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Mozart, Wolfgang Amadeus - Glyndebourne-Collection (NTSC, 6 DVDs)
 
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Mozart, Wolfgang Amadeus - Glyndebourne-Collection (NTSC, 6 DVDs)

DVD ~ London Philharmonic Orchestra
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Kurzbeschreibung

DVD 1: "Idomeneo" "Libretto" Giambattista Varseco "Interpreten" Idomeneo - Richard Lewis Idamante - Leo Goeke Electra - Josephine Barstow Ilia - Bozena Betley Arbace - Alexander Oliver Hohepriester des Neptun - John Fryatt Stimme des Neptum - Dennis Wicks "Musiker" The Glyndebourne Chorus London Philharmonic Orchestra Leitung: John Pritchard "Regie" Bühnen-Regie: John Cox "Aufnahme" 1974 - Glyndebourne Festival Opera "Idomeneo" Gesunden in italienischer Sprache - Nicht weniger als vier gefeierte Inszenierungen hat Mozarts frühes, lang unterschätztes Meisterwerk im Rahmen des Glyndebourne Festivals erlebt. John Pritchards "Idomeneo" aus dem Jahr 1974 in der Regie von John Cox markiert dabei eine besondere Sternstunde. Rober Butlin hat als Ausstatter für die kleine Bühne überaus phantasievolle Lösungen gefunden und einiges vom Theaterzauber der Opera seria eingefangen, deren spektakuläre Ingredienzien - Seestürme, Schiffbrüche, Meeresungeheuer - sich Librettist und Komponist so effektvoll zunutze machen. In der aufgezeichneten Fassung, die den ersten Akt nur in Ausschnitten des Dramas: der König und Vater, der aus Seenot errettet wird, nur um vor Seelennot tausend Tode zu sterben. Laufzeit: 125 Min. Produktionsjahr: 1974 Regie: Dave Heather DVD 2: "Cosi fan Tutte" "Libretto" Lorenzo da Ponte "Interpreten" Fjordiligi - Helena Doese Dorabella - Sylvia Lindenstrand Despina - Daniela Perries Guglielmo - Thomas Allen Ferrando - Anson Austin Don Alfonso - Frantz Petri "Musiker" The Glyndebourne Chorus London Philharmonic Orchestra Leitung: John Pritchard "Regie" Bühnen-Regie - Adrian Slack Video-Regie - Dave Heather "Aufnahme" 1975 - Glyndebourne Festival Opera "Cosi Fan Tutte" In der Rezeptionsgeschichte von Mozarts "Cosi" spielt das Festival von Glyndebourne eine ganz besondere Rolle: Der Mittschnitt der dortigen Eröffnungs-Inszenierung von 1934 unter der musikalischen Leitung von Fritz Busch war die erste auf Schallplatte erschienene "Cosi" überhaupt, auch das 50jährige Jubiläum des Festivals wurde selbstverständlich mit einer Neueinstudierung gefeiert. Die hier nun vorliegende Aufzeichnung fand 1975 im alten Festspielhaus statt: Diese DVD dokumentiert eine Sternstunde des Festivals in hochkarätiger Besetzung - und steht zugleich für das Debüt der neuen Midprice-Reihe "Phil" des Labels Arthaus Musik Laufzeit: 158 Min. Produktionjahr: 1975 Regie: Dave Heather DVD 3: "Die Zauberflöte" "Libretto" Emanuel Schikaneder "Interpreten" Pamina - Felicity Lott Tamino - Leo Goecke Papageno - Benjamin Luxon Papagena - Elisabeth Conquet Sarastro - Thomas Thomaschke Königin der Nacht - May Sandoz u.a. "Musiker" The Glyndebourne Chorus London Philharmonic Orchestra Leitung: Bernhard Haitink "Regie" Bühnen-Regie - John Cox Video-Regie - Dave Heather "Aufnahme" 1978 - Glyndebourne Festival Opera "Die Zauberflöte" Gesungen in deutscher Sprache. David Hockney erfindet "Die Zauberflöte" neu: Nach dem großen internationalen Erfolg eines gemeinsamen Strawinski-Projektes lud John Cox, der damalige Oberspielleiter des Glyndebourne-Festivals, den bekannten Pop-Art-Maler David Hockney zu einer weiteren Zusammenarbeit ein: Der leidenschaftliche Theaterfan Hockney schuf eine wunderbare Bühnenausstattung für Mozarts große Oper und konnte dabei ganz unterschiedliche Facetten seines eigenen Schaffens einbringen - das trotz einiger Meinungsverschiedenheiten überzeugende Resultat ist auf dieser DVD dokumentiert: Diese Aufführung von 1978 ist zweifellos ein Meilenstein in der Rezeptionsgeschichte der Oper. Laufzeit: 163 Min. Produktionjahr: 1978 