Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach genial!, 1. Juni 2007
Hierzulande ist Rowan Atkinson in erster Linie durch seine spätere Serie "Mr. Bean" bekannt geworden. Zuschauer, die ihn bisher nur in dieser Rolle kannten, werden sich wundern, da er in "Blackadder" nicht nur spricht(!!!), sondern zum Teil auch Humor auf hohem Niveau vorweist!
Da der UK Import der Blackadder Staffeln ausschließlich Englische Sprache enthält (sowohl Ton als auch Untertitel), sind ausreichende Englischkenntnisse zwingend erforderlich! Für die erste Staffel sind darüberhinaus Kenntnisse der Werke Shakespears durchaus von Vorteil... wenn auch nicht zwingend erforderlich.
Vorteil gegenüber der deutschen Ausgabe ist, daß diese zwei Specials enthält, die in der deutschen Version nicht berücksichtigt wurden: "The Cavalier Years" & "Back and Forth". Wobei Letzteres sicherlich ein besonderer Höhepunkt der ganzen Serie ist und als solcher ein absolutes Muß darstellt. Im Gegensatz zur amerikanischen Version ist der UK Import auch auf deutschen DVD-Playern abspielbar und benötigt bei PCs auch keine Zusatzprogramme, die den Ländercode übersteuern.
Jede der vier Staffeln ist in sechs Folgen unterteilt und spielt zu einer anderen Zeit mit einem anderen Mitglied der Blackadder Familie als Hauptperson. Der jeweilige Blackadder wird natürlich von Rowan Atkinson gespielt und verfügt meist über einen ganz eigenen Charakter.
1. In der ersten Staffel spielt Rowan Atkinson den mißratenen schleimigen Sohn König Richard IV., dessen Herrschaft - so die Einleitung - aus der Geschichte getilgt wurde...
2. Die zweite Staffel spielt zur Zeit Königin Elizabeths I. Hier ist Lord Blackadder einer der Favoriten der Königin.
3. Die dritte Staffel spielt Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts zur Zeit der Französischen Revolution bzw. der Napoleonischen Kriege. Mr B (Mr Blackadder) ist hier der Buttler des völlig unterbelichteten Prinzregenten von England, der nachdem sein Vater Georg III. verrückt wurde, Großbritannien regiert. Spätestens nach der sechsten Folge dürfte klar sein, warum Georg III. den Verstand verlor...
4. Die vierte und letzte Staffel spielt in den Schützengräben des 1. Weltkrieges, wo Captain Blackadder alles daran setzt, möglichst schnell aus der Schußlinie der deutschen Maschinengewehre zu kommen. Leider ist ihm dabei die Mißgunst des Adjudanten seines Generals, als auch seine verblödeten Untergebenen keine wirkliche Hilfe.
Special 1: Blackadder´s Christmas Carol: Rowan Atkinsons Version der Weihnachtsgeschichte von Dickens. Hier mal ganz anders!
Special 2: Back and Forth: Rowan Atkinson alias Blackadder hat von seinem Buttler nach original Plänen von Leonardo Davinci eine Zeitmaschine bauen lassen. Mit Hilfe dieser Zeitmaschine will er im Rahmen einer Wette am Silvesterabend 1999/2000 seinen Freunden vorgaukeln in die Vergangenheit gereist zu sein und Gegenstände ihrer Wahl mitgebracht zu haben (und ihnen dabei ein kleines Vermögen abnehmen). Nur leider hat er nicht damit gerechnet, das sie tatsächlich funktioniert...
Special 3 & 4: The Cavalier Years & Baldrick´s Video Diary
Für alle Fans des englischen schwarzen Humors stellt diese Sammlung ein absolutes Muß da.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"I have a cunning plan", 25. August 2008
Diese Serie ist einer der Höhepunkt englischen Humors, deshalb möchte ich mir obwohl schon einige sehr gute Rezensionen vorhanden sind Zeit und Platz dafür nehmen.
