Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Super Doku! Leider nur über amerikanische Fans., 13. Dezember 2005
Anders als vergleichbare Dokumentationen (z.B. TREKKIES) betreibt RINGERS nicht nur eine simple Selbstdarstellung, sondern dokumentiert ausführlich den Tolkien-Fan-Kult seit Erscheinen des ersten Bandes im Jahr 1954. In der englischen Sprachfassung übrigens äußerst unterhaltsam erzählt von Merry-Darsteller Dominic Monaghan. Selbst langjährigen Tolkien-Fans wird sich in dieser Doku noch die eine oder andere neue Information oder Kuriosität enthüllen, beispielsweise berichtet Forry Ackerman wie er mit Tolkien persönlich über die Filmrechte diskutierte. Sehr ansprechend und immer wieder mit Terry-Gilliam-artigen Animationen und den Kommentaren von Zeitzeugen unterlegt, wird der Hype um den Roman und Adaptionen in den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren ausführlich behandelt. Dabei wird auch auf Tolkiens kritische Sicht dieser Entwicklung erläutert. Neben vielen Prominenten Fans wie Regisseur Peter Jackson, David Carradine (KILL BILL) oder Terry Pratchett äußern sich auch viele Mitglieder der amerikanischen Community zum Thema. Die 98-minütige Dokumentation, die ursprünglich von den Machern der US-Fan-Website TheOneRing.net ausging, wuchs während ihrer Entstehung. Schien das Ganze am Anfang noch eine unprofessionelle Fan-Produktion zu werden, fand sich mit Tom DeSanto (X-Men 2) ein fähiger Produzent und mit Sony ein finanzstarker Verleih. Herausgekommen ist ein beachtliches Werk, dass einen einzigartigen Einblick in die amerikanische Fan-Kultur bietet. Ausgerechnet dies dürfte aber aus Sicht der deutschen Fans ein Manko sein, denn die deutschsprachige Community wird in keiner Silbe erwähnt, obwohl sogar auf der Bonner Ring*Con für diese Doku gedreht wurde. Einziges Trostpflaster: Die Bilder der deutschen Künstlerin Anke Eißmann sind oft und detailliert zu sehen. Größte Schwäche von RINGERS ist aber die obligatorische Selbstbeweihräucherung der Macher. TheOneRing.net-Redakteuer Cliff "Quickbeam" Broadway mag etwas zu oft im Bild zu sehen zu sein, ebenso wie die eigenen Website TheOneRing.net. Und dass es sich beim vorgestellten Neuseeland-Reiseunternehmen zufälligerweise ebenfalls um einen TheOneRing.net-Partner handelt wird nicht einmal im Nebensatz erwähnt. Aber das Ergebnis entschuldigt solche Ausrutscher. RINGERS – LORD OF THE FANS ist eine imposante Reise durch die Welt der Fans , die dem amerikanischen Hype rund um DER HERR DER RINGE ein Denkmal setzt. Im Gegensatz zu so mancher anderen Tolkien-Doku ist RINGERS es Wert in die DVD-Sammlung eines jeden Tolkien-Fans zu stehen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr gute Dokumentation des HDR Hypes, 7. Dezember 2005
Die Ringers Lord of the Fans Dokumentation gibt einen sehr genauen Einblick auf das Werk von Professor Tolkien und den damit verbundenen Fan Hype. Man erfährt detailliert wie das Buch tausende Fans vereint und erklärt anhand vieler neuer Interviews und Kommentare das gesamte entstandene Umfeld der Trilogie (Buch und Film). Die einzigen Kritikpunkte sind die Kürze der DVD (1 1/2 Stunden) und die Anfangs sehr komischen Hintergrundbilder (gemalte Figuren und Hippiestyle). Fazit: Für alle Herr der Ringe Fans uneingeschränkt informative Doku. Für nur grobe Informationen als Fans der Filme sind jedoch die Specials der Special Extendet Edition Spielfilmtrilogie mehr als ausreichend!!
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12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Enttäuschend, 18. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Ich bin maßlos enttäuscht von dieser DVD. Die ganze Doku kommt ziemlich stümperhaft herüber, als ob sie von Amateuren gemacht wurde. Es wurde natürlich schon etwas über die Entwicklung des Fankultes gezeigt, aber es war alles sehr amerikanisiert, als ob es nur in Übersee eine große Tolkien-Gemeinde geben würde. Außerdem war die ganze Doku zu hobbitlastig. Wer gehofft hat, etwas über Elben, Gondor oder Rohan zu sehen, oder deren Fans, wird enttäuscht sein. Es kommen in den Interviews hauptsächlich nur die 4 Hobbits zu Wort, außerdem Viggo M., Orlando B., Ian McKellen und Liv Tyler. Alle anderen Schauspieler wurden unter den Tisch gekehrt. Über Tolkien hätte ich gerne mehr erfahren, aber die Berichte wurden immer wieder unterbrochen, um irgendwelche ausgeflippte Fans aus Amerika zu zeigen. Sehr einseitig alles. Es gibt auch keine Filmauschnitte, geschweige denn den Soundtrack als Hintergrundmusik. Stattdessen unerträgliches Gedudel von irgendwelchen Bands, die angeblich von HdR beeinflusst sind.
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