Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
eine seltene RPG Perle!!!!, 4. Januar 2007
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Das schlimmste, was mich bei Anbeginn von Morrowind beinahe aus dem Sessel gezerrt hätte, war die Tatsache, daß man sich "am Steg" für eine Grafik-Pratze für den Helden entscheiden mußte.
Egal, Aussehen ist ja nicht alles. Also fix weiter und dem Charakter Tiefe einflößen. Und da schon die Qual der Wahl: wie will ich spielen, wer will ich sein, was liegt überhaupt vor mir??? Schon das macht Morrowind aus und verleiht ihm immernoch Symphatie: der Spieler wir in eine Welt geworfen, wo er nicht schnöde von Auftrag zu Auftrag eiert; niemand schickt dich raus und sagt: Lege draußen vor dem Dorf drei Wölfe um und dann komm wieder. Nein. Man steht anfangs wie ein begossener Pudel da und weiß nicht, wohin mit sich selbst. Und nachdem die "kleinen Quests" im Startort beendet sind, wagt man sich raus- und zwar ohne Zwischensequenz oder Ladebildschirm, weil die ganze Welt eine Einheit ist und man sich absolut frei bewegen kann.
Da kann man die Altersfalten des Spiels gerne übersehen: so eine Freiheit hat kein anderes Spiel zu bieten, man steht wirklich in einer fremden Welt und hat keinen Dunst wohin mit sich selbst. Und der Begriff WOHIN ist in diesem Falls seeeehr weitgefächert, da es eine riesige Welt zu erkunden gilt.
Es lauern überall Gefahren, es gibt Höhlen en masse zu erkunden, haufenweise Unholde zu erledigen, das Wetter ist wechselhaft, manchmal sieht man im Sandsturm kaum die Hand vor Augen. Und die Questgeber tragen kein Fragezeichen über dem Kopp und drängen regelrecht darauf, angesprochen zu werden.
Ich hab bei keinem anderen Rollenspiel soviel Tiefgang und Ungezwungenheit erlebt wie hier. Vor allem, weil nicht alles statisch bleibt, Dinge verändern sich, vor allem im weiteren Verlaufe des Spiels merkt man, daß sich irgendetwas tut in der Welt um einen herum.
Ich habe wochenlang daran gesessen, worauf sich mir auch folgende Erkenntnis offenbarte: Man steigt ratz-fatz auf, hat recht fix die maximalen Attributspunkte (und zwar überall) erreicht, und es scheint auch leider keine wirkliche Unterscheidung bei der Wahl des Charakters zu geben. Am Anfang ist man zb besser mit dem Bogen oder im Kampf oder mit Magie...am Ende (wann immer das auch eintreten mag) fällt das aber absolut flach, weil alle Fertigkeiten die Höchststufen erreicht haben und man sich schon aus Langeweile durch ganze Burgen oder Städte metzeln kann ohne ernste Blessuren zu fürchten...
Es ist dabei leider so ähnlich wie Gothic( was ist so realistisch und zugleich absolut sinnfrei wie Gimmicks des Holzsägens oder Bong-Rauchens): eine geraume Weile schlonzt man sich so durch und ist erfreut über jedes bessere Item und jeden weiteren besiegten Gegener- und plötzlich ist man der Obermob, sodaß selbst vermeindliche Endgegner einen Witz darstellen und man einen gottgleichen Status hat-.-
Dennoch ist Morrowind ein richtiges Brett von Spiel ohne jeglichen Leitfaden oder Regeln: mach, was du willst, genieße einen irren Freiraum und vergiß für etliche Stunden den Alltag!!!!
