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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach wunderschön, 7. Januar 2006
Von Ein Kunde
Moi dix Mois haben in der deutschen Musikpresse ein Menge Lorbeeren geerntet und das nicht zu Unrecht. Mögen sie auch hierzulande noch als Newcomer gehandelt werden, so ist zumindest Mana, der schöpferische Geist hinter Moi dix Mois, in seiner Heimat Japan schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Seit nunmehr über 10 Jahren komponiert das Multitalent Musik von einer Anmut und Vielfalt wie man sie nur selten zu hören bekommt. Zarte, melancholische Melodien wechseln ab mit beinharten Metalriffs, klassische Barockeinflüsse mit düsterstem Gothic - und das nicht selten in ein und demselben Song. Dass Mana eine klassische Musikausbildung genossen hat und bereits seit seinem 3. Lebensjahr musiziert ist dabei nicht zu überhören: ganz klar, der Mann versteht sein Handwerk.Nocturnal Opera erzählt die Geschichte eines Liebespaares bei dem die Frau plötzlich stirbt. In seiner Trauer und Verzweiflung lässt der Mann nichts unversucht, um sie noch einmal sehen zu können... Den Hörer erwartet eine eigenwillige Mischung aus E-Gitarre, Spinett, galloppierender Kirchenorgel und schnellem, harten Schlagzeug, untermalt mit Violine, Piano und sogar - in "The Prophet" - Hörnern und einem chinesischen Gong. Über allem onduliert die tiefe Opernstimme von Sänger Juka, gelegentlich unterstützt von einem weiblichen Sopran oder der rauhen Metalröhre des zweiten Gitarristen K. Häufige Tempowechsel sorgen zusätzlich dafür, dass der Spannungsbogen nie abreisst. Das Ergebnis ist eine vielschichtige und energiegeladene Goth Metal-Oper, die das dunkle Herz höher schlagen lässt. Jeder einzelne Song weiss auf seine eigene, individuelle Weise zu begeistern, ist jedoch gleichzeitig unverzichtbarer Teil des Ganzen. Dabei sollte man sich durch die grösstenteils japanischen Texte nicht abschrecken lassen, denn die gefühlvollen Kompositionen bringen trotz Sprachbarriere ein Kaleidoskop von Emotionen herüber. Bislang war Nocturnal Opera, wie die meisten Moi dix Mois-Releases, nur als teurer Japan-Import erhältlich. Trisol beglückt uns nun mit einer europaweit gleichzeitig erscheinenden Luxusausgabe, die zusätzlich zum Album auch noch alle bisher erschienenen Singles enthält sowie zwei Video-Clips der Europa-Tour, die beweisen, dass Moi dix Mois auch eine mitreissende Live-Band sind - all das zu einem Preis, der sich sehen lassen kann. Wer also einmal in etwas Neues hineinschnuppern möchte sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen: allen, die etwas für Gothic, Metal, Neoklassik oder einfach nur gute Musik übrig haben, kann ich diese aussergewöhnliche Band nur wärmstens ans Herz legen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Manas zauberhafte Metal Operette *ggg* ..., 2. Dezember 2005
... oder wie Mana es ausdrücken würde: Eine Verbindung aus Rock und Klassik. Es beginnt mit einem wagnerisch pompös anmutenden Intro um dann gleich in das erste Stück der Scheibe zu münden. Nocturnal Romance. Ein Symphonic Metal Stück ala Nightwish. Danach kommt es wieder ganz anders: Zigeunergeigen begleitet von Metal Riffs: Monophobia. Ganz zart und rhythmisch kommt Vestige daher. Doch dabei bleibt es nicht: Vizard putzt einem sofort metalmäßig, leicht symphonisch die Ohren frei. Barockorgeln klingen mit. Der nächste Schock für jeden Freund von strikten Genregrenzen lässt auch nicht lange auf sich warten: Denn bei Mephisto Waltz kann man wiederum ganz entspannt im 3/4 Takt mitwiegen. Das vorletzte Stück Perish ist bis auf den Refrain sogar reinrassiger Gothic Rock ala Fields, Vendemmian oder ähnlichem. Tracklisting: >> CD1 >>>> 1. Invite To Immorality 2. Nocturnal Romance 3. Monophobia 4. Vestige 5. Vizard 6. Mephisto Waltz 7. Mad Ingrain 8. The Prophet 9. Perish 10. Shadow Temple-X 11. Silent Omen >> CD2 >>>> 1. Dialogue Symphonie 2. Dialogue Symphonie (Instrumental) 3. Forbidden 4. Forbidden (Instrumental) 5. Secret Longing (Se) 6. Pageant 7. Pageant (Instrumental) 8. Shadows Temple 9. Shadows Temple (Instrumental) 10. Night Breed 11. Night Breed (Instrumental) ... Perished [video Clip] ... Unmoved [video Clip] Wie man sieht kann man dieses Moi dix Mois Album nicht streng in ein Genre pressen. Grob gesagt, eine Metal Operette. Wer ein bisschen was mit Phantom der Oper, 3/4 Takt, dunkel angehauchtem Cabaret, wagnerischem Romantikpomp und teilweise ziemlich rhythmischem Metal anfangen kann, kann bei diesem Album auf jeden Fall nichts falsch machen. Juka hat eine relativ tiefe typische Operetten Stimme, nicht so sehr Kopfstimme, wie bei Klassik, aber auch nicht normaler Gesang und der Mann kann unglaublich singen. Das ist man von japanischen Bands nicht unbedingt gewohnt, aber diese Stimme haut einen wirklich vom Hocker. Der zweite Sänger und Gitarrist K hat ein reinrassiges Metalgegröhle drauf. Schön roh und hart. Die Musik ist sauber produziert und bleibt das ganze Album über spannend. Es gibt keine Lückenfüller!! Trotz dem atemberaubendem Wechsel zwischen brettharten und lieblichen Stücken, kommt das Album doch als gut durchdachtes passendes Gesamtwerk daher. Als Zugabe gibt es obendrein noch alle!! bisher veröffentlichten Singles auf der 2. CD zu bestaunen, sowie Perish und unmoved, zwei mehr gothisch angehauchte Stücke, als Video von der letzten Europatour. Alles in allem ein unverzichtbares Album für jeden Fan der schwarzen Musikszene.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Japan meets J. S. Bach, 14. Februar 2006
Moi dix Mois ist das Projekt vom japanischen Lebens- und Multikünstler Mana. Wer sich auf die nächtliche Oper einlässt, den erwartet ein atemberaubendes, theatralisches Klangerlebnis irgendwo zwischen Gothic Metal mit klassischen Elementen, die ein wenig an Johann Sebastian Bach erinnern (einer der Vorbilder Mana's), melancholischen Passagen und romantischer Sinneswelt. Sänger Juka verleiht dem ganzen zusätzlich eine sehr sinnliche und zärtliche Note. So schön kann Japanisch klingen! Geschwindigkeitsintensive Stücke wie "Vizard" oder "Dialogue Symphonie" wechseln sich mit ruhigen Piano- und Spinetteinlagen wie im perfekten Dreivierteltaktepos "Mephisto Waltz" ab. Ein sehr schön gestaltetes, aufklappbares Digipak mit Booklet und eindrucksvollen Bildern umrahmt die CD perfekt. Bei "Nocturnal Opera" merkt man, dass Mana mehr als ein Musiker ist, sondern fast schon ein Gesamtkunstwerk an sich.
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