Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit
Rio Grande Blood setzen MINISTRY den bereits mit dem Vorgängeralbum
Houses Of The Molé eingeschlagenen Weg zurück zur Geradlinigkeit ihres Überalbums
Psalm 69 nicht nur konsequent fort, sondern gehen sogar noch einen Schritt weit darüber hinaus.
Rio Grande Blood ist zweifelsohne das härteste Album, das Ministry bis dato abgeliefert haben. Mit dem meist gnadenlos Vollgas gebenden Prong-Gitarristen Tommy Victor bewegen sich Ministry im Jahr 2006 in eine enorm Thrash-lastige Richtung. Das furiose Eröffnungsdoppel "Rio Grande Blood"/"Senor Peligro" etwa klingt wie industrialisierte Slayer auf Speed. Wild, ungezügelt und mit einer (auch produktionsbedingten) enormen Durchschlagskraft. Und auch bei den übrigen Songs - darunter ohrenzerfetzende Ohrwürmer wie "Fear (Is Big Business)", "Lies Lies Lies" oder die in einer anderen Version bereits von der Best-Of-Scheibe Rantology bekannte Anti-Bush-Hymne "The Great Satan" - wird das Gaspedal oft bis zum Anschlag durchgetreten. Die einzige echte Ausnahme hiervon markiert der letzte Song Khyber Pass, eine ruhige Chill-Out-Nummer mit orientalischem Flair. Entspannung die nach dem vorangegangenen Riffmassaker auch definitiv nötig ist!
Unterm Strich ganz klar das beste Ministry-Album seit Psalm 69. -- Andreas Stappert
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