Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
You couldn't have done it much better!, 28. September 2006
Schon das erste Album von Franz Ferdinand war einfach gut, und im Gegensatz zu anderen Bands mit fulminanten Debuts legen Franz Ferdinand mit "You Could Have It So Much Better" noch ein Brikett drauf. "You Could Have It So Much Better" ist Brit-Pop vom Allerfeinsten, musikalisch ausgebufft, abwechslungsreich, aber ohne selbstverliebtes Getue. Jeder Song hat seinen eigenen Charakter, hat seine Linie. Die Jungs zeigen, was sie können, greifen Wave und Punk genauso auf wie Balladenanklänge, Rockabilly und Gitarrenrock, und das Ergebnis ist unwiderstehlich.
Franz Ferdinand haben aber nicht nur unzählbar viele Ideen, sondern auch diesen Instinkt, wie Musik klingen muss. Den hat man, oder man hat ihn nicht. Die 13 Songs auf dieser CD machen schon beim ersten Hören klar, welchem Lager Franz Ferdinand zuzurechnen sind.
"You Could Have It So Much Better" hat mehr zu bieten als "nur" Musik mit viel Drive und dem ein oder anderen hinterhältigen Songtext (sind alle im Booklet abgedruckt) -- man kann diese CD immer wieder hören, weil unglaublich viele Ideen drinstecken, und bei alledem klingt das Ganze wie aus einem Guss, locker und unangestrengt. Melodischer Rock mit Ecken und Kanten bildet die solide Grundlage für all das, was hier abgeht: Rhythmuswechsel, wo man sie nicht erwartet und dementsprechend "aufwacht" zum Beispiel (etwa in "Well That Was Easy" oder "I'm Your Villain"), oder Melodien mit viel Drive (z.B. "Walk Away"). Toll ist auch "Eleanor Put Your Boots On" mit seinen deutlichen Beatles-Anleihen (Der Name "Eleanor" dürfte nicht zufällig gewählt sein...), und der Song wirkt nicht wie ein müder Abklatsch, sondern lässt einen ahnen, wie die Beatles anno 2005 geklungen hätten. -- Oder gleich die ersten Takte von "I'm Your Villain", dieses herrliche Zusammenspiel eines genial einfachen Gitarrenriffs mit dem Schlagzeuger. Oder, nach dem kompromisslos spröden Titelsong, das melodische, ironisch sanfte "Let's Fade Together" mit diesem wunderbaren Piano. Oder das rundum perfekte "What You Meant" -- aber "rundum perfekt" kann man hier eigentlich alles nennen.
Durchhänger gibt's hier absolut keinen, ein Song ist besser als der andere, und egal ob eher verschärfter Gitarrenrock oder eher sanfte Balladen -- das Album hat eine klare Linie und groovt und groovt...
-- You couldn't have done it much better, Franz Ferdinand!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das IST es,keine Frage, 1. Oktober 2005
Eigentlich lass ich mir bei der Bewertung neuer Alben immer ein wenig Zeit:Probehören,sacken lassen und dann mit etwas Abstand wieder geniessen...,aber hey,wenn etwas so abgeht wie die neue Scheibe der vier Briten,dann muss man seine Riten über Bord werfen und das tun,was diese Platte fordert:einfach abgehen und sich schwärmerisch treiben lassen auf der Welle tanzbarer Rythmen und eleganter Texte. Schon der Einstieg ist einfach nur großartig:kantige Gitarren, gewitzte Rythmuswechsel und ein fast schon aufrührerischer Text. Und auch im folgenden halten sie das Niveau beinahe spielerisch wie im grandiosen "Walk away", dem ungewöhnlichem "Evil and a heathen" oder dem balladesken "Eleanor put your boots on" Abwechslung wird also ebenso groß geschrieben wie Unterhaltung; und davon bietet "You could have it so much better" wirklich mehr als genug. Also Jungs und Mädels, ab in den CD-Laden eures Vertrauens und holt euch das Ding, aber vergesst die Tanzschuhe nicht, ihr werdet sie brauchen.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich mal ein treffender Albumtitel, 11. Oktober 2005
Bereits 2004 wußten alle... mit Franz Ferdinand macht Rockmusik einfach mehr Spaß und jetzt treten sie den Beweis an, dass sie keine gehypten Eintagsfliegen sind, sondern das sie zu ihrer Meinung stehen: Man könnte es so viel besser haben mit Franz Ferdinand! Das schottische Quartett liefert einen hervorragenden Nachfolger zu ihrem selbstbetitelten Debüt ab. Dabei klingen Franz Ferdinand zwar gewohnt nach Franz Ferdinand, sind aber etwas vielseitiger geworden. Dieses Album strotzt nur so vor potentiellen Stampfern mit harten Riffs, groovenden Disco-Beats und coolen Melodien. Wer bei "The Fallen", "Evil and a Heathen" oder "This Boy" ruhig sitzen bleiben kann, sollte mal zum Ohrenarzt gehen und sich die durchchecken lassen. Neu im Programm... ruhigere Titel, wie das sehr an die Beatles erinnernde "Eleanor put your Boots on" oder das melancholische "Fade together". Man darf es kaum glauben, aber selbst das Balladen-Fach scheinen Franz Ferdinand nun problemlos übernehmen zu wollen. "You could have it so much better" macht alles richtig. Die Jungs klingen nicht mehr so düster und kühl, wie beim ersten Werk, sondern etwas wärmer, harmonischer ohne aber etwas von ihrem Charme einzubüßen. Nachdem das Erstlingswerk bereits weltweit für Furore sorgte, kann man sich jetzt nur wünschen, das Franz Ferdinand die ganze Welt erobern und das jeder zu ihren flotten, stylischen Tanzbeats tanzt! Bei dem Album kann man's leider nicht anders sagen: Es rockt!
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