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Star Wars Episode 3: Die Rache der Sith [VHS]
 
 

Star Wars Episode 3: Die Rache der Sith [VHS]

Ewan McGregor , Natalie Portman , George Lucas    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (427 Kundenrezensionen)

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2 gebraucht ab EUR 25,99 1 Sammlerstück(e) ab EUR 39,95

Produktinformation

  • Darsteller: Ewan McGregor, Natalie Portman, Hayden Christensen
  • Regisseur(e): George Lucas
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 31. Oktober 2005
  • Spieldauer: 134 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (427 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000AYO3MC
  • Amazon.de-Verkaufsrang: Nr. 1.550 in VHS (Die Bestseller VHS)

Produktbeschreibungen

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Mit Episode III – Die Rache der Sith wird das letzte Kapitel der Star Wars-Saga aufgeschlagen. In der galaktischen Republik wüten die Klonkriege. Die Jedi-Ritter müssen als Hüter der Ordnung und Befehlshaber der Klontruppen schwere Verluste hinnehmen. Als es den Separatisten gelingt, Kanzler Palpatine zu entführen, droht die Galaxis endgültig im Chaos zu versinken. Die Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker, die sich in den Klonkriegen als ausgezeichnete Kämpfer hervor getan haben, werden mit seiner Rettung beauftragt. Doch ihr Gegner General Grievous, halb Außerirdischer, halb Roboter, ist mit seinen vier Lichtschwertern ein wahrhaft tödlicher Gegner.

Episode III ist der düsterste Star Wars-Film bislang. Kein Wunder, zeigt das Sternenepos doch, wie Anakin Skywalker seinen Weg zur dunklen Seite der Macht vollendet und zum gefürchteten Schreckenslord Darth Vader wird. Dabei geht er im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen, was auch seine Frau Padmé schmerzhaft zu spüren bekommt.

Die Jedi müssen erkennen, dass sie getäuscht worden sind und sehen ihrer drohenden Vernichtung entgegen. Natürlich geizt das Weltraumspektakel auch nicht mit sensationellen Effekten: Eine gigantische Raumschlacht erwartet die Zuschauer gleich zu Beginn des Films und auch der Kampf der Wookies, die - rekrutiert aus australischen Basketballspielern - ihren Heimatplaneten Kashyyyk verteidigen, ist atemberaubend. Dramatischer Höhepunkt des Films ist ohne Zweifel das Lichtschwertduell zwischen Anakin und Obi-Wan, das die beiden bis in die dunkelsten Abgründe der Hölle führt.

Star Wars-Schöpfer George Lucas schwelgt in düsteren Farben und verleiht der Tragik des Geschehens in brutaler Offenheit Ausdruck. Das hat dem Film, der nicht zu Unrecht Die Die Rache der Sith verheißt, auch die FSK-Freigabe ab 12 Jahren eingebracht. Erwarten Sie kein Happy-End, keine Rettung in letzter Sekunde. Eine neue Hoffnung gibt es erst in Episode IV. -- Birgit Schwenger

Movieman.de

Bis zur Hälfte des Files dachte ich: "Mein Gott, George". Vor allem das unpassende (draussen tobt gerade ein Krieg) Liebessäuselei stört sehr und gehört eigentlich entfernt. Annakin "Du bist so schön", Padmé "Das liegt an Deiner Liebe zu mir", Annakin: "Nein, das ist Deine Liebe zu mir" ...ooaaah!! Genauso fehl am Platz ist die Leichtigkeit, ja Unbekümmertheit von Annakin und Obi Wan, die Dutzende der gefürchteten Kampfmaschinen mit einem Handstrich erledigen. Dies erzeugt eine gewisse Aura der Unverwundbarkeit der Jedi und kollidiert später heftig mit der beinahe vollständigen und wehrlos erscheinenden Ausrottung der Jedi.

