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Three ... Extremes (Special Edition, 2 DVDs)
 
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Three ... Extremes (Special Edition, 2 DVDs)

DVD ~ Kang Hye-jeong
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Kang Hye-jeong, Bai Ling, Tony Leung Ka-fei
  • Regisseur(e): Fruit Chan, Park Chan-wook, Takashi Miike
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Special Edition, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Koreanisch (Dolby Digital 5.1), Kantonesisch (Dolby Digital 5.1), Japanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Rough Trade Distribution GmbH
  • Erscheinungstermin: 5. Januar 2006
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 121 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000CNF92O
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 36.252 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

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    Nr. 7 in  DVD & Blu-ray > Horror > Regisseure > Takashi Miike

Rezensionen

OFDb.de

Park Chan-Wook, Miike Takashi und Fruit Chan (in Zusammenarbeit mit Kameramann Christopher Doyle) in einem Film vereint - wem da nicht das Wasser in Munde zusammenläuft! Freunde des aktuellen asiatischen Kinos lecken sich da schon die Finger, und überraschenderweise verschlägt es dieses Dream-Team dann auf den Sektor des Horror-Films, auf dem bis auf Miike noch keiner einschlägige Erfahrungen gesammelt hatte.

Umso erstaunlicher ist es, wenn sich der japanische Viel-Filmer am weitesten von der Gerne-Vorgabe entfernt - Sein Auftaktsfilm "Box" ist eine ruhige, fast meditative Mystery-Story um Zwillingsschwestern und einen grausigen Unfall in ihrer Vergangenheit. Die Bilder sind von außergewöhnlicher Schönheit; in den ausgeprägten, kräftigen Farbkontrasten erinnern sie ein wenig an Kitano's "Dolls". Dazu fängt der sorgsam und stimmungsvoll eingesetzte Soundtrack die morbide, surreale Atmosphäre perfekt ein. Die schlichte, wenig überraschende und notdürftig verschachtelte Story kann mit der Ästhetik leider bei weitem nicht mithalten. Dafür setzt Miike mit gewohnt sicherer Hand ein Schlussbild, welches den Zuschauer mit reichlich Fragezeichen über dem Schädel in die zweite Runde schickt.

Hier schlägt Fruit Chan mit seinem Horror-Debüt "Dumplings" dem geneigten Betrachter erstmal kräftig in die Magengrube. Die Story fährt harte Geschütze auf: Eine alternde Fernsehschauspielerin lässt sich von einer Festlandchinesin ein spezielles Jugendelixir aus >gulp!< menschlichen Föten zusammenkochen. Chan köchelt einen nihilistischen Cocktail aus Schönheitswahn, Kannibalismus und Inzest zusammen, der einmal mehr Hongkongs fast paranoide Furcht vor dem großen Bruder China nach der Eingliederung wiederspiegelt. Dazu stützt Christopher Doyle, Wong Kar-Wais Hauskameramann, das grausige Geschehen mit verwesten, perfekt komponierten Bildern, die zielstrebig das Ekelempfinden des Zuschauers umspielen. Problematisch ist allerdings auch hier wieder die Storyline: "Dumplings" erschien in Hongkong parallel als eigenständiger Feature-Film. Dementsprechend wirkt die auf weniger als die Hälfte der Spielzeit geraffte Erzählung löchrig und in einigen Nebensträngen nur notdürftig angedeutet, wie beispielsweise in der Beziehung der Schauspielerin zu ihrem untreuen Mann (Tony Leung Kar-Fai, ein absoluter Ausnahmedarsteller Hongkongs, der mehr Auftritte verdienht hätte). Trotzdem funktioniert auch die geraffte Fassung noch außergewöhnlich gut.

Zum Abschluss schlägt jedoch Park Chan-Wook ("Oldboy") mit "Cut" dem Fass den Boden aus. Unglaublich, aber alles, was der Mann anfasst, wird zu Gold! Die an sich schon schräge Film-im-Film-Story um einen Regisseur, der samt Ehefrau von einem enttäuschten Nebendarsteller gekidnappt wird, ist da fast noch nebensächlich. Park zieht besonders auf visuellem Level sämtliche Register, lässt die Kamera zwischen extremen Weitwinkel-Totalen, die selbst ein Kubrick nicht besser hätte komponieren können, verwackelten Handkamera-Close-Ups und innovativen CGI-Fahrten mühelos hin und her springen. Der Schnitt visiert die Höhepunkte des Films unglaublich zielstrebig an, und zwischendurch sorgt ein genialer Regie-Kniff nach dem nächsten für Grauen und Erheiterung in perfekter Verbindung. "Cut" ist mit Abstand der schrägste und beste der drei Filme und lässt sogar auf optischem Niveau die genialen Vorarbeiter nochmal locker hinter sich. Bis auf den letzten, etwas überflüssigen Storytwist (das optimale Schlussstatement war doch eigentlich schon gefunden...) ein absolut perfektes Filmchen und allein schon die Anschaffung der DVD wert!

