Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Kurzweilige Lebensweisheiten, 2. Oktober 2006
Gustav (Gustav-Peter Wöhler), überzeugter Buddhist, will für einige Zeit in ein japanisches Kloster gehen, um dort zu sich selbst zu finden. Sein Bruder Uwe (Uwe Ochsenknecht) möchte ihn, nach Japan begleiten, da seine Frau sich von ihm getrennt hat und er sich nach Ablenkung sehnt. Die beiden Brüder finden sich zunächst in dem fremden Land nicht zurecht und müssen sich durch die Metropole Tokios durchschlagen, um ihren Grundbedürfnissen nachzukommen.
Regisseurin Doris Dörie ("Männer", "Der Fischer und seine Frau") hat diesen Film mit einer sehr kleinen Crew und komplett auf Video gedreht. Wohl aus Gründen der Mobilität. Denn es sind ihr viele beeindruckende Aufnahmen des japanischen Alltags gelungen. Sie inszenierte die Story als Selbstfindungsfilm, in dem ihre beiden Protagonisten zu Beginn der Handlung von einer Tolpatschigkeit zu nächsten tappen. Erst mit der Zeit können sich die beiden mit der für sie fremden Kultur arrangieren.
Die Regisseurin nutzte ihre eigenen Erfahrungen in Japan, um die Szenen in dem buddhistischen Kloster zu realisieren.
Ihr sind in dieser unterhaltsamen Komödie einige interessante Einblicke in die japanische Kultur gelungen. Am Anfang fängt die Story noch etwas klischeehaft an, steigert sich aber im Verlauf des Films. Es ist vor allem Uwe Ochsenknecht zu verdanken, dass der Film nie langweilig wird, da der innere Wandel seiner Figur von ihm sehr glaubhaft dargestellt wird.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gelungene alternative Komoedie, 1. November 2005
Dieser Film von Doris Doerrie ist ein Film von der Sorte, wie sie nur in kleinen Zimmerkinos laufen, die nur unter der Hand bekannt werden. Dabei handelt es sich bei diesem Film wirklich um eine ganz liebenswerte Komoedie, die sich nicht verstecken muss! Der Film ist mit einer Handkamera gedreht, ausserdem gibt es im ganzen Film keine Filmmusik, dafuer aber laengere Betrachtungen, Eindruecke,... ohne dabei aber langweilig oder zu schwermuetig zu werden, ganz im Gegenteil. Worum geht es? Es geht um zwei frustrierte deutsche Maenner im mittleren Alter (Ochsenknecht und Woehler, die ganz ausgezeichnet spielen, mit viel Humor, aber auch mancher emotionaler Tiefe!), die, von ihren Frauen verlassen, einem Hinweis eines Werbeprospektes folgen, der ihnen Verspricht, in einem Kloster bei Tokyo sei "Erleuchtung garantiert". Also machen sich die beiden auf den Weg in die Fremde, in der sie allerlei Ungewoehnliches entdecken werden und in die sie sich nur sehr langsam einleben. Dieses Einleben ist dann sehr humorvoll geschildert, wird aber Richtung Ende des Filmes durchaus auch immer ernster, insofern, als die beiden in der Fremde tatsaechlich ein neues zu Hause und inneren Frieden finden. Ein ganz liebenswertes Persoenlichkeitsportrait, witzig in vielen Kleinigkeiten, wie zum Beispiel in der herrlichen Kehrszene im Klosterhof...., dann aber auch wirklich tiefsinnig und liebenswert in der Verwandlung der Persoenlichkeiten. Eine ganz gelungene alternative Komoedie - fuer einen schoenen Filmabend, wirklich sehenswert.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Lost in Tokyo, 30. September 2005
Ein scheinbar unspektakulärer Film, der gänzlich ohne Filmmusik auskommt. Trotzdem kann man sich diese Komödie immer wieder anschauen, lebt doch die ironische Story vor allem von seinen Figuren, namentlich den Hauptakteuren Uwe Ochsenknecht und Gustav-Peter Wöhler. Zusätzlich sorgt gerade die Ferienfilm-Handkamera Drehweise von Doris Dörrie für grosse Autenzität, wenn die beiden ungleichen Brüder sich beispielsweise in Tokyo verlaufen oder im Kloster ihren spirituellen Alltag bewältigen. Unabhängig davon, ob man sich nun von der In-Religion Buddismus angezogen fühlt oder alles für New-Age-Theater hält, ist das eine der gelungendsten deutschen Komödien Ende der 90er Jahre und sehr empfehlenswert. Auf alle Fälle erweckt dieser stimmungsvolle Film den Wunsch, einmal eine Ferienreise ins Land der aufgehenden Sonne zu unternehmen.
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