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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Meister der nordischen Melancholie sind zurück!, 14. November 2005
Lang ersehnt und nun ist es endlich da: das neue Album von a-ha.Bei mir geht das immer mit einer großen Unsicherheit einher: werden die Jungs mich auch diesmal wieder packen, wird mir die Musik, der Stil, die Produktion gefallen...? Nach Celice und dem Vorgeschmack auf einige neue Stücke während des großen Open-Air Konzertes in Oslo im August 2005 gabs schon die erste Entwarnung: Die Jungs können es noch - und noch viel besser - sie haben wieder so richtig Spass an der Musik. Das lässt sich anhand des vorliegenden Longplayers wunderbar nachvollziehen. Die Stückauswahl ist sehr ausgewogen auf die drei Komponisten verteilt. Überraschenderweise mausert sich Magne Furuholmen zum aboluten Gewinn was die Songschreiber-Qualitäten angeht. Und auch Morten Harket überrascht mit seinen beiden Kompositionen. Doch nun zu den Titeln im einzelnen: 1. Celice: Erste Single, von daher wohl den meisten bekannt. Nicht unbedingt das typische a-ha Stück. Uptempo Nummer mit dunklem Gesangskolorit von Morten - dazu der düstere Text über die Schmerzen der Liebe... 9 von 10 Punkten 2. Don't do me any favours: Hier kommen die drei direkt rockig und kantig daher. Stakkato-Beat und harter Text. Für a-ha sicher eine eher ungewöhnliche Nummer - aber vielleicht sollte man sich das "tyisch a-ha" nach dieser CD sowieso eher sparen... 8 von 10 Punkten 3. Cosy Prison: Schon live in Oslo ein absoluter Hammersong. Der Text verschafft eine Gänsehaut nach der anderen. Wunderbare Melodie noch dazu - die sich langsam zum Ende hin steigert. Und dann noch Sätze wie "but if you're careful all the time - then what's it worth..." Wahnsinn!!!! 10 von 10 4. Analogue: Die Topwahl für Single Nr. 2 - ein Ohrwurm schlechthin. Irgendwie typisch a-ha und doch neu und frisch. Aus der Feder von Paul eins der besten Stücke der CD - rockt live richtig ab! Grandios und daher 10 von 10 5. Birtright: Ha, da ist sie also doch - die typische a-ha Ballade mit viiiiel Schmelz in der Stimme von Morten und sooo schön traurig - Gänsehaut garantiert. 9 von 10 6. Holy Ground: Eigentlich wohl mal als Solo-Stück von Morten Harket geplant - nun aber trefflich auf der neuen a-ha CD und direkt im live Programm plaziert. Zum träumen und der passende Soundtrack für trübe Herbsttage. 10 von 10 7. Over the treetops: In meinen Augen ein eher gewöhnungbedürftiger Titel. Sehr folking angehaucht und eigentlich mehr in Richtung des Soloprojektes Savoy von Paul passender Titel. Kommt ein wenig wie ne Beatles-Nummer daher, Falsett Gesang von Morten...hmmm, 6 von 10 8. Halfway through the Tour: Versetzt einen direkt in die 60ies zurück - Kino im Kopf "mit a-ha auf Tour" - " everyone can be part of it..." Ich bin dabei ;o) 7 von 10 9. A fine blue line: Unfassbar - schon wieder so ein Hammer aus der Feder von Magne Furuholmen. Ballade, die mit der Zeit mehr und mehr an Qualität entwickelt. Einfach fallenlassen und genießen! 10 von 10 10. Keeper of the Flame: Hommage an die Musik der guten alten Vinyl Tage - soooo schöne Midtempo Nummer. 9 von 10 11. Make it soon: Absoluter Überraschungstrack der CD. Was beginnt wie eine Ballade endet in einem großen rockigem Kracher. Und das dann noch aus der Feder von Morten Harket - Surprise, Surprise! 8 von 10 12. White dwarf: Kling richtig planetar interstellar abgespaced. Textliche Interpretation von Morten herrlich einfühlsam. 7 von 10 13. The summers of our youth: Ausnahmetrack, der schon auf der Single Celice zu finden war. Magne singt den Lead, Morten setzt im Refrain mit ein. Wunderbar harmonisch und stimmungsvoll. Bitte noch viel mehr davon... 10 von 10 Insgesamt handelt es sich bei Analogue sicherlich nicht um ein Easy Listening-Album - wenn man sich auf die Titel und Klangsphären einlässt, entführen die drei Norweger den Zuhörer in wunderbare Welten. Fazit: Zeit nehmen, Couch, Tasse Tee und einfach einlassen auf die Melancholiemeister a-ha!
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