Am besten gleich noch "Dumplings" in der Feature-Fassung dazu anschauen, dann hat man eine einmalige, hochästhetische Sammlung von drei asiatischen Außnahmeregisseuren vor sich!

--- Michel Decomain (Red Kite)


Produktbeschreibungen

EMS Three... Extremes S.E. (2 DVDs), USK/FSK: 18+ VÃ-Datum: 06.01.06

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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Kain und Abel" auf japanisch - , 4. Oktober 2007
3 Filme auf einer DVD. Auf die beiden ersten - "Dumplings" und "Cut" - will ich hier nicht weiter eingehen - betrachten Sie sie als 2 (sehr gute!) Vorfilme! (aber ihretwegen hätte ich mir sicher nicht die Mühe gemacht, eine Rezension zu schreiben -) - der Film "Box" von Takashi Miike ist eigentlich der Inhalt der DVD.
Etwas zu kurz geraten für einen abendfüllenden Film, ist er dennoch einer von Takashi's besten Filmen! Lassen Sie den kahlen Baum im Schnee auf sich wirken ... selbst Andrei Tarkovskij hätte kaum einen intensiveren Ausdruck von Einsamkeit und Verlassenheit inszenieren können ...
"Kain und Abel" auf japanisch - und viel intensiver und authentischer als in der Bibel (sorry)! - Wie schon bei Autos und Kameras gewohnt: sie machen einfach alles nach, nur besser ... Hier stimmt jede Einstellung, hier fühlt man, was Grauen wirklich ist, was Reue wirklich ist, und auch daß ein paar entschuldigende Worte eben nicht reichen - - am Schluß ist, wie es sich bei "Asian Horror" so gehört, wieder alles offen. Alles nur ein Albtraum? Und wenn - ist vielleicht doch mehr dahinter?
Unbedingt sehenswert! (Jedenfalls "Box").
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Extrem beeindruckend und verwirrend, 25. Januar 2008
Zunächst sei erwähnt, dass "Three ... Extremes" keine Horrorfilme im eigentlichen Sinn sind. Obwohl die Altersfreigabe und die Trailer es vermuten lassen könnten. Es geht vielmehr um "Extrem"-Situationen, in denen sich die Charaktere in jedem der drei (Kurz-)Filme befinden:

"DUMPLINGS":
Die frühere Schauspielerin Lee Ching will etwas gegen ihr Alter tun, um so wieder für ihren Mann attraktiver zu erscheinen, der sich lieber mit jüngeren Frauen vergnügt. Deshalb besucht sie eine Frau namens Mei, deren Teigtaschen eine verjüngende Wirkung haben sollen. Doch ist die entscheidende Zutat der Teigtaschen menschliche Embryos...

"CUT":
Ein erfolgreicher Regisseur kommt nach einem Drehtag nach Hause und wird von einem ehemaligen Statisten, der in seinen Filmen mitspielte, niedergestreckt. Als er wieder zu sich kommt, findet sich der Regisseur an ein Gummiband gefesselt auf seinem Filmset wieder. Seine Frau, eine bekannte Pianistin, befindet sich ebenfalls dort, indem sie an ein Klavier gebunden ist. Der Täter will es einfach nicht wahr haben, dass der Regisseur reich UND freundlich ist. Also zwingt er ihn ein Mädchen, das sich ebenfalls am Set befindet, zu erwürgen. Je länger er wartet, desto weniger Finger bleiben seiner Frau...

"BOX":
Kyoko träumt jede Nacht, dass ein Mann sie in einen Plastiksack wickelt und dann in einer Kiste unter der Erde begräbt. Als dann noch der Geist ihrer Schwester auftaucht, kommen in Kyoko Erinnerungen an ihre Kindheit hoch. Sie und ihre Schwester traten in der Zirkusshow ihres Vaters auf. Nach der Vorstellung wurde aber nur Kyokos Schwester gelobt. Der Neid in Kyoko wurde immer größer, so dass sie ihre Schwester in einer Kiste verschloss, als diese gerade eine Nummer probte...