Ab der zweiten Hälfte dann, wenn aus Annakin Darth Vader wird, wird es außerordentlich spannend und Lucas konzentriert sich mit ungestümer Geschwindigkeit auf das Erreichen des bekannten und doch unbekannten Endes. Wenn dann Lord Vader in seinem Anzug steckt und ihm die Maske aufgesetzt wird, setzt eine endlos scheinende Pause ein, in der man unbewusst auch den Atem anhält. Und dann... dieses dämonische, unheilvolle und berühmte Atmen... die Transformation von Annakin zu Darth Vader, vom Guten zum Bösen, ist abgeschlossen.

Abschliessend bin ich der Meinung, dass die dritte Episode alle Fragen beantwortet, die man sich die letzten 28 Jahren Star Wars gestellt hat. Der Film ist rund, er ist schlüssig, aber in einigen Dingen zu verspielt, will zu sehr Allen gefallen. Die Tierflut ist zwar weitgehend eingedämmt und die CGIs sind auch wieder etwas besser gelungen (für diesen Anspruch), aber für den düstersten Teil der Saga, darf es auch ruhig flächendeckend bedrohlich sein. Auf jeden Fall ein sehr wertvoller Film, der für die SFX-Episode 1 und 2 entschädigen wird. Denn hier erzählt die Geschichte den Film und nicht Industrial Light and Magic. Fazit: Der beste aller 6 Teile, die Saga ist vollendet.

Moviemans Kommentar zur DVD: Sensationelles Bild und Ton mit geringem Tiefgangmanko und excellenten Extrapaket.

Bild: Das digitale Mastering entstammt einer digitalen Vorlage und bringt damit beste Voraussetzungen für einen optimalen Transfer mit. Diese Annahme wird auch würdig bestätigt durch ein bis in feinste Details (z.B. der Raumhafen bei 00.22.50) scharfes Bild, das selbst weit entfernte Details, wie Personen am Fenster im Hintergrund noch klar erkennbar abbildet. Gelegentlich, vor allem in farbintensiven Momenten, bei dem Kampf in der Nähe der Lava, weichen Gesichtskonturen schon etwas auf und die Haare verklumpen schon zu einer eineitlichen Masse. Insgesamt überhaupt kein Problem und nur leises Gemecker, wie ich halt so bin. Der Weltraum ist schon in der berühmten Einleitungssequenz so tief schwarz, wie die Nächte Kanadas und zeigt weit entfernte kleine Sterne, so dass man an Realaufnahmen denken würde, die aber so durch atmosphärische Störungen gar nicht filmbar wären. Grieseln oder Artefakte sind der Disc nur meßtechnisch nachzuweisen und auf der 5-Meter-Redaktionsleinwand ein wenig erkennbar, aber als harmlos einzustufen. Hier wurde das THX-Siegel zu Recht vergeben.

Sound: Über 2 Stunden hinweg martern die 8 Lautsprecher das Trommelfell mit einer Kaskade von Atmoeffekten im Raumschiffinnern, bis hin zu krachenden Einschlägen von Granaten. Die Detailvielfalt ist wirklich außerordentlich und die Erwartungshaltung an ein solches Spektakel wird erfüllt. Leider geht Lucas in diesem Teil dazu über, in besonders actionlastigen Szenen, die Musik lauter zu drehen und die Effekte in den Hintergrund treten zu lassen. Keine Panik! Es gibt jede Menge Effekte, aber der wirklich markerschütternde Bumms aus der Episode 1 (z.B. das Vorbeifliegen der Raumschiffe) bleibt hier deutlich gezähmt. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass die Fans das mögen. Schließlich investieren nicht wenige eben wegen solcher Filme in ausgefeilte Elektronik, um den maximalen Punch zu spüren. Hat John Williams George Lucas zur dunklen Seite der Akustik gezogen? Nun denn, es gibt eine Fülle Effekte, vor allem wenn die Laserschwerter gezückt wurden, aber dies ermüdet aufgrund seiner Häufigkeit ein wenig. Die englische EX-Tonspur klingt glaichauf mit der deutschen Tonspur und nutzt in einem guten Dutzend Szenen auch den EX-Kanal mit ein wenig Schwerterzischen. Thats it. Reicht ja auch.