Regie: Dave Heather DVD 4: "Don Giovanni" "Libretto" Lorenzo da Ponte "Interpreten" Don Goivanni - Benjamin Luxon Leporello - Stafford Dean Donna Anna - Horiana Branisteanu Donna Elvira - Rachel Yakar Donn Ottavio - Leo Goeke Zerlina - Elizabeth Gale Massetto - John Rawnsley Commendatore - Pierre Thau The Glyndebourne Chorus London Philharmonic Orchestra Leitung: Bernard Haitink "Bühnen-Regie" Peter Hall "Aufnahme" 1977 in der Glyndebourne Festival Opera "Don Giovanni" Gesungen in italienischer Sprache. Zehn Jahre lang, von 1978 bis 1988, hat der niederländische Dirigent Bernard Haitink als musikalischer Leiter die Geschicke des Glyndebourne Festivals mitbestimmt. Das London Philharmonic Orchestra, das damalige "Hausorchester" der Festspiele, war ihm aus langjährigerZusammenarbeit bereits bestens vertraut. Obwohl er zugleich auch Chef des Amsterdamer Concertgebouw Orchesters war, bedeutete die Tätigkeit in Glyndebourne für Haitink weit mehr als nur eine interessante "Nebenbeschäftigung" - in einem Interview bekannte er einmal: "Glyndebourne war eine der wichtigsten Stationen in einem Leben, vor allem wegen der dortigen Mozart-Pflege. Ich war immer fasziniert durch die menschliche Stimme, und kein Komponist hat die Oper so im Blut gehabt wie Mozart." Dieser "Don Giovanni" von 1977 macht die Faszination des Dirigenten spürbar. Laufzeit: 168 Min. Produktionjahr: 1977 Regie: Dave Heather DVD 5: "Le Nozze di Figaro" "Libretto" Lorenzo Da Ponte "Interpreten" Figaro: Knut Skram Susanna: Ileana Cotrubas Gräfin Almaviva: Kiri Te Kanawa Graf Almaviva: Benjamin Luxon Cherubino: Frederica von Stade Bartolo: Marius Rintzler Marcellina: Nucci Condo u.a. "Musiker" The Glyndebourne Chorus London Philharmonic Orchestra Leitung: John Pritchard "Regie" Bühnen-Regie: Peter Hall "Aufnahme" 1973 at the Glyndebourne Festival Opera "Le Nozze Di Figaro" Gesungen in italienischer Sprache. Es ist eine entspannte Atmosphäre heiterer Gelassenheit, die die 1973er Produktion von Mozarts "Hochzeit des Figaro" in der Inszenierung Peter Halls, des späteren künstlerischen Leiters des Festivals, auszeichnet. Man erlebt darin zwar junge und kommende Stars wie Kiri Te Kanawa, Ileana Cotrubas und Frederica von Stade, keineswegs aber ist die Aufführung ein Arienabend durchreisender Gäste geworden. Daß sich die - bis in die Nebenrollen hinein - hervorragende Sänger zu einer so konzentrierten, geschlossenen Ensembleleistung zusammenfügen, ist nicht zuletzt dem souveränen Dirigat John Prichards zu verdanken. Auch wenn es in den vergangenen drei Jahrzehnten neuer Erkenntnisse zur Aufführungspraxis gab - dieser musikalisch runde, stimmige "Figaro" bleibt ein Erlebnis. Laufzeit: 185 Min. Produktionjahr: 1973 Regie: Dave Heather DVD 6: "Die Entführung aus dem Serail" "Interpreten" Constanze - Valerie Masterson Belmonte - Ryland Davies Selim - Joachim Bissmeier Osmin - Willard White Blonde - Lillian Watson Pedrillo - James Hoback "Musiker" The London Philharmonic Orchestra The Glyndebourne Chorus Leitung: Gustav Kuhn "Bühnen-Regie" Peter Wood "Aufnahme" 1980, Glyndebourne "Die Entführung aus dem Serail" Für das Glyndebourne Festival, diese in den 1930er Jahren entstandene Institution des englischen Musiklebens, ist Mozart zweifellos so eine Art Hausgott. Die Beschäftigung mit seinem Opernschaffen erhielt dort immer wieder neue Impulse und zieht sich wie ein roter Faden durch die Festivalgeschichte. In der "Entführung" von 1980, die von Peter Wood ebenso amüsant wie einfühlsam inszeniert wurde, führt Gustav Kuhn seine durchweg hervorragenden Solisten zu einer Ensembleleistung von großer Geschlossenheit, die nicht zuletzt durch die genau und liebevoll gearbeiteten Dialoge besticht. Das Singspiel - dieser Zwitter aus Musik und Wort - wird hier aufs Überzeugendste zum Leben erweckt. Laufzeit: 140 Min. Produktionjahr: 1680 Regie: Dave Heather

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