Das Set beinhaltet die vier Staffeln der Serie mit jeweils sechs Folgen sowie drei Einzelfolgen, nämlich Blackadders Christmas Carol (frei nach Charles Dickens), The Cavalier Years (Kurzfilm um die Hinrichtung King Charles I. und um Oliver Cromwell) und Back & Forth (Zeitreisegeschichte). Laut imdb gibts nur einen weiteren Blackadder-Sketch, der hier nicht drauf ist, nämlich A Royal Birthday Celebrations, und der ist scheinbar nicht so populär. Das alles gibts im englischen Original (auf deutsch kann dieser Humor ohnedies nicht funktionieren), für die vier Staffeln auch mit englischen Untertiteln. Für die Kurzfilme gibts leider keine Untertitel, aber das bissl versteht man dann schon.
Grundsätzlich handelt die gesamte Saga von jeweils einem Mitglied der Familie Blackadder (gespielt von Rowan Atkinson), seinem (fast) ständigen Begleiter Baldrick (Tony Robinson)(But my lord, I have been in your family since 1532. - So has Syphilis. Now get out.) und diversen anderen Zeitgenossen, die - je nach gesellschaftlicher Stellung - von Blackadder entweder unterdrückt (Niedrigergestellte), gemobbt (Gleichgestellte) oder hinterhältig umgarnt (Höhergestellte) werden. Wow, das waren jetzt aber viele ().
Die erste Staffel unterscheidet sich stark von den anderen drei, weil in dieser Staffel Edmund Blackadder noch den dümmlichen Emporkömmling darstellt, während er in den anderen Staffeln wesentlich intelligenter als ziemlich alle anderen ist. Umso härter trifft ihn (in 2 bis 4) natürlich, dass die Idioten, um die er sich kümmern muss, sozial höher stehen als er. So versucht er eben, so viel Profit wie möglich aus seinen Kontakten und Möglichkeiten herauszuholen, und das fast nie auf ehrenhafte Weise.
Dass er in der ersten Staffel noch nicht mit dem skalpellscharfen Witz agiert, der den Zuschauer in späteren Folgen manchmal spontan applaudieren lässt, nimmt ihr einiges an Reiz, was aber durch den kompletten Rest der Serie mehr als aufgewogen wird. Zeitlich angesiedelt ist sie nach dem Tod von King Richard III. (1485), wobei hier der Nachfolger des Königs sein Neffe, Richard IV. wird, der wiederum Vater von Edmund Blackadder ist.
In der zweiten Staffel ist Blackadder ein enger Vertrauter der Queen Elizabeth I., die hier als kindische-grausame Herrscherin dargestellt wird. Und hier gibt es bereits jede Menge höllischen Spaß mit seinen cunning plans. In einer tollen Rolle als konkurrierenden Berater der Queen sieht man hier Stephen Fry. (Jeeves & Wooster, Peters friends)
In der dritten Staffel ist Blackadder der Diener eines unglaublich dämlichen englischen Kronprinzen im 18. Jhdt., zum Brüllen komisch gespielt von Hugh Laurie (Dr. House).
Prince George: Someone said I had the wit and intellect of a donkey.
Blackadder: Oh, an absurd suggestion sir, unless it was a particularly stupid donkey.
In dieser Staffel hat er alle Hände voll damit zu tun, den vom Volk gehassten Prinzregenten vor größten Dummheiten und überhaupt *am Leben* zu erhalten.
Die vierte Staffel ist mein persönlicher Favorit, und zwar nicht nur, was Blackadder betrifft, sondern englische Comedy überhaupt. Sie spielt 1917, im ersten Weltkrieg, und Blackadder ist nun ein Hauptmann, der seine Zeit mit Private Baldrick und Leutnant George (wieder Hugh Laurie) im Schützengraben absitzt. Sein Hauptanliegen ist es, sich vor den irrsinnigen Befehlen seiner Vorgesetzten General Melchett (brillant: Stephen Fry) und allen Kampfhandlungen zu drücken. Mit funkensprühender Eloquenz prallt seine zynische Kriegsmüdigkeit auf die unverständliche Kriegsbegeisterung fast aller anderen, wobei er zwar Opportunist, aber wenigstens nicht verlogen ist.
UND: Ich habe Platoon, Full Metal Jacket, Das dreckige Dutzend, Wege zum Ruhm, Apocalypse now, und wie sie alle heißen, gesehen, aber niemals hat mich die sinnlose Brutalität/brutale Sinnlosigkeit des Krieges tiefer ins Mark getroffen als in der letzten Szene der letzten Folge dieser letzten Staffel. Erschütternd.