Extras: Der Audiokommentar der Creme der Produktion ist außerordentlich attraktiv geraten und gottlob untertitelbar. Ansonsten wäre die Flut von Informationen für einen deutschen Durchschnitts-Zuschauer nicht zu bewältigen. Der Hammer ist allerdings die Doku "In einer Minute". Hier wird eine einzige Minute (in Wirklichkeit sind es 52 Sekunden), aus dem Kampf auf der von Lava umfluteten Brücke von A-Z aufbereitet. 78 Minuten lang werden wahrlich einzigartige Einblicke in die Welt einer Megaproduktion gewährt. 1 Minute, an der 910 Menschen Monate lang gearbeitet haben. Das sollte Schule machen, nein es ist bereits Schule. Wirklich sensationell. Die 15 Minuten "Der Auserwählte" befassen sich mit 30 Jahren Darth Vader und sind ein gelungenes Feature für die große dunkle Fangemeinde des schwarzen Lords. Die 6 Bonusszenen gibt es wahlweise mit einer Einleitung von George Lucas und dauern zusammen knapp 10 Minuten. Etwas konfus ist allerdings das Kapitelmenü, aus dem man schon mal nur mit viel Mühe wieder in das Hauptmenü gelangt. Auch fehlt den Kapiteln jeglicher Text. Auch beginnt der THX-Optimizer immer noch entgegen jeder bekannten Praxis mit der Kontrasteinstellung vor der Helligkeitseinstellung. Auch in den fernen USA sollte klar sein, das es nur umgekehrt wirklich gute Ergebnisse geben kann. --movieman.de


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Okay, aber mehr nicht., 2. November 2005
Von C. Moseke "moseke" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
SITH ist kein Klassiker und wird sicherlich auch keiner mehr. Aber er bietet recht solide Unterhaltung ohne Tiefgang, so wie man es vom modernen Popcorn-Kino erwartet.
Einige Kritikpunkte:

Wie schon bei CLONES ist die Synchronisation grausig. Das merkt man extremst nach Vaders Verwandlung, wenn man eine sanfte, väterliche Stimme hört, wo man eigentlich das Klang gewordene Böse erwartet. Unverständlich, warum man sich bei einem so einträglichen Film nicht mehr Mühe gegeben hat.

Glaubwürdigkeit: Anakins Bekehrung zum Bösen erfolgt auf so fadenscheinige Weise, dass es weh tut. Mit einem Handstreich verwandelt sich der sonst nicht unsympathische Bub in ein kinderschlachtendes Monster. Naja, liegt bestimmt an dem Übermaß an Medichlorianern...

Tricks mit Viechern: CGI kann zwar vieles, aber blöde Viecher gut aussehen lassen kann es dann doch nicht. Kenobis Ritt auf dem Echsenwesen wirkt absolut lachhaft. Wobei man sich eh fragt, warum der alte Haudegen sich nicht ein gescheites Fahrzeug aussucht, um General Grievous zu verfolgen. Vielleicht gab es da einen internen Wettbewerb um das dämlichste Fortbewegungsmittel.