In "Dumplings" (36 min.) vom Hongkong Regisseur Fruit Chan besteht das "Extreme" in der Tatsache, dass eine Frau Embryos isst um wieder jung und sexy für ihren Mann zu sein. Der Zuschauer erfährt schon relativ früh, was die Geheimzutat der Teigtaschen ist, was natürlich die Spannung wegnimmt. Doch gerade weil man von Beginn an weiß, dass dort Embryos gegessen werden, ist man die ganze Zeit nur angeekelt von dem Film. Die Macher haben auf einen Spannungsaufbau verzichtet und konfrontieren den Zuschauer gleich mit der nackten Wahrheit. Dieser gesellschaftskritische Beitrag aus Hongkong zeigt, wie weit der Drang nach Schönheit mancher Frauen geht, nur um ihren Männern zu gefallen. Die Männer sind aber auch nicht viel besser, sondern tragen ihren Teil dazu bei, indem sie sich nach jüngeren Frauen umsehen. Wie es der Mann von Lee Ching tat.
In "Cut" (43 min.) vom südkoreanischen Meisterregisseur Park Chan-Wook gerät der Hauptdarsteller (gespielt von Lee Byung-Hun, bekannt aus "Bittersweet Life") in eine "Extrem"-Situation, in der er ein Kind töten muss, um seiner Frau (gespielt von Kang Hye-Jeong, bekannt aus "Oldboy") viel Leid zu ersparen. Das Interessanteste an diesem Film ist die These, die aufgestellt wird: "Alle reichen Menschen sind von Grund auf böse". Wenn jetzt, wie im Fall der Hauptperson, ein reicher Mensch gleichzeitig auch noch nett und freundlich ist, so hat er in den Augen des Entführers alles was man haben kann. Und das sei den armen Menschen gegenüber, wie er einer ist, unfair. Denn dann bleibt den Armen nichts mehr. Also muss der Hauptdarsteller etwas Schlechtes tun, damit die Weltsicht des Entführers wieder im Gleichgewicht ist. "Cut" überzeugt auch mit seinen Bildern, die zwar teilweise etwas unscharf sind, aber alleine die gefesselte Frau am Klavier und die computerunterstützten Kamerafahrten sind beeindruckend. Das Ende finde ich persönlich etwas zu übertrieben und auch unnötig verwirrend. Es wäre aber scheinbar wohl zu langweilig ein "normales" Ende mit Happy-End zu machen.
Der Beitrag vom japanischen Kultregisseur Takashi Miike "Box" (39 min.) gleitet hin wie ein melancholisches Lied. Obwohl "Box" von den drei Filmen schon am ehesten einem Horrorfilm gleicht. Mit wunderschönen Bildern (teilweise komplett ohne Ton) wird hier das Schicksal zweier Schwestern erzählt. Das "Extreme" hier ist (neben dem mentalen Zustand Kyokos), dass es für den Zuschauer extrem verwirrend ist. Was ist nun Alptraum und was Wirklichkeit? Der Film baut eine Spannung auf bis zum Wendepunkt, wo man als Zuschauer glaubt alles verstanden zu haben und dann kommt das Ende und man ist wie vor den Kopf gestoßen.

Für mich ist "Box" knapp vor "Cut" auf Platz 1 gelandet. "Dumplings" ist zwar interessant, aber verglichen mit den anderen beiden Filmen klarer dritter. Für Genre-Fans ist diese Doppel-DVD sicherlich den Kauf wert (auch ich habe es nicht bereut), aber alle anderen sollten es sich lieber zweimal überlegen. Die drei Filme erschließen sich dem Zuschauer evtl. nicht gleich beim ersten Schauen - und dass macht sie so interessant. Das jeweilige Making of ist seht interessant, wobei ich zu "Box" gerne mehr gesehen hätte (Gesamtdauer Making ofs: 53 min.). Wer auf experimentelle Filme steht und gerne etwas Neues ausprobieren möchte ist bei "Three ... Extremes" genau richtig!
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0 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Langweilig, 20. Oktober 2007
Von C. Krüger (Dessau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
"Three...Extremes" wo ich das erst mal diesen Filmtitel lass und sah das dort 3Filme drauf sind hab mir gedacht klingt ganz gut auch von der Handlung. Aber wo ich dann mir die Filme gesehen habe, war ich enttäuscht. Total Langweiliges geschehen so das man fast einschläft! Die Regisseure müsste man einsperren für die missratenden Kurzfilme. Kann davon nur abraten sich sowas zu kaufen...Normal würde ich -1 Stern für die DVD geben!
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