Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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60 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehenswerter Film über ein schwieriges Thema!, 13. März 2007
"Das Meer in mir" ist eine Geschichte, die einem lange
im Gedächtnis bleibt. Der wahre Fall des querschnitts-
gelähmten Spaniers Ramon Sampedro löste viele
Diskussionen über die Sterbehilfe aus.
Der Film besticht bei aller Emotionalität durch eine
weitgehend kitschfreie Behandlung des schwierigen
Themas, einen beeindruckend nur mit seiner Mimik
agierenden Hauptdarsteller (Javier Bardem) und die
aunthentische Darstellung.
Das Pro oder Contra bleibt jedem selbst überlassen.
Der Film wurde 2005 mit dem "Oscar" als bester ausländi-
scher Film ausgezeichnet und ist auch wegen der schönen
Musikuntermalung absolut sehenswert.
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
A Celebration Of Life, 23. Juni 2005
If you were told that this story was about a quadriplegic that wants to end his life and the people who want to help or hinder him, you'd probably turn away. But this film is inspiring and life affirming without melodrama or cheesy dialogue. Based on a true story of a Spaniard who has been disabled since a neck injury 30 years prior, Ramon Sampedro (played to perfection by Javier Bardem from "When Night Falls") embarks upon a political journey to end his life legally. Ramon is surrounded by three strong women (his mother, a lover `wanna-be' and a journalist) and a loving family. His insights are thoughtful and beautiful, with director Alejandro Amenabar ("The Others", "Permanent Midnight"), flashing a fantastic style ranging from heartfelt close-ups to wild flying scenes against the backdrop of the Spanish countryside and seaside. Whether one agrees with Ramon's decision is irrelevant to the story, as it is all about celebrating life. The truly human dialogue backed with brilliantly subtle cinematography is refreshing. The only drawback is the ending - not that you guess what happens, but because the film is over and so is the life it so beautifully portrays.
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Selbstbestimmtes Scheitern, 26. Februar 2007
Wenn man einen solchen Fall sieht,27 Jahre in einen Körper eingeschlossen zu sein, unversöhnt mit einem schrecklichen Erlebnis, ist das viel Sympathie für die selbstbestimmte Entscheidung und die Institutionen, die sich dagegen aussprechen, gelten als verstaubt und unmenschlich. Das Verbot der Sterbehilfe muss in einer Doktrin, die davon ausgeht, dass man sich nicht ein Leben nehmen kann, dass man sich nicht gegeben hat, sondern Gott, konsequent sein.Aber auch der Staat, der die Handlung der Sterbehilfe bestraft, hat ein über den einzelnen Fall hinausgehendes Problem zu lösen. Wenn Sterbehilfe zugelassen wird, ist sofort auch der Missbrauch da. Erfahrungen in Holland belegen dies, wie sehr dann das Sterben nicht mehr selbstbestimmt, sondern von teilweise fragwürdigen Interessen fremdbestimmt wird.Die Strafnorm ist Ausdruck dieser allgemeinen Problemlage. Wird der Mensch ausreichend geschützt, wenn Sterbehilfe nicht sanktioniert ist? Ein anderes geht bei diesem Film durch den Kopf. Von Sterbegleitern wissen wir, dass diejenigen, die nicht mit der Situation einverstanden sind,in der sie sich befinden, qualvoll sterben. Ramon will unbedingt sterben, er leidet am Leben, mit dem er sich nicht einverstanden erklärt. Er will die Erfahrung nicht, die ihm das Schicksal aufbürdet. Seine Antwort ist, ich will davon. Auf diese Weise wird ihm das Leben schwer, das Sterben leicht. Am Leben gescheitert,im Tod davon erlöst.
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