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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wohlfühlpaket, 3. Dezember 2005
Normalerweise mache ich einen weiten Bogen um Rennspiele, Mario und Prinzessin Peach schlagen mich eher in die Flucht, als meine Person an einer Konsole zu binden. Wie ich aber zu diesem Bundle kam verdanke ich Nintendogs. Ich legte mir die rosa Konsole mit „Dachshund & Friends“ zu, meine Lebenspartnerin war dann doch sehr an diesem Spiel, wie auch an den Puzzle-Games interessiert. Eine gute Möglichkeit die silberne Konsole zu ordern, um das Online-Feature zu bewerten.Zum Spiel – Mariokart kenne ich nicht. Interessanterweise hatte ich alle Nintendo-Konsolen und dennoch rissen mich die Lobenshymnen rund um Marios Rundenjagd nicht hin. Das es dazu noch einen Haufen Kopien des Nintendo-Hits gab (Crash Bandicoot&Co), war für mich auch kein Grund – wie gesagt, Rennspiele sind nicht mein Leben. Und dennoch entschied ich mich aufgrund des attraktiven Preises für dieses Bundle. Das Spiel ist vielen bekannt – in Karts und verschiedenen Charaktern geht es auf die Piste, die Fahrzeuge unterscheiden sich im Fahrverhalten, man kann wählen das Modell was einem am besten liegt. So bietet Yoshi (mein Favorit) zwei Modelle – das normale Kart oder das rasende Ei! Die Kurse sind eine Zusammenstellung aus allen bisherigen Mariokart-Folgen, das bedeutet neben Nostagie (für Kenner) auch Umfang. Und den bietet Mariokart massiv. Man verfällt recht schnell den abgedrehten Strecken-Design, spätestens wenn man auf Sternejagd in einem Erbeerkuchen geht oder seine Runden durch einen gigantischen Flipper zieht – inklusive haushohen Kugeln, welche den Weg des Fahrer kreuzen ... und den Vortrieb stoppen können. Durch Aufsammeln von Items (welche zufällig gewählt werden), kann man Bananenschalen plazieren, Turbo einsetzen, Schildkrötenpanzer abschiessen usw. Leider verwenden auch die Gegner diese Items, besonders irritierend ist ein weißer Krake, welcher den Screen des DS mit Tinte besprüht. Die eingeschränkte Sicht fördert nicht gerade den Vortrieb und man versucht nicht auf den Seitenrand zu landen. Das ist auch zu empfehlen, sonst bremst dieser den Spieler stark aus. Man erkämpft sich Pokale und spielt weitere Strecken frei – satte 32 Stück sind es, damit scheint Mariokart-DS das umfangreichste Mariokart bis dato zu sein. Der Touchscreen wird nicht genutzt, was aber aufgrund der tadellosen Steuerung über die digitalen Tasten/Steuerkreuz nicht nötig ist. Der Touchscreen dient der Orientierung – welche Position hat man, wo sind die Gegner, nähert sich eine gefährliches Item, wer hat welches Item aktv. Ein kurzer Blick reicht, dann ist man wieder beschäftigt auf der Strecke zu bleiben. Dadurch wird der obere Screen von Informationen freigehalten und zeigt 100% des Treibens. Die Steuerung ist einwandfrei ... gewisse Bedenken hatte ich schon, aber nun ist klar das andere Hersteller keine Ausreden mehr haben. Damit nicht nur die Strecken Abwechslung bieten, hat man verschiedene Modi zur Verfügung. Bei den Missionen sammelt man Münzen fängt Fische, fährt rückwärts oder kickt Gegner von Plattformen. Das ist eine nette Abwechslung, wenn einem nicht der Sinn nach Rennereien steht. Auch gibt es den Battlemodus, bei dem man in Arenen um Sterne kämpft oder geht auf Ballonjagd. Hier wird das Microphon eingesetzt, man pustet Ballone auf, denn bei Verlust aller ist das Spiel verloren. In jedem Modus stehen KI-Gegner zur Verfügung, gut wenn man alleine spielt. Der Handheld – weil wir nun zwei DS haben, kann der Online-Modus getestet werden. Zoo Keeper macht miteinem simplen Modus viel Spaß, Meteos bietet wenig Rückmeldung, Nintendogs führt die Tiere der Spieler zusammen. Alles nett, lustig und spaßig. Aber mit Mariokart hat man wirklich den ultimativen Titel für Mehrspielerduelle ... und das Game macht tierisch Spaß. Eine Karte wird benötigt, das Demo-Spiel wird auf die andere Konsole hochgeladen. Der Demo-Spieler hat nicht die Wahl zwischen den Charakteren, aber das stört nicht. Die Strecken, die Items, die Aktionen – alles dabei. Klasse! Normalerweise hätte ich minimalistische Ausführungen erwartet, aber das ist nicht der Fall. Danke an Nintendo! Damit es nicht nur lokal zur Sache geht, kann man nun per WLAN weltweit sich mit Mariokart-Spieler messen.Die Kooperation mit T-Online macht es möglich. Mit meinem eigenen WLAN habe ich es noch nicht ausprobiert, wer keinen WLAN-Router hat, kann einen WLAN-USB-Stick von Nintendo kaufen und damit online antreten. Der eigentliche Service ist kostenfrei – das ist nun wirklich bemerkenswert. So – ich male mir nun noch in diesem Game ein eigenes Logo und heize mit Yoshi durch Schokosümpfe. Vielleicht sehen wir uns online!
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