Die drei alleine stehenden Kurzfilm sind dann das Tüpfelchen auf dem i, aber mehr Platz möchte ich nicht mehr verschwenden; ist eh schon so viel. Aber bitte, bitte, wer englischen Humor mag: Besser als hier wirds nicht mehr. Die Box ist jeden Preis wert.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
A very cunning dynasty..., 14. Februar 2006
The authors Richard Curtis and Ben Elton are well known to BBC audiences for their comedic masterwork, having been severally and individually part of the Vicar of Dibley, Mr. Bean, The Young Ones, The Man from Auntie. Rowan Atkinson, the lead actor in this series, also collaborated as writer and actor in other features such as Mr. Bean and the Thin Blue Line. John Lloyd was the producer who helped bring this series to life. The Blackadder series, begun in the 1980s, was a comedic masterpiece set forth by Rowan Atkinson and his comrades. From start to finish, the first series was a masterstroke of wit, irony and comedic styling that fits both the contemporary and medieval situations perfectly. The combination of slapstick and intellectual humour blended well, and the literary types will not miss the occasional credit of William Shakespeare as a collaborating writer on some episodes -- this might well be the kind of comedy Shakespeare would have produced today. The first series was set in the pre-Tudor royal family, projecting that Richard III won at Bosworth Field, and Richard IV succeeded him, until after many adventures, the entire royal family was done in, and Henry Tudor reworte history thereafter. The first series starred Brian Blessed and Elspet Gray as the King and Queen, and Robert East as their eldest son, the Prince of Wales. Rowan Atkinson played the second son, who with companions Percy and Baldrick (Tim McInnerny and Tony Robinson) create most of the comic scenes. BlackAdder variously becomes the Archbishop of Canterbury, the betrothed of the Spanish Infanta, a witch on trial, and finally, however briefly, King of England. There were six episodes of this series (as would be true for each of succeeding regular series years) - they included many attempts by Blackadder to take power, including the crown itself - something that would repeat in various manner over the subsequent years save the last. Both Tim McInnerny and Tony Robinson will recur as characters in later years; Baldrick is the only consistent major character besides Blackadder - in the first year, however, he is rather more clever than his future generations; indeed, in this first series, Baldrick is probably the most intelligent of the lot (a scary thing indeed!) The second series sees Percy and Baldrick following a descendent of Blackadder in Elizabethan times; as befits the period, the characters are more vibrant and saucy, particularly Blackadder, who still seeks his fortune as one of the Queen's suitors. Here he variously becomes the royal executioner, a sea-faring discoverer, a bankrupt noble, and finally a traitor to the crown, albeit not without a sense of humour. Miranda Richardson puts in a spectacular performance as Queen Elizabeth, with Stephen Fry and Patsy Byrne in attendance. Stephen Fry will recur throughout the series. In the third series, Blackadder is still close to the crown, as the butler of the Prince Regent, a despised position to a despised person. Baldrick is still around, and the Prince is played by Hugh Laurie, who will recur in the final series. Done almost as a period comedy, the very titles and situations pay hommage to the day of the Scarlet Pimpernel, Dr. Johnson's dictionary, and the conflict with France. Through an interesting set of circumstances, butler and prince trade places, and the Blackadder finally obtains his intended goal, albeit in the name of someone else. In the fourth and final series, Blackadder has fallen from a great height, and is an officer in the trenches of World War I. Baldrick is still there, and Percy and the Prince have transformed into fellow field officers, with Stephen Fry playing a bellicose general here as he did Wellington in the third series. The main device of this series is the effort by Blackadder to escape the trenches, by variously becoming an artist, a theatre producer, a chef, but to no avail finally, producing a sombre end to the dynasty. The DVD includes all four series, as well as the Christmas special, in which a kind-hearted Blackadder is set in Victorian times, an antithesis of Scrooge, who is shown the future, and decides to make radical if untimely changes in his life in response to this version of the ghost of Christmas future. There are also various pieces of trivia, guides, and a Richard Curtis interview included among the discs. Rowan Atkinson and company are wonderful in their portrayals, perfect comedic timing and situational humour with just the right amount intelligent wit. A treat for all Anglophiles.
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