Nun denn. Den Status der alten Trilogie wird die neue wohl nie erreichen. Die alten Filme wurden nämlich nicht nur wegen ihrer damals unglaublichen Tricktechnik geliebt, sondern auch und besonders wegen ihrer Helden, mit denen sich normale Menschen durchaus identifizieren konnten. Und davon kann in diesem überbordenden CGI-Gewitter wirklich nicht mehr die Rede sein.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Das tragische Ende, aus dem eine neue Hoffnung entwächst, 5. Juni 2005
Von Torsten Scheib "torstenscheib" (Ludwigshafen am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Außer der "Star Wars"-Saga vermag es wohl keinem anderen Film bzw. keiner anderen Filmserie gelingen, trotz eines bereits feststehenden und durchaus bekannten Endes noch immer Millionen treuer Fans ungeduldig in die Kinos zu locken.
Fast dreißig Jahre, nachdem er mit "Episode IV: Eine neue Hoffnung" eine neue Ära des Filmemachens einläutete, setzt George Lucas nun mit "Episode III" den wohl definitiven Schlußstrich unter sein faszinierendes Epos, dass bereits Generationen in seinen Bahn gezogen hat und weitere mit Sicherheit noch folgen werden.
Was in "Episode IV" bereits erwähnt und in "Episode II" andeutungsweise gezeigt wurde, wird nun endgültig offengelegt - nämlich die Klonkriege und die Transformation des wohl begabtesten Jedi-Schülers, Anakin Skywalker, hin zum gefürchteten Sith-Lord, Darth Vader.
Dabei wird das Ausmaß dieses furchtbaren galaktischen Krieges bereits in den ersten Minuten des Filmes überdeutlich, als unzähliche Zerstörer und Flugstaffeln den Himmel über Coruscant mit Sperrfeuern und Explosionen überziehen. Inmitten dieses Getümmels finden sich auch Obi-Wan Kenobi und sein Schüler, Anakin Skywalker wieder, deren Mission es ist, den entführten General Palpatine aus den Händen des sinistren Count Dooku zu befreien - unwissend, dass eine höhere Macht mit dunklen Plänen, die den Verlauf der gesamten Galaxis für immer verändern könnte, längst die Fäden in der Hand hält ...
Gestaltet sich das erste Drittel des Films noch relativ unterhaltsam bzw. unbekümmert, so wird "Episode III" nach den ersten vierzig Minuten von Augenblick zu Augenblick immer düsterer und unheilvoller, bis der dramatische Showdown zwischen Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker unausweichlich bevorsteht.
Wie schon in den beiden Vorgängern auch, hat Lucas wieder mal seine Trickschmiede "ILM" Überstunden machen lassen. Mit über 2200 computergenerierten Spezialeffekten besitzt "Episode III" jedenfalls mehr CGI als die beiden Vorgänger zusammen - doch die eigentliche Stärke ist weniger dort zu finden. Vielmehr ist es Lucas endlich, nach zwei eher durchwachsenen, stellenweise sogar sehr kalt wirkenden Vorgängerfilmen, gelungen, ein zufriedenstellendes Bindeglied zwischen den alten und neuen Filmen zu schaffen, ohne dabei die Fans vor den Kopf zu stoßen. Was allerdings überrascht, ist definitiv die düstere Atmosphäre, die man in dieser Form bislang weder in einem der anderen "Star Wars"-Filme zu sehen bekommen hat noch damit gerechnet hätte. Anakin Skywalkers Niedergang - und der der Jedi-Ritter - wird von Lucas nicht verharmlost oder in typisch beschönigender Hollywood-Manier gezeigt, wirkt aber genau wegen dieser Radikalität umso intensiver, und sorgt im Nachhinein sogar dafür, dass man die Episoden IV-VI mit gänzlich anderen Augen sehen wird.
Fazit: Ein würdiger Abschluss - und die Geburt einer neuen Hoffnung ...
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195 von 221 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Vollbracht!, 26. Mai 2005
Es ist sicher schwer für einen Zuschauer, den langen Atem einer Geschichte zu erkennen, geschweige denn zu würdigen, wenn, wie im Falle von „Episode I", der Anfang bereits auf den Höhepunkt einer Auseinandersetzung gesetzt ist (wir erinnern uns: die Blockade des Planeten Naboo durch die nebulöse Handelsföderation) und die sich darbietende Geschichte nach ganz anderen Regeln abzulaufen scheint als die gewohnte und liebgewonnene „alte" Trilogie.

Was bringen all die wutschnaubenden Vorwürfe in Richtung G. Lucas, er würde (aus Geldgeilheit??) eine neue Star-Wars-Trilogie aus dem Boden stampfen, die den Charme der alten Filme vermissen ließen?

