Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hammeralbum, 21. Februar 2006
Al Jourgensen is back! Und er kommt mit einer Dampfwalze, die einen glatt überrollt. 13 Jahre (!) lang lag dieses geniale Projekt des Ministry-Sängers auf Eis, bis er es nun wieder ausgegraben und zum Leben erweckt hat. Aber was für eins. Ach ja, es ist übrigens, wie oft fälschlicherweise bezeichnet, kein Soloprojekt, sondern nur eins anfänglich ohne Paul Barker, aber mit einigen der bedeutensten Musikern auf die Beine gestellt, die Al unterstützen. Wer Ministry kennt, weiß, dass man hier viel Ironie, Witz und auch genialen Wahnsinn finden kann, der sich sowohl in den Texten, als auch oft in der Musik äußert. Als ich den Track "Prune Tang" (Anspieltip!) zum ersten Mal hörte, wusste ich a) das ist Al! b) Der Sound ist wie immer der Hammer! c) Ich muss dieses Album haben! Für alle Ministry Fans gilt: Reinhören und nix wie kaufen, die Platte ist geil.
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2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Macht Lust auf..., 30. März 2006
... das nächste amtliche Vorschlaghammer-Brett von MINISTRY, würde ich mal meinen. Hie und da wird ja die Auffassung vertreten, RC seien die heftigere Ausgabe von Al's Hauptband MINISTRY - wer die beiden Bands kennt und bspw. einen direkten Hörvergleich zw. dem Überwerk "Psalm 69" oder auch dem letzten So-was-von-voll-in-die-Fresse-Kick "Houses of the Mole" und diesem Silberling wagt, wird zu dem unweigerlichen Schluss kommen, dass solche Aussagen totaler Müll sind ! Während Al und seine Minister erbarmungslos die Keule (aber was für eine !) rausholen und dem geneigten & wehrlosen Hörer brachialst was über die Rübe bretzeln, kommen die Revoluzzer-Schwän?e, äh, Hühner, wollt' ich sagen, nicht direkt genug auf den Punkt, bzw. tanzen zu lange um den heißen Brei - haste Dich verhört, ist der Song auch schon vorbei. Soviel zur Poesie. Hört sich jetzt vielleicht schlechter an, als es letzten Endes ist, denn durchaus brauchbare Songs (wenn man sie denn so nennen mag/soll) hat auch dieses Teilchen zu liefern. Nur eben zu wenig - Track 10 hätten sich der gute Al und seine Gockel übrigens ruhig sparen können. Hoffentlich will ihn da mal der gute Brian May (jep, genau der von QUEEN nämlich) nicht wegen dreistesten Plagiats belangen, wenn er die Scheibe vielleicht zufällig mal bei einem seiner Kiddies aus dem Jugendzimmer hört (das Hr. May selbst so 'ne Mucke hört, glaub' ich dann doch eher weniger - an Freddie kommt übrigens keiner ran. Musste mal gesagt werden. Ich liebe QUEEN, kein Scherz). Was mich auf den Gastauftritt des ebenfalls hochgeschätzten Billy Gibbons (jep, der Rauschebart von ZZTop - altes Herz wird wieder jung, möchte man reimen) bringt - da hab' ich mir irgendwie mehr von erhofft, mehr so was peppiges irgendwie. Klingt aber leider nur wie ein typischer, mmh, wie halt so'n typischer Industrial-Saiten-Quäler, irgendwie (tja, man merkt, dass ich a' bisserl enttäuscht bin, gell ?) - aber immerhin gehören die Tracks 4 "Prune Tang" und 5 "Dead End Streets", auf denen er eben so unspektakulär & gar-nicht-ZZTop-like klingt, noch zu den Highlights des Albums. Naja, ist doch auch ganz nett. Aber, solange die rebellierende Hühnerfarm einen daran erinnert, wie brachial & rabiat die Jungs vom Landwirtschaftsministerium einem die Bude zerlegen können und der gute Ministerpräsi Al seine Federtierchen (oder waren das nicht doch die Schwän?e) lediglich als kleine "Erholung" nutzt, um im Hauptberuf dann wieder allen zu zeigen, wo der "Hammer" hängt, bzw. zuschlägt... naja, ist doch auch ganz nett. Sollte jetzt ein falscher Eindruck entstanden sein: Das ist definitiv nix für Hausfrauen; ja, die Mucke ist laut; ja, es ist ziemlicher Krach; ja, empfindliche Zeitgenossen könnten sich beim Hören dieser CD ernsthafte Gesundheitsschäden zufügen; ja, leise gehört klingt sowas einfach beeeeäähscheiden. Naja, ist doch auch ganz nett.
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4.0 von 5 Sternen
Industrial Rock, Post-Industrial... whatever!, 24. Juli 2009
Bei Cocked and Loaded merkt man sofort, daß es bei RC demokratisch zugeht und hier viele kreative Köpfe ihre Finger im Spiel hatten!
Allein die Zusammenarbeit mit Jello Biafra klingt wesentlich frischer als die meisten Sachen vor allem der letzteren Ministry Scheiben.
Wenn Alien J. sich jetzt vermehrt solchen Experimente widmet, hätte ich nix dagegen, zumal sich Ministry eh ziemlich totgelaufe hatten!
Industrial Rock, Post-Industrial ... whatever!
Für mich ist das Album eigentlich eher guter, alter Punk Rock!
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