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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
große musik, 4. Februar 2006
the wrens haben mit ihrem neuen album the meadowlands etwas großes auf die musikliebhaber der welt losgelassen. 13 songs voller melodien und ungeahnter schönheit. da jeder song für sich nennenswert ist, bespreche ich jeden kurz:the house that guilt built: ein kurzer, eineinhalbminütiger einsteiger ins album, der mit seiner weichen und getragenen stimmung den grundton des albums vorgibt. textlich zeigt sich bereits hier, dass der songwriter unterdrückte gefühle aufzuarbeiten versucht. happy: ein song mit ungeahnter steigerung und vielfalt, ein manifest an den schönklang und die großartigste nummer, die ich je gehört habe. she sends kisses: wie bei happy wird auch dieser song von einer unweigerlichen steigerung in die glückseligkeit getragen. ein liebeslied ohne schmalz und ehrlich wie kein zweites. this boy is exhausted: ein tanzbarer, schnellerer song mit schönen beach boys-harmonien und großartigem refrain. hopeless: der name täuscht über das wesen des songs hinweg, dies ist nämlich der "fröhlichste" song der platte. mit ideen, aus denen andere musiker ein ganzes album schöpfen würden. faster gun: eine uptempo-nummer mit tollen treibenden gitarren und schönen beatles-reminiszensen. thirteen grand: ein wohlfühlsong, von klavier und gitarre getragen und gespickt mit herzerwärmenden gesangsmelodien. boys, you wont: der indi-rock knaller der platte. die tolle stimme des sängers zeugt von überquillenden aschenbechern und unverschämter dringlichkeit. abermals zeigt dieser song eine akkordfolge vor, die den indi-rock so großartig macht. unglaublicher song. ex-girl connection: wieder ein song mit einer gesangslinie, die die welt bedeuten könnte. welch eine vielfalt an harmonien und melodien diese band in einen song packt, zeugt von selbstbewusstsein und, tja, genialität. per second second: ein rocksong, der einen gerührt und geschüttelt hinterlässt. im vergleich mit dem rest des albums ein sehr lauter und schneller song, der ohne richtigen gesang auskommt. ich weiß nicht warum, aber ich sehe den song immer als eine art interlude. everyone chooses sides: abermals kann man hier die beach boys als ideengeber nennen, jedoch wird hier eine energie freigesetzt, die einen tanzend und breit grinsend hinterlässt. 13 months in six minutes: ich frag mich da immer nur, was zur hölle das für ein song ist. 6 minuten lang, abermals zu einem finale hinarbeitend, aber dieser song hat etwas, das sich nicht in worte fassen lässt. nach mehrmaligem hören stellt man fest, dass dieser song an sich drei songs ist, die ein erschreckend trauriges ganzes bilden. ein lied, dass man auf seiner beerdigung gespielt haben möchte. this is not what you had planned: das eineinhalbminütige ende dieses meisterwerkes, ähnlich getragen wie das intro, und das zeichen dafür, auf die album repeat taste zu drücken. dieses album ist das beste, was der indirock seit pavements crooked rain crookes rain zu bieten hat. die platte hinterlässt mich staunend, und wenn sie ein liebhaber klassischen indi-rocks sind, wird mit ihnen dasselbe passieren.
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