", "Obscured by Clouds" und "More". Es ist die Musik eines Ausnahmekünstlers, der mit allem im reinen ist, auf eine lange Karriere zurückblickt, viel zu erinnern hat und von dem Recht, sich zu erinnern, ausgiebig Gebrauch macht.

Wenn im instrumentalen Opener "Castellorizon" die Feuerwerkskörper hochgehen und den mit Spannung erwarteten Gitarreneinsatz ankündigen, stellt sich die erste Gänsehaut ein und bleibt für's erste. Der Mann hat nichts verlernt, bearbeitet den Gitarrenhals noch immer genauso gefühlsecht wie vor 20 oder 30 Jahren. Das Intro geht nahtlos über in das Titelstück mit Crosby und Nash, das eine ähnliche Schönheit ausstrahlt wie "On the Turning Away" oder eben das Material der frühen 70er, und man kann aufatmen, denn auch Gilmours samtene Stimme ist die gleiche wie damals. Mit dem getragenen "The Blue" geht es ebenso ätherisch weiter, denn es gleicht einem Nickerchen in einem Ruderboot zwischen Himmel und Meer und gleitet ausgeruht durch ein inspiriertes Solo.

Die dramaturgische Kurve wird nun verlegen steiler, denn nie ist die Scheibe näher am Rock als beim folgenden "Take a Breath", dessen stampfender Rhythmus zwar immer noch zu den Leisetretern gehört, aber dennoch an "Dogs of War" oder ähnliche Stücke erinnert. Das atmosphärische Instrumental "Red Sky at Night" mit Gilmour persönlich am Saxophon wäre auf "Wish you were Here" oder auch "A Momentary Lapse of Reason" nicht fehl am Platz, "This Heaven" ist ein entspannter Bar-Blues, und das anfangs collagenartige Instrumental "Then I close my Eyes" mit seinem kreisenden Arrangement führt den Hörer hinunter zum Strand. Und damit wird nun das letzte Drittel eingeleitet:

Abgesehen von der gilmour-typischen Slide Guitar könnte "Smile" auch von Paul McCartney sein, sogar stimmlich, bevor die verwunschene Piano-Suite "A Pocketful of Stones" so tut, als würden sich Floyd, Mick Hucknall und Kate Bush eine alte Yes-Platte reinziehen. Der melancholische Ausklang "Where we Start" beschwört "Obscured by Clouds" dann sehr eindringlich. Es ist der Song, den Steven Wilson von Porcupine Tree seit Jahren immer wieder zu schreiben versucht, mal mit mehr, mal mit weniger großartigem Erfolg. Hör' genau hin, Steven: Das ist es, oder? Und das ist der Meister, das ist Gilmour himself. Auch der Text läßt aufhorchen und endet mit einem wissenden "so much behind us, still far to go", das noch lange in der Seele nachhallt. Ja, verstanden, David, genau verstanden.

Manch einer wird zwar unter den Songs den ganz großen Überflieger vermissen, die Mehrzahl der Texte banal finden und diesem vermeintlichen Abschiedswerk Selbstzitat, Plätschertum und Kontrastarmut vorwerfen. Wer aber "Burning Bridges", "Mudmen", "A Pillow of Winds" oder auch "Signs of Life" mag, wird auch auf Gilmours Dämmerinsel Freunde finden.

Anspieltips: "On an Island", "A Pocketful of Stones", "Where we Start"

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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 14. Juni 2006
Von Marc Colling "luxkling" (Dalheim Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Niemand kann eine Veröffentlichung von Pink Floyd oder eines seiner Mitglieder nach einmaligem Hören beurteilen. Doch leider ist dies mit Sicherheit bei vielen Rezensionen hier der Fall gewesen.
Als Floydfan der ersten Stunde (Atom Heart Mother war mein erstes Album, und zwar 1971!), habe ich die Karriere der Musiker sehr genau verfolgt. Roger Waters z. Bsp. war der wohl kreativste und fleissigste in den 80ern und 90ern, mit richtig guten Alben, aber leider auch richtig schlechten. Erst 2000 (Veröffentlichung der DVD "In the flesh") hat er sich künstlerisch wieder voll auf der Höhe gezeigt.
David Gilmour war dagegen nicht so kreativ, aber musikalisch auf seiner Gitarre einfach nicht zu schlagen. Sein Vorgänger Syd Barrett wurde ja lange zum Mythos deklariert und manch einer behauptet noch heute, die Karriere von Pink Floyd wäre mit Barrett noch erfolgreicher gewesen, aber das halte ich für Schwachsinn. Man höre sich nur das unsägliche "See Emily Play" aus der Frühphase mit Barrett an. Grauenvoll.
Doch nun zum Album. Sicherlich hat Gilmour nicht nur gute Songs auf dieser CD. Bereits der Opener kann nicht wirklich faszinieren. Ziemlich langweiliges Dahingeplätscher ohne irgendwelche zündende Idee. Doch bereits mit "On an island" kommt dann das Talent des Ausnahmegitarristen voll zum tragen. Seine Soli sind immer noch allererste Klasse. "The Blue" hängt dann leider wieder völlig durch, mit einem nicht endenwollenden Refrain.Doch ab dem 4. Stück geht es nur noch bergauf, und hier sei noch "Take a breath" erwähnt. Wunderbar. Alles in allem also eine (fast) runde Sache. Fazit: wer auf die Gitarrensoli von Pink Floyd abfuhr, sollte sich die CD kaufen. Wer allerdings denkt, David Gilmour müsse Hardrock spielen, der findet diese CD natürlich langweilig. Aber solche "Musikkenner" haben es eben nicht kapiert. Und in manchen Renzensionen ist das leider der Fall.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen David ruht in sich selbst - man hört's, 5. Juli 2007
Für einen echten Pink Floyd Fan (wie mich), war das Album zunächst wirklich ein wenig enttäuschend. Die Lieder plätschern so vor sich hin und den richtigen Knaller hört man da nicht raus.
David Gilmour scheint mit sich selbst und der Welt im reinen zu sein - Lieder wie This Heaven" oder Smile" sind dafür gute Bespiele. Den Gipfel der Belanglosigkeit erreicht das Ganze dann in Where we start", in dem er einen entspannten Spaziergang mit seiner Liebsten beschreibt. Natürlich mag das Ganze auch metaphorisch gemeint sein ...so much behind us. Still far to go..." Aber da ist man einfach von Pink Floyd und besonders von Roger Waters mehr Anspruch gewohnt. Da wo Waters einem in seinen Werken (s. Amused to Death) seinen ganzen Hass gegen die ach so böse Gesellschaft und die Germans und die Arabs ins Gesicht spuckt und das Ganze in fett aufgetragenem Pathos manchmal erstickt, erfreut sich Gilmour einfach an dem Lächeln seiner Frau und den strahlenden Augen seiner Kinder.
Was mir aber an der Scheibe richtig gut gefällt: Man hört es wirklich (nicht nur am Text ...This earthly heaven is enough for me...") heraus, dass Gilmour seinen Frieden mit sich und der Welt geschlossen hat und diese Stimmung ist absolut ansteckend. Wenn ich nach einem stressigen Tag auf dem Weg nach Hause bin, beruhigt und entspannt mich Gilmours Musik wirklich!
Also, wer Pink-Floyd-Maßstäbe ansetzt wird enttäuscht sein - wer mal ein wenig bei ruhiger Musik relaxen will, dem wird On An Island" gefallen.
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Es beginnt mit völlig sinnlosen Soundcollagen, deren einziger Zweck wohl der ist, an Pink Floyd zu erinnern... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. August 2007 von Pillen Paule

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