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
suchtpotential..., 28. März 2007
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
dieses spiel ist einfach der hammer! ich persönlich mag die abwechslungsreiche geschichte des hauptquests... dumm nur, dass es keine sprachausgabe gibt. die gespräche an sich sind nämlich allzu oft sehr komisch und gut durchdacht.
ein weiterer minuspunkt ist leider die grafik: man hat nicht viel freiheit bei der erschaffung seines helden, da man nur gesicht und frisur (von der rasse einmal abgesehen) wählen kann und es so oft zu "den-hab-ich-doch-schon-ma-irgendwo-gesehn" begegnungen kommt. die landschaft an sich ist sehr abwechslungsreich mit den verschiedenen landschaftsformen vvardenfells, nur die dungeons sind nach einer weile recht eintönig. (eine dwemer-ruine sieht aus wie die andere...)
das beste ist aber die unglaubliche entscheidungsfreiheit, die der spieler hat... wäre dennoch schön, wenn man sich z.B. ein haus einfach kaufen könnte, ohne a) einen unschuldigen npc zu meucheln oder b) sich erst durch eine haushierachie quälen muss.
ein weiterer minuspunkt sind nervige npc, die enge gänge verstopfen...
trotzdem: ich kann jedem "MORROWIND" einfach nur ans herz legen! selbst für einstieger zu empfehlen!
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
egal was kommt, es bleibt auf meiner Festplatte, 29. August 2006
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rollenspiel-Fans (und auch nicht-Rollenspiel-Fans) müssen jetzt spätestens bei der "Game of the Year Edition" von Morrowind zugreifen. Zu seiner Zeit wurde das Spiel mit auszeichnungen überschüttet und das auch zu recht. In der Special Edition sind außerdem die beiden Addons enthalten, die neben zusätzlichen Standorten auch Verbesserungen der wenigen Probleme an Morrowind enthalten.
Elder Scrolls 3: Morrowind besticht durch eine sehr gute Grafik, die auch 2006 noch beeindrucken kann, eine riesige Handlungsfreiheit, eine ebenso riesige Welt und mengenweise Spielzeit und Spielspaß. Allein mit der Main-Quest kommt man auf über 100 Stunden und um alle Aspekte des Spiels auszukosten, kann man locker das 1000 Stunden damit zubringen. Es kommt also nie Langeweile auf.
Die Story: In einem Mittelalterlichen Kaiserreich spielt man einen unter unbekannten Umständen freigelassenen Sträfling. Man wird auf die Rieseninsel Vvardenfell verschifft, ohne eine Ahnung von den vorherigen Ereignissen. Seinen Charakter sucht man sich dann aus 10 verschiedenen Rassen (vom Echsenmenschen bis zum Elfen) und 27 Fähigkeiten aus. Bei letzteren stehen immer ein paar kurz vor der Verbesserung; sehr motivierend.
Außer der Main-Quest kann man entweder zwischendurch, oder hauptsächlich auch andere Aufträge erledigen. Die erhält man, indem man Organisationen beitritt, und deren Arbeiten erledigt. Als Belohnung winkt dann Geld oder bessere Ausrüstung. Da man einer riesigen Anzahl von diesen Organisationen beitreten kann und bei jeder Filiale nach Arbeit fragen kann, hat man nach einiger Zeit, egal wo man sich in der riesigen Welt auch befindet, fast immer einen Auftrag, den man in der Nähe, oft einfach nebenbei, abschließen kann. Das ziellose herumwandern, das man oft bei anderen Rollenspielen erlebt, ist also erledigt
Aber auch beim Herumwandern durch die detailreiche und bildschöne Landschaft kommt selten Langeweile auf, denn es wimmelt von wilden Tieren, Banditen und Untoten, die immer für eine Prügelei zu haben sind.
Dank des "Tagebuchs" mit einem riesigen Stichwort-Index kommt auch nach unzähligen Missionen und Unterhaltungen auch keine Verwirrung vor, denn man kann alle Informationen, die man über ein bestimmtes Thema während des Spiels gesammelt hat einfach abrufen.
Kritik an der Morrowind-Steuerung halte ich außerdem einfach für unangebracht, denn welches Spiel kann man schon einhändig spielen? Zudem ist im Menu die Steuerung absolut frei konfigurierbar, also kann man die Tastenbelegung je nach eigenem Komfort ändern.
Ein paar KI-Macken sind wohl in jedem etwas älteren (und auch häufig) in neuen Spielen drin, Morrowind ist da bei bestem Willen keine Ausnahme, aber die werden von dem riesigen Ausmaß an Spielspaß und Spieltiefe einfach überschattet.
Für den Preis bekommt man hier ein Spiel, das die meisten Rollenspiele seines Jahrgangs locker in den Schatten stellt und gut mit der so oft angepriesenen Gothic-Reihe mithalten kann.
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