Natürlich ist es kleinlich und kindisch, auf den Unterschieden herumzureiten, vor allem in der Form, wie es oft seit Premiere von „Episode I" geschieht. Es gibt berechtigte Kritikpunkte im Einzelnen (Dialoge, Dramaturgie), die aber die neue Trilogie mit all seinen Bestandteilen nicht in Frage zu stellen brauchen.

Wir sahen also in „Die dunkle Bedrohnung" das langsame Sterben einer mehrtausendjährigen Republik. Natürlich konnte keine Aufbruchstimmung gezeigt werden, wie wir sie aus den Episoden IV bis VI kennen. Es ist alles ein wenig ehrwürdiger und, nunja - behäbiger.

Und: wir sahen ein Kind in den Mittelpunkt der Handlung rücken. Die Erzählperspektive war dem angepasst, also für ein Publikum, das ausschließlich den ironischen Han Solo mit „Star Wars" verband, nur schwer zu verdauen.

Zwei Filme weiter können unvoreingenommene Betrachter feststellen, dass der Tonfall sich gehörig verändert hat. Die Ereignisse überschlugen sich förmlich (Intrigen im Senat, Klonkriege gegen mysteriöse Separatisten), und aus dem kleinen Jungen wurde ein von Zweifeln und Ängsten geplagter junger Mann, der seine offensichtlichen Schwächen mit Arroganz zu tarnen versucht. Und der seine unbestreitbare Talente nicht zu kanalisieren vermag.

Anakin ist ein Jedi, der zu kämpfen und ein Raumschiff zu fliegen versteht, der aber keinen Sinn für die Feinheiten der Politik aufbringen kann. Er wird so leicht zu einem Spielball für Kanzler Palpatine und - ja, auch! - für den Rat der Jedi. Dazwischen aufgerieben und niemandem mehr vertrauend, braucht es nur eines kleinen Anstoßes, ihn in die Arme Palpatines und damit der dunklen Seite der Macht zu treiben. Weniger, weil er ihm vertrauen würde - mehr, weil er meint, ihn zu brauchen (um seine Frau vor dem vermeintlich sicheren Tode erretten zu können) und aus diesem Grunde den Tod von Mace Windu maßgeblich verursacht.

Das Massaker unter den Kindern im Jedi-Tempel ist ein Auftrag, den er unter einem Panzer der Unnahbarkeit erledigt - im Glauben, dass er nun nicht mehr zurück kann und in dem Wissen, dass er alles verrät, wofür er bisher gelebt hatte. Diese Tragik kommt fast ohne Worte aus - wir sehen nur einmal kurz das stoische Gesicht des neu ernannten Sith-Lords unter der Kapuze, und wir sehen Tränen.

Dass Obi Wan ihn schließlich verstümmelt (aber lebend!) einfach auf dem Vulkan-Planeten Mustafar zurücklässt, obwohl Anakin einst sein Schüler und „wie ein Bruder" für ihn war - diese Szene enthält mehr Dramatik als der gesamte Lichtschwertkampf vorher.

Ich fand es übrigens weniger faszinierend als andere Rezensenten, dass Anakin als Darth Vader mit seiner charakteristischen Maske auferstand - keine Gänsehaut, kein innerer Beifallssturm. Eher ein Gefühl der Traurigkeit. Da ist ein hoffnungsvoller Mensch („es ist noch so viel Gutes in ihm" - Amidalas letzte Worte) zu einem Maschinenwesen geworden, nicht mehr seinem eigenen Willen gehorchend, gebrochen und fürchterlich einsam.

Es ist das Verdienst der neuen Trilogie, die gesamte Geschichte mit einer Vielschichtigkeit versehen zu haben, die der alten Serie allein abging. Das klare Gut-Böse-Schema wurde abgelöst durch einen Facettenreichtum, der den Reiz der dunklen Seite nicht mehr allein aus niederen Beweggründen herzuleiten vermag. So wurde aus einem naiven Märchen eine märchenhafte Parabel mit teils treffenden (und erschreckenden) Bezügen zur Gegenwart. Das kann man bedauern - man kann es aber auch als Gewinn betrachten. Und Letzteres tue ich hiermit!

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